cd 2010

dezember 2010 – http://www.christian-stahl.net
31.12.10 silvesterfondue in der bg mit georg, alex, manfred, stefan. black box führt gottseidank nicht zu freundschaftsbeendigungen. wir tanzen walzer und vergessen aufs bleigießen. wenn ich morgen nichts vor hätte, würde ich auch noch nicht schlafen gehen wollen. happy birthday yoman grover. vielleicht klappt es ja 2011.
30.12.10 lustig: meine linke backe sieht aus, als hätte ich sämtliche weihnachtsbäckerei von hs mutter dort zwischengelagert (oder einen kleinen hamster). dieses foto muss sofort versendet werden. wenn ich noch lachen kann, sollten es andere erst recht. diagnose: schwerer entzündungsherd bei schon vor längerem wurzelbehandeltem zahn. antibiotika (schmerztabletten habe ich ja schon). dr. sharaf hingegegen interpretiert mein röntgenbild positiv (oder heißt das im medizinischen bereich negativ?). ich bin in watte gepackt.
29.12.10 besprechung mit boris im engländer, was zu tun ist. ich entscheide mich letztendlich für dr. sanja annamarie sharaf und bin erfreulich überrascht. gleich zwei verschiedene starke schmerzmittel. irgendwas wird schon helfen. auch das dz uranaia beweist, dass mein eindruck kein einzelfall ist. herr walter serviert mir backhendlsalat. ich hab ja mein ipad. der rest des tages verschwommen.
28.12.10 die wirklich schönen sonderbriefmarken haben meist für uns unbrauchbaren wert. heidi trinkt nicht mit, aber trixi plaudert ohne punkt und komma. mit stefan in der pizzeria am piaristenplatz. was er wohl für 2011 plant und ob mal eine (altersmässig) adequate frau des weges kommt? es tut weh. ich gehe wie jemand, der doppelt so alt ist wie ich.
27.12.10 was für eine schnapsidee, mich in die stiftgasse zu setzen. ich gebe nach 2 stunden auf. keine ahnung, wie hs solche temperaturen auf dauer ertragen konnte. claudia am abend bei uns wirkt nicht glücklich.
26.12.10 sehr sehr netter brunch in der frankenberggasse. nächstes jahr bleib ich länger und versuche, nicht auszuschütten.
25.12.10 gans in mödling. charlotte hat ihr pferd dabei.
24.12.10 hs kommt dann doch auf fast das gleiche wie 2010. erstmals ohne brudl also nur zu dritt. das singen klappt besser als erwartet. das eumic ist wunderschön (speziellen dank an manfreds last-minute-action!). auktion in der hinterbrühl. alles wunderbar und so, wie ich weihnachten mag. sogar chris rea hat auf der fahrt nach mödling für mich gesungen.
23.12.10 einer meiner lieblingsabende im jahr wird für eine teilnehmerin leider zum absturz. selten so gelacht mit den vier buben (sk ,eigentlich hat alles schon 1969 begonnen‘). das jib-jab video (dank an eva) ist der knaller. 1000 dank für eure lieben geschenke. möge dass nächste bg-xmas ein für alle fröhliches werden! fürs protokoll waren anwesend: hs, claudia, georg, stefan, stephan, manfred, boris, dominic, jutta.
22.12.10 boris macht das schon recht fein, wie er mit rene und tochter und familiären situationen nach der trennung umgeht. respekt. nadin bringt mich um viel geld und fast um den verstand, weil sie noch immer nicht kapiert hat, wann eine ehrliche entschuldigung die beste erste antwort ist.
21.12.10 nur noch 3 tage, herr specht. dann ist es vollbracht 🙂 die xmas karte 2010 ist der bringer. kekse! danke, harald! ob sich marion und rentate über die post secrets freuen werden?
20.12.10 heureka. wir haben businessspeed16. wenn jetzt noch die kommmunikation und abrechnung klappen würden, wäre ich bereit, wieder ein halbes gutes wort über die telekom austria zu verlieren. ein leben ohne ekad und caroline wäre weniger angenehm.
19.12.10 längeres skype mit gaylene. im februar lernen wir dann abigail mal live kennen. claudia geht es verständlicherweise schlecht.
18.12.10 höchst angenehmes frühstück als henne im shultz. erinnerungen an feistritz-feste. nicht jeder lebkuchen ist gut genug für herrn specht.
17.12.10 die telekom versucht wieder einmal, unser internet zu beschleunigen. klappt nicht. am montag kommt dann techniker nummer 4. ganz außergewöhnlich: ralph im kiang. den specht-eltern sende ich unter protest von hs das ,blumenladen‘-bild. zu kalt, um weiter im freien punsch zu trinken. noch nie habe ich erlebt, dass zwei wiener taxizentralen sagen, sie können momentan keinen wagen schicken und man soll später wieder anrufen.
16.12.10 boris trägt schickes streifenhemd-v-ausschnitt-pulli-outfit. zwei mal denselben tisch im engländer. georg verrät mir app-geheimnisse. ich bleibe noch optimistisch für 23. und 31.12.
15.12.10 also das hotel kann echt viel. sogar storno möglich bis 4 tage vor der nächsten anreise. mami bedient aufgeregt und talentiert das ipad. dann doch kein rossini sondern rauchen in der bg.
14.12.10 in der mitte ich. jeder tag sollte mit frühstück, sekt und zeitungslesen beginnen. roman lebt doch noch und darf sich 2011 melden. nadin lässt meine urlaubsstimmung kurzfristig gefrieren.
13.12.10 umzug nach stegersbach. man gönnt sich ja sonst nichts. ich mag es, wenn köche komponieren statt kochen.
12.12.10 herrliche fahrt mit mami durch schneelandschaft. wir besuchen feistritz am wechsel, aspang, mönchskirchen und hartberg. leichte enttäuschung in loipersdorf. wirkt alles nicht sehr frisch hier. was tun?
11.12.10 die deutsche gastarbeiterin im amerlingbeisl hat ein hirn wie ein nudlsieb, verzichtet aber auch gerne darauf, sich bestellungen aufzuschreiben. georg explodiert doch nicht. lieber erörtern wir den fall kachelmann. aus schnee wird unerfreulicher regen, sax hat nix zu bieten. meine kaputze spielt giesskanne. hs will nie wieder was hören von verbesserungsvorschlägen. der apple-shop-mann mag meinen musikgeschmack und ist erfreut, bose und co an den mann zu bringen. der letzte transfer in budapest geht schief aber das ist kein schlechtes omen.
10.12.10 ein richtiger arbeits-flow, wie er sein soll. mit glasklarer kommunikation haben einige leute so ihre schwierigkeiten. und ich muss gar nicht weit schauen. wir lassen dem wein&co mahü (quote) noch etwas zeit, sich professioneller anzustellen. dann gehen wir dort mal frühstücken. ist helge schneider wirklich sechsfacher vater?
09.12.10 5000 anfragen rausgesendet und gefühlte 6000 antworten bekommen. datenbank updaten kann man nicht den ganzen tag.
08.12.10 feast of the immaculate conception (wen‘s interessiert). echtleinwand arbeiten trotzdem. ich flüchte rasch von der shoppingarea. weitergebracht: geld zählen, geschenkeliste machen, platz im kammerl schaffen. meine wunschfotos aussuchen. ich probiere „mad men“ und bin sofort süchtig.
07.12.10 promiskuität ohne kondome? bitte, das geht gar nicht. orient-occident brät nach; wir lernen die grenzackerstrasse kennen und ich zeige hs sundees und ronkes ehemaliges hood. am see taut es generell. wir sperren jetzt mal das wasser, damit ruhe ist. der adventkalender ist per post gekommen und ich freue mich. burgtheater phädra ist nicht meins. da beginn ich mal mit meiner 23.12. einladungsliste. wir gehen früh und wundern uns über die besetzung der spö-zentrale am vorabend eines feiertags.
