caro diario

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dezember 2020 – guardo positivamente al futuro
dienstag, 1. dezember 2020 – wien: 3,5 run mit hs bei einem grad und wind.

november 2020 – hier sollte eigentlich ‚kultur in der großstadt‘ stehen
montag, 30. november 2020 – wien: hs zweiter anlauf in landshut. der gut gelaunte begleiter für den heurigen advent geht auf die reise bestückt mit handverlesenen briefmarken. möge er die empfänger zum schmunzeln bringen. frau köck hält ein kurzweiliges webinar zum thema ‚auftritt & wirkung im business – mein image vor der kamera‘. weniger interessant herr karner, der den zusehern die angst vor der svs nehmen möchte. alles gesagt mit alice schwarzer ein genuss. vierundzwanzig päckchen sind vorbereitet. zwei von vier etf-käufe klappen gleich. die taxler hupen wieder.
sonntag, 29. november 2020 – wien: wie im film treffe ich enricos bmw-cabrio auf der tangente; so etwas kann man sich nicht ausmachen. man hätte es mit einer drohne filmen sollen. mehr sonne aber auch wind als gedacht auf der insel. wir sehen schnee auf den bergen. eine birgit am fahrrad wird gesucht. die lila beeren aus der frimbergergasse gibt es hier in schwarz und immer genug zu plaudern; wir sehen beide wasser statt wagons. beeindruckender blick von der reichsbrücke auf den steffl. 49′ hypertroph. die masken von sleytr sind auch nicht mein geschmack. großartige zoom tour durch die sammlung jablonka in der albertina (damien hirst, mike kelley, sherrie levine, cady noland, andreas slominski, philip taaffe etc) und abends youtube live durchs palais lobkowicz prag mit william junior. endlich weiß ich, wie ich die grauen sterne in itunes loswerde.
samstag, 28. november 2020 – wien: se potessi andare in qualsiasi posto del mondo, dove andresti? matrix erklärt zu ‚laut und immer lauter‘ bei musikproduktionen. 3,5 run mit hs. cool shower. mal sehen, ob jemand das nicht mehr passende bookbook kauft. für das neue modell werde ich vielleicht bei einer hülle bleiben. langes facetimen mit verna nach ihrem soundproofing. ich führe barbapapa und schaffnersitz vor. der innen rote fernseher ist das highlight. sie hat eine idee für meine zukünftige lebensaufgabe. ersetzen der drei vokabel von sprachenlernen durch das hochwertigere pendant von zanichelli. blinkist bietet zwar einen rabatt, aber ob mir das nicht zu viel wird mit der hörerei? sacha ist doch tätig und fragt nach beweisen für ilg-work in q2 letztes jahr wegen fixkostenzuschuss. reichen eintausendzweihundert e-mails? ich sollte mal über il mio sogno nel cassetto nachdenken.
freitag, 27. november 2020 – wien: mögen wir alle so friedlich und schmerzfrei einschlafen wie sundees opi. start with gratitude. 49′ hypertroph. die roten kugeln in mödling gefallen mir wie die letzten jahre ausnehmend gut. session wildhage i. die landkarten am ipad, diverse zeitbilder und das macbook benötigen wir gar nicht. der undatierte brief von t.c. ist unser startdokument. black friday einkauf bei biba dann doch mehr als erwartet. danke, ralf, für den herrengassen-hochhaus tip im erbe österreich. gerhard richter kunstforum zoom  mit frau pfefferstein sehr erhellend.
donnerstag, 26. november 2020 – wien: thanksgiving immer am vierten donnerstag im november. 3,33 run mit hs. ’schmunzeln‘ wird viel zu wenig gesagt und geschrieben übrigens. der falter hätte mir besser nicht vom zeitdieb aurena erzählt. danke aber für die seuchensongs-liste. meine favoriten: everyday is like sunday (morrissey), immer da wo du bist bin ich nie (element of crime), mama told me not to come (tom jones), einzelhaft (falco), don’t stand so close to me (the police). andrea wird auf youtube dottore; die commissione trägt hut dabei. daniela hat die torte mit grünem kittel und stethoskop verziert. ba nimmt ohne fragen mein bündel entgegen; deniz möchte es notariell beglaubigt oder erst im jänner. dr. luksch berät telefonisch.
mittwoch, 25. november 2020 – wien: boris ist der einzige meiner engen, der es hinter sich hat. brille mit maske bringt nebel. die b&o müssen retour; meine ohren sind zu klein.  die bildzeitung ist immerhin für einen vouchercode für flip4new gut. die taxis hupen demonstrierend durch die radetzkystrasse. diesmal muss ralf zur hauptpost. weihnachtsbeleuchtungsrundgang mit maroni und glühwein. es gibt eine partnerbörse für linke und rechte pods auf willhaben. „detto fatto“ auf rai2 unfassbar mit tipps, wie frauen eleganter beim einkaufen aussehen können. „assurdo, indegno, offensivo“ im vorfeld des internationalen tages gegen gewalt an frauen. sogar der orf schreibt darüber.
dienstag, 24. november 2020 – wien: man sieht nicht über die brücke. das tjoernbo-bett ist nicht nur farblich ein riesengewinn; die zentimeter machen tatsächlich den gewünschten unterschied. der runde innovation komplettiert die bibliothek. die a6-hüllen sind perfekt für die post-box. willhaben-katrin-lieferung klappt bestens. mit jutta vom 21er über arsenal und fußgängerbrücke zur erkundung des sonnwendviertels. yoor gibt zwölfpromax und nimmt knisterpods. becoming. ‚it’s harder to hate up close‘, sagt michelle obama. beim nächsten upgrade werde ich nicht auf das watch-backup vergessen.
montag, 23. november 2020 – wien: marissa überrascht mit fragen, die mir positiv zu denken geben. doppelrunde mit fünf höhenmetern mit claudia durch (wurstel)prater und wu. die lieferung morgen scheint zu klappen. auch das pazifikblaue ist abholbereit. jetzt muss noch schnell ein pod-ersatz her. der von b&o scheint akzeptabel. knoblauchs werden bei uns bleiben. sara empfindet das nichtplanenkönnen als belastung und wird mit the crown anfangen. substanzielle antworten kommen von andrea, dessen discussione di laurea an der uni udine ich online live ansehen werde.
sonntag, 22. november 2020 – wien: übergabe falter, spiegel, fake davidoff. mit enrico landstrasse in der sonne rauf und runter. erinnerungen an das erste lockdown. gelber fiat in der auslage von beans. tante helene hat in der lorbeergasse gewohnt und faschingskostüme genäht. die kinder der drei familien im achten bezirk wurden nie gemeinsam betreut. 49′ hypertroph. amüsantes gespräch mit tc zu ‚ellen dellen‘ und anderen nebensächlichkeiten. dokus zu biden und odsun.
samstag, 21. november 2020 – wien: run-runde mit hs. mr happy in der sonne vor der graffiti-wand. alles gute, enrico! matrix zum schönen schein in social media. könig fragt wurm über mutter, doppler, fat car, pulli und die red hot chili peppers. kerze und lounge classics.
freitag, 20. november 2020 – wien:
wunderbare achtzig suderfreie minuten mit sundee gefolgt von neunundvierzig hypertroph plus isometrisch. schräg, dass anton pelinka teilweise von ‚eleanor‘, ‚indira‘ und ‚margaret‘ spricht. würde er auch ‚franklin‘, ‚mahatma‘ und ‚winston‘ sagen? neue podcast entdeckung aus australien: ‚sbs in italiano‚. enrico scheint zu vergessen, dass lockdown ist; katrin will das bett kaufen. cento passt teilweise unter den fiat-lkw. untere alte donau runde gegen den uhrzeigersinn mit bini: puschel und beeren allüberall.  spechtweg beim kgv neu-brasilien. der relive-bug ist ein finanzieller glücksfall für mich. hs entdeckt grandiose gartendokus auf arte.
donnerstag, 19. november 2020 – wien: nüchtern schreibt mir aus der seele: „so wie alle habe ich mir während des ersten lockdowns – der damals natürlich noch nicht erster, sondern schlicht lockdown hieß (mit den weltkriegen war’s seinerzeit ähnlich) – allerhand vorgenommen , was ich immer schon einmal machen wollte oder längst erledigt haben sollte. ich habe dann aber bloß das gemacht, was alle gemacht haben: ich bin in größtmöglicher distanz zu mitmenschen und rattenleichen auf der parkbank gesessen, (…) und habe erstaunt zur kenntnis genommen, wie viel in wien gekifft wird.“ danke auch an anna goldenberg: „das salzamt hatte die adresse ruprechtsplatz 1. hierher kamen die schiffer, die unten am donauarm ankerten, um das salz aus dem salzkammergut zu versteuern. 1824 aufgelöst, steht die behörde jetzt sprichwörtlich für eine anlaufstelle, bei der man nichts abliefern kann außer beschwerden, die ungehört verhallen.“ heidi bekommt cavo per post nach leobendorf. bei der 10 km praterrunde mit claudia lerne ich neue wege kennen. der rindenmulch duftet; erinnerungen an reitstunden in katzelsdorf und auf evas schimmel. platz ist mehr als genug für alle da. tausend mehr als erwartet liegen im vorzimmer. wie nett: amex erlässt als zeichen der wertschätzung und als dankeschön für meine langjährige mitgliedschaft die sehr ungelegen kommende jahresgebühr. ein bisschen alice für die zwerge, die mir jene von schneewittchen zeigen. bei der kniesebeinrecherche wird mir die rassistische seite eines meiner liebsten kinderbücher bewusst.
mittwoch, 18. november 2020 – wien: 49′ hypertroph. das von hs fotografisch in szene gesetzte bett kommt auf willhaben. gleich beide paar-teile in der physiobox und ich rede gut zu, was die reise betrifft. er hilft mir mit lockerung und isometrischen übungsideen. masken, twiggy und schräge lampe kommen in das hexe kniesebeinhaus neben der russenvilla. the crown.
dienstag, 17. november 2020 – wien: run-runde mit hs. der neue lockdown ist weniger ruhig als der erste. lila beeren in hietzing. raphael repariert mein schulterblatt. ich danke dafür und für limitless.  wir beneiden luisa um das leere venedig. ‚inner peace is the new success. happiness is the new rich‘ (jim kwik). haderer bei scheuba erinnert mich an das jesus-buch, finde aber nur diana und den drachentöter im regal. habe ich es hergeborgt? maximal eintausend auf zoom bei vier stunden limitless. what a reset! muss kathya zu ihrer positiven ausstrahlung per linkedin gratulieren. i made her day. bester gast war emily fletcher. why is this happening for me? control your focus. könnte mich für neunundzwanzig stunden von der welt abmelden, um obamas von ihm gelesene unabridged version von a promised land zu hören.
montag, 16. november 2020 – wien: bin follower der ersten stunde und großer fan des falter mailys, der fast täglichen morgendlichen wortspende von einem redaktionsmitglied.  boris managt gleich nach heidis clusterbildung männer mit angeblich geringen sprach- aber hervorragenden rohrreparierkenntnissen. die schiebetür bereitet mehr schwierigkeiten. frau gerstner ist an twiggy interessiert und hs‘ besuch in landshut trotz incidenti nicht umsonst. auf in den prater mit manfreds blauen schuhen.   49′ hypertroph. funde des tages: thadeusz mit schmidt und mit willemsen. hs ist wieder da und wenn ich laut spreche, wirke ich weniger sonderbar. gute besserung an heidi und heinrich. 
sonntag, 15. november 2020 – wien:
 wir verschieben die kaiserliche hausbesichtigung zum xten mal; den nusshonig bekomme ich weich; die küche wird weiter bearbeitet. bei thadeusz die illustratorin kat menschik über nudeln mit tomatensauce & ihren garten. so gut wie die ungarische fotografin esther horvath deutsch kann, möchte ich gerne italienisch sprechen. hs kommt problemfrei über die grenze. open house wien wartet mit interessanten videos auf: ‚sonnwendviertel ost‚ und ‚wohnbau kohlenrutsche‚. la fenice hat technische probleme. das küchenwaschbeckenabflussrohr gibt auf. italienischer youtubetreibsand zu suburra.
samstag, 14. november 2020 – wien: 49′ hypertroph. der zentralfriedhof eine gute sache. damisch, prachensky und wotruba sind leicht zu erkennen; über jandl wacht eine eule; deix‘ katze thront fett über allen und qualtinger hat eine mütze auf. ich würde es heller zutrauen. das kennzeichen des auf dem grabstein abgebildeten mercedes ist perfekt lesbar. claudia bekommt den lageplan. nur der tod ist umsonst. naschmarkt-nachschub von georg(i)-ronnie. himbeer-oschis. derstandard macht ein sympathisches thema des tages zu empathie. silvia sperling und lothar seiwert erklären, was ich schon lange praktiziere: es lohnt sich, die arbeitszeit an den eigenen biorhythmus anzupassen und mehr auf die eigenen bedürfnisse zu achten. fvg arancione, chiusi tutti i bar. torna il freno agli spostamenti.
freitag, 13. november 2020 – wien:  jutta hätte sich einen anderen job verdient. die sonne kommt raus. stefan&samira überlegen am heldenplatz, ob ich es bin. stadtspaziergang und bankerl im park. limitless früher fertig als gedacht. gute runde um die untere alte donau mit bini. bitte wieder. türkise bank in blättern nahe ‚änsehäufel‘. depressingfridgepoems hart aber ehrlich.
donnerstag, 12. november 2020 – wien: zweiter roundrun über fußgängerbrücke; diesmal trägt hs die watch. die küchen-konmari-aktion klappt perfekt. die ikea-papier-lampe bleibt im haus. der parkpickerltyp hat alles geregelt. die strafe kann ich in die rundablage geben. rot im kalender anstreichen, was mir vor wien mitte widerfährt! mit ralf durch stadt und geschäfte. die paillettenmasken am schwedenplatz gsd wesentlich teurer als bei mir. laura bekommt eine rosane und ein selfie unter den graben-lustern.  coexist im bermudadreieck. coexist. das kaktus sorgt für pietät statt werbung für saufgelage.
mittwoch, 11. november 2020 – wien: speedreading ja, aber jedes vokabel mit einer extrageschichte zu versehen, erscheint mir kontraproduktiv. 49′ hypertroph. maxi hat nichts zu beanstanden. frau gerstner legt mir sankt pölten ans herz. mariella erinnert sich beim facetimen an mamis kindheitsgeschichte mit stromschlag.
dienstag, 10. november 2020 – wien: auf zu hs‘ laufrunde durch nasse luft bis fußgängerbrücke und retour. the netherworld of lost memories, wie schön. creme und spülung in reichweite der lieben apothekerin, mit der ich gemeinsam hoffe, dass man so manches gute aus der pandemie in das danach mitnehmen wird. ich rede olivia gut zu, wien richtung sommer zu verlassen. bilder- und maskenlieferung an den neu bebrillten boris.
montag, 9. november 2020 – wien: das zähneputzen mit der linken hand mag ja dem gehirn helfen, aber sauberkeitsgefühl stellt sich erst ein, wenn ich mit der rechten wiederholt habe. margit könnte ein buch schreiben über die ungewöhnlichen pannen im haus. centos umsteckaktion ist von ottakring zu uns gerückt. hs rollt die reifen in den keller, solange er kann. ich beneide brudl um die sonne; weniger ums fasten. 49′ hypertroph. ob das telefonat mit tim was gebracht hat? ve(h)emente. suburra brennt.
sonntag, 8. november 2020 – wien: chrissis schal ist mein herbstlicher wassertrinkbegleiter. sehr schöner run bis zum johann und retour. ausgezeichnetes gansl in mödling und freude über petrolfarbenen schirm, maske und flusskreuzfahrtenangebot. sturm gibt es für hs und das garagentor ist ok. wenn ich gewusst hätte, dass uns sara tonkis schenkt, hätte ich bessere fotos am boot gemacht. suche nach edited:1 hilft sehr.
samstag, 7. november 2020 – wien: #doublecheck zählt zu den besten ö1-podcasts. 49′ hypertroph. sonnenspaziergang zum schwedenplatz. wir stehen mit vielen anderen fassungslos schweigend vor blumen- und kerzenmeeren. besuche bei omi und einige andere im bermudadreieck kreierte erinnerungen sind sehr präsent. ‚piccoli momenti di trascurabile felicità‘ von francesco piccolo scheint genau mein fall. zu viel wind für ein sonnenbad am see. die vögel sind keine familie mehr sondern eine sippe; wir zählen circa fünfzehn. langsam aber sicher stellen wir uns die gleiche frage wie start von sole 24 ore: natale con i tuoi o natale con chi puoi? decluttern in der apotheke und im alibert, während ich nicole siller zuhöre. ‚top, nose, mouth, ears, throat, shoulders, collarbone, fingers, belly, seat‘ werde ich noch zu anderen gelegenheiten verwenden. ‚biden it is‘, sagt cnn. hurra!
freitag, 6. november 2020 – wien: rückgabe der beistelltische und abholung einiger bilder geht einfacher mit hilfsbereiten händen. claudia freut sich über focenza petrolio zum geburtstag. wir genießen die wienerbergrunde um das wasser bei blauem himmel und tollem blick. amica chips, masken & margherita in die hinterbrühl. sonnengenuss auf der terrasse.
donnerstag, 5. november 2020 – wien: der rauchfangkehrer fragt aus dem nichts ‚und was sagen sie zu der wahl?‘, um uns dann wissen zu lassen, dass er pro-trump ist. wir stoppen seine verschwörungstheorie-rülpser. 49′ hypertroph. boris reserviert sechs stück für weihnachten. christine in der sonne erkenne ich an ihrer gestik. staudigl prozente einlösen, mehr hanteln vom tiger. lehner-rothe findet nichts bedrohliches und möchte eine weisse. sie erinnert mich auch, dass es exakt ein jahr her ist. tc kennt die silvester-früchtel-gasse nicht. spaziergang mit alex in mauer und pailletten für sie und mutter. ellen begeistert über focenza-lieferung. übergabe cool water, wein & masken an den schon vor der fasterei erschlankten brudl. mit uli in der aufhofstrasse bin ich jetzt per du. sie nimmt sieben stück. hätte ich mehr kaufen sollen?
mittwoch, 4. november 2020 – grado – wien: wir sind schockiert über die amerikanischen wähler. lovely mon antwortet vollkommen unbürokratisch und mit warmen worten. noch einmal sonne am balkon. wir packen. sara übergibt uns ein sackerl für weihnachten. hoffentlich sehen wir sie vorher noch. breaking news: sumpfeiche love chair ist verkauft. beim lesen: how can i use this? why must i use this? when will i use this? eva sendet #wienstehtzusammen vor dem volkstheater. wenn man noch ein wenig lustigkeit übrig hätte, könnte man gerade an diesem ort antworten ‚im stau?‘ boris hat erstehandinformationen zu covidl. ich hätte auch an putzmitteln gerochen, um meine nase zu testen.
dienstag, 3. november 2020 – grado: ich bin weiterhin fassungslos. italienische und australische freunde fragen nach unserem befinden; bis jetzt war es immer andersrum. nehammer findet gute worte (wer hätte gedacht, dass ich das je schreibe?). das haus der architekturaffinen schatzis wurde im kurier gefeatured. margit ist auch befremdet von jenen, die covid nicht ernst nehmen. run zum wasser und café im tergi. eine gute tat gemeinsam mit maurizio: frosch von der straße retten. ich komme bestens mit dem föhn zurecht. raffaella hat zu, daher mandracchio bistrot im freien zum letzten pranzo. amica gibt es in anderen größen. offline heißt bei hs im land der träume und olfaktorisch leise ist sicher hübscher als dezent riechend. ein oaschloch ganz alleine war es. falterradio zur terrornacht. hörenswerter klenk (ab 24′) und auch rabinovici (ab 45′).
montag, 2. november 2020 – grado: wir lernen über damenwahl und kloakenkuss. danke an reinhilde becker für die dazugehörige zeichnung im gehört gehört magazin. markt in palmanova. caffè municipio: nach all den jahren entdecke ich im auge des fotografen-hasen ein häsin-model. besichtigung immobilie in strassoldo von außen. spaziergang durch das borgo bello mit wasser, katzenkopfpflaster und keiner menschenseele. cento hat einen freund gefunden. brudls telefonnummer ist originellerweise eine kombi aus meiner immer-uhrzeit und dem grado code. ich bin fassungslos.
sonntag, 1. november 2020 – grado: nebelsuppe. run zum wasser. café in der bar al anzolo. muschel geht nicht, weil schenkel noch nachwirkungen spüren. eliasson auch nach drei stunden noch interessant. endlich mit limitless book angefangen.

oktober 2020 – pause
samstag, 31. oktober 2020 – grado: 
am markt werden die preise reduziert mit hinweis auf möglichen lockdown. es sind auch mehr stände da, als würden sie meinen, es sei das letzte mal für länger. dany hat auch shakespeare in udine. noch ein paar rosa masken, eine silbermütze, trockenfrüchte, mandorle-pasti. anki ist wirklich großartig und es tut sich spürbar etwas. papi und ich betrachten fünfhundert kilometer von einander entfernt intensiv ein g-energie-haus nahe dem castello von strassoldo. herrlicher aperitivo mit sara & maurizio und der uns allen unverständlichen geschichte zu sabrinas storia.
freitag, 30. oktober 2020 – grado:
 viele podcasts in der unruhigen nacht. michel friedman bzw. alice schwarzer bei thadeusz. sonnenbad schon vor acht. laufen  bis zum wasser trotz oberschenkelgefühl. einweghandschuhe gegen möwen und tauben. café im taxitreff mit decke. punkte gegen kröten beim eurospar. das milliardengrab der öffnet seine pforten. sara darf sehr viel schneiden. bitte keinen süsslichen sekt mehr. i am on the fast track. the queen’s gambit zieht auch mich in seinen bann.
donnerstag, 29. oktober 2020 – grado: ein neuer versuch und heute klappt alles. der panettone der dall’ava bakery in san pietro al natisone wird mit belgischer butter gemacht. wanderung von montemaggiore (639 m) auf den monte matajur (1.641 m) ein sportlicher traum. die sonne mehr da als erwartet. 360 grad aussicht und die beste brotzeit am gipfel. der einheimische hupt uns die serpentinen runter frei. das eiscaffè in cividale del friuli heißt mitteleuropa. pinot grigio für brudl bei alturis direkt. die berge leuchten im rückspiegel.
mittwoch, 28. oktober 2020 – grado: weit kommen wir nicht, weil nur die dritte geht. fliegende flamingos über uns. rainer und öamtc sind der falsche weg. kurt hilft. unsere position (breitengrad 45,687535 längengrad 13,440048) für die nächsten stunden gebe ich an emir weiter und nutze die wartezeit für anki. ob der bär auch so ungehalten ist über menschen wegen ihres mangelnden winterschlafs wie hs über reiher, die (seiner meinung nach unnötig) hin- und herfliegen? no oil, no guns, no god ist doch viel schöner, sagt hs, weil drei mal g. der nette typ vom ca‘ laguna campingplatz sperrt mir das bagno auf. zottel und rasta bringen uns zur autoofficina a.z. in monfalcone und wir sehen die lagune aus busbenutzerperspektive. erstmal mittagspause per tutt*. wir testen die cooperativa pescatori in der sonne. keiner weiß, wo man bustickets kaufen könnte. der cafetier neben dem kinemax serviert kaiserwasser und hofft auf den bald neu eröffnenden supermarkt. cento ist repariert und bereit für uns. wie schön.
dienstag, 27. oktober 2020 – grado: come farlo a casa al computer: facendo attenzione alla luce, alla postura e alle pause, indispensabili per non arrugginirsi. frau toth ist ganz meiner meinung zum thema mascherine im falter maily. drei mal falsche pin ist ein mal puk. 49′ hypertroph. 5 km walk. die piscina coperta wurde ausgelassen. man nützt die schließzeit vermutlich zur komplettreinigung. scheuba fragt nach bei ashwien sankholkar. gerald knaus spricht mit der migrationsforscherin judith kohlenberger über empathie und angst, flucht, migration und die zukunft von asyl in europa. frau wimmler regt an, frieden mit der vergangenheit  zu schließen. vier zwiebeln in der al porto. cavolo-wolken mit rosarot. pasta mit pesto macht platz in der lade. friedemann weise mit gitarre singt verfrüht covid navidad. google hat adorf als zugesperrt anerkannt.
montag, 26. oktober 2020 – grado: who will i be this week? run zum wasser. la mia priorità? il nostro benessere! sonnencafé in der bar manzoni. spiritualität vs religion: erstere lädt zum fragen stellen ein, zweitere hat antworten (📻 yuval harari). anki. das hirn kann ähnlich wie der magen oft mehr aufnehmen als ursprünglich gedacht, wenn  der ‚geschmack‘ ein anderer ist. (nach italienischvokabeln ein podcast über vogelzug; nach pikanter hauptspeise ein dessert).
sonntag, 25. oktober 2020 – grado: sommerwetter. 7 km walk zum letzten pranzo bei da renata vor der winterpause. da wurde das richtige finale erwischt; morgen beginnt ein neuer coprifuoco. sonnetanken in der affenschaukel und auf der liege. im ohr ein bisschen lewis howes. mary und allen verkaufen jetzt aber wirklich 121 prospect hill road canterbury.
samstag, 24. oktober 2020 – grado: gelsen allüberall, sogar im hansel. glitzermaske zu sara, die sich nicht einschränken lassen will von den neuen hohen zahlen. markt. hs meint, ich soll im spar auch an morgen denken. anki ist my new best friend. spannend, was sich für ein universum auftut, wenn man bereit ist, über eine für einen selbst neue sache möglichst viel zu erfahren. auch hilfreich für meine geographiekenntnisse?
