otium / precrastination / Metonymie / Netizen / Mononym

otium
Muße, Ruhe und Frieden, Freizeit, Privatleben, literarische Beschäftigung
the joy of being in control of one‘s own time (tim lomas)

precrastination

– the fierce urgency of now.
– precrastinate = to undertake difficult tasks as soon as possible, in order to get them out of the way
– the completion of a task too quickly or too early, when taking more time would result in a better outcome

Metonymie 
Die Metonymie (von altgriechisch metonymía „Vertauschung des Namens, das Setzen eines Wortes für das andere“; im Lateinischen als Fremdwort metonymia bzw. rein lateinisch immutatio, denominatio oder transnominatio) ist eine rhetorische Stilfigur, bei der ein sprachlicher Ausdruck nicht in seiner eigentlichen wörtlichen Bedeutung, sondern in einem nichtwörtlichen, übertragenen Sinn gebraucht wird: Zwischen der wörtlich und im übertragenen Sinn bezeichneten Sache besteht dann eine Beziehung der Kontiguität, das heißt der Nachbarschaft oder realen sachlichen Zusammengehörigkeit (proximitas).
Nach der Art der Kontiguitätsbeziehung werden herkömmlich besonders die folgenden Unterarten der Metonymie unterschieden:
Ursache steht für Wirkung, zum Beispiel der Erzeuger für Erzeugnis (ein BMW für ein Kraftfahrzeug dieses Herstellers), der Name des Autors für sein Werk (Schiller lesen), oder umgekehrt die Wirkung für die Ursache (Krach für Streit)
Rohstoff steht für das daraus Erzeugte (das Eisen für das Schwert als aus Eisen geschmiedete Waffe, ein Glas trinken)
der Ort für das dort Befindliche (Afrika hungert: einige bzw. viele Einwohner Afrikas, Brüssel entscheidet: die Institutionen der EU, der Saal applaudiert: das Publikum), oder die Epoche für die darin lebenden Personen (das Mittelalter glaubte)
Besitzer für das Besitztum, Befehlshaber für die Ausführenden (Hannibal erobert Rom)

Netizen
Netizen ist eine Bezeichnung für „Bewohner“ des Internets und setzt sich aus den englischen Begriffen „net“ als Kurzform für Internet und „citizen“ zusammen. Zunehmend wird auch der eingedeutschte Begriff Netzbürger verwendet.

Mononym
Ein Mononym ist ein einnamiger Personenname im Gegensatz zu mehrnamigen, etwa aus Vor- und Nachname bestehenden Namen. Gelegentlich wählt der Träger eines mehrteiligen Namens selbst ein Mononym, in manchen Zeiten und Kulturen ist Mononymie auch traditionell, beispielsweise sind javanische Namen traditionell mononym. So ist es bei südamerikanischen Fußballspielern häufig, dass sie unter einem Mononym auftreten und der eigentliche Namen gegenüber dem Mononym ganz in den Hintergrund tritt, zum Beispiel bei Ronaldo, Robinho, Ronaldinho und Kaká.