06.12.10 gabi wirkt viel entspannter und altmann meint, dass keine op nötig ist. jetzt weiß ich auch, dass man vor 2007 gekaufte parkscheine nicht mehr verwenden darf. die telekom ist eine losertruppe. zu müde für alles. mein verriss schmerzt noch immer.
05.12.10 der nikolo kommt wie immer schon am krampustag. wenn man etwas bestimmtes möchte, kann man das ja vorab kundtun. dann hätte es vielleicht eine große schoko-figur gegeben.
04.12.10 kaltes, langsames aber sehr gutes frühstück im nil. die herren von der stiftskaserne sind eine große hilfe.
03.12.10 herrliches, dieses weisse wien. alles wie in watte. blaumax hat bündchen an den heuer schwarzen daunenmantel genäht. heidi tauscht problemfrei sinnloses in sebastian um. once you open your eyes to the pattern, it‘s fairy easy to change. mal sehen. georg, entschuldige bitte meine unkonzentriertheit beim aussenden des café samedi e-mails. claudia, mach dich locker hehe.
02.12.10 telekom, nächstes kapitel: freundlich aber uninformiert. auch merkur direkt zeigt merkwürdiges verhalten. wenn das haus einen lift hätte, würde ich ja wohl kaum dort bestellen, nicht wahr?
01.12.10 ich gratuliere zu dem tattoo, ronke. wie kann das passieren, dass harry p. plötzlich nicht mehr ist? und das mit 66. ich möchte sofort weniger arbeiten und mehr qualitativ hochwertigere zeit verbringen. mehr mit freunden als mit kunden. und am allerwenigsten mit der telekom.

november 2010 – starry starry night
30.11.10 die telekom ist eine zumutung. herr österreicher wird froh sein, wenn er mich als ,terror-kundin‘ los ist. können wir es uns leisten, den see im winter zu heizen? das scheint fatal ins geld zu gehen. die telekom verliert meinen respekt. indoor voice please.
29.11.10 was für ein feiner tag: mit mami wittek, trzesniewski, demel-site inspection, „african lace“ im völkerkundemuseum. öfter bitte! und im büro dann rumärgern mit word 2011 für mac.
28.11.10 bitte wie kann es sein, dass nichts (aber auch rein gar nichts) zu finden ist zu den themen: office for mac outlook serienbrief, postausgang, kontakte duplizieren und speichern unter? ich kann wohl nicht die einzige sein, die ohne diese features nur halb so schnell ist.
27.11.10 erster schnee aber trotzdem lockere fahrt retour. das navi führt mich wieder durch unbekannte wiener außengegenden. hs sitzt tapfer mit kalten ohren in der stiftgasse. ich bleibe ein fan von tv total turmspringen.
26.11.10 wow. es ist alles wunderbar. sundee und ich gehören zu der raren spezies, die sich generell und immer was zu sagen haben trotz mehrmonatigem nichtsehens. ein eingespieltes team. laa enttäuscht gar nicht. merke: wer zettel mit nachnamn heißt, sollte seinen nachwuchs nicht lara nennen. und noah ist generell zu vermeiden. speziell, wenn es nicht das erste kind ist.
25.11.10 es fühlt sich nicht richtig an, dinge nur telefonisch zu regeln. da weiß man zwei monate später natürlich gar nicht mehr, ob und was man gebucht hat. geschweige denn die einzelnen uhrzeiten.
24.11.10 omg der arme arme herr specht! da verschnackelt er sich und hat schmerzen und ich bin kein arzt und leide, weil ich ihn leiden sehe. hoffentlich wird alles ganz schnell gut. den see testen wir jetzt mal mit ceresit-entfeuchter und minimalheizung. schönen urlaub, boris 🙂
23.11.10 bitte herhören (marktschreierisches geplärre): christian-stahl.net!! lang geplantes dreiertreffen mit brudl und boris realsiert sich endlich mit ruhigstem der kellner. höchst angenehm. vielleicht ein achtel zu viel.
22.11.10 der tschechische kellner im engländer ist mitteilsam; bingo und ich durchaus interessiert. gute themenmischung von family bis testament. wir gehen als vorletzte.
22.11.10 mit 66 jahren fängt das leben an. happy bday und so weiter. die handtücher sollen schnell trocknen und wenig wiegen. ,tun‘ ist ein hässliches wort. noch hässlicher als ,lecker‘.
20.11.10 ich will nicht über politik reden. und schon gar nicht mit freunden. ich will auch nicht zuhören. dann lieber auf die öffentliche nach oben offene toilette im mq. hs hat ganz tolle sujets.
19.11.10 david allen sei dank bin ich noch organisierter zur zeit.
18.11.10 die telekom ist kurz vor sieben wieder da. diese firma hat ein massives kommunikationsproblem und wird sehr bald einen langjährigen unzufriedenen kunden verlieren. riki zeigt sean den christkindlmarkt. sarah ist erstes mitglied von lavive (ich hätte metro chics bevorzugt).
17.11.10 sehr schön: sean fragt noch vor der veranstaltung, ob mir ein positives quote für meine hp recht wäre, in dem steht, wie super wir sind für kunden, die noch nicht in wien waren, weil wir es so einfach machen, die stadt zu verstehen und die richtige wahl zu treffen. am ende des abends stellen sich folgende fragen: wer hat heimlich die künstler-sandwiches verdrückt? wieso weiß sean nichts von der laktoseallergie seines bosses?
16.11.10 ich halte niemanden für dumm, der keine lust auf erfolg hat. meine mimik muss ich offensichtlich unter kontrolle bekommen.
15.11.10 300 mozartchor cds? gar kein problem. bis übermorgen? na dann lassen wir eben nachtschichten fahren. bitte nicht streiten. seit 10 jahren wieder mal roter nagellack. ich werde verwöhnt.
14.11.10 wäre ich in den achzigern ein männlicher early twen gewesen, wäre ich gerne mitglied des chaos computer club gewesen.
13.11.10 manfred bringt ein durcheinander in die frühstücksreservierung. claudia kommt nichtsahnend zum handkuss. vermutlich bin ich zu streng, aber schlechte kommunikation und verwirrung stiften, ist genau das, womit ich beruflich schon genug zeit vertu. das will ich privat nicht auch noch. wir sind unglaublich organisiert beim wege-machen. metro bietet thermounterwäsche, a-ständer, anzündholz und vieles mehr. der neue wasserkocher ist wie kino.
12.11.10 sodawasser. eine art one-minute-blog, sonst wird dass hier gar nix mehr. angestellte ist manchmal zickig wie teenager; ich dachte: wer zahlt, schafft an? manche menschen könnte man endlos beschenken. preferred suppliers ist sinnlos sowohl in den usa als auch in australien. es gibt mal wieder was zu tun. gut so.
11.11.10 haha. frau gillard im dirndl in seoul. julia von trapp, an austrian hausfrau, sound of music doll. ob da ein kopf gerollt ist?
10.11.10 Identify useful utensils with the cardboard box test: take all the utensils out of your drawers, put them in a cardboard box,“ he says. „For the next month, whenever you use one of these utensils, put it back in the drawer. If after four weeks it’s still in the box, you don’t need it.“
09.11.10 exuberance is beauty.
08.11.10 palmers produziert die lyon socken brav weiter.
05.11.10 mit jedem neuen mac lernt man was dazu. zum beispiel, dass sich geduld auszahlen würde.
01.11.10 das könnte ein weg sein: geschenk anbieten und wenn es gefällt, darf es das kind behalten. sonst freut sich eben wer anderer. snoopy-pin aus den 80ern zurückbekommen.

oktober 2010 – empire state of mind
31.10.10 frauen empfinden das waschen von eigener kleidung privater als das männer tun. hs und leipziger besuch machen sich auf zum sightseeing oder so. it‘s complicated. ich trage ein playmobilmännchen aus der sydneyer oxford street um den hals.
30.10.10 “I can’t walk on water, can’t save your sons and daughter / I can’t change the world or make things fair, but the least I can do is care.” (kid rock & sheryl crow) .. rally to restore sanity. danke an comedycentral.com für den live stream.