freitag, 23. oktober 2020 – grado: 49′ hypertroph. 7 km walk. saldo regt an, in zukunft mehr heimischen fisch zu essen. das buch ‚limitless‘ gekauft statt nur stundenlang herrn kwiks gratiskontent zu konsumieren. er schenkt zehntagesprogramm dazu. ’sconessi‘ mehr als unterhaltsam.
donnerstag, 22. oktober 2020 – grado: run am hupenden maurizio vorbei von hinten zur bar royal. café oben in der sonne. raffaella kann zumindest schon mal über wien lesen. valentina kennt federicas elodia. sono solettica. die idee, das lueger-denkmal in minimundusgröße aufzustellen und mit informationen zu versehen, gefällt mir gut. was genau haben eigentlich die täter vom kunstvandalismus auf der museumsinsel?
mittwoch, 21. oktober 2020 – grado: wir lauschen, wie zugvögel ihren weg finden. minirundfahrt durch triest vor dem parken nahe stranomavero. bar urbanis, tim lässt mich auflaufen. sconti bei mondadori im zweiten stock, focenza hat vorzerrissene leggings, cover am eck wird gleich angebracht. sonnenlunch im al barattolo, café & kranze im viezzoli. der perfekte gang: lungomare – miramare park – contovello – strada napoleonica – bergab. traumwanderung, tolles wetter. wasser mit grapefruitsaft zum richtigen zeitpunkt. jetzt weiß ich auch, woher die warnung ‚es ist fünf vor zwölf‘ kommt. danke srf. fünfzehntausend mehr fälle. venedig stornieren wir. auch ich habe den vor 28 jahren erschienen bildband sex von madonna zu hause stehen. ob mir für den wohl jemand etwas zahlt? among us werde ich auslassen.
dienstag, 20. oktober 2020 – grado: run zum wasser. café im aquamarina. genial: florian scheuba analysiert die bühnenfigur des „wolfgang sobotka“ in der umstrittenen neu-inszenierung von „der zerbrochene krug“. rip josé padilla. er hat mit den café del mar cds die neunziger verschönert. die unterteilung in notizen und to do für schoko eine gute idee. skype mit luisa. ich lerne ‚accavallare le gambe‘ und danach von hs, dass blasphemische filme wohl nicht so ihres sind. papi wird nächstes jahr hoffentlich selbst live von der adria berichten können. geld für landshut ist fast schon auf dem weg. vor zweiundfünfzig jahren wurde dick fosbury ausgelacht, weil er rückwärts über die stange gesprungen ist. jetzt heißt der flop nach ihm. detektor fragt, ob ki in zukunft unsere literatur schreibt. jim kwik hat ja jede menge interessanter gesprächspartner in seinem podcast kwik brain, aber dandapani und simon sinek stechen hervor.
montag, 19. oktober 2020 – grado: 49′ hypertroph. es fällt schwer zu glauben, dass ein lehrer in frankreich auf offener straße geköpft wurde. davide und erika befragen einander gegenseitig. zum beispiel ‚viviamo in una simulazione?‘ passeggiata con daniela. der anfang macht immer spaß. italienierinnen könnten sich nun, wo nur noch das obere drittel des gesichts sichtbar bleibt, von burkaträgerinnen beraten lassen. ‚io c‘è‘ großartig. tim bekommt einen kleinen pluspunkt wegen vision.
sonntag, 18. oktober 2020 – grado: run zum wasser und es gibt an raggias vorletztem tag café in der sonne. ö1 könnte den weg zum downloaden einfacher gestalten. dieses jedes mal einloggen ist nicht ganz 2020. „never seen folks so dramatic over a fucking piece of fabric“ and „try not to be so grouchy, have some faith in fauci“ positively ace lyricism skills.
samstag, 17. oktober 2020 – grado: dass der regenschirm petrol sein soll, ist eigentlich nur logisch. walk mit airpods. dann doch kein carpe diem bei giunti al punto. hoody für ck jun wird nicht einfach. klebefreies maßband und filzstifte bei hfu. jhumpa lahiris ‚in altre parole‘ lässt uns an ágota kristóf denken.
freitag, 16. oktober 2020 – grado: run zum wasser und weiter zum brioni. drei gut eingeschenkte achteln zum frühstück bei giulia. wo waren wir stehengeblieben? bei a.
donnerstag, 15. oktober 2020 – grado: regen wie vorhergesagt. wenn ich jeden tag eine seite dire bearbeite, bin ich im sommer 2024 einmal durch. aja, die lederbank aus der siolygassse hat es doch  nach mödling geschafft. mami freut sich. ‚the boys in the band‘ amüsant-tragisch.
mittwoch, 14. oktober 2020 – grado:
 run bis wasser. café bei raggia. auch elke heidenreich sucht kleider danach aus, ob sie taschen haben. mit andrea sonnenspaziergangslektion. ich zeige ihm die bar royal und erzähle la svendita totale. wen wird ludwig wohl zum partner wählen?
dienstag, 13. oktober 2020 – grado: magenta verwundert mich mit jahresgebührberechnung entgegen gegenteiliger ankündigung. telefonische info, dass morgen ruhetag im hafenlokal. daher spontaner aufbruch nach duino. rilkeweg bis sistiana und retour. urlaubiger sonnenlunch bei alla dama bianca mit befriedigung aller sinne. sogar die musik ist handverlesen und ganz nach meinem geschmack. gelato in monfalcone. jutta geht es besser nach der implosion. hs freut sich über sieg. 1se geht auch gratis. tchibo und fielmann stories durchwachsen.
montag, 12. oktober 2020 – grado: und die isola del sole wird ihrem namen wieder gerecht. francesca milano von il sole 24 erzählt mir die fehler der italiener beim müllsortieren und das br kalenderblatt „12.10.1979: das erste hörspiel von „die drei ???“ erscheint“. brudl wird informiert. who do i wanna be today? run bis zum wasser. der mann mit der leiter entknotet und faltet die italienische bandiera behutsam für den winter. wer hat wie lange herbstferien und wer war herr zipser? walk bis zur bar aquamarina und café-premiere mit intensivem gespräch im garten ebendort. das dreisprachige gelbe runde ‚hier warten‘ retten wir vor dem müll. miniüberschwemmung vor dem desparaufzug. wenn man möglichst viel einkaufen will, ist das gar nicht so leicht. zehn zu null. nach dem umsiedeln der ‚ich sehe‘ videos kippe ich in einen rührungsmarathon von golden buzzern und co. 
sonntag, 11. oktober 2020 – grado: gewaltiges unwetter. gut, dass wir nicht raus müssen.  eine der 382.214 wahlkarten wurde schon vor einer woche aufgegeben. 49′ hypertrophie. wie legal ist es eigentlich, eine mp3 der hochinteressanten sendung „das große atemholen?“ mit konrad paul liessmann über leben und denken nach der pandemie auf die schokoseite zu stellen? dann doch regenpause und ab in die bar royal. was ist von den prognosen vor wahlkartenauszählung zu halten? the sinner doch auch zu arg für mich. schön, von stephan zu lesen, wenn auch weniger schön seine vergangenen zwölf monate. carpe diem.
samstag, 10. oktober 2020 – grado: so ein marktbesuch kann schnell ins geld gehen;  bin jetzt gerüstet mit feigen, datteln, leggings con und senza thermo und masken für alle wartenden. ich bastle ein maßstabsgetreues mini-ow-schlafzimmer mit altem und potentiellem neuen bett und schubladen. kippe in jana revedins margherita und werde von der venezianischen welt eingesogen. danke, eva! radeln zu da renata, wo wir den einzigen freien sonnentisch ergattern. sonnencafé in pineta. zu kurt und maja sagen wir du. die polizia locale patrouilliert am rad, ignoriert aber  nicht-maskenträger. letzter tag all’angolo. black mirror ist mir zu arg.  
freitag, 9. oktober 2020 – grado:
haben wir momentan alle zu viel zu schultern und daher entsprechende schmerzen? ob ein legoklavier bei enrico auch wirken würde? bei sundees und meiner weltherrschaft vermutlicher punkt eins, der zur durchführung kommt: alle religionen abschaffen. 76′ walk mit maske anstrengender. wäre toll, wenn tjoernbo noch klappt. agathe bauer songschnipsel erheiternd. loro sehenswert, aber berlusconi kommt fast zu gut weg. wann ist eigentlich damien jurado in mein leben gekommen?
donnerstag, 8. oktober 2020 – grado:
hs fordert mich zu kaffee am strand auf und schleppt vorher noch ein gewaltiges holzstück nach hause. 81′ walk. the new york times erfrägt in ihrem feedbackformular nur mehr alter und nicht mehr geschlecht. hs kündigt das corriere della sera abo in rekordzeit telefonisch. das 56° giro della regione fvg cronosquadre findet direkt vor unserer nase statt. der förderzeitraum beim härtefall-fonds wird verdoppelt. halleluja. 
mittwoch, 7. oktober 2020 – grado: wir träumen wirres zeug. midge schattenwinkt uns über instagram vom anderen ende der welt. bob hilft bei bildfindung für frau fischer. hätte ein affe in der nacht geschaukelt, wäre er nass geworden. von tim keine nachricht im postkastl. tante hat durchs horoskop nichts neues erfahren. the power of when test sagt, ich sei ein bear wie die meisten. bob ross wurde nur zweiundfünfzig. rip ruth klüger, herbert feuerstein. nachts ist es kälter als draußen. woher kommt das? aperitif in gerstners bar odeon und noch einer im marea gefolgt von cena in der ciacolada. the subtle power of changing your identity (leo babauta). ob die autosleep app tatsächlich automatisch funktioniert?
dienstag, 6. oktober 2020 – grado: corona hat, weil es kaum mehr hochzeiten gibt, auch den secondhand-küchengeräte-markt ruiniert (knecht im falter). outdoor-maskenpflicht auch im freien (danke an den orf-schreiberling für den weißen schimmel). soll ich mir mehr widgets einrichten? la grande bellezza weiterhin großartig.
montag, 5. oktober 2020 – grado: one day or day one – you decide (großartige karte von eva an brudl). fette glitzerbeute in palmanova. interessiert es die finanz, wenn nichts von 366 zu 405 geshiftet wird? add ‚yet‘ to a negative thought: ‚i don’t have a great memory yet‘.
sonntag, 4. oktober 2020 – wien / grado: die wahlkarte ins postkastl und ab in den süden. werner berg gefällt uns nicht nur wegen gegenüberstellung zu deix. das telefonische lob für die durchführung freut mich auch ohne danke. all’anfora wie immer ein guter beginn. weltuntergangsregen am damm. neue schräge schwarze unterteile aus adorf für yvonne – sieht besser aus und gibt mehr beinfreiheit. austin eine bereicherung.
samstag, 3. oktober 2020 – wien: tag x. freue mich sehr über ronkes besuch und sonnenblume. der indische karren kommt in schuhmotions loft. bleiben werden sumpfeiche, room art und die vintagestücke. rede von brudl; sprachlosigkeit bei enrico. leeres geschäft (speziell im vergleich mit den dezemberfotos). kinder im korb. brötchen, zwetschenkuchen, sekt und erleichterung bei mir. ‚das große buch der manufakturen‘, der italia postsack, lo zucchero und 1969 kalender machen freude. danke noch einmal für den fensterwischer.
freitag, 2. oktober 2020 – wien: adorf. sollen brudl und ich als „fire sale team“ ein neues business aufmachen? hat frau p. einen abholer geschickt, weil es ihr unangenehm war, den schaukelstuhl selbst zu kaufen nach dem niedrigangebot per sms? dass die stein-messing-lampe in die mödlinger fußgängerzone kommt, erstaunt.
donnerstag, 1. oktober 2020 – wien: die aufschrift auf den scheiben wird auf siebzig geändert. die herzogin holt die filz-mona. die ministergattin bestellt lieber im internet. sollen wir das leere red bull als andenken aufheben? die kiefer-rezeption wird an die wand gestellt und ist eine antiquität von um 1900 aus deutschland. wir arbeiten ab jetzt mit kellnertaschen. wann darf die lederbank aus der siolygassse zu mami nach mödling? nach monatelanger ignoranz gibt es eine kurze warteliste für die angels.

september 2020 – just do it
mittwoch, 30. september 2020 – wien: jutta und ich stossen den café bei ströck um. scherben bringen glück. adorf. kontaktdaten ausfüllen für prosecco am graben. köstliches abendessen mit sista im vikas. danke! die tuchlauben sperrt noch einmal auf für uns.
dienstag, 29. september 2020 – wien:
it’s gonna be a great day! who do I wanna be today? adorf. physiotherapeuten könnten neue kunden durch lauschen auf toiletten und beckenbodentraining vorschlagen gewinnen.
montag, 28. september 2020 – wien:
 die letzte woche in adorf beginnt. wir finden noch einiges. ob man in ein paar jahren noch wissen wird, woher ‚blümabel‘ kam? hs bekommt das kopf-schuld für den vielleicht vor xmas stattfindenden edelstoff.
sonntag, 27. september 2020 – wien: 49′ hypertroph. bestens organisierter spätsommergang mit claudia und stefan zur wotrubakirch. china bar an der wieden unter wärmelampen. weder manne noch margit können samira helfen. ‚enola holmes‘ durchaus gelungen und endlich einmal etwas ohne fairytale ending. 
samstag, 26. september 2020 – wien: adorf minus sechzig anstrengend in jeder hinsicht und höchst erfolgreich. beim schwätzchen über grado mit gerstners müssen wir uns setzen. crashing on the couch. der kauf der akademietheaterkarten war kurzsichtig, weil ich das unwohlfühlen nicht einkalkuliert habe. bin also sponsor aus der ferne.
freitag, 25. september 2020 – wien: der herbst ist da. frau brigitte erzählt vom 
molzbachhof und macht die haare schön. mami weiß während des eingriffs nicht wohin mit ihrer nase. die weisheiten douglas adams zum thema „der mensch und seine sozialisierung“ sind gold wert: “i’ve come up with a set of rules that describe our reactions to technologies: 1. anything that is in the world when you’re born is normal and ordinary and is just a natural part of the way the world works. 2. anything that’s invented between when you’re fifteen and thirty-five is new and exciting and revolutionary and you can probably get a career in it. 3. anything invented after you’re thirty-five is against the natural order of things.“. das schild des heuteshow-flamingos sagt ‚alkohol stadt aerosol‘. die finanzen app kann gescannte rechnungen ‚lesen‘. ein hoch auf matthias!
donnerstag, 24. september 2020 – wien: ich singe ‚thank you for the veggies‘. maus steht auf dem gf-kennzeichen des weinbringers. mit unseren lieblingskunden gerstner prüfen wir die regeln für kalaha online. cbc-besprechung am neuen tisch ohne gladiolen im outcome besser als erwartet. die vergesslichkeit enricos aber beeindruckend. poster ‚in drei monaten ist weihnachten‘ ist gar nicht nötig. die menschen kaufen die xmasdeko auch so wie verrückt.
mittwoch, 23. september 2020 – wien: binis tulpe wird von hs verwendet und bereitet auch mir große freude. enrico lässt to dos wochenlang reifen wie ein gutes steak. what i hear i forget / what i see i remember / what i do i understand (chinese proverb). 
dienstag, 22. september 2020 – wien: run zu kieser. 49′ hypertroph. raphael erzählt mir von jim kwik. boschek, hm, wientourismus. ein affogato mit würfel im sachereck.  bifred oder alfbusch – was ist hs lieber? ‚he is tetrising her into …‘ sagt david chen in einem der vielen (nötigen) erklärungsvideo zu ‚i’m thinking of ending things‘. muss ich mir merken. wifm – what’s in it for me?
montag, 21. september 2020 – wien: ruth bader attended cornell on a scholarship. during her freshman year, she met a sophomore, martin ginsburg. for the 17-year-old ruth, the attraction was immediate. “he was the only boy i ever met who cared that i had a brain,” she said frequently in later years. die wiener linien informieren mich persönlich zum thema klingel 13a. die watch verliert energie. google hilft. hanteln von tiger und drehteller aus der wollzeile.
sonntag, 20. september 2020 – wien: antix-holz ist die perfekte screen-erhöhung für den schreibtisch. statt snudda dann drehplatte aus der wollzeile. zwanzig jahre taxi orange (nicht dreissig). „thema: tod. zielgruppe: alle!“ dieser slogan soll auf dem papier gestanden haben, mit dem sich die serienmacher von „das letzte wort“ bei netflix beworben haben. großartige engelke.
samstag, 19. september 2020 – wien: der frühe vogel fängt den wurm. die schlagjean hatte ich das letzte mal vor 581 tagen an. außerdem: dreizehn cent pro tragen. mäuserich holt und nimmt noch mehr; einige wiederholungstäter. die ministergattin hat am franziskanerplatz geheiratet. frau gerstner bestellt pailettenmasken; ich werde vielleicht mehr importieren als ursprünglich geplant. matthias hat dankenswerterweise die finanzenrückschau verlängert. sehr lustiges video der bierpartei (keine wahlempfehlung).
freitag, 18. september 2020 – wien:
 es geht ruckizucki dahin. enorme zufriedenheit und erschöpfung am abend.
donnerstag, 17. september 2020 – wien:
das känguru am weg zur arbeit. ich bleibe ruhig. ich bin stark. ich schaue mir das an. ich beurteile nicht. ein ungünstiger zeitpunkt, um sich eine blase zu laufen. seit wann sage ich laufen? adorf beginnt mit vip besuch und facetime mit andi zum thema freischwinger. die maximal hundert kilo müssen kommuniziert werden. die minus fünfzig kommen gut an; meine werbe-sms locken viele herbei. wer aus dem kopfschütteln nicht mehr herauskommen möchte, kann sich das über trump ansehen.
mittwoch, 16. september 2020 – wien: 
49′ physio hypertroph. pablo-nibbel für boris. olivia kümmert sich um die narbe. kaninchen-leuchtturm vom netten authried. meine ersten beiden etfs gekauft. köstliches persisches huhn mit berberitzen-oliven auf stiege drei. 
dienstag, 15. september 2020 – wien:
 adorf gefolgt von wind am see. die kautze sind retour. müssen wir den panettone fällen? internet über festnetzleitung wird doch nicht nötig sein. hat jemand einen mast aufgestellt? flatex wird mit den ersten zehn befüllt.
montag, 14. september 2020 – wien: die mädels danken sehr und dürfen gerne wiederkommen. gute besserung, charlotte, und möge es ’nur‘ angina sein. ein bisschen just do it ist möglich in adorf. spätestens wenn mir die bild sagt ‚werden sie nicht zum herzlos-kanzler‘ müsste ich mich fragen, wie tief ich gesunken bin. physiobox gefolgt von adorf abholung. viele spekulieren auf spätere preisreduktion.
sonntag, 13. september 2020 – wien: mit papi von gumpoldskirchen fast bis baden. ein telefonat mit sundee ohne pool ist kaum vorstellbar. kieser. 59′ physio hypertroph. wir finassieren das angebot für blooms the chemist und hoffen auf 2022. hs bäckt ein zweites mal den großartigen zwetschkenkuchen. wir beginnen die schikanösen-verschriftlichung.
samstag, 12. september 2020 – wien: café samedi mit stefan & manfred im engländer. die sommerlich warmen tage sind ein geschenk für die gastronomie. lingard mit noch mehr begleitung in adorf. wir zünden ein kerzerl für room-art an. claudia nach laxenburg zu bringen, erscheint mir selbstverständlich. schnitzel im wild mit eva & lulu. selten war ein mantel so fehl am platz. nocebo-effekt von nocere; placebo von placere.
freitag, 11. september 2020 – wien: die katholische studierende jugend (ksj) in deutschland schreibt das wort „gott“ künftig mit genderstern. „gott* ist keinem geschlecht oder anderen menschlichen kategorien zuzuordnen“, so der kirchliche jugendverband.
donnerstag, 10. september 2020 – wien:
nepp versucht mit seinen wahlplakaten, die widerlichkeit aller bisherigen in den schatten zu stellen. anika taucht auf telegram auf. ein wiedersehen (in kiel?) wäre cool.
mittwoch, 9. september 2020 – wien:
doppelfarbiges geschenkpapier besonders dekorativ. darkos erstaunen ein nettes geschenk. sonnenbrillenreparatur war gratis. vergrößerung bei boschek, parfum bei witek. im dommuseum ‚grüß gott guten tag grüß gott guten tag grüß gott guten tag‘ und interessantes zu monsignore mauer. ‚das gelbe haus ist eine kirche‘, sagt unser fahrer branko. schwarzes geschorenes kaninchen für den leuchtturm. prosecco im korb. andrea mit frau und kinderwagen am stephansplatz. im cuisinarium vier verschiedene austernmesser zur wahl. italienische karte mit kafka-zitat. süsses aus der lindengasse und der riemergasse. upgecyclete beton-glas-vase. der neuner auf der kugel hat einen strich drunter. die welt zum quetschen. farben zum lesen, zadrazil kenne ich ab jetzt. die lupe aus antwerpen hat eine große schwester aus venedig bekommen. willkommen im schwingerclub.
dienstag, 8. september 2020 – wien:
 cento hat mehr baustellen als erwartet. engländer. ‚das ist sehr schade‘ sagte ich zu hs in grado im oktober ’19, ‚dass sie nicht zur bar al porto gehen wollen‘ und margit hat es sich gemerkt. mit mami im haus der geschichte. thomas freut sich über die überraschungsgästin im bräunerhof. authried wird mir sonderanfertigung machen. danke für das großzügige kuvert. mit claudia bei ina kent, die auch nur mit reissverschlusswasser kocht. um den preis hätte ich höhere qualität erwartet.
montag, 7. september 2020 – wien:
 muskelkater wie angekündigt eingetroffen. altmannsdorf. caroline. ralf abholung, spaziergang zum stammplatz im momoya, eis am hohen markt. die lupe mit licht ist nicht mehr ganz auf der höhe.
sonntag, 6. september 2020 – wien:
 in der stiftgasse oben ist dann doch mehr als erwartet, sieht aber im lager aufgestellt weniger aus. kieser. erstes hypertrophes geht gut rein. appnutzung überlegen sonst geistig zu anstrengend. buena vista social club muss ich mir mal wieder in ruhe anhören. der nasssauger wird mir zum auto getragen. 
samstag, 5. september 2020 – wien:
 endlich mal wieder café samedi mit claudia, manfred und ronke unter großem baum am sparkassenplatz. wir gehen die petersburger hängung an. riedl kaufen zur dyrlund den stummen diener. lingard muss noch messen. der ford wäre das ideale marktauto. reinhold messner bei thadeusz höchst sympathisch und down to earth. ich liebe zahlen. speziell die der wiener bezirksstatistiken.
freitag, 4. september 2020 – wien: run zu kieser. altmannsdorf. bei ikea wird viel maske getragen. bini hatte es fein in den bergen und findet die für sie richtige geschwindigkeit.
donnerstag, 3. september 2020 – wien:
 ein post-op-stützstrumpf wird zum kappengummi. der südtiroler leidet unter langstreckenflugmangel und der dummheit seiner patienten. jetzt kommt der  hypertrophe teil. altmannsdorf. maria kommt mit dreiviertel der kinder, die nicht nur möbel sondern auch hs bilder kaufen. boris stellt bargeld zur verfügung. wieso man bei einer firma noch bestellen möchte so kurz vor schluss, bei der man offene reklamationen hat, bleibt schleierhaft. der geschäftsname wird um dreizehn uhr von der sonne auf die wand projeziert. 
mittwoch, 2. september 2020 – wien: letztes physiotraining für die kapillargefäße. altmannsdorf. ammerer kauft enrico und frau nicht-hofmann überlegt mit brudl serienproduktion des eierlegenden wollmilchsau-möbels in china. stufencontra ist auch weg. mein leichter kater braucht pikantes. al pacino liefert. abendliche cbc-besprechnung in der hinterbrühl. die ideale option gibt es nicht aber ein paar möglichkeiten. eine art bedingungsloses grundeinkommen wäre fein, das die fixkosten außerhalb wiens deckt.
dienstag, 1. september 2020 – wien:
 die erste anfrage aus australien seit monaten (für 2022). kieser. physiotraining. altmannsdorf. ellen wird gerne drei focenzas nehmen. mödling mit reisfleisch und großem abstand. nb fürs nächste mal: grosses glas leitungswasser von anfang an.

