A gfäuda Tog – Wolfgang Ambros

I waß ned, i waß ned, es is so komisch
mir kummt heit ois so unguat vua.
De Sunn scheint und de Leit san freindlich
oba i fäu in ana Dur.
Heit is‘ genau wia i’s ned mog
heit is a ganz a g’fäuda Tog.
Heite bin i wieda schlechte Laune.
Der Tog der woa fia mi a Griff in’s Braune.
Heit bin i wieda völlig down.
I bin so down i kann mi ned anschau’n.
Der Tog, der hod mi wieda um Joahre zruckg’haut.
Der Tog, der hod ma wieda ollas vasaut.
I waß ned, irgendwos hod g’föht.
I hob ma söba s’Haxl g’stöht.
I hob wos g’suacht und hob nix g’fund’n
und i hob nur de Zeit heit g’schund’n.
An Tog wia heite diaft’s ned geb’n.
A so a Tog is a Gefoa fia’s Leb’n.
I hob ma vü Gedank’n g’mocht.
Des hod ma leida a nix brocht.
Aus nix is weniga no wurd’n.
I hob de Übasicht valuan.
Heit is‘ genau wie is ned mog,
heit is a ganz a g’fäuda Tog.