28.10.10 die sonne scheint. wir können nicht im büro bleiben: ubahn zum volkstheater und kaffee in der kantine.
27.10.10 ausflug in den laxenburger park. wunderschöne herbststimmung. hs fotographiert. ich genieße die stille. wasser tropft von der see-kellerdecke.
25.10.10 popstars: wieso bringt man jungen menschen nicht bei, von wem ein lied im original gesungen wurde. ,american pie‘ ist nicht von madonna. punkt.
15.10.10 frühstück in der starwood preferred guest lounge mit blick über manhattan. apotheken-rundgang mit kauf von ,urban luggage‘. café´im ground support, wo wieder einmal aufnahmen stattfinden. mit limousine zum jfk. die lufthansa-lounge hat sehr guten weisswein und die äpfel sind einzeln in plastik gehüllt.
14.10.10 unglaubliche szenen bei unserer ankunft im sheraton tribeca. you are our first guests! gm lässt sich mit uns fotografieren. geniale aussicht von der terrasse im 21. stock. bin sehr traurig.
13.10.10 eineiigen zwilling von toby mcguire gespottet. gansvoort-concierge erstattet mir geld für tour-deposit zurück. taschen-hasen im beauty-parlour. lunch im the standard beim high park.
12.10.10 frühstück im cupcake café ecke mott / prince. alle reihen in nolita / soho abgegangen. geschäfte-schauen. lunch zu viert im mercer kitchen. mit mami abc zum schüsseln-kaufen.
11.10.10 vater und hs zum fotografieren. abc kann man auch in ruhe ansehen. hallo! der weg ist das ziel! 59th street möbelstrasse beherbergt ganze gebäude mit designern, innenarchtigekten und möbelgeschäften. ralph lauren. im crate und barell den riesen-kalender nicht gekauft. dafür pinguin für sista und rub away für gerold. columbus day parade. lunch im abc-kitchen. trennung. zu dritt: bus, dollar shops. ground zero und battery park. wiedervereinigung bei der freedom kugel. staten island ferry. blitze über dem meer.
10.10.10 yoko ono hat noch immer den 5. stock vom dakota building. zweite rundfahrt mit eltern mit nachherigem aufwärmen auf central park bank. klostop im central plaza one. trennung. keine möglichkeit, die 5th zu queren wegen vor-columbus-day-parade. ich beherrsche bus-fahren wunderbar. alle reihen im staples abgegangen. kauf von druck-leuchtstifen. lemon tarte vom pain quotidien im bryant park. katastrophenmeldung aus wien: 27% für die blauen. panama-dame von laura mercier verkauft mir make-up-produkte auch ohne papier und sackerl. ,oh, you do not want a bag to safe for the environment? this is such an aaaaawesome idea. die amis sind ein bisschen dümmlich. in layne bryant zu viele menschen. dinner im delicatessen mit fries im kübel aber zu laut.
09.10.10 it is brookland-day und alles funktionert wie am schnürchen: f-train to almondine. ins gras beissen macht im amerikanischen mehr sinn, weil die friedhöfe rasen haben. I kehr for you. coney island. vater erstaunt über strand. little odessa. mit 68er zum prospect park. runter die 9., runter die 5., lunch im belleville. bedford und neuen park mit aussicht nach manhattan. café und himbeer-schoko im fabianes. mit dem bus zu baxter und liebchen skandinavische möbel ansehen, die dort zu absurden preise angeboten werden. water street und 3 brautpaare samt stretchlimos in dumbo.
08.10.10 im durchhängenden futon-bett mässig geschlafen. hs besorgt milch für wiener nescafé. die sonne blendet. d-wagen zum meatpacking. tolle touristenbusrundfahrt ohne ticket-kontrolle. das geld hätte ich mir sparen können. die guides dürfen in greenwich nicht reden, weil die bewohner eine petition unterschrieben haben! norman vincent peal hat in der 5th avenue gewirkt. aha: es heißt hausten street. essen im touristischen heartland-brewery. macy‘s socken und jacke für vater. dinner im italienischen rocky‘s. morgige planung begonnen.
07.10.10 grand hotel union wird die kommission brav und bald überweisen. das wall-notizbuch (pylones) hat nur einen strassennamen im inneren: kenmare street. hs ist eine englische plaudertasche. köstliches essen im jojo, wo die kellner die servietten falten, wenn man am klos ist. schön, sagen zu können ,ist das der gleiche chocolate cake wie im jean-georges?‘ ägyptischer taxler mit wiener vergangenheit (spengler in favoriten) bringt uns nähe toshi (mr. toshi personally hands out our keys) und weiter in die kenmare street. es gibt 12000 taxis in ny; für die licence benötigt man eine woche; sie kostet unglaublich viel geld. wir warten im cafe roma auf die eltern. einzug ins little italy / soho / chinatown apartment (no 70-80). es sieht aus wie auf den fotos nur ohne weitwinkel. wasser vom chinesen und prosecco vom mexikanischen bottle-shop zum willkommen-heißen. liste für eltern: dicke frauen, dicke tips, dicke weinpreise. eltern kommen spät aber doch. voluminöse salate in der spring lounge. ausführlicher spaziergang mit window-shopping broadway etc-
06.10.10. wenn man auf skype-video ist, sollte man keine grimassen zum boss machen, auch wenn sich pfizer noch so mühsam anstellt. the shop in der 5th verkauft uns sehr teuren kaffee und keks – wir frühstücken selbiges im bryant park (kinderbuch-center). meatpacking. nord-süd schwieriger zu verstehen als die speisekarte vom spice market. wir sitzen im garten und genießen die akkustik der new yorker bauarbeiten. dope-geruch weht von den fussgängern zu uns. hs ist so lieb und fotographiert law & order filmset für mich. gratis ringelspiel in den gelenkbussen.
05.10.10 skype kann einiges. kurze panik, dass esta nicht geklappt hat für eltern. die red bus typen stellen sich am eck radisson / marriott / interconti / waldorf-astoria auf, um die touristen einzufangen wie schmetterlinge im schmetterlingshaus. fußgänger und autos halten sich nicht an farben und fürchten mögliche strafen nicht. die u-bahn-hinweise auf nicht funktionierende linien ist intelligenterweise zweisprachig wo notwendig. geld bei der chase wechseln (wieder mal). columbus circle museum shop grausliche mints. mixiplix hat dependance in der mall (depressiver tixospender und note to myself). true religion jeans dann doch nicht gekauft, auch wenn die idee, in den usa produzieren zu lassen, keine schlechte ist. lunch im jp 1, central park west. moma shop ohne hs. elefanten- und entenbüroklammern sowie noch nie gesehene moleskine-post-its. btw, ich will bitte unbedingt das ipad-hülle-notizbuch-hybrid, sobald es verfügbar ist. abend zur 5th (42, pershing) – blue hour shooten bei der grand central station und coolem diner. die new yorker stehen ungerührt schlange. die nypd-schnitten wollen nur auskunft über hs‘ tripod und nicht uns festnehmen.
04.10.10 hs holt kaffee vom hotel-eigenen starbucks-shop. es nieselt. heute 750 bei chase gewechselt. 47. strasse – hs fotografiert tropfen. auf meinen weihnachtswunschzettel kommt moleskine-notebook-combined-with-ipad-holder. die aufnahmen sind immer viel länger als ich annehme, wenn ich beginne. zur kenmare-site inspection. ecke broom / mulberry caffé roma. treffpunkt mit eltern ist festgelet. im wahnsinnig lauten h&m jogginghose für hs gekauft. apple-workshop photoshop mitgemacht. perfekter ecksitzplatz für lunch im mercer. iweb und ipad-workshops im apple store soho. ,excuse me, miss? fuck you.‘ höfliche beschimpfung von chatty teenagerin. der apple-tag geht zu ende. abend im hotel. es wird ein ruhetag angedroht.