august 2020 – grado
montag, 31. august 2020 – wien: rainers kürbis plaudert mir einen knopf und ich handschlage beinahe. zurück in altmannsdorf. es wurde rundstahl schwarz für die einsame nouvion-platte bestellt. ich kann sie für grado haben und mein edelstahl-u eintauschen. das wunderbare balder in pearl wird spontan geliefert. matteo und die franzen werden genommen. habe ich die stühle zu günstig hergegeben?
sonntag, 30. august 2020 – wien: walk mit den eltern am neustädter kanal. fünfzig prozent der stöcke klappern und werden beim radlheurigen geparkt. kieser. physiotraining. zeit kaufen nicht mehr nötig, weil interview mit meyerhoff unabsichtlich for free online. ich schildere alex die vorteile eines apothekerschranks.
samstag, 29. august 2020 – grado / wien: markt für minestrone. der all’anfora besitzer beplaudert uns auf neapoletanisch. rückfahrt mit windschutzscheibenschaden. kurzkontrolle an der grenze. zweiter teil der pizza zu liebesgeschichten und kaminer am semmering. lisi hat dankenswerterweise unsere post inklusive vier briefen von flatex bewacht. freue mich über mannes karte aus tirol mit genialer vorderseite: ‚wir haben den kontakt zur realität verloren, aber keine angst, die findet uns schon wieder.‘
freitag, 28. august 2020 – grado: laufpremiere ohne bügel. 18′ run und 59′ walk mit chiosco tivoli. physio. ‚der mann meiner großtante, onkel alois, der am rotkreuzplatz in münchen die aufgabe hatte, im keller die räder der post zu warten‘ wäre der perfekte anfang eines romans. agricoltura quercia verwendet die lautesten plastiksackerln. napoleone hat einen sgombro für hs und geduld mit den vielkindrigen ‚bella italia‘ polen. despar schenkt uns tatsächlich zehn euro bei vierzig einkauf. die raw app macht keine .raw dokumente, das ist aber ok. in der affenschaukel lässt es sich gut ruhen. die schikanöse bleibt ein glücksspiel und es gibt sogar einen wikieintrag. 
donnerstag, 27. august 2020 – grado: 17′ run und 51′ walk mit urlaubsfeeling im chiosco tivoli. wäre wasp weniger falsch als white gewesen im gespräch darüber, wozu j.lo nicht gehört? 21’ siebenarm. spiegellesen unter wolken im tergesteo. mit den rädern zu da renata und in die bar royal pineta. der café affogato ein genuss. ich muss erfahren, dass drago julius prelog bereits im märz verstorben ist. am abend interessantes mit sara im tergesteo: wieso trinken die italiener im restaurant weniger? ist reste-mit-nach-hause-nehmen fare brutta figura? zahlen wir in österreich doch genauso viel steuern wie die italiener? wie konnten die zu wenig imu abliefernden zweitwohnbesitzer aus der lombardei während des lockdowns entlarvt werden?  
mittwoch, 26. august 2020 – grado: pre-run café im tergi. abreise erich und lisa. 16′ run und 40′ walk. solarium. physio. berufsmöglichkeiten für die inventfreie zukunft: menükarten- und schilderübersetzerin vom italienischen ins deutsche, kartenspielinstruktorin, privatsachen- und umzugsorganisiererin, projektmanagement für auf- oder zusperrende betriebe, internetrechercheurin für die dem neuland nicht zugetane, marie kondō für arme.
dienstag, 25. august 2020 – grado: 18′ run und 41′ walk. chiosco tivoli. 10’ siebenarm. physio. tomaten- und andere besorgungen funktionieren bestens ohne uns. mietverträge für privaten wohnraum in deutschland sind grundsätzlich umsatzsteuerfrei. in meinem iphone shuffle spielt ’straight from the heart live‘ und ich erinnere mich mit großer nach-freude an das geniale konzert in der stadthalle. sara druckt die landshut-vermiet-bedenk-liste und stefan darf schneiden. michele gibt mir ein stellina, ein amore und ein tesoro. eigentlich ist er fitnesstrainer in monfalcone. die pizza ist gut; der blick auf die tanzgruppe vor dem pastelligen himmel einmal etwas anderes. daniele hält den mistkübel minutenlang und wirkt dabei eleganter als jede filmdiva. a casa flüssiges italienisch und kiebitze. optimists: people who have already bought 2021 calendars (hipdict). 
montag, 24. august 2020 – grado: die waage hat angst und verweigert ihren dienst. interessant: islamic finance ist shariakonform und empfiehlt etfs ähnlich denen, die socially responsible oder nachhaltig investieren. zinsen werden kreativ vermieden. markt in palmanova. hs‘ olivenöl glaubensbekenntnis bricht zusammen: bitterkeit kommt nicht durch die nicht aussortierten blätter. consortio agrario für deckel; coop für allerlei und carta reciclabile.  hortus gemüse an der strasse. dann doch gar nicht soo viel zu erledigen. windiges köstliches abendessen im al timon. raffaella freut sich auf unsere wien-tipps. die neonata von cucina-andrea und seiner sizilianerin wird vorbeigeschoben. 
sonntag, 23. august 2020 – grado: achtzehn jahre mit hs und the best is yet to come. 77′ walk bis faro. 7 physio. 10’ siebenarm. die rechte outdoorschranktür aufmachen ist die schattenlösung. späte und plötzliche ankunft erich & lisa. nebenbei wird erwähnt, landshut werde bald vermietet. dünnbodige pizza im delfino blu, bayern gewinnt im tergi. die instant gratification muss bald aufhören.
samstag, 22. august 2020 – grado: 19′ run und 60′ walk bei 81% luftfeuchtigkeit. entenabdrücke beim faro. stärkste ebbe ever. hunde im hansel; hs gönnt sich eine heisse schoko. die focenza-radlhosen sind eingetroffen. so eine kleine gelbe kann man doch sicher gut gebrauchen. wie viele taschen kann der mensch haben? dass es seit jahren keine finocchio-salami mehr gibt, bezweifle ich. wir haben einen neuen obstmann und er uva fragole. ein irrer geschmack aber im endeffekt zu viele kerne. fedes und meine pizza von vorgestern perfektes linner.
freitag, 21. august 2020 – grado:
82′ walk. physio. das großartige von hs gefundene ‚dizionario delle collocazioni‘ kommt mit fünf downloads und ist jeden cent wert. dann doch gemeinsam den gatsch entlang und ende bei michele. wie schön. der betrag wurde von schmidpeter ok gegeben. ich gebe die überweisung schon jetzt ein; dann ist es erledigt.
donnerstag, 20. august 2020 – grado:
14′ run nach pineta. geniale sonen-wolken-stimmung über triest. 22′ walk. akademietheaterbuchung für zwei mal im september erfolgreich. spannend, wie es sich anfühlen wird. siebenarm und physio. – die größte veränderung heuer ist wohl das kompliziertere gut-sehen. interessanter falter-podcast mit marina todorovic, marina habiby, hadya nassan-agha-schroll, firas saedaddin und omar khir alanam. ich hätte gerne „q“, den ersten geschlechtsneutralen sprachassistenten, am iphone. apericena von cucina.cipriana auf der regina-dachterasse mit sara und federica. reserviererin giulia erscheint dann doch nicht. die location entschädigt für alles andere. ’nur die preise sind gesalzen‘ funktioniert auch im italienischen ’solo i prezzi sono salati‘. man möchte als profi hilfe anbieten für die nächste veranstaltung dieser art. wir verlegen den hauptgang in die ciacolada. sara probiert die umgedrehte pizza; luigi heißt wirklich so. limoncello und crostata. das iphone könnte auch mal in der handtasche bleiben.
mittwoch, 19. august 2020 – grado: 19′ run und 41′ walk. hs fotografiert die heute besonders schönen puschel. physio und siebenarm. die neuerdings so oft verwendeten ‚learnings‘ sind keine verbesserung des altbewährten ausdrucks ‚die lehren‘. die wahlplakatwand wird uns gegenüber aufgestellt. doch keine weiteren parkplätze für in ihrer bewegung eingeschränkten. 
dienstag, 18. august 2020 – grado: herrlich kühler morgen. hauke goos über das semikolon „für menschen, denen das leben eindeutig erscheint, ist das semikolon ein verdächtiges satzzeichen. es gibt den punkt, es gibt das komma; das reicht. eine ampel ist grün oder rot. wozu braucht es eine gelbphase? (…) tatsächlich ist das semikolon ein sehr zeitgemäßes satzzeichen. weil weniges eindeutig und eben sehr vieles schillernd ist, ambivalent. gleichzeitig ist sein gebrauch anspruchsvoll. das semikolon trennt und verbindet, es verlangsamt den gedankenfluss, ohne ihn zum stillstand zu bringen.“ 19′ run zum wasser. der bh mit entnommenem metall funktioniert gar nicht schlecht. ich entschuldige mich beim tivolikellner für seinen langen weg; der blick ist von oben aber so viel besser. das latte glas ist keines. eine der besten heurigen anschaffungen war die kappe ohne dach. links neben de toni scheinen auch renovierte wohnungen zu entstehen. die neon girls hatte ich bei der gradeserliste vergessen. solarium muss auch unterstützt werden. redi warnt auf englisch und italienisch vor dem ’nächtlichen virus‘. mein beileid an sundee aber gleichzeitig nachfreude, dass sie ihre großmutter so lange kennen durfte. unglaublich, dass noioso die komplett unterschiedlichen bedeutungen ‚langweilig‘ und ‚lästig‘ in sich vereint. und was, wenn jemand zu mir sagt ’non fare la noiosa‘? möchte ich lieber, dass es ersteres oder zweiteres bedeutet? kann ich es mir aussuchen? und wenn dann jemand den artikel nuschelnd seine(n) nipote so bezeichnet, weiß man überhaupt nichts mehr. männlich? weiblich? spricht die großelterngeneration oder ein geschwister der eltern? solche worte sind ein weiterer hinweis, wieso italiener schneller parlieren: es gibt viel nachzufragen. soll ich die informationen zu meiner finanzrecherche auf die schokoseite stellen? und übrigens: auch glaubenssätze altern und werden obsolet. deshalb alle paar jahre fragen: passen meine glaubenssätze noch zu mir und meinem leben?“ danke falter-radio für ‚geld gier reichtum‚ mit lisz hirn, andreas treichl und christian neuhäuser, moderiert von michael kerbler.
montag, 17. august 2020 – grado: 13′ run nach pineta. alles klappt wie am schnürchen: parkplatz in palmanova, marktbesuch mit zwei café und sfilata schauen. ich bemerke die besondere form der laternen: ein speer mit drei luftballons. mit ungeheuerer selbstverständlichkeit verteilt der mann am nebentisch desinfektionsmittel an seine mitkaffeetrinker. in vilesse mit pailettenmaske. das applewatch-armband gibt es in cento-ähnlicher farbe. ‚aiutati che dio ha da fare.‘ „i carried a watermelon“ auf dem polster in tiare werden wenige verstehen. ich finde es natürlich großartig. timstand macht reduzierung des tarifs und änderung auf österreichische iban angeblich möglich. warten wir auf das outcome. kein bh trotz probierhilfe von hs und auch kein schirmständer aber ein buch für hs. da renata im komplett geöffneten inneren. etub vom wesir öffnet sich in bücher. highlight, copy und suche möglich; ein traum wird wahr. apple ziffernblatt sortieren, so dass die xl uhranzeige ganz links und leicht erreichbar ist. könnte für meine mitmenschen angenehmer sein. sturm und regen. das wird eine angenehme nacht.
sonntag, 16. august 2020 – grado: 21′ run zum wasser & 41′ physio & 10′ sieben. e-mail ist die schneckenpost des einundzwanzigsten jahrhunderts. wie ist wohl die erwartungshaltung von teenagern punkto reaktion auf messages? meine werden ja nicht immer zeitnah beantwortet, insofern fragt man sich, wieso dauerndes prüfen nötig ist. unsere freunde heißen entweder mit vornamen oder mit nachnamen kaiser. sehr hörenswert: sind wir jetzt endlich digitalisiert, sascha lobo? („im grunde ist digitalisierung immer ein zustand, den man so gerade eben noch nicht erreicht hat.“ durch die corona-krise seien wir in sachen digitalisierung einen sehr großen schritt nach vorne gegangen. nicht, weil es plötzlich digitale dienste wie zoom gibt (die existierten auch vorher schon), sondern weil die menschen sie nun auch nutzen. denke man über fortschritt nach, käme der in den seltensten fällen durch eine neue software oder hardware, sagt lobo, sondern dadurch, dass menschen ihr verhalten änderten.) die unglaubliche erkenntnis, dass martin eicher und bruder stephan in den achtzigern als grauzone den eisbären kreiert haben.
samstag, 15. august 2020 – grado: 19′ run zum wasser & 41′ physio & 10′ sieben. ‚piero e cinzia‘ an ebendiese gesendet. beste idee, das feuerwerk vom balkon zu schauen. welche pracht.
freitag, 14. august 2020 – grado: mein erstes mal achtundvierzig stunden ohne macbook ist perfekt verlaufen. joblos ist das allerdings auch einfach. vielleicht ist der tägliche geschäftsgang eine art abschiednehmen für enrico. die exceltabelle zum thema ‚wie nach venedig und wo parken‘ wird um die punta sabbioni variante erweitert. klenk hat interessante subjektive eindrücke von polizisten gesammelt. haha: vuoi fare il foodblogger ma lavori da foot locker (fre ‚influencer). unser jahrestag wird dem finale zum opfer fallen. tante freut sich über espadrillos per post. die gemütliche lotte nimmt platz, während ich mit eva über zwei piani plaudere. hs holt die fünf liter öl von sara. möglicherweise bitterer als erwünscht für die genitori.
donnerstag, 13. august 2020 – venezia / grado: ’sono americana‘ geht mir beim anblick meines spiegelbilds (kappe sport) durch den kopf. zweistündiger morgen spaziergang in der schwüle. die brioches nahe der s. maria mater domini brücke sind wie übergewichtige frauen: etwas praller dafür auch glatt. conad lkw lädt gemeinsam mit raupenbagger aus. wir folgen dem walross die accademia-brücke hinab. die taube wurde nicht bedient und verließ unverrichteter dinge le café. riesiger baldachin bei der scuola san rocco. wo bewahren sie das auf, wer putzt das, wer montiert das? zufällig erklärt der detourism newsletter die genaue geschichte zum stadtpatron. murano nichts für uns. der schiffsjunge will uns woanders hin schicken aber ich bevorzuge die 45’ rundfahrt. marge simpson am oberarm des schiffsmädchens; ihr freund hat homer. auf der superbootsfahrt zieht der gestrige tag in form von cinzias wohnung, gam gam und ponte guglie vorbei. in der luftigen gasse wartet der spaghettischüsselmann auf uns. er hat ab morgen ferien und wird nicht wegfahren. die gelsen überfallen uns am parkplatz in jesolo.
mittwoch, 12. august 2020 – grado / venezia: schwarzes brioche und mögliche alkoholanalyse im caffe soraru in latisana. am markt glitzermasken und hut und die nicht nur zu sista unfreundliche aus grado. neuer schatten am zebrastreifen. entlang der lagune erinnert an die sizilianischen salzfelder. was für ein glück, in der ersten reihe zu stehen und einen raren außenplatz am vaporetto zu ergattern. viel deutsch und überhaupt mehr los als noch vor vier wochen. zu fuß von zaccaria zum ca d’oro. man gibt uns wasser an der rezeption und unterhält sich über die schwindende sehkraft. begleitung durch die den temperaturen entsprechende ofengasse zum kühlmodernen zimmer mit schwarzen zeichnungen an der wand. lunch in der osteria da rioba am canale misericordia mit wunderschön unkitschiger karaffe aus murano. rizzo reserviert teilchen für morgen, la donatella kühlt mignons für später. erdbeeren aus südtirol vom mürrischen. chinese prüft und verkauft blaues ladekabel. luisa wartet schon an der ponte. mangels orientierungsvermögen der römerin nehmen wir die heisseste strecke. mutter und tochter sind sich nicht nur figürlich unähnlich: eine sammelt, die andere minimalistin. eine nimmt es, wie es kommt, die andere leichter unzufrieden. jedenfalls eine hochinteressante begegnung samt wohnungsbesichtigung bei der polizia lagunare und kosher cena im gam gam.
dienstag, 11. august 2020 – grado: kurzer run und längerer walk. café eins im brioni, café zwei im borabora mit sista. sieben mit ‚the end of tourism?‚. die wäsche trocknet binnen minuten. tiervideos. kommt das apple car play update auch für cento? der hagi popo schaum scheint eine gut durchdachte idee und die instawerbung verleitet zum klicken. ca‘ de la fonte möchte pässe vorab per whatsapp.
montag, 10. august 2020 – grado:
früher run über lagunenparkplatzbaustelle bis zum wasser von hinten. die puschel strahlen in der morgensonne. motiviert retour und bis zur trafik in pineta, wo es doch eh die borghi gibt. café in der bar royal. mailab erklärt nuhr. die wöchtentliche youtube wissensvermittlung war eine gute idee. punkteballon und kerze funktionieren bestens. wenige gelsen.
sonntag, 9. august 2020 – grado: früher run bis zum faro. café im chiosco tivoli. eigentlich war mein erster event ungeplant das geburtstagsfest im wuk. physio und siebenarm. superinteressante edition zukunft mit ökonomin karin frick über die zukunft des einkaufens und wieso wir bald nichts mehr besitzen werden. nutzung der zweitliege im bora bora. servus, srečno, ciao zeigt, was diesen sommer in grado möglich ist. donna leons wasserverschmutzung fertig. spanischerschöpfung nach wenigen minuten. eva freut sich über wienzusendung. pudelvater giorgio im hafen. köstliches im mandracchio.
samstag, 8. august 2020 – grado: hörempfehlung ‚#doublecheck‚. generell bietet der august eher nicht meine wohlfühltemperaturen, aber so um sechs uhr herum lässt sich gut sein. erfolgreicher marktbesuch: focenzabestellung und maniagomesser; sista unterstützt die wirtschaft. telefonat nötig, um il piccolo abzubestellen. mit einem click ist man dabei, aber stornieren ist so mühsam wie nur irgendwie möglich. stefansamira genießen den see und lernen gießen. spanischniveau dramatisch, wenn nicht einmal die zahlen, wochentage und farben abgespeichert sind. aktives lernen wird unvermeidlich sein. hs liest die megamaschine, die die schrecklichkeit der welt noch genauer aufzeigt. al timon (antipasto misto caldo e freddo con sardelle in savor, alici marinate, salmone affumicato, capesante gratinate, gamberoni gratinati, sardelle gratinate / pizza al timon) hervorragend. wenn es dann wieder eine oliera gibt, werden wir uns noch wohler fühlen.
freitag, 7. august 2020 – grado: individuelle morgenwalks und -runs. begegnungen mit den finishern und anderen stammgästen auf der diga erinnern mich an die geniale rozchast und ihre beobachtungen. hansel, apulisches testöl von sara holen, despar. anfängervokabular wiederholen, bevor man sich dem aufbau widmet, kann kein fehler sein. köstlicher salat. kartenspiele.
donnerstag, 6. august 2020 – grado: run nach pineta. bar royal. hs reinigt von oben bis unten. neuer hfu store in città giardino. die chinesin spricht deutsch und macht mir das ausziehknubbel gleich an die schwarze hülle. ankunft sarte. der garagenplatz für den zweiten cento war eine gute idee. ciacolada mit viel take away. vier limoncelli werden gerne genommen. die drei damen sitzen am eck und marita erstaunt durch ausgestreckte hand.
mittwoch, 5. august 2020 – grado: run zum wasser. solarium. der verstörer paul mc carthy ist 75 . er hätte nach europa oder ny gehen können, entschied sich aber für die ‚fucked up pleasantry of la‘.
dienstag, 4. august 2020 – grado: zuerst physioübungen. die hose nähert sich den schwarzen wolken. es klärt auf. run nach pineta. am weg zu valentina entdecke ich den neuen hfu store. durch tuttorock, partner des festivals in turiacco, erfahre ich vom neuen alanis morissette album. meine blase hat mir davon nichts erzählt. chopin geht immer, auch gerne beim härtefallfondseinreichen. sacha wird sich um fixkostenzuschuss kümmern, sobald er den dreh raus hat. aperitivi im carpe diem am eck. die ac/dc familie hat ein kuckuckskind. ich bin froh, wenn jemand zum zweiten mal vorbeikommt, dann muss ich ihn nicht mehr beachten. zum dank für die vorleistung bekommen wir prozente im il panino.
montag, 3. august 2020 – grado: nächtliches fulminantes unwetter. rotte weist auf beeindruckenden vergleich der münster stadtwerke hin. run. das brioni ist zur wasserstelle eigentlich nur ein klacks. prädikat sehr gut für hs‘ marmelade von boris. der notgroschen existiert im italienischen nicht, fällt alessandro aber aus der hosentasche. außerdem ist er vor vier monaten vater von margherita und rebecca geworden und glaubt nicht an die kraft des virus. kreul und gattin sieht man zwei mal. ein ordentliches kartenspiel kostet mehr als erwartet, entpuppt sich aber schon im laufe des erstbenutzungstags als hervorragende anschaffung. für zwei euro bitte nektarinen und tomaten. ich sperre hs aus. kommer und walz staubtrocken und die frage ist auch, ob man es eins zu eins auf österreich umlegen kann.
sonntag, 2. august 2020 – wien / grado: die instrumentierung zu „trag meine liebe wie einen mantel, der dich wärmt“ ist wenig ergreifender als in meiner erinnerung. cento darf heute einiges transportieren: den luftentfeuchter, den leisen ventilator, das knäckebrot, die bilder für bayern, drei joseph laiber, die naschmarkt-erbe, den zauberstab, das in embach benötigte und unser normales zeug. hoffentlich geht es gerold bald besser. sara und maurizio kommen auf zwei fläschchen prosecco zur übergabe der gewürze und brotlaibe. bargeldaustausch nicht nötig. man wird mich in färberei bezahlen. hs schreibt alle schimpfwörter mit, die er glaubt zu verstehen. in italien scheinen kinder fürs reine mitmachen noch keine medaille zu bekommen. 
samstag, 1. august 2020 – wien: ich entdecke ein venedigfoto vom achten jänner, wo ich im stil vivienne maiers auftauche. köstliches aber unleckeres frühstück am see mit jutta und claudia am rad, manfred im lauten auto und stefansamira. abstand im freien, sekt, zwetschkenkuchen. der ältere mann hinter dem mond glaubt, dass jeder vorhang eine wohnung aufwertet und, dass sups ein schas sind. claudia wird wohl nicht einziehen am rosenhügel. die fotos des sees zu arbesserzeiten lassen staunen. der falter witz „wo kann man denn jetzt noch urlaub machen? – wovon willst du urlaub machen? vom lockdown?“ erinnert mich an mamis frage, wieso ich ein sabbatical benötige. beim traumhäuser-sehen frage ich mich immer, ob wohl ein bau in der zukunft auf uns wartet. lieber nicht, würde ich heute sagen.

juli 2020 – mehr meerblick.
freitag, 31. juli 2020 – wien: hs ist entrüstet ob der andersartigen pomelos. es ist offensichtlich sehr heiss heute. mittag im wia z’haus. ob ich demnächst eine gruppe habe, will die tante wissen. beim warten auf die abholung erzählt thomas von seinen flughafen-erlebnissen. der nusstisch wird möglicherweise länger leben als höfferers beziehung. nach poysdorf geht der klostertisch und ich danke für so entzückend entspannte kunden. frau herzog meldet sich telefonisch und wir verlegen die sessel-entscheidung auf september. die artemidelampe ist mein gestreifter passagier. mami fürchtet, dass die heurigen reisen nicht nachholbar sind. das werden wir noch sehen. fünf fiat-marken kommen auf das kuvert. sehr feines erbe österreich zur adria der habsburger. die unicredit verlangt mittlerweile sieben euro pro monat gebühr.
donnerstag, 30. juli 2020 – wien: run zu kieser. begleitung zur weder bootcut- noch kurzen laufhose. menta. von ina kent könnte ich ein paar aussentaschen- und zip-ideen abgreifen. danke, für die idee, jutta! mezei sagt, ich muss zu castro. saras lista della spesa wird mit parkplatz vor der tür am naschmarkt abgearbeitet. claudia besorgt dankenswerterweise eis und manfred soll ihr die wohnung vermieten.
mittwoch, 29. juli 2020 – wien: mary meint ‚please know that so many people care about you. you will come out the other side of this & i sure hope we both get to see each other when you do. now that my friend will be a celebration!‘ und ich stimme wholeheartedly mit ihr überein. andis frau meldet sich. kurzer schock aber alles ok. eva sagt, yvette ist nicht nouvion sondern maxfurn und außerdem ausgelaufen. mit charlotte  wien tourismus für den septemberbesuch aus beilngries, boschek (leider kein wasserthermometer), herzilein, stino (die sehkraft ist nie statisch, sagt pitzinger) und engländer. das nächste mal essen wir in der ow. aus gründen. geht es weg von fridays zu furla? daniel kehlmanns ausdruck ‚renationalisierung des informationsflusses‘ trifft es sehr gut. maxi stanzt problematisches aus meinem rücken. sista bringt prosecco und es ist wirklich fein eine solche zu haben. gespräche über die zukunft der familie und der finanzen. pregret – to know what you are about to do is wrong, while also knowing you will do it anyway. g: sounds like an alternative word for chocolate.
dienstag, 28. juli 2020 – wien: run zu kieser. ‚bella vacanza, ihr strawanza‘ schreibt das magazin der wiener stadtwerke. mami und ich retten uns vor der hitze in die kunstkammer und genießen besonders die automaten-videos. manne überlegt zu hundertsechzig jahren meinl. mq kantine bis kurz vor gewitter.
montag, 27. juli 2020 – wien: 
margit hat weihnachtsdeko auf den schuhen. sie und tom wissen ganz genau, welche möbelstücke sie möchten. santander möchte mein bargeld nicht, deniz und ba gerne. die dame im ersten stock redet von maskenpflicht an italienischen stränden, weiß aber nicht, woher sie die info hat. außerdem findet sie das online banking super und ist schnippisch wegen meiner depotgebühren. babsi wenig diplomatisch punkto krümmung, aber gute tips zu stretching. claudia im dommauer und wir sind beide dankbar und daher vermutlich glücklicher als andere. ellen massage, caroline kosmetik. die neurosocks möchte ich doch nicht probieren. tarotkarten mit bini, die möglicherweise aber für brudl bestimmt waren. die liebenden in der vergangenheit, der turm als nahe zukunft, … und die gerechtigkeit als ergebnis waren klare hinweise.
sonntag, 26. juli 2020 – wien: ich erstelle auf seven eine ‚physio und olivia‘ übung basierend auf dem südtiroler. sechzig sekunden pro und drei zirkel. marillenmarmeladenbeschriftung wenig invasiv möglich. see bis kurz vor gewitter. abholung im porsche. nach sitzverstellung doch bequem. herrlicher abend in und vor boris‘ grandioser behausung. das warten hat sich ausgezahlt.