03.10.10 hs geht wieder früh fotografieren und macht schöne fotos. wir packen. ich lasse das marriott brooklyn wissen, was ich von unfreundlichem service halte; man druckt mir die met-karten aus. kamikaze-taxler führt uns in die lexington zum radisson. donna lässt uns wissen, dass wir upgrade auf „suite“ haben. schock: im hotel werden $2,00 pro gepäckstück verlangt zur aufbewahrung, weil zimmer noch nicht frei ist. porter ist nicht mein neuer bester freund. ins new york lunchenette (obama war schon da). lauter mexikaner arbeiten und preise unterhalb waldorf-astoria. aufenthalt lobby radisson. hs und ich bekommen zimmerschlüssel und jeweils ein bad. markt (iPad cover in lila). polnisch-amerikanische parade mit hauptsponsor western union auf der 5th. polizei-eismobil. bryant park. lunch im pain quotidien. hs isst hälfte des salats und droht mir an, bald eine geschiedene frau zu sein, die am sonntag nachmittag alleine salat essen muss, um für einen zukünftigen partner schlank zu sein. vom bryant die 42. rüber zum times square. zu viele menschen. teile des broadways wieder pedestrian. figuren aus battery park finden sich beim hilton times square entrance wieder. wir verhalten uns ortsüblich und hs macht wasserspeicher-fotos (bestseller in der stiftgasse) aus dem 45., 40., 35., 30. und 25. stock. stiegen-pause (eine art spanische treppe, haha) mit blick aufs treiben. beispiel für krankes denken: hs möchte wissen, wie es sich anfühlt, mit einer bombenatrappe um den bauch über den times square zu laufen und, ob einen die polizei anspricht oder direkt abknallt. eigentlich möchte hs, dass es wer anderer ausprobiert. schlange bei tkts. hs bringt rötung ins gesicht der chinesin, die uns eine palmblatt-maus verkauft, weil er „tsu ei tsu ei“ sagt. figuren vor dem m&m shop wollen geld für foto. bunte moma-shop-schüsseln doch nicht das, was wir dachten. zu voll, daher foto-rucksack übernommen und zum sheep‘s meadow im cetral park. wahnsinns-ausblick auf skyskrapers im abendlicht. entsetzes schauen bei feststellung, dass decken im hotelzimmer fehlen.
02.10.10 hs geht früh die brooklyn bridge fotografieren. telefonat mit wien. met-karten für 12. gekauft (les contes d‘hoffmann). mit f zur 7th avenue. almoldine frühstück in der sonne. sanduhr und recyclete geldbörse (mighty wallet) sowie sinnspruch gekauft. runter zur 5th. rast am kinderspielplatz: die brooklyner bobos besprechen, wer wir fremden sein könnte. bei der helmvergabe wird hs für journalisten gehalten. bus zum red hook. kein ikea-besuch. schulbus-fotos. farmers market unspektakulär. nicht alles, was gehypt und als aufstrebendes viertel bezeichnet wird, ist auch interessant. menschen, die im auto gaaanz laut musik hören müssen, haben im kino wohl zu viele previews gesehen. wenn die sonne scheint an einem herbsttag, ist alles andere fast scheissegal. wir verschwinden trotzdem wieder aus der gasse der filthy mad dogs. mit dem bus nix wie weg bis zur atlantic ecke court. hs bekommt ein brooklyn-t-shirt. im französischen bistrot auf der smith hat man keine zeit für uns. savoia offeriert exzellente pizzen. rauf zur court. garage sale = stoop sale. chinese massage. barnes&nobles. brooklyn borough hall place treffpunkt mit hs – montague – brooklyn heights promenade für abend-skyline. bekomme verry nice hug im in-der-sonne-sitzen. annual convention zeugen jehovas. paxe strömen aus den watchtowern.
01.10.10 grau in grau alles hier. the last breakfast in der concierge lounge. mit f zu broadway-lafayette. blick ins eck-home-accessory-geschäft crate and barrel ecke houston / broadway. dann angelika filmcenter ,you will meet a tall dark stranger‘. fühlen uns bestens unterhalten (im gegensatz zum nytimes kritker). direkt in die mercer kitchen zum cheeseburger-lunch. platz neben zwei lauten franzosen (viel besser als laute amis). supernettes service, exzellentes essen. apple store soho in der prince street: noch mehr blaue mäuse als im meatpacking. mission ipad-cover noch lange nicht abeschlossen. prince bis west broadway. washington square. 8th street (secondhand strasse). 7th avenue: container store. city bakery (18th street). b5 zum herald square (34th street). macy‘s (amex exchange rate ganz schlecht). bei chase dann doch. (max. 800 pro tag). regen on/off. manhattan-toshi-frau findet unsere buchung in kenmare doch. broadway zum union square (kurz bei abc rein). whole foods (bestes bananen-erdbeer-schmus). dann doch ohne zweiten film ins hotel. fussweh.

september 2010 – ,everyone gets organized at some point, they just might not be around for it.‘
30.09.10 tony curtis ist tot und new york regnerisch grau. dann geh ich mal alleine raus in unseren hood und schau mich um. den rat, den ich hier sehr häufig bekomme ist „why don‘t you go online and order it?“ und zwar besonders in geschäften. eigentlich sollten das orte sein, wo man einem etwas verkaufen möchte oder für kmus wirbt. hallmark bietet schon jetzt (ende september) eine masse an verschiedenen christbaumschmuckstücken an (von winnie pooh über darth vader bis zu tim burton‘s corps bride). amy bei dashing divas in der montague street bringt meine nägel in ordnung. noch nie habe ich mich so un-dick gefühlt wie im lane bryant store. es regnet nicht, aber die sturm-voraussage war richtig.
29.09.10 skype mit gaylene (you look happy) eine station zum bowling green. auch mit kontaktlinsen kann ich nicht alles lesen (colgate uhr in new jersey). durch den battery park am wasser entlang mit asiatischer atmosphäre und nannies sowie joggern zum abwinken. schlimm ist, dass alle amis dasselbe essen: entweder sie gehen zu subway, mcdonalds, wendy‘s, le pain quotidien. kein mensch versucht, kleine individuelle anbieter zu unterstützen. das gleiche mit den buchhandlungen: alle kaufen bei barnes & nobles oder borders. man wird innerhalb kürzester zeit aber auch so. wir waren schon zwei mal bei unseren französischen freunden vom täglichen brot. vom battery park den fluß entlang, die chambers rauf. billigstore unfassbar. aufhängenecessaires um unverständliche $1,99 nicht gekauft. daneben unglaublich grindiger 99 cent store mit papiersschnitzeln am boden und der behauptung, es sei closing down sale (wie in wien die teppichhändler). weiter zum city hall park. 4 bananen um 1 euro. hs fotografiert trinity church cemetery. ich darf auf den rucksack aufpassen. mittagessen bei dean & deluca (cinammon bun and zwei kekse), polish spring water. wall street voller touris: war die immer schon fußgängerzone? supersache, dass es gratis internet bei starbucks, borders etc gibt. wenn die spanier nueva york sagen, warum sagen die deutschsprachigen dann nicht neu york? water 199 – kurzer blick rein zu abercrombie und fitsch. den hype verstehe ich nicht. pier 17 spaziergang im ganz nett aber doch eher touristischen viertel. der nachteil von gelifteten frauen ist der, dass man ihnen im bus keinen platz anbietet, weil sie jünger aussehen, als sie sind. busdrivers are protected by new york state law. assaulting a busdriver is a felony. nona. wir fahren mit b15 einmal die 1st avenue ganz rauf bis harlem und die 2nd avenue wieder runter bis zur tram. leider ist diese out of oder. dann mal kurz zu bloomingdales rein. merke: camper ecke madison / 59th. die leute holen schon ihre skelett-sweater für halloween raus. hs hat klimaanlagen-kopfweh und wir verbringen den rest des tages im hotel .. und entdecken, dass die lounge ein mini-dinner anbietet.
28.09.10 entdeckungen: im fetzen-geschäft für fülligere frauen sind auch die puppen mit entsprechender figur ausgestattet. in der bank of america spielt nicht nur soul musik, es läuft auch der fernseher.