samstag, 25. juli 2020 – wien: 
die marille war früher ein pfirsich. die ältere dame in furth erklärt uns ungefragt den weg. wir benötigen auf die minute genau die vorgegebene zeit. magerwiese fällt hs doch ein, während er im leeren hof von göttweig sitzt. ich habe eine cousine im dritten bezirk sagt der mann und schaut auf klein wien. ohne das verirren zurück im ort hätte ich jetzt keine wachau-wanderkarte.  david harm überreicht den marillenschatz. überland ist am schönsten. ‚fliegen kann sie nur runter so wie ich‘ sagt der schimanko winzerhaus besitzer über die papageidame sophie. kieser am nachmittag zeigt mir meine grenzen. markus kavka im hotel matze. ein geschenk. er macht weiterhin deluxe und erklärt, dass the verve die tantiemen für bittersweet symphony an die stones verloren hatten. ob es gamper & dadoni ebenso gehen wird? die seebetreuung werde ich ab nun besser einplanen in meine überlegungen. in die städte eindringendes wildlife in japan auf phoenix. 
freitag, 24. juli 2020 – wien: am weg zum südtiroler: die fpö möchte laut plakat ‚döbling schützen‘. ‚vor uns‘ hat ein held dazugeschrieben. ein- oder zweimaliges aprikotieren der sachertorte ist geschmackssache. den gastrogutschein lösen wir im maschu ein. platzregen. eva berät uns zu balder. wir entscheiden uns für glatt und pacific pearl. vor benutzung der scrabble-hilfe fällt mir estate für das teak ein. takelage würde besser zu brudl passen.
donnerstag, 23. juli 2020 – wien: doch noch mehr im lager als gedacht. iversen regal ausräumen und ordner wohin endet in sehr unangenehmer situation, die auf vogel strauss schließen lässt. tausch gelbes gegen schwarzes bobby. die selfies mit ralf sollten auf die gerne liste. donauinselbus am karmelitermarkt, perle, tacheles. alles so easy mit splid.
mittwoch, 22. juli 2020 – wien: die entzückende olivia fragt mich, ob ich eine preisreduktion benötige. noch nicht, antworte ich. bernd sendet nette worte zu den von mir in den neunzigern geschenkten segafredo-espressotassen.
dienstag, 21. juli 2020 – wien: müsste ich den ksv für meinen score tatsächlich bezahlen? mein ehemaliges zimmer wird außen frisch gestrichen. interessanter start: fast den physiotherapeuten überfahren.
montag, 20. juli 2020 – wien: worauf man bei einer internetsuche auf seite zehn von google so stößt: JewJewJew complies with holy laws by ensuring … mariella nimmt es locker, dass ich den blumenstrauss vergessen habe in embach. können wir das gespräch kurz halten? ich habe eine freundin da.
sonntag, 19. juli 2020 – wien: run bis kieser. sonja aufgebracht von der ungerechtigkeit, dass corona gleich schlimm für alle. das ipod ist kein kleines ipad und das ipad ist kein großes ipod. lobend zu erwähnen ist die in ministufen verstellbare geschwindigkeit in der pocket casts app. ohne die wäre vieles zu langsam. das kissen mit kabel sorgt für verwunderung und freude. finanzen und vermögensaufbau – ein weites feld mit vielen (lern)möglichkeiten. gehen wir es an. madame moneypenny war der start. weiter geht es mit finanzrocker, finanzwesir, kommer, walz und vielleicht auch fortunalista. überraschend gut ‚what the finance‘ von brigitte. goldspecht wäre doch ein feiner name für mich.
samstag, 18. juli 2020 – wien: 
19′ sieben. highlight am morgen (obwohl ohne drosten): wissenschaftsredakteurin anja martini spricht im ndr-update mit prof. dr. birgit spinath (präsidentin der deutschen gesellschaft für psychologie), prof. dr. stefan kluge (direktor der klinik für intensivmedizin am universitätsklinikum hamburg-eppendorf), prof. dr. jürgen manemann (direktor am forschungsinstitut für philosophie in hannover) und prof. dr. jonas schmidt-chanasit (leiter der virologischen zentraldiagnostik und stellvertretender abteilungsleiter für virologie am bernhard-nocht-institut für tropenmedizin) über den aktuellen stand zum coronavirus aus verschiedenen perspektiven. bei regen und novembertemperatur ins wild. die ungarische gans ist leider nicht mehr in der gastronomie. manfred will kein geld fürs altmannsdorfer dürüm.  der gelbe bobby ist nicht das vom ei. schenkt ö1 tatsächlich zwei gratiseintritte in die gelisteten museen? sara bekommt endlich die verdiente bewertung. berufswunsch: vermögensverwalterin in eigener sache. hs macht köstlichen salat zu cappricio, wo wir karl horst hödicke (wegbereiter des deutschen neoexpressionismus, wichtigster anreger der sogenannten neuen wilden, bedeutender vertreter – neben baselitz, immendorff, lüpertz – der neuen figuration) kennenlernen. „guad is ned, aber lass mas daweil.“ (podgorski über den namen ‚zib‘).
freitag, 17. juli 2020 – wien: run zu kieser. training eher anstrengend. sporthose mit taschen auch in andys laufshop nicht so einfach zu bekommen, dabei hätte ich den lokalen kleinhandel gerne unterstützt. hiermit nochmal gute besserung an sundees rené.  sva-dive in mögliche pensionshöhen. klar ist, es wird nicht reichen. heute träumt man nicht vom nackt-in-der-öffentlichkeit-moment sondern vom ohne-maske-. kreul bekommt meine grado-eindrücke per e-mail. nel video di „dorado“, mahmood si presente con un poster di lana del rey. youtube-strudel: wo war das original besser und wo das cover? freude über red red wine von ub40 und neil diamond, staunen über bittersweet symphony,  sailing, torn, love hurts, it’s o so quiet, tainted love, easy.
donnerstag, 16. juli 2020 – embach / attersee / wien: abreise nach gästebucheintrag. plausch mit wie immer gastfreundlicher alex, diesmal am attersee. autowandern bis wels. käseleberkäse beim spar. fast vergessen, dass in oberösterreich maskenpflicht.  gute besserung an rené. attnang puchheim – mögliche kulisse für einen seidl-film. hs ist der bessere regenfahrer. versäumte podcasts beginnen nachzuhören. srf kultur erklärt mir social cooling. ö1 schenkt uns einen sommer im museum.
mittwoch, 15. juli 2020 – embach: subjektives zuhören ’schreib-die-schlampe‘. großartiger wasserfallweg hinter rauris. lunch im sonnblick. am nebentisch: ‚die einen hängen sich auf; die anderen gehen ins wasser.‘ gegenüber gelato-tomatenbrot-kombi.  wir schaffen es, die richtige menge zu bestellen. weihwasser der pfarrkirche bucheben in kleinen fläschchen zu zwei euro lasse ich vor ort. am abend herzln.
dienstag, 14. juli 2020 – embach: morgenrundgang bei sonne. feuerwehr-katze. charlotte hat zwar keine österreichische simkarte aber wlan im zug. großgruppenlunch mit cordon bleu im pilzegg. papi fährt nach wien. schoko vom adeg. weg in die gegenrichtung. der charakter zeigt sich schon sehr jung ganz klar.
montag, 13. juli 2020 – grado / embach: run. brian gibt es wirklich nicht mehr. die finnisher sind langsamer geworden. beim zweiten mal im solarium dürfen wir bezahlen. 20′ sieben. popeye hat gleich zwei termine für mich. bobby kommt übers dach in den cento. piccolo-kauf vergessen. casa del refosco für gastgeschenke. daneben wäre auch ein market verde. abschiedspranzo in der osteria da alvise. das navi leitet uns richtung öbb; wir drehen um. auf die großglockner (betonung vorne) hochalpenstrasse wollte ich immer schon einmal. tolle stimmung, viel kurbeln. riechen wir centos kupplung? ankunft berg einundsiebzig. gulasch in der abendsonne. viel wein ohne wasser unklug.
sonntag, 12. juli 2020 – grado: super giornata am wasser. mit sara und maurizio picknick am ‚privatstrand‘ nahe portobuso. hs rettet die schlappfen, die schon vor dem ehemann da waren. den zweiten carabiniero carmelo zu kennen, ist sicher kein fehler. prof. dr. harmut walz ein interessanter gast mit humor beim finanzrocker. richtig und sehr schade: “we are prone to judge success by the index of our salaries or the size of our automobiles rather than by the quality of our service and relationship to mankind.” (martin luther king)
samstag, 11. juli 2020 – grado: 25′ sieben. schon 1999 wusste jovanotti, wie ich mich ab vierzig fühlen werde: ‚mi piace bere un bicchiere d’acqua la mattina al mio risveglio. mi sembra che mi fa sentire meglio meglio‘. run zur bar royal geht besser als erwartet. 25′ sieben + olivia. am markt läuft alles liscio: focenza-hemdchen, blau-rot-schwarze gürtel für brudl, salatschüssel fatto a mano in grau-blau, asymmetrische chiarotta-tasche, nektarinen. werden alle illegal auf den neuen parkplatz gefahrenen autos abgeschleppt? hat grado überhaupt einen abschleppwagen? und wieso kümmert sich die polizia locale nicht lieber um die zuschnellfahrer als um die armen drachenverkäufer? hs ist im falter. regenbogen.
freitag, 10. juli 2020 – venezia / grado: der maya und die willi machen einen run zu den giardini und dann durch hochinteressantes untouristisches viertel mit breiten strassen und höheren häusern hinter der garibaldi retour zum hotel. der heermitarbeiter entwurschtelt die italienflagge. calle de la corona. kellner mit humor und superschöner brille von l’altraottica treviso im le café am campo san stefano. der schriftsteller niccolo tommaseo ist mir zu mindestens ein begriff. die tasche ist nicht perfekt genug um sie zu kaufen; das andere geschäft ist wie üblich geschlossen. ‚da vicino nessuno è normale‘ steht auf der tote am nebensessel im ai pugni beim gemüseboot. auf dem tisch liegt ein grüner schein ‚money must be made‚. es muss genau jetzt gesaugt werden. zu viel aber sehr guter pranzo auf der giudecca im due mori, das seinen namen überdenken wird müssen. die wege trennen sich; ich schaffe es nicht bis zu rizzo. mit dem deswegen-heißt-es-ja-kapprio retour. marmeladendeckelkauf wegen inventur nicht möglich. giulias brioni ist der beste drink in grado. die erste folge der neuen staffel liebesgschichten und heiratssachen post-spira hat niemanden zu bieten, der uns aus der fremdscham reisst.
donnerstag, 9. juli 2020 – venezia: una notte in bianco mit hitze, gelsen und rinnendem wasser im bad. café an der riva di schiavoni. zimmerwechsel. wir lernen vom trafikanten an der riva, dass der best sortierte edicola in lido ist. nani mocenigo hat nur für unsere batteria-abholung offen. handykette beim anderen chinesen. köstlicher salat und pizza in der birreria la corte. ein zweites mal agnes in zwei tagen und ich gebe dann doch keine tips für ihre zukünftige guide-arbeit. höllische preise an der teufelsbrücke.
mittwoch, 8. juli 2020 – grado / venezia: die deckel für die marmeladengläser sind zur zeit nicht vorrätig. kaffee im kreisverkehr mit dunklem bagno. das vaporetto bei tronchetto wartet auf uns mit guccitochter und -mutter. liassidi palace stellt sich als ein hotel heraus, an dem wir schon mehrmals vorbei gegangen sind. jetzt ist klar, warum die brücke daneben die der griechen heißt. das 24-stunden ist der standard von italien – zumindest farblich. der brillenputzerfisch grüßt sara von der piazza san giovanni e paolo. weißer spritzer mit orange unter dem pferd. der glasschüsselmann serviert spaghetti. le café am campo san stefano. augen auf bei der kleiderwahl denken wir, während der nebentisch einblicke gewährt. hs lehnt sich an ein haus und die mauer bröckelt. dreikauf bei rizzo in der strada nova. die chinesin ist auf urlaub. der dreiviertel liter wasser ist dringend nötig. agnes hat wasser im ohr und redet noch leiser als sonst. drei gänge: aperitivo im do colonne, hauptgang in der wohnung mit ungarisch-italienischer flagge. prosecco am canale di misericordia mit den fornerine.
dienstag, 7. juli 2020 – grado: run zum wasser. 20′ sieben und olivias hausübung. sergio wird nur beplaudert, weil er noch am kehren ist. erster café also bei redi. es fühlt sich an, als wären wir bereits länger da, weil wir schon viel gemacht haben. pedicura statt italki. florian klenk sagt auch ohrenschlürfer wie ich. sara darf haare färben und schneiden. danke für die matrioschka-fische von davines. im carpe diem werden wir wie stammgäste betreut. die ciacolada hat sich über das vorab-bezahlen gefreut und das team neue uniformhosen.
montag, 6. juli 2020 – grado:
run zum wasser. brian wurde weggereinigt. es brennt auf die piazza in palmanova runter; wir schauen das spektakel sitzend an. wo die musketiere mit den trommlern hingehen, bleibt offen. la quercia möchte sich noch nicht festlegen wegen der sugo-tomaten. renata verlangt telefonnummer. meine verdrängung hat schon begonnen. sara und maurizio sind die ersten, die ich halbrichtig begrüße nach der langen zeit. dieses kreuzreden muss sofort aufhören. ich kann so nicht kommunizieren. martin mosebach hat nicht unrecht: ‚die gefühllosigkeit dem lärm gegenüber ist für mich auch kälte. das krachmachen ist eine betätigung des menschlichen egoismus und nicht weiter auffällig – aber das nicht-unter-krach-leiden ist ein phänomen, das mich immer neu erstaunen läßt. noch mehr: den krach gerade zu suchen! die angst vor der stille!‘
sonntag, 5. juli 2020 – wien / grado: 
der hase im kleiderschrank sieht mir dabei zu, wie ich versuche zu packen und zu gähnen. die security der barmherzigen brüder nimmt evas geschenk entgegen. den stiftgassenschlüssel können wir nicht mehr brauchen. all’anfora im garten. der sizilianische kellner war als kind bei einem folkloretanzfestival in salzburg. wir haben jetzt meerblick weil pinien beschnitten. die oleander blühen fast hysterisch. passeggiata, giorgio, antoniazzi. wie angenehm: man hört nur italienisch. nicht einmal die deixfiguren sind österreicher.
samstag, 4. juli 2020 – wien: ich werde mit diversen kuverts überrascht. und gerade heute interessiert sich wer für das regal im gang. sekt um zwei. danke für mario. erste etappe geschafft. großartiger abend mit brudl im vicas. man stößt an grenzen beim zigarettenautomaten.
freitag, 3. juli 2020 – wien: endspurt. hs bringt gold zu ögussa. sista besorgt tre clessidre in treviso. mille grazie! mindestens zweihundertsechsundvierzig verkaufte möbelstücke. 
donnerstag, 2. juli 2020 – wien:
erste eindeckige nacht. hs kümmert sich um den see. jede menge abholungen; besuch von bini.
mittwoch, 1. juli 2020 – wien: 
altmannsdorf. papi begibt sich zu mittag ins krankenhaus. habe mich sehr an das tägliche jöghurt gewöhnt.

juni 2020 – viribus unitis oder unus adversus omnia?
dienstag, 30. juni 2020 – wien: altmannsdorf. mit boris im engländer am besten platz.
montag, 29. juni 2020 – wien: altmannsdorf. damit eine schöne erinnerung mit mami kreiert werden kann, bekomme ich den nachmittag frei. das landshutgartenvideo war eine gute idee. herr knoll in der schallaburg ist ein super führer; den garten schauen wir auch an. die sonne bescheint die wunderschöne wachau; das essen in der hofmeisterei feinstens. alles wie erhofft also.
sonntag, 28. juni 2020 – wien: ohne hs‘ input wären wir zu hause geblieben. so aber wild. sundee verlässt uns beschenkt, bekocht und bebacken wieder. danke für polster und schlafbrille! alles zum verzehr ab jetzt. a star is born überraschend großartig. werde sehr sentimental.
samstag, 27. juni 2020 – wien: coronakuvert für katja vorbereitet. kappensuche im x5 erfolglos. wenn wir für jedes ’schade, dass Sie zusperren‘ fünf euro bekämen, könnten wir wegen reichtum schließen. sundee besucht und lenkt ab und es ist gut so. wird enrico einen gnadenhof für alte möbel machen?
freitag, 26. juni 2020 – wien: fünf uhr wach ist nicht mehr weiter erwähnenswert. danke, hs, für info, dass nur noch bis 29. zu unterschreiben ist. die handysignatur ermöglicht alles online: mit dem klimavolksbegehren nehme ich gleich noch euratom-ausstieg österreichs / smoke – nein / tierschutzvolksbegehren / bedingungsloses grundeinkommen umsetzen! / stoppt lebendtier-transportqual / kauf regional mit. der orthopäde konstatiert mir wunderschöne bandscheiben. ein irrer tag in adorf mit einer fastentschuldigung von enrico und vielen verkäufen (sogar die captain’s bar geht nach hagel und starkregen weg). wanda wohnt im sechzehnten stock und ob tasan in den lift passt, wird sich erst herausstellen. mary findet richtige worte „that would have to be so stressful for everyone & it’s especially hard with our parents because there are just so many layers of complicated emotions in that situation. i feel for you. thank heavens you & your brother are such a good team. what a huge difference that makes. i truly hope you manage to find the strength you definitely posses & not lose that wonderful sense of humour you have.„. emil hätte mein auto gerne von oben gesehen. ralf und ich im kettenkarusell, stuwer, keine perle und schwedenplatz. das freitagabendvolk im prater schon früh eigenartig. mich freuen die beweisfotos sehr.
donnerstag, 25. juni 2020 – wien: hs schleppt die ansteckplatten zum cento; bob ins geschäft. herr strobl ist einer der armen, die schon ewig warten und jetzt kare, leiner und einen glocknitzer tischler bemüht hat, um nicht weiter möbellos zu sein. orson hat einen ersten interessenten. claudia holt einen doch noch aufgetauchten kleiderständer.  der franzose aus brudls büro schafft es ohne mein weiteres zutun in die ausstellung. ob das wohl wahr ist: „it’s the same old story: android gets there first, but apple gets it right.“? der alte freund mit a4 flecken aus der stiftgasse wird gar nicht als neues möbel erkannt.
mittwoch, 24. juni 2020 – wien: kurze hose ja oder nein? bei den wadln natürlich sehr ok. olivia erkennt zusammenhänge zwischen vorne und hinten. stefanie holt pablos und bringt selbstgebrannten. facetime mit charlotte und ihren neuen nägeln.  brudl und hs sind mit sieben kommissionen um zwei fertig. das kann nicht nur glück sein. wie ich im ö1 magazin sehe, habe ich ‚die vielen seiten des herrn papa – spielräume spezial“ versäumt. habe aber mein eigenes exemplar und seine diversen seiten. das einzige, worum wir gebeten hatten, war, die seltas nicht an die engstelle zu geben. wo sie wohl hingestellt wurden?
dienstag, 23. juni 2020 – wien: das dzu braucht nur fünf minuten statt der fünfundvierzig. leben wir in einer kakistokratie? (herrschaft der schlechtesten). hs legt bretter schon mal einseitig unter den büroantix. katja ist aus polen retour.
montag, 22. juni 2020 – beilngries – landshut – wien: alles läuft wie geschmiert. ein tatsächliches win win win. danach würstln bei millipp. das packerl enthält gezähltes und bleibt ungeöffnet. es war der kupplungsgeber.
sonntag, 21. juni 2020 – wien – landshut – beilngries: bei schönbrunn drehen wir ab richtung adorf und steigen in den angebotenen x5. scheisswetter über viele stunden. schafe unter strom entlang des weges. in landshut können wir auf der penthouse-terrasse essen. gemütlicher tapas-abend mit conny und family. günter kann uns zwar nicht trauen, beantwortet aber noch die frage nach dem gewinnteilungszettel.
samstag, 20. juni 2020 – wien: weiterhin viel publikum in adorf. stino misst zwar, aber es bleibt ein wigel-wagel. die schatzis im indus berichten vom haus-status-quo. köstliches dessert in der ow.
freitag, 19. juni 2020 – wien: bin die erste in der warteschlange auf der dominikanerbastei. ohne spritzen gegen die schmerzen ist nicht an ein weitermachen zu denken.
donnerstag, 18. juni 2020 – wien: fünf uhr wach. vor thomas da. er nimmt mir fast alle guten adler-bleistifte weg. na bitte sind die neuen symbole bei der post.at entzückend, die mir klar machen, wie groß mein paket ist und wie nah der zusteller zu meinem haus mit baum und zaun. bin gerührt. willhaben pimpen und hs‘ website informativer gestalten. prospekt-regale in die ausstellung und schon weg.
mittwoch, 17. juni 2020 – wien: schreckliche szenarien. man weiß gar nicht, was man sagen soll. vorne wird verkauft und hinten nachbestellt oder habe ich mich verhört? die schwester von dem queer eye gymbesitzer ist tatsächlich macy gray. muss ich mal wieder hören.
dienstag, 16. juni 2020 – wien: fünf uhr wach. raphael hilft auf vielerlei art und weise. grosses interesse an ‚meinen‘ austins. der neue antix kommt ins wohnzimmer. der alte ins büro. orson nach adorf.
montag, 15. juni 2020 – wien: fünf uhr wach. stefan und samira können sich nicht so leicht entscheiden.
sonntag, 14. juni 2020 – wien: sechs uhr wach. run zu kieser. genial wäre, wenn der erste wirklich autofrei wird. ich muss die funktionsweise der bifokalen linsen nicht verstehen, um sie großartig zu finden. stefan und samira besichtigen den see-tisch. sundee im bad freut sich auf auszeit in vie.
samstag, 13. juni 2020 – wien: fünf uhr wach. 20′ sieben. zu heiss um möbel zu (ver)kaufen. die austins überlegen wir. eine multirochade mit den alten franzosen und dem chinesen wäre möglich.
freitag, 12. juni 2020 – wien: fünf uhr wach. 20′ sieben. wir verkaufen möbel und bilder wie geschnitten brot. jutta nimmt bombeno; brudl lässt noch nach. axel kommt in einem der wenigen momente, wo man sich ein wenig unterhalten kann. wir machen eine hübsche sesselparade. müssen wir den alten franzosen wegen der zu niedrigen zarge tauschen? norah jones „pick me up off the floor“ reißt mich nicht vom hocker.
donnerstag, 11. juni 2020 – wien: es bleibt bei fünf uhr tagwache auch am feiertag. der link zu ambros erscheint nicht passend weil keines meiner favoritenlieder, aber wolferl birgt immer positive erinnerungen an onkel friedl. 19′ sieben fällt nach längerer pause schwer. kein mac puder mehr für mich. mac gehört zu estee lauder (lauder ist großspender von trump). werde mich beraten lassen.
mittwoch, 10. juni 2020 – wien: ich glaube, dass viele kunden in zeiten von ‚heute bestellt / morgen geliefert bekommen‘ keine lust mehr auf lange wartezeiten aber noch weniger auf wahrlich schlechte kommunikation haben. wasa bestellung scheint möglich zu sein. webers stuhlgeschmack diskussionswürdig. das verstellen muss vor dem ersten kunden am freitag rückgängig gemacht werden, da es kein durchkommen mehr gibt, bei dem man sich wohlfühlt. ralf macht vogelperspektivefoto von cento und mir. das posen bereitet schöne erinnerungen. le burger und gelato eine gute wahl. sehr viele menschen in der city. newsletter werden abbestellt.
dienstag, 9. juni 2020 – wien:
mit ‚sei nicht so wach‘ kommt hs aus dem schlafzimmer. früher termin bei frau brigitte. konversation zu e-bikes und radreisen. gleichzeitig hinke, hölzl, enrico und eva ist etwas viel in einer eingangstür. heute wenige malversationen aber die wichtigen und sehr schnell zu erledigenden oder leicht zu delegierenden dinge werden weiterhin nachgereiht. feiner besuch in der hinterbrühl mit hervorragenden griechischen tapas auf hübschen tellern, prosecco aus schönen gläsern und (am wichtigsten) offenen ohren.
montag, 8. juni 2020 – wien:
 unglaubliche umsätze ohne öffnung. second hand geht auch was.
sonntag, 7. juni 2020 – wien: kieser mit köstlichem matthes-thadeusz-geplänkel in den pods.
samstag, 6. juni 2020 – wien:
 das wohnungskonzert mit heftigen schlagzeugsequenzen und publikumsgejohle kommt über wände und fenster zu uns. kurz nach mitternacht rufe ich die vielbeschäftigte polizei; eine stunde später ist endlich ruhe. die strafhöhe für lärmbelästigung ist übrigens von bundesland zu bundesland verschieden. die überforderung ist größer als bisher gedacht. ab jetzt muss ich zetteln verweigern oder nur in doppelung mit e-mails auskunft geben. digital kann man alles immer wieder finden. ob ein versprechen brechen weniger schlimm oder schlimmer als lügen ist, geht am thema vorbei. die belastung ist auf vielen ebenen sehr hoch. stino borgt mir zeiss-autofahrer- und bestellt sample-kontaktlinsen mit kurz und plus eins. bin gespannt. das beef tartare im engländer schmeckt. hs erstaunt über preis des kleinen reininghaus. unerwartet gutes gelato neben nuler.
freitag, 5. juni 2020 – wien: 
nach weber-lügen (sic: mehrzahl) ist das letzte vertrauen  auch noch weg. der hahn wurde nie hergegeben und jetzt ist er verkauft und steht im regen; das schwein wird reserviert. alte franzosen kann man leichter erklären, wenn man selbst einen besitzt. die fliege sitzt innen auf der scheibe; der spatz pickt von außen.  mit claudia nach ansteckplattenverladung essen auf der terrasse des la ville. wer hier tennis spielt, raucht. thirteen reasons why staffel vier kann wenig.
donnerstag, 4. juni 2020 – wien: man öffnet ungefragt die kuppel und kann sie nicht mehr schliessen. interessante vorgehensweise. das stehpult nenne ich enrico. es musste wieder einmal gesagt werden, dass es keine freundschaft ist, wenn man nie gefragt wird, wie es einem geht. marktersatz ist mein bilderverkauf keiner aber immerhin. 
mittwoch, 3. juni 2020 – wien: 
besser ein messi als vieles andere. didi repariert das internet und drucken können wir auch wieder. mögen wir hochriegl? zu dem preis jedenfalls. after life zwei auch sehr gut.
dienstag, 2. juni 2020 – wien:
 yoor ist mit dem macbookcheck zufrieden, ronke raus aus women of vienna und die reinprechtsdorferstrasse ein gutes pflaster für handyzubehör. flo glaubt, sista hätte ihn vom gericht nach adorf verfolgt. dankbar, ins warme auto zu steigen. der finanzrocker erscheint mir ein guter podcaster.
montag, 1. juni 2020 – wien: 
zwei vier sechs. wenn ich das telefon umgehängt habe, kann ich es nicht weit genug weg halten für kontaktlinsen sehschärfe. 4 us am see. der ständer wird für den hellblauen schirm passend gemacht. ‚circus of books‘. rezo hat wieder gut recherchiert. the willoughbys unerwartet fein mit gervais‘ und rudolphs stimmen.