27.09.10 ausführliches frühstück mit herrlichen beeren in der concierge lounge. mission applestore im meatpacking district. netter mitarbeiter sagt, es sei ein known issue. lässt uns aufladen und will, dass wir bei tekserve nachfragen, ob sie altes kabel haben. cappuccino mit ich (ohne ich) im pain quotidien. zurück in den macstore – second try. techniker reist an aus dem 3. stock für lustiges update: batterie raus / einschaltknopf / batterie rein. chelsea market. amis fressen zum lunch aus plastik und papier. entscheidung zur stimmungsaufhellung: bei regen kann vor grimaldi keine lange schlange sein. under the brooklyn bridge mehr russen beschäftigt als italiener. sehr gute pizza. b25 zum hotel. hs ruht; ich zieh mir alles rein, was das nachmittagsprogramm zu bieten hat: ll cool j bei der großartigen hostin ellen de generes; tyra banks spricht mit transgender kindern. früher abend im the smith salat statt ungesundem. zur webster hall. davor planlose schlangen; keiner weiß was. kurz vor 8 einlass in den vorraum. dann warten auf weiterkommen. kein problem für hs‘ kamera. da wir nicht bloßfüssig sind, müssen wir uns keine flip flops ausborgen. letzte zwei bequeme lounge-sitze geschnappt. wir sind die ältesten im raum. unnötige vorband. the tallest man on earth dann ausgezeichnet wenn auch vermutlich stark eingeraucht. das new yorker publikum ist nett aber nix gegen die wiener. wir bleiben bis zum licht-aufdrehen.
26.09.10 hell‘s kitchen flohmarkt (nette fotomotive für hs; schöne hölzerne getränkesteigen) mit anschließendem shake im megalauten hell‘s kitchen floor ohne absorbierende teppiche oder tischtücher. mushi-kopfbedeckung mit paris / new york für piratenlook against the wind. bus nicht gekommen bei der ,new york times‘. doch ubahn auf umwegen zum dakota building, das nicht hs‘ vorstellungen von john lennons wohnsitz entspricht. weiter zum imagine mosaik, strawberry fields (ein 7jähriger superhero erklärt mir die location). ,da drüben ist ein hügel, das muss cherry hill sein‘. denkste. ungeduldiger hs hat die bessere orientierung. people+boat (echte und modell)-watchen. saxophonist, gospel familiy mit ave maria und amazing grace. kein bus downtown at 5th (lauf) und park (generell nicht). daher site inspection lexington avenue. nettes grätzel. markt auf lexington (derselbe wie in noho am samstag). doch kein gyros gekauft, weil hs mir erklärt, wie es produziert wird. gleiche stände: pashminas, kopfpölster in tierform, handy-zubehör, insekten in harz, hüte, essen (türkisch, mexikanisch, japanisch). zu fuß bis zum l train. nach williamsburg / bedford avenue. ausgestiegen und voll das leben. eine masse von individualisten. erster eindruck leicht grindig. erinnerungen an camden. – pizzaria fornino leicht siffig aber herrlich gegessen. keine brands, viele kleine läden. fantastisches schoko-mousse mit himbeeren im café fabienne. furz-dose als mitbringsel für brudl. 62er bringt uns durch verschiedene ethnische viertel (vor allem jüdisch orthodox) direkt vors hotel. concierge gibt uns unwilig info, wo das nächstgelegene kino ist. recherche ergibt ,wall street 2‘. plärrend laute previews lassen uns taschentücher in die ohren stopfen (danke hs). film gut und in normaler lautstärke. dann im tv ricky gervais in ,the invention of lying‘. geniale idee und die frage, wieso das vorher noch niemandem eingefallen ist.
25.09.10 starbucks: lid by law. r train closed. 4+5 to union square: green market. neu: broadway mehr pedestrian, speziell beim flat iron. little italy san genaro. kenmare / mulberry site inspection. 78 gibt es nicht. dafür 70-80. soho vorm cafe café. le pain quotidien: reden deusche noch lauter, wenn sie denken, keiner versteht sie? la colombe auf empfehlung von krüstig. café gut. ambiente interessant aber etwas kühl. dumbo art festival. offene gallerien, kunst aller art (3 lebendige sushis in der auslage), tag der offenen tür in sonst nicht zugänglichen gebäuden. lift kommt doch noch. brooklyn bridge park opening under the manhattan bridge. brautpaare aller ethnien. stretch limos, fotografen, videofilmer. b25 hotel. rast. b57 court street superlively neighbourhood. thai restaurant ,chance‘ auf der smith street.
24.09.10 laubhüttenfest. jüdische missionare stehen an den kreuzungen mit ernteutensilien. wetter wie warmer november. beeren in lounge. verschwitzte jogger am buffet. ubahn zur 14. strasse. washington square park under construction. bleeker street. merke: nie vor 11 uhr in eine gegend mit shops. frühstück im pastis. chelsea market. high line park mit sensationellen ein- und ausblicken. durchs alte hood beim 4 points gewandert. 45‘ mit ubahn nach coney island. beeindruckender board walk und starnd. nathan‘s hot dogs nicht probiert. spaziergang bis little russia bei schönstem sommerwetter. b68 nach prospect park. 9th street, bakery Almande. 5th avenue mit hilfe von ny walk karten. brooklyn ist wirklich was besonderes. geschenkpapier, lego-buch, s/w foto (5th ave / 9th street) bei bob & judi. dinner im belleville. gelernt: amis dekorieren ihre vorgärten schon ende september für halloween.
23.09.10 abflug wien. flieger angenehm unvoll. 2 schlechte filme: sex and the city 2 und sweet november. passkontrolle ereignislos bis humorvoll. indischer cabdriver nimmt längstmöglichen weg zur adams street. rezeptioinistin verwundert über die masse der punkte. zimmer im marriott brooklyn fein. fenster kann man öffnen. walk to jay street (tksk), keine passende kopfbedeckung für das windige wetter gefunden. dafür (unnütze) sleeping tablets. montague (former home of mm + arthur miller) – brooklyn heights promenade – riverside café – schlange bei grimaldis pizzeria. gallerienviertel dumbo. pad thai 1.
17.09.10 heidi ist wie immer positiv. ich versteh schon, dass trixi dieses lachen in ihrers karenz abgegangen ist. ja, ich habe es bestellt: apple led cinema display (27-zoll-flachbildschirm)
16.09.10 nachbesprechung mit hs und manfred im maschu maschu und anschließendes schoko-geldkoffer-kaufen. hs und mami gestalten die stiftgasse. sachas grösser werdende genervtheit beruht auf gegenseitigkeit. wenn ich so performe, würden meine kunden nicht wiederkommen. das rossini bietet exzellenten gegrillten tintenfisch; mit bini bespreche ich das kündigen von mitarbeitern, kosten für 0,5 promille und hochzeiten aller art. wir merken uns: zahlen nur cash möglich.
15.09.10 der skype jour fix mit gaylene ist genial. mal sehen, ob sie mit 70 auch noch solche grimassen zieht. heutiges thema: schmetterlinge auf abbys erster geburtstagstorte. es fühlt sich fast so an, als hätte nicht nur nadin urlaub. auch hs und ich pilgern wieder zu einem aushäusigen lunch im orient-occident mit noch besserem salat als sonst. nie wieder eine politische diskussion. nie wieder. ich muss sonst kotzen. so laut bin ich im engländer noch nie geworden. dr. müller würde keine einzige stimme bekommen, wenn er potentielle wähler mit solcher besserwisserischen von-oben-herab-attitütde behandelt.
14.09.10 ralph im engländer. photoshop-bücher beim thalia; nokia 2070 für hs bei den netten herren auf der landstrasse. kiang-typ hatte mich schon vermisst. ohne rauchmöglichkeit wird er bini nur im sommer zu sehen bekommen. mcplus behebt erst mal hs‘ problem.
13.09.10 optionsabwägungen bei mcplus. karl z. kümmert sich und erläutert. hs und ich beschließen im orient occident: macbook pro sofort und standgerät nach ny. altmann krazt und es tut hölle weh. die tränen schießen nur so, aber vermutlich psychisch mehr als realer schmerz. toshi bestätigt endlich kenmare street.
12.09.10 wahnsinn. metcash nun noch mehr als gedacht. besser jetzt ausgeben als dem staat überlassen.
11.09.10 café samedi im engländer: manfred, renate, stefan. es gibt franzen (yeah!) und delillo. vielen dank!
10.09.10 hs kümmert sich um den wien-energie-mann. der tag ist in watte gepackt und es gilt, schlaf nachzuholen.
09.09.10 vielen dank lieber herr specht für die schönen geschenke … und sogar blumen!! meine allerliebsten menschen sind am abend fast alle (schade georg, sundee ..) da und ich freue mich an guter unterhaltung und gesellschaft. nur schade, dass einer nach so langer zeit nicht weiß, was für mich inakzeptables verhalten ist. tolle geschenke (hannelore, ich komme und geniale bücher), viele parallelgespräche, ein superhilfsbereiter hs (wie immer aber diesmal noch mehr) und geniales essen von zwei küchen. danke, ihr lieben!
08.09.10 sehr erträglich wenig zu tun. exakt das, was ich brauche nach dem verrückten sommer.
07.09.10 frühstück mit margit und ich freu mich schon auf ein schatzi-vierer-treffen. tc und alfred sulzweg und ich verlasse sie mit einer vollen roten fotoschachtel zum scannen. endlich mal wieder ein abend mit brudl. die abstände sind immer zu lang.
05.09.10 das wohnung-suchen in new york ist weitaus trickier als in roma. schaffen wir das? und wenn nein, was dann? verantwortung für 4 wiegt schwerer als für spechts alleine.
04.09.10 aufmerksame menschen im palmenhaus. jetzt müssen sie nur noch ein gründlicheres reinigungsteam einstellen. die schüttelstrasse 73 geht gar nicht und ist auch keineswegs das, was man als saniert bezeichnen würde.
03.09.10 die kleinen freuden entspannen uns: x-factor, popstars, deutschlands meisterkoch.
02.09.10 ekad unglaublich diesmal. telefon läutet nicht.
01.09.10 stumpergasse 40 (schlechter schnitt), garbergasse 8 (entzückend mit 2 balkonen in den baumreichen innenhof, aber null stauraum), schottenfeldgasse 85 (drei lofts von 136 bis 200 sqm, aber meine phantastie ist zu wenig trainiert), bechardgasse 23 (mezzanin und maklerin ist nervig). das gespräch in mödling zum thema wohnen ist daselbe, wie vor ein paar wochen. und nein, ich verstehe nicht, wieso man wirtschaftlich handeln ,muss‘. hs bringt einen supervergleich mit ,fs gibt kroatien auf, obwohl es wirtschaftlich klüger wäre, weiterzumachen.‘

august 2010 – ,common sense is unfortunately not common‘
31.08.10 mit gaylene skypen – das wird jetzt ein jour fix. ennsgasse / vorgartenstrasse nicht so unsere gegend, wenn die wohnung auch sehr super ist (inngasse / rebhanngasse sowie taborstrasse 85 kommen gar nicht infrage, daher termine gleich wieder abgesagt). mit boris im engländer das leben besprechen. (wer hätte das gedacht, wie wir teenager waren?)
30.08.10 das älteste mobiltelefon bekommt einen aufklappbaren nachfolger. die apple-helpline findet pop statt imap am ipad. alles wird gut.
29.08.10 wohnen. endlich komme ich zu falter, sz und zeit. claudia besucht uns. dass nadin auf urlaub ist, trifft sich sehr gut eigentlich.
28.08.10 café samedi im engländer. hs lässt sich altersweitsichtigkeit von stino bestätigen. spontan in die hinterbrühl zum fischessen und rom-fotos auswählen.
27.08.10 nadin hat urlaub – ich werde es gemächlich angehen lassen. der orange-mann nimmt sich zeit und findet die einstellungen. kaisergartengassengebäude nicht schlecht.
26.08.10 ipad gekauft, obwohl sinnhaftigkeit noch in den sternen steht. spontan-kaffee mit einem nicht wiederzuerkennenden boris. hört das je wieder auf? der kroatische eumel will mich klagen, obwohl er selbst bei der vorbesprechung der feuershow dabei war und auf seiner rechnung ,fire show‘ steht? seid ihr dummköpfe noch bei trost?
25.08.10 erleichterungsgeheule in schwechat. so ein event muss so schnell nicht wieder sein, auch wenn das schmerzensgeld beträchtlich ist.
24.08.10 die katastrophe hatte sich schon angebahnt und es war zu erwarten, dass dinge schief laufen. gsd alles unter kontrolle, bevor endkunde auftaucht. allerdings ist kroatien nun endgültig gestorben.
23.08.10 10 yachten statt 12. ratz-fatz-luftmatratzen-beschaffung. sunj läuft besser als gedacht.
22.08.10 rock and roll to dubrovnik also. die erleichterung in imolas gesicht beim abschied ist monumental. der gi jo vollidiot kapiert auch null, wie man sich verhalten muss. common sense is not common. und christoph schlingensief hat es nicht geschafft. ich denke über eine namensänderung des projekts 090917 nach. gil‘s brilliert nicht gerade mit flexibilität. kurzer besuch von matthias gibt kraft.
21.08.10 goodbye, mr woodpecker, wish me luck. mein gott, ich verirre mich am weg zu pierrot und 21. warum sagen menschen nicht zuerst ,ich frag mal nach‘, bevor sie ,nein‘ sagen? das müssen manche ungarn wirklich noch lernen. der wahnsinn im military camp. tank driving, airsoft, jeep safari und auch gleich einer ruiniert. marta erzählt der kundin finanzielles, der caterer kann sein 18:00 buffet-versprechen nullinger einhalten, ist aber gesamt mörder-hilfsbereit. imola darf das kriegsspielzeug behalten. ich schlafe in attilas minivan im stau retour nach budapest.
20.08.10 nationalfeiertag und durchaus engagierte menschen auf der zsofia, aber wieso nur kleine teller am buffet? das cover duo ist ganz schön cheesy, die s-klassen pünktlich und der private jet nach venice klappt ohne mein zutun.
19.08.10 weiter geht es nach budapest. store visits und lunch im rosaskert durchaus in ordnung. hs hat schon im four seasons eingecheckt. das kempinski-catering in der central market hall ist die loser-truppe schlechthin. nicht funktionierendes draft beer bzw. warmes flaschenbier kommen ganz schlecht an bei aussies. musik und tänzer dafür ganz wunderbar und die leute wollen gar nicht mehr von den unbequemen bänken aufstehen. die shop-owner werden von mir glücklich gemacht. immerhin gibt es was schwarzweißes.
18.08.10 golf / biking (kalt und nass) / piran (sonnig und gelato), bohinj ohne sicht, rafting (wir müssen einen freund dazurufen, damit es stattfinden kann) / canyoing (2 verletzte) / soaring planes (der hammer). lunch mit viel zu wenigen auf bled castle. wasted money on pletnas und entertainment. der abend im gostilna der volle erfolg. meine neuen freunde: anze (swing musiker), aninia (fortune teller), slavica (engagierteste restaurant-managerin in ganz lj) und micha (mijas junge).
17.08.10 der professor ist nun doch da und chris spinnt punkto hs rum. business session und fabelhafter lunch im pri noni. gerne wieder! store visits. dann serpentes im lj castle. der tomas-techniker ist ausgesprochen kundenunfreundlich. meryls ideen führen fast zu chaos. primoz und sein team arbeiten hervorragend. die erste riesen-herausforderung ist überwunden und das open air kino hört keiner.
16.08.10 sie kommen nun alle. und der himmel öffnet seine schleusen. manna und spajza ok, aber marko führt die hüftlahme über umwege zum restaurant. wieso muss der gast fisch mit fisch und fleisch mit fleisch kombinieren? das war so nicht ausgemacht.