mai 2020 – am i on fire?
sonntag, 31. mai 2020 – wien: immerhin halb sieben. ich habe geträumt, dominic wäre auferstanden. kieser slot klappt und fast alles geht wie vorher. interessanter smarter leben podcast zu fire. dr. gerd kommer wird mein auge und vor allem ohr bekommen.
samstag, 30. mai 2020 – wien: fünf uhr und start mit brudl gemeinsam um sieben. es geht so viel weiter, wenn zwei menschen gut zusammenarbeiten und einen plan haben.  ich helfe beim tisch-tragen und winke manufacture goodbye. statt dank für lastabnahme gibt es ärger. hauptsache die kundin ist happy, in diesem fall. ich befürchte eine tatsächliche starke vergesslichkeit gepaart mit widerwillen gegen teamwork. das big yellow taxi bleibt als mein wurm schon seit wochen. hs war nicht untätig und kredenzt rhabarber-erdbeer-torte. heute show, mensch herbert, subura. komme mit pflanzlicher hilfe zur ruhe.
freitag, 29. mai 2020 – wien: achtzehn sechs zeigt wirkung. wenn ich von jedem, der mir erzählt, was er in zwölfdreissig vor zig jahren für schöne möbel gekauft hat und daher keine neuen braucht, fünf euro bekäme, würde sich vielleicht bald ein steirereckessen mit freunden ausgehen. ein weißer hund wird ein neues zuhause finden. der schwarze ist jetzt einsam. ossig meldet sich brav und bietet bioestètique zum korrekten preis an.
donnerstag, 28. mai 2020 – wien: fünf uhr. lustig, wenn erwartet wird, dass ich etwas weiß, obwohl man mir nie etwas diesbezüglich gesagt hat. wann wird der groschen fallen, dass alles in meinem mac und daher sehr leicht zu finden ist? die liesinger trudeln ein. nicht zu schaffen: ich bleibe ruhig. ich beurteile nicht.
mittwoch, 27. mai 2020 – wien: sechs uhr. wir sind in der bezirkszeitung und dann auch noch mit foto. hellblauer högön wertiger als erwartet. wenn sich ein neologismus durchsetzt, ist er keiner mehr. die wunde unter den augenbrauen macht mir keine großen sorgen.
dienstag, 26. mai 2020 – wien: fünf uhr. nur bis zwei adorf. ellen macht die sache nicht schlecht, aber caro ist sie keine. ralf treffe ich bei eher schrägem publikum in wien mitte. walk zum momoya, weil wir nicht aus zucker sind. danke für die offenen ohren. yellow fog, eis am schwedenplatz. suburra finale season one heftig.
montag, 25. mai 2020 – wien: fünf uhr. full day adorf. hs kocht kartoffel-lasagne.
sonntag, 24. mai 2020 – wien: fünf uhr wach. damion breust vermutet domestic incentives in der nahen und mittleren zukunft. auch um den local businesses zu helfen. re-born in gonars machen aus sonnenschirmen, markisen und reifen coole schuhe. 62′ sieben. sara wird mithilfe von deepl über meine situation informiert und wieso ich am dritten nicht kommen kann, auch wenn italien uns reinlässt. die männer vom lichttelefon machen aus alt neu. sundee erfreut mit anruf und komplimenten. der trauner wirt verwundert. die neue von badly drawn boy hat mal einskommazwei im ö1podcast besser geklungen. wer hätte 1992 gedacht, dass es zig jahre später noch immer bravo hits compilations geben wird und die es weiterhin in die charts schaffen?
samstag, 23. mai 2020 – wien: lauter nette kunden eigentlich. hs‘ gelber römischer 500 geht an uli. mein unwohlsein kommt daher, dass sich immer weniger an das ausgemachte gehalten wird. plane vorsorgeuntersuchung für juli um sicherzustellen, dass nichts bleibt vom magenweh. dates mit der eigenen frau, saisonkarten und sportausrüstungen sollten locker machbar sein. schade dass ich nicht auf ‚wut-stock‘ gekommen bin sondern die heute show. aber da sind auch mehr köpfe am kreieren. ’18 regali‘ akzeptabel. aufsteher machen als werbung für stiftgasse für rezeption altmannsdorf. jeder eintretende ist ein potentieller innovation kunde.
freitag, 22. mai 2020 – wien: fünf uhr wach. twitterblase bekommt eine völlig neue bedeutung, wenn user ab bald bestimmen können, wer den tweet kommentieren darf. möchte die kommunikationsuneinigkeit nicht neu starten. prioritäten setzen ist hier nicht die größte stärke.  fotosession geht ohne fragen über die bühne.
donnerstag, 21. mai 2020 – wien: zwei runden run ist wie einmal zum wasser. wenn ich den see seh, vermisse ich das meer weniger. 
mittwoch, 20. mai 2020 – wien: 
vier und dann doch halb sechs. charlotte darf bleiben, obwohl sie genau das getan hat, wovor ich sie besonders gewarnt hatte. wieso kapieren die menschen das präventionsparadox nicht? niemand muss mir mansplainen, wie die beiden pablos in den cento passen. ich bin die tetris-meisterin für die, die es vergessen haben. unsere umstellarbeit wird nicht nur ignoriert sondern auch rückgängig gemacht. bin gegen fossalon und es ist ein spleen wie vieles andere auch. kenne niemanden, der sich so ver- und eine partnerin halten könnte.  mache im ff die sechzehn brudl-jahre durch. dann eben gemüse essen und weekly lesen. die nächste härtefall-tranche geht auf dem konto ein.
dienstag, 19. mai 2020 – wien:
 halb vier wach. haben wir den theatermacher nicht schon seit einem jahrzehnt in der bernhard-dvd-box in der schublade? die 2do tricks muss ich jetzt wirklich einmal ordentlich lernen. sehr lange schlange beim finanzamt wien mitte. raphael hilft mehr als erwartet. der schwarze panther soll nicht beurteilen. gehen wir es an. bezirkszeitung und wiener wirtschaft, denn fragen kostet nichts. ob kommuniziert wird, dass wir heute geschlossen haben? höre ich die auskunft über nicht-schließung am telefon tatsächlich richtig? werden wir hier veräppelt? marie kondo würde sich über die schreibtische-challenge freuen. ein halbes joghurt reicht. gegenüber liegen beide beine am fensterbrett im dritten stock. dominic wäre heute siebenundvierzig. lisa ist einverstanden mit fünf statt vier jahren. alles gute zum geburtstag, barbe à papa.
montag, 18. mai 2020 – wien: fünf oder so. sogar beim allerschönsten sommerwetter wird schon in der früh angekündigt, dass man lange bleiben wird. das ist sehr traurig. pickerln zum richtigen zeitpunkt sind mangelware. dieses immer zuerst ’nein‘ ist schwer zu verkraften. muss aufpassen, ob mir das auch vererbt wurde. signore castro freut sich sehr über meine grüße und, dass er uns als vicini hat. gratulation an eva zum dummies-verlag! bayern lässt uns im juni rein und österreich zurück. der ideale termin für einen notarbesuch.
sonntag, 17. mai 2020 – wien: wow, dann doch noch weitergeschlafen. deepl ist großartig und hat sogar eine mac-app; wieso kannte ich das nicht? die schokoseite könnte eine versione italiana bekommen. möglicherweise ist hs in meinem toten winkel, was das sprachlevel betrifft und hat mich bald überholt. er fragt beim anhören des ab, wer da spricht. 62′ sieben mit der expertenrunde von thadeusz. am see alles fein. hängematte mit blick. dass wir am dritten juni runter könnten, klingt ja fein, aber unter welchen bedingungen kämen wir zu fronleichnam wieder retour? cover two von joan as police woman nicht so sehr notwendig but it is growing on me. orizzonte vielleicht doch noch zum ferienende? die projekte und listen von viribus unitis sind viel genug geworden, um sie in eine eigene gruppe zu verwandeln.
samstag, 16. mai 2020 – wien: halb fünf wach. hs kommt mit und fotografiert, bepreist accessoires, misst iversen und hilft, wo er kann. interessant, dass gerade die mehrgefährdeten so tun, als wären sie unsterblich. man hofft, dass es sich bei manchen schon zigmal beantworteten fragen um scherze handelt. ich befürchte aber dass nicht. absurdeste äußerung: ‚die maske müssen sie uns nicht zurückgeben.‘ wieso lernen nicht alle kinder die mobilnummer ihrer mutter auswendig? welch geniale und möglicherweise höchst hilfreiche idee! das blaue schwein hat den arsch offen. psychologe specht erklärt mir, wieso resentment nur logisch ist, wenn ich als terminatrice wahrgenommen werde. carlo & malik besser ohne mitlesen.
freitag, 15. mai 2020 – wien:  halb fünf wach. sundee erinnert mich an fanta 4: na gut sag ich .. wo waren wir stehengeblieben? kulturwissenschaften klingen hochinteressant. kein wunder, dass es eisheilig ist. wenn ein tag nach mir benannt wäre, würde ich auch auftauchen. wie oft muss ich noch erklären, dass wir das hier alles zum schutz machen? david grossman könnte recht haben mit „when the coronavirus pandemic ends, some won’t wish to return to their former lives.“
donnerstag, 14. mai 2020 – wien: halb vier wach ist neuer rekord. die sechzehn semester psychologie haben hs dazu ausgebildet, die schlaflosigkeit als psychosomatisch zu diagnostizieren. einen perpetuum mobile kaufmannsladen gilt es zu vermeiden. hermine wie bei harry potter oder steppenwolf. danke an ralf, dass er mir sein ohr leiht und für die erfahrung, am bankerl beim brunnen der menschenleeren outdoor-mall im ersten stock von alterlaa ein dürüm zu essen.
mittwoch, 13. mai 2020 – wien: weiterhin extrem früh wach. das wird sich so bald nicht ändern. tante bekommt die info und muss nur auf schwager ändern. il panino bestätigt auch. sanssouci sucht innovation und findet branchengespräch. das schnelle netz und den drucker in der ow lerne ich noch mehr zu schätzen. hörls weltanschauungsmodell ib schaut sich das climate justice now plakat der gegenübernachbarn an. matthias überrascht mit endspurt auf den letzten drücker. die stadtspionin hat es getan. tausend dank. il processo è finito. was bleibt, ist ‚bury a friend‚ von billie eilish. dreihundertzweiundvierzig millionen views. nur so nebenbei. das video aber nicht so meins.
dienstag, 12. mai 2020 – wien:
es öffnen sich neue horizonte für mich, unter welchen umständen eine firma funktionieren kann. david allen hätte viel bewirken können. jedermann weiß bescheid, dass es mit ’nein‘ beginnt und sich vielleicht irgendwann ändert. ein ‚gute idee‘ ist nie die erste antwort. didis und bruder transportieren pendeluhr. la ciacolada bestätigt meine zahlung. orizzonte wird abgesagt.
montag, 11. mai 2020 – wien: die wrst wird von mir kein hochladen erzwingen. spaziergang mit claudia am liesingbach eine willkommene abwechslung. türe offen trotz versprechen. dank il processo lerne ich, was ein pm ist.
sonntag, 10. mai 2020 – wien: 62′ sieben. der volkssport energieanbieter-wechseln gefällt topenergy nicht. ich wäre erstaunt wie der polizist, würde man mir mangelnde bonität unterstellen. die wrst hat seit dezember vergessen, mir geld zu überweisen. das fenster von hs ist unbedunkelt. ignaz kirchner hatte eine glatze.
samstag, 9. mai 2020 – wien: gut dass wir so viel mautgeld im auto haben. als wechselgeld wird es trefflich zum einsatz kommen. die hängematte am see beruhigt mich. tanti auguri, sara, und das schönste geschenk wird wohl sein, am achtzehnten aufsperren zu können. ‚upload‘ überraschend großartig.
freitag, 8. mai 2020 – wien:
fünfter tag in folge um fünf wach ohne wecker. die post fährt die kundenverwirrungstaktik mit briefen und päckchen weiter. hauptsache, wir können unsere exquisiten sondermarken verwenden. papis notar-termin findet tatsächlich statt. mit eigenem glas und großbauchiger vöslauerflasche ist alles gleich viel besser. gergy schickt den ersten interessenten. herr specht und ich sehen live in hauptabendprogramm den kabarett gipfel.
donnerstag, 7. mai 2020 – wien: neue job-description: inseraten-beauftragte / auspreiserin / abstand-halten-ruferin / reis-und-huhn-holerin. mami hält die stellung im eingangsbereich, während die herren im lager informiert werden. warum sollte risiko mal zwei zur post, wenn es kind erledigen kann? größte umstellungen: das wenigste kann von mir selbst gemacht werden; man wird permanent unterbrochen; es gibt einen fixen einsatzort. mir ist glasklar, wie magengeschwüre zustandekommen können. gergy schickt wen. boris schenkt grandioses schild. so viel besser als mit stark reduzierter mimik im verkaufsraum. ronke befürchtet, es könnte jemand krank oder gestorben sein, weil fast nur ein raustragen vorstellbar ist.
mittwoch, 6. mai 2020 – wien:
mir schwimmen vor lauter will haben die augen. ich wiederhole die öffnungszeiten lieber eintausend mal als die gründe wieder und wieder zu erklären, die gegen kundenkontakt sprechen.
dienstag, 5. mai 2020 – wien:
 62′ sieben. die druckerpatronenmafia gibt arg pessimistische informationen von sich. golden brown wurde in hs‘ jugenddisco aufgelegt.
montag, 4. mai 2020 – wien:
 adorf, die zweite. wir kommen voran, werden aber gebremst. charlottes down under bleiben war eine sehr gute entscheidung. word ist die bessere wahl. riesen-ferrero köstlich.
sonntag, 3. mai 2020 – wien: adorf, die erste. noch immer zu wenig regen. excel im nachhinein gesehen keine gute wahl. wie kommen jene mit doppeltem risiko auf die idee, jenes angstfrei einzugehen? was kostet grabverlängerung wo? äpfelchen-tab eine grosse empfehlung. die schnapszahl kommt vor dem fünfziger. es ist nicht so schwierig, „liebe österreicherinnen, liebe österreicher, und alle menschen die hier leben!“ zu sagen. wieso können das andere nicht, wenn es sascha kann? und überhaupt: ich glaube nicht, dass es uns möglich ist, jetzt schon zu erkennen, welche bedeutung diese krise für unsere gesellschaft haben wird … so wie es einem wassertropfen nicht möglich ist, den lauf eines flusses zu erfassen. man wird die bedeutung oder sogar so etwas wie einen sinn, wenn überhaupt, erst sehr viel später und im rückblick erkennen können.
samstag, 2. mai 2020 – wien: 62′ sieben. hs bringt tulpen; ich bin gerührt. café samedi mit manfred, stefan und samira; zoom schenkt uns eine verlängerung. tim cook heißt er.  frau brigitte trägt ein mimik-möglich-machendes plexiglasschild. schlangen vor dem einkaufszentrum verwundern mich. prinz eugen die zweite. grossartiger artikel ‚konsum: brauch‘ ich das?‚ in der zeit. 
freitag, 1. mai 2020 – wien:
 62′ sieben. honig kann man im wasserbad bestens verflüssigen. neunzig minuten mit rosa vergehen velocissimamente. marco mengoni ‚esseri umani‘. freundliches verständnis für keine-kinder-wunsch, aber da reden wir nochmal. pippiwutzi wäre vielleicht ein suchbegriff, über den die leute reden. am tag der arbeit schaffen wir den rest der proposals für cara matilde wien oder berlin 2022. erfreue mich dauernd am gazelle-cento-cieloblu-screen.

april 2020 – stay calm & carry on
donnerstag, 30. april 2020 – wien:
 20′ sieben. die frau rat schneidet die hecke beim gerichtsparkplatz, damit ihr auto nicht zerkratzt wird. am see 2xu und etwas weniger gemütlich als erwartet. michaela fotografiert ivar im kammerl und lernt die antieinbrecherstellung der fenster. hs liebt schlotz mit zimt; ich dagegen cozze. wir müssen die nägel noch bis mittwoch aushalten, damit sich mani und pedi auszahlen.
mittwoch, 29. april 2020 – wien: 19′ sieben. die erste phase-zwei-härtefallzahlung ist da. video mit feyhan, carole, carlos. alle haben längere haare. ich bitte um reduzierung der lamenti und freudiges planen zukünftiger treffen in europa. dreistündiges coronameeting in adorf zeichnet sich durch wiederholungen und unterm strich zwar unverständnis aber versprechungen aus. bosch.
dienstag, 28. april 2020 – wien:
 donaukanalrun & citywalk mit hs. 21′ sieben. möglicherweise hat tc pingpong verstanden. der tag vergeht mit (video)telefonaten zum thema viribus unitis zwölfdreissig. ganz großartig, dass wir als geschwister an einem strang ziehen. papi scheint die ankündigung für morgen gelassen zu nehmen. bosch.
montag, 27. april 2020 – wien:
mit charlotte facetime. mami 2xu am see. schatzis gönnen sich den state-of-the-art schattenspender. es gibt wieder mehr parkplätze (kurzparkzone nicht mehr gratis). der wiederaufbau des diagonal-gegenüber-dachs wird begonnen. video mit sara. die parrucchierre müssen noch bis juni warten, wollen sich aber wehren. zinsenanzahlung im kuvert über die ow-nachbarin. bosch. die stylebookeinträge ähneln einander seit wochen.
sonntag, 26. april 2020 – wien: gumpi bis baden hin mit rené; retour mit mami. wenn man nicht rechtzeitig beginnt, ’nein‘ zu sagen, darf man sich nicht wundern, wenn der andere glabut, immer seinen willen bekommen zu können. schade, dass edutube nur für lehrer und schüler zugänglich ist. wolfs name ‚virenscanner‘ für drosten hübsch passend.
samstag, 25. april 2020 – wien: 20′ sieben. beim zoom-frühstück bringt manfred mehr visuelle als wortspenden. ann & pat für claudia ist auf willhaben zufällig zu finden. nusszelten von ronnie und dazu ein take away weisser spritzer geschenkt. zum prinz eugen gehen. dem willi alles gute, gesundheit und grado. spargel zum nachtmahl. körper funktioniert. die schwarze wutzimütze am nachtkastl dämpft den aufprall des kopfhörerhartplastiks.
freitag, 24. april 2020 – wien:
59′ sieben. ich bin sicher, dass die gastroöffnung mitte mai absichtlich auf post-muttertag gelegt wurde. diningbond.com eine gute idee. (man muss nur daran glauben, dass die restaurants, für die man gutscheine erwirbt, die krise überleben). desinfektionsmittel spritzen sagt drumpf. kann man nicht erfinden. the west wing … the self-obsessed wing. der unbeachtete flieder macht als erstes schlapp. rossella in salerno ist erstaunt, dass ich die stadt kenne. rosa in foggia spricht als erste normaltempo.
donnerstag, 23. april 2020 – wien: oonas gut und hab erinnert mich an dimitri von der bullyparade. danke an hs fürs rosenwurzel ausgraben. übrigens ganz großartig, dass wir den see nicht hergegeben haben.
mittwoch, 22. april 2020 – wien: 18′ sieben. soll ich meine haare ergrauen lassen? papi sagt ab, um früher in der sonne zu liegen. funktioniert schriftlich leider nicht so gut,  aber trotzdem mein highlight von grissemann-luna: „do you like toulouse-lautrec? i do not like to lose anything.“ (danke, thomas!) die betriebsausfallsversicherung zahlt vermutlich doch nicht. der deal: kreul hält mich am laufenden und ich ihn über grado. neues gefühl in der stadt, weil mehr menschen und das aus allen richtungen. geschäfte eher leer. wukonigg bittet mich herein; der boden im engländer wird renoviert. brauunion sagt, fünfundzwanzig prozent der wirten könnten zusperren (müssen). ich schaffe es, einen von drei bestandteilen zu vergessen. wenn ich mir ansehe, was andere monatlich miete zahlen, stehen wir mit unseren immofixkosten gar nicht so schlecht da. wieso ich nicht schon früher auf die idee gekommen bin, italienische podcasts zu hören?
dienstag, 21. april 2020 – wien: 20′ sieben. zu kurzes facetime mit charlotte. dummheit kann amüsant sein. gang und r(h)apsodie am laaer berg und un-fair-bau-bar entsteht.  pfeifen- und butterteich sehr idyllisch. den böhmischen prater muss man gesehen haben, finden wir. back statt grill vom gockel sehr gut. italki-premiere mit giulia testa in rom. reizende idee: boemo postet kreuzworträtsel aus den sechzigern und ein paar tage später die lösung. boschs haus in la würde mich nicht stören.
montag, 20. april 2020 – wien: bei italki habe ich von anfang an einen freund mit schwarzweissfoto. 58′ sieben. wenn der puls wegen sieben schon oben ist, fühlt sich das erschrecken weniger stark an. marta ist eine gute idee aber zu nah. ping pong kann ich da nur sagen. pivot auch für landshutsituation eine verbesserung. vorprognostiziert ist noch schöner als vorprogrammiert. matilde fragt für 2022 an.
sonntag, 19. april 2020 – wien: ausruhen. man denkt an altenbergs ‚ich bin heute ausnahmslos für niemanden zu sprechen‘. pivottable weiterlernen. fixkosten berechnen. claudia schickt maisplaining zu drosten, streeck und kekulé. thank god for the nerds. mrs. maisel ist durch. jetzt bosch. hier kenne ich einige gesichter von the wire. danke für die empfehlung, sundee!
samstag, 18. april 2020 – wien: 3,22 km lauf im prater. 23′ sieben. zoom café samedi. ronke neu frisiert; manfred mit sonnenbrille. postsecret weiterhin ohne werbung. die zib moderatorin will mit dem unsymmetrischen rouge beweisen, dass sie sich das make-up selbst gemacht hat und ihr niemand zu nahe gekommen ist. das finale des kleinen songcontest und gsd gewinnen die herrlichen isländer.
freitag, 17. april 2020 – wien: 5,66 km lauf-walk mit hs. wir sagen wien, dass die bänke am graben einer reinigung und schließung der tschick-ablage bedürfen. 26′ sieben. zwei mal telefonatvergnügen mit sundee. halbkilo-lindthasen gibt es nicht in nuss. die vorletzte der achtzehn stunden zieht sich. hs scheint der stoischen philosophie zugeneigt, in der mitleid abgelehnt wird. ist das ziel eher apatheia, die freiheit von allen affekten? (dies würde aber hilfsbereitschaft und mildtätigkeit keineswegs ausschließen.) aufbereitung der finanzen-app-einträge. vieles in meinen to-do-listen hat sich für die nächsten monate erledigt.
donnerstag, 16. april 2020 – wien: 27′ sieben. hs trägt schnauzer. die inder sagen ab. ich starte ins unbestimmte sabbatical. see. mödling. cool, was man alles mit karabinern machen kann. see. boris schlägt sich gut durch die krise. der kleine songcontest 2.
mittwoch, 15. april 2020 – wien: gänseblümchen überlebte nahe der sportschuhsohle. laufen mit hs (ring bis kärntnerstrasse und durch die stadt retour). there’s no place like home. das (ent-)koppeln der watch hat funktioniert und die routen können wieder angezeigt werden. danke, yoor! 35′ sieben. wilhelm berichtet zu überlegungen punkto sabbatical und weltreise. das eine halbstündige video zum verstehen und kreieren von excel pivot tabellen hat mehr gebracht als der wieder stornierte dreissigstündige kurs. ist ‚reaktanz‘ hs‘ zweiter vorname?
dienstag, 14. april 2020 – wien: bei hornbach stehen die leute mit wagerl-abstand schlange. perzy fertigt schneekugeln mit klopapier. hs recycelt sacha-briefmarken. 59′ sieben. weiter so: morgenritual physio und wasser vorm aufstehen. nescafé in weißer tasse. do what you do. eine sache zu 100%. dann erst die nächste. nicht jammern. lieber komplimente machen. wandern und spazierengehen (einfach, billig, schont die umwelt und ist eine gute zeit, gedanken zu ordnen oder podcasts zu hören). innehalten und den augenblick genießen. für oder gegen etwas entscheiden, ja oder nein (nicht vielleicht), denn die ordnung im kopf macht frei. social media reduzieren. vor jedem kauf überlegen, ob ich es wirklich brauche. und außerdem: „ein voller terminkalender ist noch lange kein erfülltes leben.“ (kurt tucholsky). grossartige möglichkeit online, die peter pálffy ausstellung in der galerie heike kunsthandel zu sehen. könnte man von der ow machen, um in ein paar jahren zurückzublicken. in die lade kommt der zettel ‚taschentücher, iphone & airpods, kopfbedeckung, sonnenbrille, schal, kieser-karte‘, auch wenn letztere aktuell zu hause bleiben kann. wind-spaziergang mit eindeutig mehr menschen auf den gassen. scheuba auf falter gebe ich eine chance. gratulation an alex zur abtsdorf immobilie. hs repariert die spülmaschine und boxt alles zurück an seinen platz zurück. vielleicht ist achtzehn zu sechs die bessere lösung für mich. ‚vorfreude ist die schönste freude‘ erscheint mir ein sehr passender spruch zur zeit. der kleine songcontest amüsanter mit twitter. das schokohasenpaar wird von seinem podest befreit. isländer gewinnen verdient dank schräger pullover und wundervollem tanzstils. the marvelous mrs. maisel.
montag, 13. april 2020 – wien: erster lauf mit hs seit über einem monat. walken und turnen haben einiges gebracht. ringstrasse bis schottentor und sonnen auf der freyung. über unser geld freuen sich augustinverkäuferin und heiner. bedienungsanleitungen ausmisten. so gut der dyson-staubsauger ist, so schlecht war damals sein hand-. es gilt die fixkosten zu berechnen und ab sofort auch das inventische mitzuberechnen. so kann ich sehen, wie lange das vorhandene ohne frisches einkommen reichen würde. bk-rechnung ow erscheint in anbetracht der retourzahlungen dann eh ok.
sonntag, 12. april 2020 – wien:
 das osternest im tv blieb unentdeckt. meine goldsternchen muss ich mir woanders holen. 59′ sieben. podcast „realitätsschock, und was nun?“ von planet b mit sascha lobo sehr hörenswert (wenn auch schon aus 2019). kalte dusche schon am tag zwei vergessen. wie viel zeit kann man im bad verbringen, wenn man keine termine hat? gegenüber wird ein plakat gehisst. unbedeckte beine möglich. ich hopple mit den großartigen sirio-ausmalbildern offen in die hinterbrühl, mödling und fu. die eier von heiner machen freude. köstliches beiried für heute und morgen. durch die kunstgeschichte auf @bunsofarthistory. wer gott als resilienz bezeichnet (julia schnizler), verwundert mich. kippe in mrs. maisel dank sundee.
samstag, 11. april 2020 – wien: 17′ sieben. der papst allein am petersplatz. facetime mit samira und stefan. waibl. see mit zwei flaschen sekt und mais. nicht, dass das nicht eh klar ist, aber damit ich das in jahrzehnten hier noch nachlesen kann: trump ist der grösste depp ever. ein wunderbarer gedanke von illiam deebe: my dream is to be the maître d‘ in a restaurant where michael stipe is waiting for someone at his table, then when they arrive i could say ‚that’s him in the corner‘. herrlich: jimmy fallon, sting & the roots remix „don’t stand so close to me„. paul simon hat die ‚american tune‘ idee wohl wirklich von „mein g’müth ist mir verwirret“ (hans leo haßler).
freitag, 10. april 2020 – wien: 59′ sieben. endlich hat die krise etwas gutes: parkscheine bis ende des jahres verlängert. in der pfefferhofgasse ist das einbahnschild umgefallen. viele menschen mit jacken über dem arm wie ich. die ringstrasse bleibt ein angenehmer spazier-boulevard. eine einsame prostituierte in der kärntnerstrasse. der wunderbare fm4-camus-marathon läuft. bei manchen zwitschern die vögel. meinhard rauchensteiner hat einen sehr schönen kommoden-background. grey’s anatomy mag ein falsches beziehungsbild zeigen, aber die serie auch in season 16 zu sehen, ist wie ein gemütliches warmes kleid anzuziehen.

donnerstag, 9. april 2020 – wien: rezo schreibt interessant in der zon. kommentare wie meist auch lesenswert. der weltanschauer ist zum brückenblick übersiedelt. zwei neben uns am see wird ein puzzle-haus gebaut. bananenbrot mit gerolds marillenmarmelade. amex wirbt mit sicherheit für sich. francois ist früher dran als ich und sendet blessed easter wünsche. die fünfzehn jahre alte orangene optische sonnenbrille von joop tut einen hervorragenden dienst. der tunnelidiot am bike sprengt fast unsere trommelfelle. 20′ sieben. erstmals in einer meiner amerikanischen serien halten die darsteller das weinglas richtig und das klong ist berechtigt. 
mittwoch, 8. april 2020 – wien: 59′ sieben. der circadian rhythm entspricht nicht meinem kulinarischen wunsch-tagesablauf. posch-auslage im falter. terrassenbesuche in mödling und hinterbrühl. der steffl glänzt in der abendsonne. orf generalprobt ebendort. die kranke-zeiten-tshirts gibt es nicht nur bei india sondern auch online. die fackel wurde in unserer nähe geschrieben. wetterfrösche sind wie hofnarren. man erlaubt ihnen das tragen unpassender kleidung.
dienstag, 7. april 2020 – wien: whatsapp-videokonferenz mit den travel buddies carole, carlos und feyhan. wer eine frische krebsdiagnose hat, darf heute ungestraft blödsinn reden. cento lernt endlich gazelle miss grace kennen: farben ähnlich. hs zeigt mir bärlauch-platz im prater.  10′ sieben. mami wird nie bedauern, zu wenig gebügelt zu haben. ich tausche rote ordner mit herrn fuckon. im heiner habe ich alle zeit der welt auszusuchen. am engländer wurde von notto ‚ich will wieder ins café‘ plakatiert. im prückel sind die außenplätze teilbesetzt. ich breakfaste mit schüttelbrot und bärlauchbutter. alles gute zum geburtstag, margit! genießt eure outdoormöbel. frau brigitte nimmt termin für ersten tag danach entgegen. hs hilft mir beim saugen.
montag, 6. april 2020 – wien: vodoo jürgens im unterwegs-podcast unterhält mich nach trump-traum und erwachen vor vier. es hat was schönes, das erste fenster im grätzel zu beleuchten. stolpere über gemen-gelage wie andere über blumento-pferde. 61′ sieben. see mit wind und wellen. die gelben sehen 
im blauen topf niederösterreichisch fein aus. mamis freude übers neue ipad besonders groß nach längerem facetime mit charlotte in queensland. ’speak your kind‘ muss ich mir merken. und auch schrilliarde. hoffen wir erstens, dass 1230 über 400 hat und zweitens, dass papi vernünftig ist und lebensretter bleiben will. sista bekommt auch eine rötlich-karierte; sie muss nur noch hergestellt werden. schön, wenn in den kopfhörern beim aufsetzen ‚maybe it’s true‘ läuft, weil ich vergessen habe, die musik app zu stoppen. „flatten the curve“ gilt für meinen bauch heute nicht.
sonntag, 5. april 2020 – wien: 7,14 km ringrunde. 21′ sieben. „you think it’s bad now? in twenty years this country will be run by people home schooled by day drinkers.“ auf der toilette hat jemand das klopapier zum dreieck gefaltet, als käme es noch darauf an. (david hugendick in seinem artikel übers fast leere adlon)
samstag, 4. april 2020 – wien: 32′ sieben. café samedi auf zoom. armtraining zusammenstellen. stadtspaziergang eine parallel zum ring innerhalb mit drei bänken. was mir aus crazy ex-girlfriend lange in erinnerung bleiben wird, ist wie herrlich das meist männliche nicht-eiswürfel-nachfüllen aufs korn genommen wird.
freitag, 3. april 2020 – wien: 51′ sieben. tutt*. zumindest für die haare eine entfettungskur. das kammerl kommt dran. spaziergang durch den ersten. gruß an ralf von reinthalers berankter glastür. die baustelle am neuen markt gespenstisch still. ich zeige mami den leeren stephansplatz. rosenauer hat sechs verschiedene marzipanhasen. datum brilliert auch unter franziska schinderle. ‚unorthodox‘ mit hs. rip bill withers.
donnerstag, 2. april 2020 – wien: 60′ sieben. waibl verkauft farbkleckse. hs gartelt. facetimelektion in mödling. erleichterung in landshut: alles bleibt wie geplant trotz rezession. carole king hat so far away umgedichtet. zero zählt ab jetzt die fastenstunden mit. new music of the pentatonix composed with 8D technology with headphones der wahnsinn.
mittwoch, 1. april 2020 – wien: hs legt mich noch beim zähneputzen rein mit dem hinweis, wanderung fällt aus weil alles unter einer schneedecke. 10,24 km von eroicagasse bis kahlenberg und retour. genuss auf der quasi leeren aussichtsterrasse neben dem hotel. eine gasse mit herrlichem blick wurde nach heinz werner schimanko  benannt. abschluss am sonnenbankerl mit apfel und keks und blick auf kofferraumdeckel. ipad wird geliefert und eingerichtet.

märz 2020 – do pause
dienstag, 31. märz 2020 – wien:
ausschlafen ist sehr ok und auch, nicht mehr jedes ö1 journal zu hören. wir teilen uns das glühbirne-wechseln. die simkarte wird geliefert. 39′ sieben. spaziergang mit telefonaten und maske am schluss. zwar schon ein paar monate alt, aber anja rützel über take that im spiegel live talk ganz grossartig. dicke weisse flocken. thomas erkundigt sich lieb nach allen und meint, museen würden eher erst im sommer wieder aufsperren. soll man eine serie fertigschauen, obwohl sie einen eigentlich schon ein bisschen nervt?
montag, 30. märz 2020 – wien: danke an thomas für das alex kristan video. boris im standard. 64′ sieben. yoor ist wie immer prompt zur stelle. der am telefon höflichst und gelassenst helfende drei mitarbeiter sollte jener des monats werden. gang zu müller für gummibänder, denn hs ist der regierung voraus und macht uns karierte. wir unterstützen die lebensmittelhändler auf der landstrasse. podcasts über andrew lloyd webber und erich wolfgang korngold lenken zwischendurch von corona ab. mein heutiger favorit: der schweizer minimalismusguru zum thema homeoffice. das wort pendentenfach ist grossartig. beherzige fast alle punkte seit jahren. fein, wenn man mit einer russischen lösung bei einem schwesterlichen appleproblem helfen kann. mamis erste reaktion, den elf jahre alten zu ersetzen, wird revidiert. juttas kollege ist durch seine promiskuität der größte risikofaktor in ihrer umgebung. traurige narzissen neben dem orf wie wir. bastis gesicht in der zib spezial absolut meme-würdig. ‚wisst ihr noch als risikogruppe ein treffen von brettspielern war?‘ fragt das lumpenpack. wenn jemand fragt, wofür du stehst … sag für amore. strecken!
sonntag, 29. märz 2020 – wien: ich höre lobo (schützt euch vor der corona-wut) fast so gerne zu wie er sich selbst. früher 7 km gang, weil sich die meteorologen geirrt haben werden. besuch des leeren stephansdoms während des sehr langen kirchengeläuts. dutzende kerzen, zeichnungen und ein osterhase vor der pestsäule. das ungewöhnlichste im ersten ist die stille. man hört jedes herannahende auto, jedes vogelgezwitscher, jedes absatzklackern. ob die innenstadttauben jetzt wohl eine ungewollte fastenkur machen? die ameisen am boden vor unserer bank neben dem jasomirgottdenkmal auf der freyung preppen ihre kellerräumlichkeiten mit einem großen stück gebäck. thomas theodor heine spricht mir aus der seele mit seinem buchtitel „seltsames geschieht“ in der ringstrassenauslage. fette fische in der wien. der briefträger-psychatrieoberarzt gert postel bei den elementarfragen erweist sich zwar als rhetorisch hervorragend und hat seine erfolgsreise (wie ich) mit dale carnegie begonnen, bleibt aber unsympathisch und -moralisch. mami erzählt vom anruf bei der tierrettung wegen des dann doch mobilen eichhörnchenkinds. laut andrea vier infizierte gradeser. brudl meldet sich, während ‚die leute‘ in der hasnerstrasse sind. dieter bornemann muss man nicht auf 1,2 stellen.
samstag, 28. märz 2020 – wien:
47′ sieben. matthias meldet sich und beim ersten halbsatz sind wir ohne umstände dort, wo wir zuletzt aufgehört haben. café samedi auf zoom klappt hervorragend. stefan und samira beginnen gleich herumzuhopsen mit dem seven-trial. besuch auf der mödlinger terrasse mit doppeltem abstand. papi benötigt einen friseur und mami ein neues ipad. ‚du isst wie eine großfamilie‘ sagt hs und beisst ins selbstgebackene brot. alex berichtet von elternversorgung und garten-auf-vordermann-bringen. ich präferiere die heute show auch post-corona bitte ohne zuschauer. zum fünften mal eisgreisler und bombongeschäft und neubaugasse in der zib gesehen. es wird offensichtlich kein neues schnittmaterial hergestellt. karins mann neben dem finanzminister und ich wusste, der kommt mir bekannt vor. die earth hour mache ich halbherzig mit. schade eigentlich, dass ich nicht von konrad paul liessmann profitieren konnte, als er noch im akg unterrichtet hat. crazy ex-girlfriend noch immer ok.
freitag, 27. märz 2020 – wien:
langes whatsappfonat mit charlotte, die sich ihr erstes board gekauft hat und ab jetzt die abende zu hause verbringen muss. gang von der agnesgasse via hackenberg über häuserl am stoan (mitgebrachte jause mit traumblick) zu sulzweg und neustift runter zu cento retour. gut, dass wir so früh dran waren. sundee macht mit mir im ohr trip zu altglas und post. gratuliere, dass das viele kochen in der wunderschönen neuen küche stattfinden kann. man schreckt fast schon auf, wenn man am screen händeschütteln und umarmungen sieht. wie lange wird wohl die umstellung retour dauern?
donnerstag, 26. märz 2020 – wien:
38’ sieben. skype mit gaylene. man entfremdet sich nicht nur wegen distanz. zwei stunden spaziergang mit rosinenkauf in der wollzeile. die hasen im herzilein scheren sich nicht ums versammlungsverbot. der erpel sucht – vermutlich vom stadtpark kommend – nach fütterern. geparkte kollonne  des krisenstabs mit wagenkarten hinter dem ministerium. tc dankt für franziskanerplatz und taubenmarke.
mittwoch, 25. märz 2020 – wien:
telefonische mini-analyse vor der endgültigen entscheidung in der hinterbrühl. charlotte darf bleiben, wo sie ist. das sollte auch (wie andere vergossene milch) nicht mehr hinterfragt werden. mein phone ist übrigens auf flugmodus, wenn ich (nächtens) schlafe. hs‘ bildschirmschoner sagt „the sun shone, having no alternative, on the nothing new“. 36′ sieben, 5,71 walk countrystreet. prinz charles hat wohl zu viele hände geschüttelt. gerne erkläre ich, was ein podcast und was streaming ist. tc gibt zu, dass sie manchmal absichtlich nicht nett ist. es tun sich abgründe auf. podcast-schlafen, belletristik sortieren. frankreich möchte nicht an die große glocke hängen, dass es tausende häftlinge vorzeitig entlässt. warum eigentlich, wenn es nur um ein paar monate geht? zum kotzen, wenn amis ihr land als ‚the greatest country‘ bezeichnen. haha: „if there’s a baby boom in 9 months, it’ll consist entirely of first-born children“ @winston_chang .. oder auch „six feet away or six feet under.“ @thetweetofgod .. empfehlenswerte talks: oliver kalkofe bei elementarfragen, janis joplin bei radiowissen und bill gates bei ted connect. noch immer erstaunlich, diese netflix-explained-doku zu „the new pandemic“ (veröffentlicht nov 2019). in wien sind 232 hotelbetriebe von 365 geschlossen.
dienstag, 24. märz 2020 – wien: renée spricht im morgenjournal. man würde meinen, synlab gehört zu den gewinnern. aber das ist nicht so wegen der normalen ops, die ausfallen und daher keine blutbefunde benötigen. typography insight klingt wie eine für mich gemachte app. ich kann mich aber auch ohne begründungen an fonts erfreuen und verzichte daher. 36′ sieben. eines der worte, das ich nie lernen wollte: triage. die sympathische thea dorn empfiehlt bei thadeusz für die krise das hörbuch zum mann ohne eigenschaften und diverse kinderbücher. dass man die pest von camus einfach laden oder hören kann, scheint manchem nicht in den sinn zu kommen. die cassetta am see wird gesaugt und weiter entwintert. die mistkübelautofrequenz wurde erhöht, weil die tonnen schneller voll sind in diesen tagen. hs schneidet für die biotonne klein. zwei mal rundherum und dann sonnenbad. so viele tv-nachrichtensendungen wie dieser tage habe ich zuletzt in meiner kindheit gesehen. ein telefonat bitte lieber beenden als hörbar gähnen. immer wenn ich eine uwemba-pastille nehme, singe ich innerlich ‚in the jungle‘. die karten sind in jeder hinsicht gut angekommen. ‚it’s a video life‚ prophezeite bilgeri schon 1981.
montag, 23. märz 2020 – wien: langer gang durch den dritten mit starkwind am rückweg auf der landstrasser hauptstrasse. keine covidiots unterwegs. die postkarten erfreuen hoffentlich. die wohnung riecht nach dem bärlauch (aglio orsino!), den hs im prater gepflückt hat. boris versorgt mich mit ein paar internet-witzchen, lässt die sexistischen aber dankenswerterweise weg. laut der essity statistik benötigt eine person im durchschnitt eine rolle klopapier pro woche. mariella vermutet mich in mödling wegen meines prelogs im hintergrund. der tag verfliegt mit sieben, (video)telefonaten, whatsapp mit den travel buddies, essen zubereiten und vor allem podcasts: ö1 (digital leben, matrix, radiokolleg, journale, wissen aktuell, leporello), smarter leben, ndr info mit prof. drosten, br2 radiowissen, srf 100 sekunden wissen, thadeuszzukunft heute, thema des tages, reality check und natürlich falter radio. wer wird noch arbeiten können, wenn er sich wochenlang angewöhnt hat, den tag mit anderem  und vielleicht interessanterem vollzufüllen? claudiaguide empfiehlt body scan meditation. ziemlich großartig und nicht nur wegen des satzes ‚und wenn du möchtest, kannst du auch die zehenzwischenräume in das feld deines gewahrseins aufnehmen.‘ heute „auch gelernt: strach“ bedeute auf tschechisch „angst“. wie passend. to do: wein sortieren und nach alter trinken. eigenes sieben mit 21 matten-übungen zusammengestellt. feyhan (ist) geht richtung insolvenz, carlos (mad) füllt sich in hell, carole (syd) benötigt chemotherapie. wann und wo wir einander persönlich wiedersehen werden, steht in den sternen.
sonntag, 22. märz 2020 – wien: langer gang allein zur hauptpost und durch den ersten mit sonnenpausen am judenplatz (danke an ellas, dass die sessel weder versperrt noch weggeräumt wurden) und am graben. auch das babylon hat zu. enthusiasmus (ursprünglich die inspiration durch eine göttliche eingebung) kommt (verkürzt) von éntheos, wörtlich „der von gott erfüllte“. ‚rührend‘ in zweierlei hinsicht das video von dem italiener der außer haus geht, um am fenster eine barsituation nachzuspielen. self acceptance could be used to excuse complacency. da sollte man aber hinkommen wollen: zur self-acceptance, „defined as truthfully accepting whatever i am experiencing at the moment as what is happening.“ (aus einem gespräch zwischen der phantastischen brené brown und tim ferriss). so wie ich spricht auch ranga yogeshwar im presseclub im zdf von einem aufgezwungenen sabbatical. luisa in brüssel möchte mit hs den horx-test übersetzen. sein sohn und er dann im frühstück ohne musik wohltuend optimistisch. hs macht köstliches kürbis-sechskorn-risotto und daher braucht sich willi keine sorgen machen um uns. sundee freut sich gsd über die bravo-downloads per wetransfer. crazy ex-girlfriend gefällt mir in wellen.
samstag, 21. märz 2020 – wien: knapp eine milliarde menschen rund um den globus müssen wegen der coronavirus-pandemie das wochenende laut schätzungen in den eigenen vier wänden verbringen. weltweit wurden bisher über 280.000 covid-19-fälle bestätigt, 81.286 davon meldete china. eine firma in brescia 3d-druckt ventile für atmungsgeräte. wenn nötig, bitte online bestellen nur bei österreichischen firmen. rip kenny rogers, obwohl er drumpf unterstützt hat. (promise me, son, not to do the things i’ve done / walk away from trouble if you can / it won’t mean you’re weak if you turn the other cheek / i hope you’re old enough to understand / son, you don’t have to fight to be a man) (you’ve got to know when to hold ‚em know when to fold ‚em / know when to walk away / and know when to run / you never count your money / when you’re sittin‘ at the table / there’ll be time enough for countin‘ / when the dealin’s done). fendrich singt „i am from austria“ von daheim und um achtzehn uhr auf radio wien. die café samedi teilnehmer sind einzeln interessierter an einem gespräch als spontan in der gruppe. frau pigl winkt nach pflanzenkauf bei penny.  bini freut sich über die second hand tastatur. am formal friday lässt jimmy kimmel die killers im badezimmer spielen und ist nicht auf drogen sondern italienischer herkunft. schöner gruss von paolo rumiz aus triest. papi entdeckt ö1 und liest alte parnass. 
freitag, 20. märz 2020 – wien: am see bei sommerlichem wetter. kärchern ist eine lohnenswerte tätigkeiten mit sofortigen resultaten. kurz verkündet den ostermontag als hoffnungshorizont. jutta hat größte schwierigkeiten, den ihr schutzbefohlenen die situation klar zu machen. manfred geht es ebenso mit seinem vater. ich freue mich auf positive entwicklungen neben den negativen. für alle podcasts, die ich hören möchte, benötige ich mehr stunden pro tag. ich glaube, wir sind die einzigen, die noch nicht trinken. die eilmeldung des kaiserlichen hofes hatten hs und ich auch schon intern gefordert. wenn demenzkranke auf den bundespräsidenten hören, dann sicher auch auf den kaiser.
donnerstag, 19. märz 2020 – wien: langsam hat sich das hirn auf ‚hände weg‘ (von türklinken und dem eigenen gesicht) umgestellt. ein se(e)gen. ich filme hs beim auswintern. das puschelgras war noch nie so gut vorbereitet auf den frühling; die eulenbemmel kommen in die tonne; der maulbeerbaum wird zerkleinert. ein guter plan wartet vor der tür. anekdotische evidenz ist meine bevorzugte art und weise zu diskutieren. hs findet das nicht so prickelnd. er offeriert die empirische evidenz. errors in production von heike bollig. apps kann man nach farbe sortieren, wenn man sehr visuell veranlagt ist. selbst dann ist die frage, ob schönheit über komfort gehen soll. bei allem mitleid und sorgen finde ich es wie immer und weiterhin erstaunlich, wie viele menschen ruhig schlafen können, obwohl sie von paycheck zu paycheck bzw. von der hand in den mund leben, obwohl sie es anders könnten (also bitte keinesfalls jene, die nichts weglegen können weil alleinerziehend oder sehr wenig verdienend). was würden also erstgenannte machen, wenn gleichzeitig waschmaschine und auto kaputt gehen, eine krone nötig ist und eine schnellfahrstrafe reinkommt? das stylebook muss mit alten sneakers vorlieb nehmen, denen ein bissl spritzwasser nichts ausmacht.
mittwoch, 18. märz 2020 – wien: wunderbare runde von bis feuerwache über den weilhelminenberg mit schönem blick und interessanten architektonischen details von schrebergärten bis miramare. claudiaguide überlegt mithilfe bei winzern. man kann sehen, wie die welle langsam runterschwappt nach australien. colette, verna, carole, mary und jen geht es gut. toilet paper ist das wort der stunde. carlos darf nicht raus. kultur heute wurde vorübergehend eingestellt, weil keine kultur.
dienstag, 17. märz 2020 – wien: eine art stundenplan wird erstellt, damit der tag nicht einfach so ratzfatz vergeht. langeweile kenne ich nicht. mangels kieser muss vier mal sieben gemacht werden. die matte in der bibliothek hilft, an zwischendurchübungen zu denken. kreul bringt eine sehr frohe botschaft. eine stunde durch den ersten. susi am hohen markt. ein fast leerer graben. die india auslage zeigt ‚kranke zeiten‚ shirts. mami lernt, gesendete e-mails zu finden. gute idee, von acht bis neun die billas für die schwächeren zu öffnen. beim durchsehen der 2017 fotos entdecke ich endlich, wie radio gioconda früher geheißen hat: latteemiele. werden wir gestärkt aus dieser krise gehen? danke jedenfalls an alle, die für die gemeinschaft arbeiten.
montag, 16. märz 2020 – wien: alles gute nach australien, liebe charlotte! die svs wird informiert, dass ich den erholungsaufenthalt in vorarlberg nicht antreten konnte und ist unbeeindruckt. podcast italiano sendet riflessioni dalla quarantena. ich soll dann noch mal eine bewilligung einholen, wenn sich die situation geändert hat. eine verlängerung der frist wäre mir lieber gewesen. ein spaziergang durch den zweiten und ersten bringt frischluft und bewegung. alle gehsteigmitbenutzer extrem respektvoll und höflich.  zweite fotosession bei wurms wärmeflasche. good news: entgegen einer ersten interpretation der wiener polizei ist es erlaubt, mit dem auto zum zweitwohnsitz  zu fahren. das werden wir bald nutzen. hervorragende zusammenstellung österreichischer lieferanten statt amazon.  toll kuratierter hintergrund der orf-rom-korrespondenz. die wiener linien reagieren superschnell und korrekt auf die doppelzahlung. willis emoji kommen die augen hervor vor überraschung, eine lehrerin geheirtatet zu haben. unsere erste begegnung ist zwei jahrzehnte her. interessant ist das lesen alter tagebücher. mir erzählen manchmal familienmitglieder oder freunde, wie ich früher war, und ich kann damit nicht so viel anfangen. ich denke, nicht nur körperzellen erneuern sich alle 7 (?) jahre sondern auch manche einstellungen. drei mal ist es mir schon passiert, dass ich etwas tue, was ich kurz davor noch komplett abgelehnt oder für unmöglich gehalten hätte (2003 selbständigkeit, 2008 kauf eines schrebergartens mit seezugang, 2016 grado) und daher bin ich sehr vorsichtig, jetzt vorauszusagen, was ich in fünf oder zehn jahren (nicht) tun werde. es bleibt also spannend. christoph niemann hat wie immer die besten sujets zum thema. das new yorker cover ein meisterwerk.