15.08.10 die italiener fallen in lj ein. unsere vips auch. ich organisiere rotlichtviertel-transfers und mehr dixi-klos. what a glamouros job. matija verbockt die kommunikation. riechen kann ich anwesenheit mancher leute noch nicht, aber ich arbeite dran.
14.08.10 sabrina und chris endlich da aber mit verspätung. alex nervt extrem. einfach mal die fresse halten bitte. tus ja. eurospin nein. chris zweifelt gas-wasser-dilemma bei valvas‘or und julija an. hs und ich im most. gerne die ganze flasche. danke.
13.08.10 die navu weiß leider nullinger, wo zalec ist. mitten im tunnel wohl kaum. herrliches gewitter mit starkregen in lj. hs und ich flüchten unter kaffeehausschirme am prezeren-square. slavica im as sehr touchy.
12.08.10 drucken double-checken. drucken. und so eine hübsche hülle für mein budget.
11.08.10 erholsame stunden bei ekad kann man das nicht nennen.
10.08.10 welcher andere dmc steht extra um 6 auf, damit mehr überschneidungsstunden da sind?
09.08.10 viktoria beginnt und hört auch bald wieder auf. wozu habe ich genau erklärt, wie wir arbeiten, wenn mir keiner glauben möchte, dass es nicht jedermanns sache ist.
08.08.10 lilli meldet sich und freut sich zu hören, dass claudia lebt. wieso rufen menschen nicht zurück oder heben generell nicht ab? es kann doch leicht sein, dass sich jemand sorgen macht. metcash hält mich auf trab. auch kroatische selbständige arbeiten am sonntag – beruhigend.
07.08.10 buben und renate beim lustigen café samedi im engländer.
06.08.10 amr ist begeistert von terrasse und wasserbett im atlantis und auch, dass es direkt an der shopping mall liegt.
05.08.10 ich darf noch mal all meine beschwerden beim hilton loswerden, aber das bringt jetzt auch nichts mehr.
04.08.10 der piaristenkeller könnte sich ein beispiel an den hervorragenden mitarbeitern vom klostergasthof heiligenkreuz nehmen. das nenn ich mal 100%ige performance!
03.08.10 fresenius läuft gut geölt. außer anwesend sein, ist wenig zu tun.
02.08.10 karli beim feuerwehrwagner bringt mich fast um, weil kunde strudeln einzeln serviert haben möchte.
01.08.10 das hilton ist sicher kein schlechtes hotel, aber die kommunikation zwischen den mitarbeitern ist noch verbesserungsfähig. wirklich gut sind die von av bernhard und damit nichts schief geht, buche ich das nächste mal direkt. wieder was gelernt: muslime fragt man nicht, ob sie noch mehr kinder planen, denn planen is not part of the game.

juli 2010 – man steht nicht im Stau, man IST der stau.
31.07.10 herrlich, wie die vier hilton-meschen wichtig tun und dafür vergessen, dass eine female im raum ist. grossartige rede polts bei der verleihung des bayerischen kabarettpreises.
30.07.10 amr lieb und lustig wie immer. wenn nur alle kunden so wären!
29.07.10 wenn schon nicht sehen so lange, dann zumindest ausführlich fernmündlich updaten. pauschalurlaub würde ich aber nicht wählen. die meisten scheidungen werden übrigens nach urlaub oder weihnachten eingereicht.
28.07.10 hs ist der fahrende held, während ich döse und den englischen provence-erzählungen lausche.
27.07.10 noch mal und noch zeitger nach st tropez, lunch mit werbeunterbrechung in strand-restaurant in rayol.
26.07.10 marseille (samaritaine / habitat / postkästen), aix – wir parken unter dem neuen shopping viertel und gehen erst mal einen spiegel auf dem cours des mirabeaux suchen. finden ihn aber erst am place de la marie. auch eine apotheke und live-gitarrenmusik. immer wieder schön schön schön hier. burger mit frittes am place des augustins zum abschied.
25.07.10 ankunft laurers. le lavandou, brasserie du port unfähigstes service. gerold verbittet sich mitbestellen. leider kein feu d‘artifice an der erwarteten stelle.
24.07.10 wir bringen die patzkas zum flughafen. hs altert um 10 jahre durch das heben eines koffers. nizza, grande und moyenne corniche. herrliche fahrt. überteuerte nektarinen und kirschen, aber soo gut. man sollte immer ansehen, wovon einem andere abraten: eza ist nicht nur bezaubernd und leer sondern bietet mit dem chateau hotel auch eine tolle aussicht, 5* service und jede menge unterhaltung durch das verhalten der anwesenden gäste. aufpassen – mehr menschen sprechen mehr sprachen als man denkt.
23.07.10 strand-wiederholung. abend le petit pavois.
22.07.10 endlich mal in der früh an den strand: spaziergang und ab ins meer, während hs in den sirenen liest. am abend nach gassin (nicht vergessen: das hübscheste bergdorf frankreichs mit den restaurants auf der terrase mit blick über zwei buchten) und ohne dinner dafür nachtmarkt. gut so.
21.07.10 more work than holidays.
20.07.10 early morning mit schneiders nach st. tropez. dieses eck-café´íst der beste spot in town und ich finde es schön, ohne shoppen auszukommen. ein spar-bär aus belgien wird trotzdem unser neuer freund. herrlich, wie die reichen darauf stehen, beim ablegen champagner zu trinken und sich vom plebs am kai fotografieren zu lassen.
19.07.10 schickt die tatsächlich jetzt erst das ops, obwohl sie weiß, dass ich gar nicht da bin. ungeheuerlich und ein ganzer tag futsch.
18.07.10 das haus ist schön. der pool auch. und wir haben internet. meine kommunikation mit sabrina ist gerettet.
17.07.10 halb fünf start. 18 uhr ankunft rayole. bei grünem licht köstliche muscheln. ingrid und rikki nicht so liebevoll zu einander, wie ich mir das mit hs in 20 jahren vorstelle.
16.07.10 packen. letzte vorbereitungen. office halbwegs organisiert verlassen.
15.07.10 troja funktioniert viel besser als je erwartet. alles gefällt und das schwarz-weiße jazz-thema wird sicher ankommen. und black napkins (hehe). dann castle, zu schnelles packen (die sennheiser vergess ich im 401), bellevue, mlynec, french, obecni dum. hässliche gläser bei moser aussuchen, hotel, big hug und viel zu früh am bahnhof. hurra hurra, ich darf früher nach hause als geplant. zugfahrt unspektakulär. olfaktorische belästigung ganz natürlich bei 35 grad im schatten.
14.07.10 spinnt maro jetzt und mutiert zu daniel 2? ich sollte die croatia-connection vielleicht wirklich lassen. der zug kommt dann doch und die lunchbox vom imperial gelegen. wir besprechen alles von trinkgeld bis zu kleidung der musiker. eh klar, auch diesmal probleme mit dem zug. baustelle am weg kreiert einstündige verspätung. mark verliebt sich sofort in prag und ins interconti (sic). jan ist ein netter und auch ohne punkte freu ich mich über die hoteleintscheidung. gutes essen im zlata praha mit after dinner drinks auf der nicht mehr so höllischen terrasse.
13.07.10 convoy mit gr zum majestic. grosses staunen. melk – ms princess von den brandner schwestern überzegut – holzapfel (slow service aber wirklich wunderbarst hübsch) – dürnstein. warum müssen amis immer so laut sein? jetzt noch si of dine around restaurants (harry‘s gefällt und auch das sky, öimmak und hansen nicht). dinner im vestibül mit dem österreichischen goodyear-menschen. hoffentlich kann er helfen, die reifen von schneider zu wechseln.