sonntag, 15. märz 2020 – wien: unterschrift abholen in mödling mit viel abstand. ein letztes schnitzel im wild in der sonne. eis am schwedenplatz und gang zurück am donaukanal. das könnte alles bald fern jeder realität sein. es ist der richtige zeitpunkt ‚crazy ex-girlfriend‘ anzugehen.
samstag, 14. märz 2020 – wien: der vorarlberg tourismus bestätigt mir, dass alle hotels geschlossen sind ab montag. der kiesertrainer rät vom zweiten mal morgen ab. die studentischen billakassierer sind besonders nett heute. ‚im dienst‘ steht am alten langsamen dackel. anschober wird mir immer sympathischer. sehr vorausblickend meine monatsüberschrift. den kleiderständer aus der pizza mari‘ finde ich fast. über eine filmperle gestolpert: ’84, charing cross road‘ von und über helene hanff und ihre korrespondenz mit frank doel. anne bancroft, anthony hopkins, judi dench, james eckhouse. speriamo che #andratuttobene.
freitag, 13. märz 2020 – wien: papi liegt und zumindest für ihn ist es gut, dass die geschäfte nächste woche geschlossen bleiben sollen. der dogenhof-kellner hat zu viele fake news konsumiert und gibt sie munter weiter. lunch enttäuschend. superblick von der aida auf den praterstern. wenn man schon kein gemüse mehr kaufen kann (geleerte kisten beim billa), könnte man ja noch nahrung für den geist besorgen? hs schreibt mir live die pk mit hübschen zusatzinfos wie „kurz.. kotz.. hawada hawada sülz..“ frau brigitte helfe ich mit festnetz auf mobilumleitung. das ferstel arbeitet so schnell wie ich in meinen zwanzigern. [oxfam: ungleichheit immer größer: 1% der bevölkerung besitzt bereits 90% des klopapiers.] café samedi wird abgesagt. was wohl die vorarlberg-pk am frühen abend für informationen bringt? in isolamento casalingo si ingrassa. (alessandro gassmann). ‚grazie roma‘ in rom von den balkonen zu hören (dimmi cos’è che ci fa sentire uniti anche se siamo lontani).
donnerstag, 12. märz 2020 – wien: walk bei fast zwanzig grad zu kieser, wo weniger und hauptsächlich weibliche trainieren. viele offene fragen. wenige antworten. schwarze seife von frau witek, die offiziell gar nicht offen hat. abstand zu thomas im fast leeren bräunerhof. caroline unbeeindruckt. erschütterndes weltjournal: china – peking unter quarantäne.
mittwoch, 11. märz 2020 – wien: gut, dass wir das mak schon gestern abgesagt haben. #iorestoacasa. vor-packen und dankbar für bibliothek. das büro-ivar neigt sich in unsere politische richtung. wir schichten um. rudolphs sky könnte freude bringen. der virologe prof. christian drosten informiert angenehm unaufgeregt und sehr profund im ndr corona update.  wieder einmal eine wunderbare deko auf orf iii: ‚wiener parks – grüne oasen am rand der stadt‘. hahaha: who was your favourite performer in ‚once upon a time in hollywood‘ and why was it brad pitt? (screen rant). ohsnap passt auf den scansnap. langes telefonat mit eva und die gewissheit, dass es tausend überlegungen gibt in allen lebensbereichen. großeltern sollen nicht zur kinderbetreuung herangezogen werden. die imex wurde abgesagt; diverse kongresse in wien auch. sara hat zusperren müssen. achja, und mein jahr ist leer. gsd habe ich vorgesorgt.
dienstag, 10. märz 2020 – wien: run gegen den feind wind zu kieser. der möglicherweise letzte christbaum von xmas 2019 wartet am gehsteig auf seine abholung. überprüfung des falterartikels über das heeresgeschichtliche museum. ja, das könnte man verbessern. fesche (teure) bar lucy und brandl im 21er haus. site inspection des sehr chicen (teuren) andaz inklusive wow-blick von der aurora-bar. verblüffend gastunfreundliches gehabe im eloa. hs setzt sich auf den schoss des elefanten. mit gaylenes und vernas hilfe e-mail an marissa. mit ralf von mitte los. wir lassen uns sicher nicht von ein paar tropfen ärgern. pizza bianca bei mari. es muss ja nicht gleich eine therapie sein. um den block für sauerstoff. susi in der perle. ähnliche wünsche punkto alkoholgenuss.
montag, 9. märz 2020 – wien: s&b mit vollen energieakkus. cartoon & betty. stöcke und hosen und beeindruckende erklärungen vom eybl-mitarbeiter. fewa sport werden wir kaufen. bissen vom käseleberkäse. heindl schokolade museum mit sehr schönen ‚ich habe einen an der waffel‘-erinnerungsfotos. der chef selbst sorgt für ordnung. heute gelernt: schokolade kann man abblasen. alice smst und sara meldet sich telefonisch. sie meint, der italiano medio lehnt sich gerne auf gegen von oben verordnete regeln. und die sonntagsdiga-fotos waren von ihr. gern gehört rotraud a. perner im ö1 gespräch.
sonntag, 8. märz 2020 – wien: happy women’s day! run zu kieser, wo personalmangel und bei den schlössern selbstbedienung herrscht. sonnenspaziergang bis zur schlange vorm central. ryan air storniert brudl&mamis andalusienreise. auf der wikam werden hände geschüttelt als wären wir alle immun oder besonders cool. ich desinfiziere mehrmals. kurz hat li hua porträt von sich selbst gekauft, um es ins bundeskanzleramt zu hängen. deborah sengls madvertisement (speziell die echte  zigarettenwerbung für schwangere aus den fünfzigern) wie die meisten ihrer arbeiten sehr geist-anregend. börek im levante. mit dem airpod im ohr vergeht der nachmittag.
samstag, 7. märz 2020 – wien: wer das smartphone nur für ein technisches gerät halte, müsse auch jesus als weinproduzenten bezeichnen (sascha lobo). gang in die lerchenfelderstrasse. akustisch schwieriges café samedi in der melangerie. tarek leitner hat schon wieder etwas geschrieben. posch spendet mimosen zum frauentag. spontane boot tulln mit gerald & patricia. shuttle-service wunderbar. der besuch bringt mich insofern weiter, als ich nun sicher kein boot möchte. weil sparkasse. herren wickelraum zwischen den hallen. die vater-sohn-chirurg-gender-geschichte von alina hole ich gerne raus, wenn bedarf besteht. hurra: alex‘ eltern sind am weg nach hause. frauenbilder – gegenbilder: die künstlerinnen der wiener moderne: tobias natter ist aussprachlich bruder von wukonigg.
freitag, 6. märz 2020 – wien: manne erzählt mir in der tastery von monomaterial und  grifflücke, die wir dann auch gleich bei den bohnen finden. werde ich „vo mello bis ge schoppornou“ laufen? entzückende damen der vorarlberger tourismusbüros werden mir schneckenpost senden. drei tv gerade noch rechtzeitig storniert. es blüht lila am praterstern. olivia werkt und bleibt optimistisch.
donnerstag, 5. märz 2020 – laa / wien: gelernt, dass die booking app eine taste für bitte um kostenlose stornierung hat. unsere inhouse-klingel kann man wirklich nicht hören. calypso rimini bietet von sich aus kostenlose stornierung an. claudia kommt zu uns statt ins volksgarten und lehrt uns, was der verdeckte arbeitsmarkt ist. wir finden trotz veronica ferres nicht mit absoluter sicherheit heraus, ob wir belauscht werden. dafür aber, wie man eine whatsapp-gruppe stumm schaltet.
mittwoch, 4. märz 2020 – laa: ein guter plan von milena glibmovski (milenskaya). die lisa-instastory mit offensichtlich gefälschten amazon-rezensionen wird hoffentlich ein nachspiel für den mitbewerber haben. die masseurin ist spezialisiert auf post-op und narben. wie schön. der koch gibt das nougat-krokant-parfait-rezept frei.
dienstag, 3. märz 2020 – laa: james lipton no longer „inside the actors studio“. hätte nie gedacht, dass er schon so alt war. telefonate mit mehr oder weniger netten svs-mitarbeitern. ‚erholungsaufenthalt‘ kann nicht jeder verstehen. sulzberg scheint möglich.
montag, 2. märz 2020 – wien / laa: hs posiert vorm übersiedelten clown im prater. bei kieser gibt es hygienemaßnahmen. die reha ist bewilligt, aber man hat nicht platz, wenn ich zeit habe. herrliche überlandfahrt nach laa und es blüht mir sogar etwas. geruhsamer schlafnachmittag am pool; entspanntes dinner zu dritt. dass axiomatisch unanzweifelbar / gewiss heißt, weiß ich jetzt auch.
sonntag, 1. märz 2020 – wien: weder anfangs- noch endzeit in meinem kalender stimmen. nach dem nackten wahnsinn im burgtheater eine vorspeise in der ostaria allora.

februar 2020 – mehr arbeit als gedacht
samstag, 29. februar 2020 – wien:
gerne erkläre ich hs, dass die temperatur auf der stirn geringer sein darf als im körperhöhlen. café samedi mit claudia und stefan. großartiger riesenpulli und big mutter von wurm im beim stephansdom. literaturmuseum verblüfft mit gestaltung. spiegelordner, klappe-auf, drehen (johann nestroy als specht), grillparzer-zimmer, videos schauen, hören, lesen. das nächste mal der zweite stock. übelkeit. schlaf. tante. schlaf. auch das café engländer ist erwähnt. glücklich ist, wer vergißt, was doch nicht zu ändern ist. (johann strauss / richard genée: die fledermaus, 1874). sympathisches interview in saldo mit werner landthaler (evotec). charlotte scheint es bestens zu gehen. fendrich mit 65 recht unverändert. und man kennt sooo viel.
freitag, 28. februar 2020 – wien:
jedes telefonat mit leonding eine bereicherung. hs bringt die weisse tasse ans bett. active listening for dummies ist ein mutiges geschenk. bei ikea erfolgreiche inspirationsrunde im ersten stock. es wird ein runder teppich. mörser, gewürzmühlen, fellpolster, schuhlöffel kommen mit. linzerauge nach der augenärztin. auch sundee übersieht das pausenzeichen. strides werde ich aufgeben, denn i am not a to do list.
donnerstag, 27. februar 2020 – wien: run vorbei an den breitbeinigen polizisten am praterstern zu kieser. man soll aufhören, post an frau christian zu senden. unverständliche vorgehensweise der inder: zuerst venue für dinner suchen und ceos befragen. dann erst hotelzimmer suchen. manish kann nicht nur whatsapp sondern auch whatsappcall. gerhard-bronner-doku.
mittwoch, 26. februar 2020 – wien: wir lassen claudia im khm nicht genug zu wort kommen. anthonis van dycks portraits (jan van montfort, nicholas lanier etc) regen kolossal meine phantasie an. kaffee unter der kuppel. blauer mantel im dz favoriten. bei der wiener städtischen steht es drei zu eins für willkommenskultur. erwin wurms pulli im stephansdom gefällt mir. das schmale bett aus dem schmalen haus weckt erinnerungen an berlin. auf der rotenturmstrasse kommen gelbe tulpen neben den frischen bäumen zum vorschein. dr. castro vollendet sein werk. spontan köstlicher leberkäse im vestibül. das curry war im pulled; nicht in der sauce. feinstaubalarm bei faust. zu viel blut. mephisto in stöckelschuhen. eine aufführung mit großartigen schauspielern, bei der man gerne dabei gewesen ist (vergangenheit). andrea wenzls stimme ist immer wieder verwirrend ähnlich der von minichmayr. die szene mit den rosen erinnert mich an ‚american beauty‘. in der bim arbeite ich weiter als lektorin.
dienstag, 25. februar 2020 – wien: ein nussknacker wird aus mödling geliefert. mit mami wunderbare spontan-backstage-führung von tatsächlicher mitarbeiterin gabi im porzellanmuseum augarten (innenausstattung von podrecca). schälchen und rosensalz wäre eine möglichkeit. das palais grassalkovich (ehemaliger wien tourismus standort) wird zum ’nobelsten einfamilienhaus im herzen wiens‘. domingo gibt schnell sexuelle übergriffe zu, während die ganze welt mit dem coronavirus beschäftigt ist. alex‘ eltern haben das grosse pech, in teneriffa im einzigen quarantäne-hotel zu residieren. s&b überheizt und aggressionsfördernd. hs zerkleinert am see. siebzehn grad. endlich schreibe ich an dimore treviso wegen der dreifachsanduhr. geschichten vom walzer und vom würstelstand. lustig, mal wieder stephan eicher zu hören und auch gar nicht schlecht, was er 2019 gemacht hat. aber richtig begeistert bin ich nicht.
montag, 24. februar 2020 – wien: der postler bringt die mütze aus siofok. zwei stunden neun zu fuss gegen den wind zu caroline. skifahrer auf staubzucker in der margaretenstrasse. feine orange-radiosendung von alina zum thema gendern. der mitarbeiter der bäckerei schwarz sollte jener des monats werden. zurück ist die ubahn dann doch die vernünftigere wahl. das zweite auto wird hinten angeschnitten. sehr amüsante opernballdoku und -nachschau.
sonntag, 23. februar 2020 – wien: gang durch den zweiten endend bei kieser. orf zeigt fotos von for forest beim villacher fasching. bini kommt gerne in die ow.
samstag, 22. februar 2020 – wien: 
 erdmännchennachwuchs in linz gilt es der einen dame vom grill zu berichten. phantastische erstwanderung bei frühlingstemperaturen mit claudia von strebers- nach stammersdorf mit feinen ausblicken über wien. hs wird auf meinen grabstein schreiben ’sie stolpert gern‘. einkehr im weingut klager. könnte mich als lektorin bei infoscreen bewerben. und weil ich noch nicht genug gegangen bin heute, mit ralf vom westbahnhof zur haupt- ins momoya und zur nachspeise in die perle. mittlerweile weiss ich die erinnerungsfotos sehr zu schätzen.  
freitag, 21. februar 2020 – wien: 
hagel um zehn, sonne um elf. herrlicher windspaziergang zickzack durch den zweiten endend bei kieser. das stern benötigt herrenjeans; the student hotel ist riesig geworden. es gilt im büro zu scannen und ordnung in alles zu bringen. alex hat ‚keinen pulsschlag mehr‘, wenn es um den dürrsee geht. muss mir diesen herrlichen ausdruck endlich merken. manfred ist weiterhin leicht aufgeregt, wenn es um seine wohnung geht.
donnerstag, 20. februar 2020 – budapest / wien: wenn man genau darauf achtet, schließen viele klodeckel nicht korrekt ab; so auch im fünfsternhaus. hs nimmt mich auf einen feinen spaziergang mit, den er während ilg so ähnlich schon gemacht hat. die italia politica karte findet er ohne probleme wieder. csendes store lässt uns um punkt rein nach der sonnenbank im beserlpark. in der galerie, in der wir anläuten müssen, um ins mezzanin gelassen zu werden, frage ich mich: kann man anhand von objekten menschen noch nach ihrem tod kennenlernen? unmengen an mini kaffeeanbietern ein herrliches sprachendurcheinander mit der ungarin, die auf italienisch-englisch erklärt, dass das gebäude kein theater ist. die wintersonne ist wie ein entgegenkommendes auto. es gibt noch viele vierteln zu entdecken. bis zum nächsten mal. hs chauffiert, während ich am laptop die letzten achtundvierzig stunden abarbeite. heller & schuh begleiten uns bis in die ow. imola freut sich sehr über die schicke pfauen-dankeskarte. das strasserbräu offeriert grosse portionen und einen gemischten satz von krug mit sexuell leicht aufgeladenem etikett. die falconacht im u4 bereitet mir riesenfreude. brudl und ich singen gemeinsam mit roman gregory, georgij makazaria, skero, edita malovčić, johannes krisch, tini kainrath, dem nino aus wien und  anderen. wir tanzen und können von hinten nicht belästigt werden.
mittwoch, 19. februar 2020 – budapest: hs hat schon recht, dass laufen den kopf frei macht, aber das hätte es zwei stunden später auch. nun gut, ich habe ja nicht geburtstag.  heuer gibt es ein aufklappbares parlament, gutschein für sterne und das lange gewünschte reiseplätteisen. langes frühstück mit besuch von gleich zwei sales-personen und sekt on the house. soy milk = milk but introducing itself in spanish. was für eine aufregung um die marzipantorte. zuerst rennauto statt cabrio. und dann mit imolas hilfe beides. süsse autos geschmacklich viel besser als erwartet. ubiquitär war mir nicht geläufig, ich werde es aber möglichst oft einstreuen, damit es mir locker von der zunge kommt. graue ersatzmütze von zara, seifenschale aus email im pauza, bomo art, wartebank für cordy roy oder seine freunde im paloma, marzipantiere im auguszta (seit 1917), beeindruckende lobby-besichtigung im parisi, kaffee mit aussicht und mohn im madal, wonderlab, fünf weiche täschchen im tatika. ‚do pause‘ von robert poynton, gesehen im (wie passend) pauza, bestelle ich in england, habe es aber auch gleich als e-book. aperitivi im kiosk. tasting menu im babel mit langer lange-haare-diskussion.
dienstag, 18. februar 2020 – siofok / budapest: laufen bei beginnendem wind dafür direkt am seeufer. der maulwurf grüßt nach leonding. geld für kaffee mitzunehmen, war etwas optimistisch. fünfzig, siebzig, fünfzig, siebzig, fünfzig, siebzig in ausgesprochen kurzen abständen entlang des plattensee. fast schon bei budapest: was genau bedeuten die hundeschilder auf der autobahn? nach Anruf lässt uns art.. in die Fabrikshalle, in der einige möbel- und accessoire-Besonderheiten aus den letzten hundert jahren käuflich erwerbsbar wären. unser zimmer mit blick auf ferris wheel und stephanskathedrale ist für ein early check in bereit. premiere im arioso: zum cappuccino gibt es eine blume. wir folgen den makers of budapest in interessante shops abseits vom typischen souvenirzeug: retrock, lollipop factory, the garden studio, berlin. andrassy. la perle noire im mamaison offeriert einen köstlichen und visuell ansprechenden business lunch mit jagdservice zu einem nicht nachvollziehbaren preis. imola und wir werfen den resttag weg und zeigen manish und seinem kunden das museum of fine arts, brainstormen punkto restaurants, besichtigen callas, besuchen das vigado, erfreuen mit spoon. drei mal fahren wir mit der spielzeug-ubahn. sie laden uns dafür zum indischen dinner ins haveli auf der andrassy ein und in die szimpla ruin bar kommen wir auch noch. das muss ich mir mal bei tageslicht ansehen. ob ich wirklich eine konferenz für vierhundert ausrichten möchte, wenn der client auf whatsapp als hauptkommunikationsmittel besteht, überlege ich noch. zuerst muss es überhaupt budapest werden. die inder machen übrigens ihre site inspection am e-scooter.
montag, 17. februar 2020 – grado / siofok: dms wird informiert, dass wir endgültig keine fits mehr machen. gegen die einbahn zum vignettenkauf bei der tankstelle. der polizist hat mitleid mit uns. hs ist den full gas bmw buben neidig, weil sie ihren namen aussuchen konnten. ein mcdonald’s, der nur saisonal geöffnet hat. wir nehmen an, dass es am plattensee keine sehr detailreiche bauordnung gibt. check in bei greta klappt bestens; zimmer hübsch. spaziergang bei höchst kitschigem sonnenuntergang zur mole und durch die nebensaisonale tristesse der balaton-buden. wir landen im mala garden, das sich als einzige und gleichzeitig hervorragende dining option bietet. der wein heißt ’szexi‘ und der forint steht so gut wie nie. meinen woolen hat vergesse ich ebendort und lerne dadurch, dass ein porto zahlt empfänger auch von ungarn nach österreich möglich ist.
sonntag, 16. februar 2020 – grado: meine brille ist ein money magnet. den finanzführerschein für schüler schlage ich schon seit jahren vor. auch das unterrichten von gluck bzw. resilienz erscheint mir sehr clever und hilfreicher als mathematik in der oberstufe.
samstag, 15. februar 2020 – grado: maura nimmt bargeld und hat keinen besseren deckel für uns. focenza-bestellung am markt. am radl zur all’anfora geht besser als gedacht. um die ankunftszeit nur österreicher. aquilea café. retour dann spürbar sitzprobleme. budget mit vier mal gedrehter sanduhr. heute show.
freitag, 14. februar 2020 – grado: run bis zur trafik. wir müssen ein angebot machen. ich nehme an, der coronavirus ist schuld an der neuen destinationssuche. marco prüft therme, bringt gleichen deckel und weckt mein interesse fürs smart home. gang mit wind und spar. ich darf schnippeln; feta wunderbar.
donnerstag, 13. februar 2020 – venezia / grado: blick auf den gemüsehändler beim frühstück. gerne setze ich mein geld in die sanduhr. aber nicht zu oft, sonst werden es zu viele. im museum correr wird deutlich, wie wenige touristen zur zeit in venedig sind. man lässt mich trotz leicht zu große tasche eintreten. unklar, wie viel der ort beinhaltet. die italienische signora meint, der sekretär hätte einmal sehr viele geheimnisse verborgen. ich schaue runter aufs illy kaffee beim imperialen garten, aber hs ist mittlerweile ganz woanders. die erklärung erzählt mir von clemens xiii und dass er der venezianer carlo rizzo nico sei, aber das weiß ich natürlich seit gestern. das café ist entzückend und hat den blick auf den markusplatz wie der meine auf den graben. ostaria a la campana. café im calcina. 16 nach zattere. treviso wegen (geistiger) erschöpfung gestrichen. the morning show auf apple hervorragend.
mittwoch, 12. februar 2020 – venezia: frühstück mit barmusik. der versteckte giardino di ca‘ bembo mit mittagspause. ca‘ rezzonico, museo del settecento veneziano höchst beeindruckend. ein ganzes schlafzimmer mit heiliger familie über dem kopfteil und achtundfünfzigteiligem necessaire wurden im zweiten stock nachgebaut. ovale glasstürze, goldener thron und undezente bilderrahmen, canaletti, clemens xiii, live-restaurierung, grüner laser wegen ausstellungsaufbau. halten wir bei der chinesischen touristengruppe automatisch die luft an? jedes kindergartenkind bekommt eine rettungsweste, bevor es in den schulbus darf.  heute alkohol statt kaffee in der sonne der bar canton. viele französischsprachige hier, aber generell wenig touristen. eine mischung aus angst vor hochwasser und virus. wir holen das gepäck im einen und übersiedeln ins nächste hotel. das zimmer im scandinavia am campo santa maria formosa ist größer und im vierten stock und hat eine badewanne. spritz in der bar all’orologio in der sonne mit spanischen videos rechts vor uns. ‚basta non sbagliare la strada’ sagt der kellner auf die frage nach einer bestimmten richtung (auf dem campo santa maria formosa). eine gemeinsame portion spaghetti bringt den glasschüssel-provider fast zum lachen. die halbverhungerten kinder werden von den eltern direkt bei der schule gefüttert. erinnert mich an aupair-tage in paris. willemotte zeigt fotos aus den vierzigern und fünfzigern. bling-hülle und puschel bei meiner dealern in der strada nuova. mit agnes im do colonne. hs meint, es war schon einmal schleppender. erschöpfung. fornarine. der eintrag auf yazio müsste heute ‚venezia fünftausend‘ lauten.
dienstag, 11. februar 2020 – grado / venezia: hs macht den rallyepiloten. der fährmann wartet auf meinen marito, ohne dabei stress zu bekommen geschweige denn zu zeigen. allein die lobby und der rezeptionist im nani di mocenigo machen schon einen unterschied. mega-acqua dell’elba in der lobby. casa di carlo goldoni. halbe pizza in der sonne von san polo. ich erkenne das mais-plastik am geräusch. die birreria la corte meint, es sei zu 200 % bio. nur in der welt der kleingeistigen heissen die linzeraugen ausschließlich fiorellini. weiter herumgekommene sagen auch occhio di bue dazu. museo di palazzo mocenigo e centro studi di storia del tessuto e del costume mit verschiedenfarbigen seismografischen tapeten. das parfümieren begann in der serenissima, bevor es nach frankreich kam. mit dem einser beim richtigen licht den canale grande zur accademia. ob man das rote blinklicht wohl beheben kann? brad pitt, exfrau und kinder haben in unserem hotel gewohnt, erfahren wir bei prosecco und cichetti. im conad darf man nicht fotografieren, aber gerne weihnachtspanettone kaufen.
montag, 10. februar 2020 – grado: schlafen bis in den grauen mittag hinein. anfrage. telefonwalk. few women really appreciate being called “ma’am” – it tends to make them feel old and disrespected. sollte mal der dude auf seine pappe schreiben. nebenbei sende ich an alle aussies einen newsletter.
sonntag, 9. februar 2020 – grado: run nach pineta; von der bar royal schauen wir runter. alleingang mit airpods. notar und notarzt haben denselben beginn, wie ich in meinem kalender erkenne. madame moneypenny sollten alle (jungen frauen) hören. spannung, wer mir die bilder zum oscar zeigen wird. alexander horwath outet sich als woody allen nicht-fan, man hört ihm aber wie immer sehr gerne zu. bin für viel mehr von maya rudolph und kristen wiig und auch von steve martin und chris rock oder auch von allen vieren. können die nächstes jahr moderieren? eminem haut mich vom sessel, wie er da mit bart und orchester ‚lose yourself‘ performt und fast alle im saal mitsingen und -wippen. james corden und rebel wilson treten in wuschelkatzen-kostümen auf, machen witze über „cats“ und präsentieren die nominierten in der kategorie „best visual effects“.
samstag, 8. februar 2020 – grado: alleingang mit airpods bis zum faro. despar. markt ohne meine biancheria intima. hansel. taron egerton macht einen grossartigen elton john in rocketman. ich schaffe fiorello und amadeus aus sanremo nicht bis zum schluss. vor allem, weil unklar ist, wann dieser sein wird. drücke für viceversa von francesco gabbani die daumen.
freitag, 7. februar 2020 – grado:  lauf bis zur zeit beim trafikanten, der mir die borghi più belli reservieren wird. begegnung auf der diga: kurzarm zu nerzmantel. der seilspringende hamster am zeittitel zu „der traum vom anderen leben“ ist köstlich. die sonne brennt fast. neue farbe gefolgt von amüsanten aperitivi mit sara, marita und maurizio. dua lipa nicht nur im zeit magazin sondern auch auf der sanremo bühne.
donnerstag, 6. februar 2020 – wien / grado:  kieser. sonnige fahrt gen süden. therme wieder einen tick schneller für uns bereit. ‚dolor y gloria‘ mit antonio und über pedro gewinnt im verlauf meine grosse sympathie. georgina rodriguez macht zwar gute figur aber sprachlich eher probleme an der seite von amadeus. dann erkenne ich erst, wer ihr mann in der ersten reihe ist. vielleicht sollte man excel einfach bei excel lernen?
mittwoch, 5. februar 2020 – wien: podrecca im ringturm. bei dem wind kommt spaziergang doch nicht in frage. köstliches reisfleisch und ungestürzter pudelling in mödling. meinungsdifferenzen zu homosexuellen eltern. es bleibt die frage, wieso sich alles ändert, würde es um verwandte gehen. uns fällt auf, dass unsere gay kunden immer die besonders netten waren.
dienstag, 4. februar 2020 – wien: jutta und ich entscheiden uns gegen den windspaziergang und für ein feines gespräch. hs besorgt rain-x für cento. schuberth nimmt seine kindergartenarztschrift für den kurantrag. ganz wird es ohne eisen noch nicht gehen. ö1 hat die karte mit schneckenpost und erlagschein gesendet. amadeus und sein als priester verkleideter amico eröffnen sanremo.
montag, 3. februar 2020 – wien: kieser. zweite süditalienkarte von posch. aber die von michelin ist besser weil gedreht. claudia g. gefällt das venezianische cover. linked in prüft, ob ich eine maschine bin. hat der handwerker nicht zu oliver in den haag gesagt: ‚worst-case scenario? the renovation goes three years and two million dollars over budget, one of you bludgeons me to death with my own hammer, and you both get the electric chair.‘
sonntag, 2. februar 2020 – wien: 
heute ist ein palindromischer tag (02.02.2020). ich gewinne den monatelangen kampf mit microsoft for mac und der indizierung. mein outlook kann wieder uneingeschränkt suchen. auch finanzen synct. mary und carole nehmen an thiems finale teil im gegenteil zu mir, die ich sportschauen nichts abgewinnen kann. a ciascuno il suo. schon 1982 berichtete das new york magazine über die abgekuppelten steinberg-poster anderer städte. in melbourne hängt natürlich das original-sujet neben dem tvgerät. danke für die leistungen von leonardo dicaprio, brad pitt, margot robbie, luke perry, al pacino (mit iris apfel brille), lena dunham, damian lewis, timothy olyphant, michael madsen und costa ronin in ‚once upon a time in hollywood‘ und danke an quentin tarantino für das umgeschriebene ende der geschichte. möglicherweise wird man von julia butters noch einiges hören.
samstag, 1. februar 2020 – wien: der mann meint weiterhin ‚das schneckt‘. denke an pauli, wenn ich innocent-werbung ‚im neuen year weniger denglisch geused?‘ lese. frühlingsspaziergang bei 13 grad bis zu an den kohlrutschen. der von mir mitfinanzierte bäcker hat täglich von sieben bis sieben offen und der brotduft ist schon von der weite zu riechen. rostiges im austria campus nicht fotographisch einfangbar. kieser. den vor gefühlten zehn jahren in paris gekauften penhaligon-puschel weihe ich ein. welch schöner moment, wenn das kleenex perfekt aus der box gleitet. ich habe endlich in case of bezwungen. bipa antwortet enorm schnell, kann aber nicht komplett recycletes anbieten. ‚the irishman‘ gefällt uns. die grosse kritik an der verjüngungssoftware kann ich nicht nachvollziehen. online wird behauptet, eine narbe zwickt oder juckt, wenn sich die wetterlage ändert. interessante und womöglich korrekte theorie.

jänner 2020 – toleranz üben
freitag, 31. jänner 2020 – wien: kieser. mary gratuliert zu thiem. weiterhin gilt in österreich rechts vor links im strassenverkehr, nur dass das mal wieder erwähnt wird. fragen kostet nichts und castro kommt mir entgegen. podcasts hören, während man mir wurzelspitzen entfernt, erweist sich als win-lose und damit besser als lose-lose. wenn man ‚wer hat angst vor virginia woolf‘ ansieht, kommen einem die kleinen problemchen in der eigenen partnerschaft leicht verdaulich vor. ’springing things on me‘ wird mit ‚mich vor fertige Tatsachen stellen‘ übersetzt. heißt das nicht ‚vollendete tatsachen‘? auch doris knecht ist von gillian anderson und sex education season 2 begeistert. verstörender falter-leitartikel zum thema kosmetik bei jungen mädchen. 
donnerstag, 30. jänner 2020 – wien: wegen zeitmangel skype statt treffen mit bini. das können wir öfter machen. wien mitte ist gut aufgestellt mit media markt, wemove, müller, douglas, macshark und eurospar. aber sympathisch wird mir nie eine mall sein. auch nicht the. von ahava gibt es zu viele verschiedene sorten für einen überraschungskauf und ich weiß nicht mehr, wie es in tel aviv gerochen hat. bin erfreut, dass ich bald eine ‚italian gesture‘ als emoji zur verfügung haben werde. ‚du darfst nicht zu enrico mutieren‘ sage ich zu hs, weil er mich nach etwas fragt, das ich eine minute vorher erklärt habe. augentropfen vier mal am tag bedarf einer guten planung. apropos, das frühstückreservieren sollte ich nicht anderen überlassen. klaus nüchtern schrieb 2014 unter dem titel „wegrauchen, aussaufen auslöffeln, aufbrauchen“, sein bruder sei der großkalif des erledigens und betreibt in dieser disziplin einen aufwand im vergleich zu dem sich der taj mahal ausnimmt wie ein kindergarten im bauhaus-stil. wenn der einen sack puntalette leermacht, dann richtet er sofort einen familieninternen feiertag des puntalettesäckeleerens ein und schichtet ein paar termine um, damit er am nächsten donnerstag seine kinder erstmals zum gemeinsamen puntaletteeinkauf mitnehmen kann, was sich zeitökonomisch wunderbar mit der abholung des dosenspitzers kombinieren lässt, der in der dosenspitzermanufaktur gerade generalüberholt und mit einer neuen klinge ausgestattet worden ist.“ möglicherweise bin ich mit ihm, dem bruder, verwandt. weiter schreibt nüchtern: ich bin froh, wenn auch mal was weg ist, vor allem im kühlschrank. man hat dann wieder die übersicht und die gewissheit, dass in den hinteren reihen nichts am wegschimmeln ist [..] weil verfall aber schon traurig ist und macht, soll man alles immer gleich aufmachen und weglöffeln, vor allem die kandierten veilchen, die sauer eingelegten lilien und die selbstgemachte schlehdornmarmelade, die man ständig geschenkt kriegt. dasselbe gilt für edle notizbücher. sofort reinschreiben! einkaufslisten, erledigungsvorhaben, eisprungstatistiken – egal, irgendwas. [..]
mittwoch, 29. jänner 2020 – wien: kieser. sonja erstmals getroffen, obwohl sie schon seit  jahren am praterstern trainiert. reha-recherche. bei posch süditalienkarte holen, damit ich meine highlighter zum einsatz bringen kann. die telegram emojis können mehr. köstliche moules frites zu dritt am furtwänglerplatz. gaylenes mutter wird nach canberra ziehen, aber ich bekomme nicht heraus, how she feels about it.
dienstag, 28. jänner 2020 – landshut / wien: die ludmillastrassen-strafe lässt mich an omi denken. frühstück im zugig-ungemütlichen chocolat. cancanstiefel mit zipferschluss und gummisohle. erich freut sich über ‚leo‘ und neu erworbene e-mail-fähigkeiten. zurück. ’sex education‘ auch in der zweiten staffel erfreulich.
montag, 27. jänner 2020 – wien / landshut: eine menge lkws unterwegs richtung bayern nach dem wochenende. centerroom ok. besprechung verläuft gemütlich und ohne überraschungen. stadtspaziergang. biogulasch.
sonntag, 26. jänner 2020 – wien: heute zwei mal burgtheater: europa im diskurs – debating europe – wer hat angst vor der digitalen demokratie? vier menschen und ein büschel weiße haare diskutieren und gestikulieren. ich bewundere die wackeleule im panettone am see. gemeinderat wählen in münchendorf. the party von sally potter in der burg etwas zu banal. handzahme akteure beim wiedersehen im dschungelcamp. wir haben es geschafft und hoffen, einige teilnehmer nie wieder zu sehen.
samstag, 25. jänner 2020 – wien: ausdauernde café samedi gäste in der ow: claudia, jutta, manfred, ronke. claudia und ich singen den k+k deutschmeister song aus dem fünfziger jahre film als würden wir das täglich tun. streif-nachschau. wenn sport, dann aktiv. rützel meint: „prince damiens easy-breezy-cheesy-blick auf die welt mag einen in seiner hartnäckigen kindlichkeit zwar manchmal genervt haben, aber am ende steht er hier als einziger camper, der sich nie über einen anderen dschungelsitzer erhoben hat, nie gemein und verletzend war. als beschützer von witwen und greisen hat er sich den titel verdient. jede andere krönung wäre ein fatales signal.“
freitag, 24. jänner 2020 – wien: sundee und ich schaffen wirklich brav unsere telefonate und ich genieße jede minute. dr. castro erstbesprechung. er ist (noch) teurer geworden. mit ralf zu fotosessions spazieren. haupt- im reinthaler gluckgasse und nachspeise in der schönen perle. tanzen ist fix vorgenommen für zwanzigzwanzig.
donnerstag, 23. jänner 2020 – wien: kieser. hs beliefert werkbank & repertoire. bin beeindruckt von boris podreccas unglaublicher werkliste in ‚meinen‘ regionen. zu fuß zum höchst beeindruckenden weibsteufel (karl schönherr) im akademietheater. moretti und minichmayr genial. besonderes bühnenbild mit übergrossen baumstämmen. 
mittwoch, 22. jänner 2020 – wien: schuberth nimmt persönlich ab und rät zur recherche im reha-kompass. endlich mal wieder ein längeres update mit boris im menta. goodbye, charlotte!
dienstag, 21. jänner 2020 – wien: kieser. räumen und dabei podcasts hören stellen sich als geniale kombi heraus. hs besorgt mir bei roma vier auf vorrat. doku american factory und ich frage mich, wieso die chinesen in ihrer heimat-fabrik filmaufnahmen zugelassen haben. langsam merken wir, dass wir zu wenig schlaf bekommen. gottseidank ist nur einmal im jahr dschungel.
montag, 20. jänner 2020 – wien: kieser. thomas im bräunerhof. der nachname wird jedes mal anders geschrieben; mal mit d, mal hinten mit c. jüdisches museum: die ephrussis. zwei stunden und ich versuche, jedes detail wahrzunehmen. grace and frankie bingen. hoffentlich bleiben jane fonda und lily tomlin noch lange als schauspielerinnen tätig. getränke in der schwemme, weil nur koch und kellnerin. heisenberg von simon stephens im akademietheater.
sonntag, 19. jänner 2020 – wien: charlottes abschiedsbrunch in der hinterbrühl. der nackte wahnsinn (noises off) von michael frayn in der burg (übernahme vom residenztheater münchen) phantastisch lustig. wir stellen uns das komödiantische mit den props alles richtig machen sehr schwierig vor.
samstag, 18. jänner 2020 – wien: staudigl schenkt mir zehn euro. café samedi im engländer mit ungewohnter und sehr entspannter besetzung: stefan, gerald, patricia, manfred. charlotte in der hinterbrühl beim packen für sechs monate australien helfen. wir packen nichts, kreieren aber eine ziemlich gute liste. am wichtigsten: in beide richtungen schauen beim queren von strassen. dschungelcamp dank twitter und rützel wie immer sehenswert.
freitag, 17. jänner 2020 – wien: herr specht bringt mir die weisse tasse ans bett zum telefonat mit sundee. manche wollen dunkelheit im badezimmer, andere einen laufenden föhn. ob ich bereits als teenager organisiert war? man ist schon froh, wenn eine waschmaschine neun jahre gehalten hat. vom vierteltelefon zum normalen festnetz zum mobilen riesenbrocken zum smartphone. paris 1992 mit münzen zum hüttl; heute jederzeit gratis whatsappcall möglich. schön, dass die ö1app existiert, aber ich hätte noch ein paar verbesserungsvorschläge und würde lieber für sie zahlen als gis. in anlehnung an die guten vorsätze von andrea maria dusl nehme ich mir folgendes für 2020 vor:  mehr spazieren zu gehen, noch mehr postkarten und mit der hand zu schreiben, mehr musik zu hören und mehr am meer zu sitzen.
donnerstag, 16. jänner 2020 – wien: zink und vitamin c haben gewirkt. kieser. proppenvoll: das rote wien 1919 bis 1934 im musa. gut, dass ich mir die zeit (und cento) genommen habe. heller aufgenommen um später zu transkribieren und zitate zu speichern. habe das büro für mich allein wegen des handballmarathons. ich tauche ein in videos aus ’85 von live aid. every time that bass comes on I pray that it’s ‚under pressure‘ and not ‚vanilla ice‘. ibes wird interessanter. outlook darf nicht mehr durchgehend offen bleiben.
mittwoch, 15. jänner 2020 – wien: olivia am augarten ist nicht nur älter als gedacht sondern auch gebräunt vom kanaren-urlaub. der jänner ist der montag des jahres, finden manche. ich aber mag montage sehr. mit christiane in der kühlen aber sehr schönen aida-hutfabrik. wir sind die zwei erstaunten familienmitglieder. den anderen war möglicherweise gleich klar, dass eine entscheidung nicht viel zu bedeuten hat. luksch schlägt einen cortison-versuch vor. nutzt’s nix, schadt’s nix. in der schwemme arbeitet man nur zu zweit, aber immerhin bekommen wir ein snackchen. wo wohl der steinhauser sitzt außer ganz klein im pausenfoyer? neben uns der exzentriker mit der stola. die pferde sind bereit. grossartige ‚deponie highfield‘ von rené pollesch im akademietheater. besonders gut: kathrin angerer.  
dienstag, 14. jänner 2020 – wien: möglicherweise muss brudl jetzt aber wirklich und endgültig in den panzer steigen und mit augen zu und durch dem schrecken ein ende bereiten. kieser. zotter hat sich leider geirrt, sonst hätte ich gleich bei ihr neu angelegt.  auch hier sieht man, wie schlecht das ba-online-system ist. sogar bei mundhygiene helfen die airpods pro sehr. gegen zue nase soll zink und vitamin c wunder wirken. ich falle auf den slogan ‚wie ein pulli für die nase‘ rein in der annehme, sie werden weicher sein; nicht grösser. in der apotheke fast dreistellig. es gibt auch von mautner markhof honigsenf . 
montag, 13. jänner 2020 – wien: aus australien bekomme ich ein paar genauere einblicke in die situation und höre von mehreren seiten, dass es auch gutes zu berichten gibt. ‚on the bright side, tragedies always bring out the best in people also, well most people. it is the beautiful aspect of human beings who reach out to others in their time of need selflessly. there are many many instances of the kindness of people that brings tears to our eyes. my goddaughter told me there were people along the road who set up water stations and people putting up signs that they can use their toilet. others are offering accomodation free of charge for however long they need.‘ sagt verna. kieser. hellers ö1-gespräch mit renata schmidtkunz berührt mich sehr. ekad zahlung vierstellig. sollte aber für vierzehn monate halten. sundee, bleib so wie du bist! posch-theres not amused über den tag. pagrodame wie ausgewechselt. weljournale über lkw-fahrer aus osteuropa und über elektroautos hochinteressant. ibes langweiliger als wir es gewöhnt sind. 
sonntag, 12. jänner 2020 – wien: nase zu. ich bleibe zuhause. weihnachtsbaum entrötet und für nächstes jahr verstaut. wenn frank gillett (technology analyst for forrester) recht hätte mit „computer chips are making their way into other electronic products like earphones, which means that companies are likely to introduce innovations in wearable accessories .. two possibilities: earphones that monitor your health by pulling pulses from your ears, or earbuds that double as inexpensive hearing aids.“, könnte das manfred, mir und anderen helfen. auch wenn es  natürlich unhöflich aussehen würde.
samstag, 11. jänner 2020 – grado / wien: packen und halb entscheiden, dass eine rückkehr vor märz stattfindet. ruhige fahrt nach wien. die augen der katze poppen enorm wegen der sonneneinstrahlung. thermenfehler f22. boris mit maria retter in der kalten not. wir merken uns jetzt, was hinter dem türl zu tun ist. erstes familienmeeting ever. entscheidung gefallen und gut zu wissen, dass es angeblich niemandem schlecht gehen wird damit. in fünf jahren werden wir zurückblicken und wissen, wer recht hatte.
freitag, 10. jänner 2020 – grado: mit klodeckel zu maura. run bis zum tor. piscina-kaffee. sieben. sonnenbad. mehr als fünf zentimeter kommen weg. sara spricht mir ‚la madre degli ignoranti è sempre incinta‘ in justpressrecord. aperitivi im tergi und nachbesprechung camper-reise der vier menschen und acht pfoten. das nicht-weglegen-können der tausend anderen universen schafft unverständnis.
donnerstag, 9. jänner 2020 – venezia / treviso / grado: frauenpower bringt uns zur friedhofsinsel. die gräber auf san michele schauen alle in dieselbe richtung und werden nach fünfzig jahren aufgelöst. es gibt kein rücken an rücken. plastikblumen machen es  farbenprächtig. herr basso zeigt uns, bis wohin das hochwasser gegangen ist und verkauft mir wahrheiten zum älterwerden (growing old isn’t so bad considering the alternative). spaghetti in der glasschüssel mit handwerkern. wir genießen ‚drei tore in zwei minuten‘ am canale grande. das beste ist die abwesenheit anderer touristen. (16) nach fusina. landstrasse nach treviso. die clessidre sind auf urlaub. eine gasse mehr wiederentdeckt. prosecco und cichetti im san michele. so schließt sich der kreis.
mittwoch, 8. jänner 2020 – venezia: meine kleinen bepelzten freundinnen reiten ein ins do colonna und setzen sich ohne mit der wimper zu zucken, um sich dann um zwei euro ein glas wein zu bestellen, obwohl sie sicher seit jahrzehnten wissen, dass hier selfservice ist. so werde ich das ab siebzig auch machen.
dienstag, 7. jänner 2020 – venezia: beeindruckendes frühstücksbuffet zu lauten klängen, vornehmlich portugiesisch. der löwe ist kein architekturmodell. vor dem sprechenden angeschickerten ein sonnenmacchiato mit blick auf den nie leeren platz. interessante führung durch die kalten synagogen des jüdischen museums. die lockenköpfige guidin neidet den festlandbewohnerinnen haus, garten und auto. dass wir jemanden kennen, der nach venezia gezogen ist und arbeit gefunden hat, kann sie kaum glauben. hundertwassergarten eden angeblich geschlossen. ostaria la campana unverändert mit bestellung an der buddel. brudl stimmt mit mir überein, dass es kein tribunal werden darf.
montag, 6. jänner 2020 – grado / venezia: ob das wohl die numero verde ist, die man bei der roten ampel an der baustelle anrufen muss? alles läuft am schnürchen. wir finden den parkplatz am terminal fusina, fahren mit (16) bis zattere. agnes wartet schon beim palazzo veneziano. befana regatta bei der rialto brücke versäumen wir schlussendlich, entdecken aber neue wege parallel zum canale grande. pranzo mit pizzen in der birraria am san polo. die schwarze baustellen-hand, die das kind in treviso vermisst hat, ist in hier allgegenwärtig. die sonne kommt raus. die heiligen drei könige am markusplatz-uhrturm. mit agnes über zhao hanzhong zur officina ormesini auf einen prosecco. mit 5.1 durchs dunkle wasser nach zattere. l’eridità.
sonntag, 5. jänner 2020 – grado: kurzer lauf mit wind und desinteresse. sieben. samstag ist nicht amtstag, aber lustig. es ist fast zu warm in der sonne. salomons buch sehr sympathisch, heben wir uns aber für inselerkundungen auf. zeit zum addendum-lesen.
samstag, 4. jänner 2020 – grado: markt mit kleineren focenza. café im tergi weil hansel zu. massen an keifenden hunden. blinkist copy paste weil der siebente naht. besuch beim doch nicht nach lissabon reisenden andrea und seiner stark blutenden mutter. walk entlang canale genüsslich. ‚everything is figureoutable‘ hätte ich für falsches englisch gehalten, ist aber dann ein nettes büchlein von marie forleo.
freitag, 3. jänner 2020 – grado: goodbye schatzis, es war sehr fein. dass ‚kleider machen leute‘ von gottfried keller ist, hat mir lamls unterricht ins hirn gebrannt. lauf, sieben. jetzt essen wir mal weniger.
donnerstag, 2. jänner 2020 – grado / treviso: traumausflug in eine der feinsten städte italiens, in der das zurechtfinden wie immer herausfordernd ist. aperitivo beim fischmarkt. pranzo im odeon alla colonna (arkaden unter dem kanal). der weisse radicchio sowohl beim piatto tipico als auch in der lasagna köstlich. die wandmalerei mit den schaukelnden girls täuscht uns alle. fielmann-lesebrillen zum ausprobieren an der bar. zwei mal magnum für brudl am rückweg. kann ich nur noch lebensmittel zu mir nehmen, deren barcode yazio erkennt? qigong Cathrin schreibt und ich würde mich über ein wiedersehen freuen.
mittwoch, 1. jänner 2020 – grado: danke für alle guten neujahrswünsche. was für eine schöne jahreszahl! nicht-essbare glücksbringer werden wiederverwertet werden. boemo erwartet tausende spaziergänger. sie kommen auch alle in die sonne. reparaturaperol  im al porto (alice erfreut-erstaunt, dass ich weiß, wie optikerin gegenüber der apotheke heißt) und carbonara im superfreundlichen panino helfen bei der wiederherstellung des wohlbefindens. ‚my way‘ als tattoo auf der hand ist wenigstens originell. alle haben neuerdings superschicke brillen.

rückblick 2019
liebster mensch und bester krankenpfleger – herr specht
bald gerechter bedachter auto-, uhren- und bergeliebhaber – brudl
wieder genesene und bald vom muttersein sabbatical nehmende geduldigste recht-erklärerin – sista
beste telefonpartnerin und laa-zimmerteilerin – sundee
abwechslungsreichster egal-wohin-ausgeher und über-alles-reden-könner – ralf
bastelndste schenkerin und zukünftige wanderpartnerin rund um wien – claudia
telefonisch immer am laufenden bleibende atterseependlerin – alex
beruflich glückliche neudurchstarterin – bini
großzügigster kitzbühelfahrer – boris
positivst gestimmte hamburg-pendlerin – jutta
beste familen-fotos verschickende vierfachmutter – manne
wien-interessierteste spazierende woman of vienna – ronke
vielleicht bald mehr dankbarkeit fühlender wohnungsoptimierer – manfred
helfendster komplimentemacher – raffael
handwerklich begabteste op-näherin – dr. lehner-rothe
lässigste ultraschall-besitzende physiotherapeutin – olivia schmidjell
am lautesten lachende und unabhängigste wienbesucherinnen – sara & giulia
verliebteste bellissima figura machende elbanische mutter – alice
sanftester flinserlbestückter krankenbruder – andrea
spontanste und begeisterungsfähigste wandervögel – die schatzis
temporärste änderung – null = invent
stillstes neues haustier – der bosse-hase
beste nicht mehr wöchentliche frühstücksrunde – café samedi
lässigstes neues accessoire in der ow – sanduhr(en)
lässigstes neues accessoire in der viale del sole – sanduhr(en)
beste neue aussicht – meer & horizont wegen gestutzter bäume
kulinarisch exzellenter aber durchs hockerln auch leicht absurder 47er – dinner im showroom
schönste wanderung – brda
beste technik-anschaffung – iphone 11 pro max
größtes dejà vu – op im bauchbereich
überraschend hervorragende musik – spätes leuchten von andré heller
weiterhin bzw. wieder zu verbesserndste fortschritte – italienisch, run, sieben, kieser, radl- und wanderkondi
unausrottbarste unhöflichkeit – mobiltelefon während eines live-gesprächs benutzen.
originellster us-slogan für nächstes jahr – any functioning adult 2020
beste reise in neues terrain – süditalien
so fein, dass gleich 110 nächte – grado
concerto ottimo – jovanotti beach party
hervorragende businesslunch-überraschung – le ciel
viertbestes wohnzimmer – café engländer
spontanstes wohlbefinden – snoezelen
unnötigster schreck – papi in wiener neustadt
konstanteste aktion – photo booth, stylebook
spätester sonnenplatz mit getränk – spritz bianco in der bar al porto am 31. dezember
bestes motto – do more of what makes you happy
größte vorfreude – süditalien, die nächste.
rip: elisabeth, elizabeth t. spira, lotte tobisch, marie fredriksson, bruno ganz, karl lagerfeld, luke perry, doris day, niki lauda, karel gott, andrea camilleri, danny aiello, peter matic, guillermo mordillo, joao gilberto.