12.07.10 erste besichtigung für freitag ausgemacht. ich erwarte ja keine wunder, aber k-platz wäre schon nicht schlecht. und da sind sie auch schon: ein wenig müde, der mark und die cathryn, aber ich hatte schon unmöglichere amis. nur dieses kaugummikauen mit offenem mund geht gar nicht. meine supplier alle ware schätze: imperial macht early-check-in möglich und hostest lunch mit champagner und gurkensuppe, cr von der gerstner beletage erwartet uns auf der strasse und cm vom ferstel sowieso immer lieb. aha: kaum hat der markgraf zugriff, wird alles auf einmal renoviert. drei mal am tag im café imperial ist nicht meine ideale vorstellung aber bei der hitze sehr convenient. dinner im doco albertina eigentlich zu teuer, aber die minze im leitungswasser muss halt auch wer bezahlen.
11.07.10 wie war das vor ein paar jahren noch so ganz ohne see? fast nicht mehr vorstellbar. immokurier ohne jede hilfe. claudia zwischen abschiedskummer und wiedersehensfreude.
10.07.10 das frühstück am see endet gegen halb sieben. zu zweit oder mehrt ist das zeit-rätsel klarerweise eine feinere sache. ,all inclusive“ geht so.
09.07.10 wir stauen auf der tangente, der s1 und fahren dann doch ein stück über die dörfer. peaceful heiligenkreuz erwartet uns. eierschwammerlsaison ist und herr horvath durchaus umgänglich. der innenhof sehr beruhigend und doch gratis. nicht jeder französische film ist gut.
08.07.10 orient occident leerer als erwartet. altmann meint, ich soll mich nicht aufregen und im herbst wiederkommen. kiang reserviert für uns mit teekanne und bini muss büssen. wenigstens nur ein pünktchen.
07.07.10 aus das sommermärchen. stört mich gar nicht so, dass es keinen weiteren grund für die nachbarn gibt, sich superer zu finden. aber für hs tut es mir natürlich leid.
06.07.10 ekad endlich. man sollte das im sommer eigentlich häufiger tun, aber meine prioritäten liegen woanders.
05.07.10 besuch am see inklusive blutiger nichtenferse. georg und alex kommen und helfen uns, heerscharen von gelsen zu erschlagen.
04.07.10 brudl und gattin als unauffällige gäste am see. eva trainiert für triathlon samt shorty.
03.07.10 fühle mich sehr schlapp, aber der abend wird äußerst heiter. alex‘ verwandschaft kennt keine müdigkeit und das feuerwerk ist mit noch nie gesehenem goldwolkenregen besonders großartig.
02.07.10 ralph berichtet über emil und vatersein. nichtarbeiten bedeutet nicht nicht profitieren. fabios beeindruckt mich null. kellnerinnen, die nur dem potientiellen trinkgeldgeber aufmerksamkeit schenken, sind kurzfristig. ich möchte keinesfalls bleiben. dann lieber engländer bis zur sperrstunde und zu salman, der sich an bbb erinnert. wahnsinn. das palffy ist keinen ausflug wert.
01.07.10 brudl und ich: treffpunkt dann doch top 11 wegen bügeleisens. harry‘s dinner ausgezeichnet aber natürlich zu viel. engländer mit intensivbetreuung durch herrn ladi. platzhirsch mit schlechter musik. aber sonst durchaus ok.

juni 2010 – i am work in progress, baby!
30.06.10 endlich ist der sommer so traumhaft wie erhofft. sista am see. georg zur jause. zwischendurch und davor und danach intensives arbeiten. genau deshalb liebe ich es, selbständig zu sein. papi wuchtelt ,vielleicht übertragen sie alte spiele im babylon.‘
29.06.10 zum see, zum see. ronke endlich mal wieder und nicht nur ich habe scherereien mit menschen, die nicht kommunizieren können.
26.06.10 café samedi im engländer.
25.06.10 es gibt also potentielle gruppen, für die 3 stunden spaziergang am stück zu viel ist. william kommt wie bestellt auf den lobkowicz-balkon. jack murmelt ungehaltenes über adelige. durch den garten zum auto zum impieral zum bahnhof nach wien. zugfahrt ohne klimaanlage. ich werde im speisewagen geduldet. dort zwar akzeptable temperatur; dafür kein strom.
24.06.10 wie süss ist das denn? jack bestellt beim piano man im french doch tatsächlich simon and garfunkel für jenny und sich und mich. dann müssen wir alle kurz unsere tränen wegtupfen. das dessert-zauberzeug sprudelt im mund nur so.
23.06.10 sonne sonne sonne. keiner hätte es mehr gedacht, aber jetzt ist sie wirklich da. melinda ist wie auch schon gestern unpassend gekleidet, hebt ihren ellbogen beim trinken nicht und begreift sonst auch noch nicht so ganz, worum es geht. aber egal. das open air ist ok, szentendre ein erfolg, das marzipanmuseum entzückend (und grösser als erwartet), der salat das gegenteil von gesund und bratislava dank meiner hilfe ein volltreffer. vielleicht doch mal café samedi im le monde oder im flowers oder so? nichts zu suchen im tourismus haben überpatriotische fremdenführer. schade, dass genau die wirklich guten dinge (fondant) selten gut für die gesundheit sind. petr ist mir tausendmal lieber als der unkoordinierte zsolt.
22.06.10 omg, omg, omg, … er ist es wirklich: kevin mckidd zum greifen nah im kempinski budapest. schön, wenn kunden sagen was sie denken. und noch besser, wenn sie das erste hotel lieben und wir das sofitel weglassen können. danach boote besichtigen (infrage kommen pannonia, szentendre und attila), city tour mit hero‘s square – es regnet – das dingenskirchen spa beim gundel, dann market hall und mittagessen ebendort. für mich eigentlich nicht so prickelnd, aber den kunden gefällt es. gellert spa und ich mit der strassenbahn schwarz zum zentrum, während jenny und jack im burgviertel frieren. hausführung und abendessen im gundel ein traum – speziell die massgeschneiderten minipalatschinken.
21.06.10 zugeschnürter hals, tränen im taxi, unerklärliche traurigkeit. dann eine unaufgeregte, angenehme zugfahrt. gabor wartet am anderen ende und mit imola kläre ich metcash-details für august. gsd jenny und jack, die wunderbar nett sind. she‘s smart and changed the dinner to the hotel. hehe.
20.06.10 am sulzweg werden alfred, anton und eva gefeiert mit unerhört viel sekt und nebenbei kleiner auseinandersetzung, welche bezeichnungen für menschen politisch korrekt sind (oder nicht). demnächst möchte ich all die alten familienfotos scannen – am besten mit tc an meiner seite.
19.06.10 café samedi premiere für boris. und wieso reg ich mich eigentlich so über unpünktlichkeit auf? happy birthday für manfred und wieder mal auf wiedersehen claudia. so lang sind wir bis dato nur bei brunches in der bg gesessen, aber das könnte man ruhig öfter auch im engländer tun.
18.06.10 bon viaggio signore picchio und ich bin froh, dass die apartemento-sache dann doch gut ausgeangen ist. prosecco und magnetisches namensschild müssen wir uns eventuell bei georgio abschauen.
17.06.10 der abgebrochene zahn war gar keiner. ich erhole mich langsam. verwunderlich, dass man dafür immer noch länger braucht als das letzte mal …
16.06.10 die frühstücke mit manne sind prinzipiell und immer zu kurz. bald wieder bitte. wie früh kann man schlafen gehen?
15.06.10 kristina giesst die linsen aus. heidi macht claudia und mich schön. boris kommt auf 13 prosecco im engländer vorbei und wir lernen auch gleich noch brigitte kennen. dann ist auch kein albertina würschtelstand und schon gar keine passage vor uns sicher. die vergebenen sind die entspanntesten. herr specht ist allerliebst und schimpft nicht. das nicht-bekanntgeben war absicht, wird ab jetzt aber anders gehandhabt. romantik pur.
14.06.10 was für dumme kunden es gibt. gilly stiftet verwirrung am prager flughafen und ein sonst nicht aus der ruhe zu bringender petr beschwert sich bei mir über ihre massive dummheit per telefon.
13.06.10 mein lieblingstag: abreise samt allerlei danksagungen. alles flutscht. der nhl hat ein brandneues klo (czk 10,00). bahnfahrt nach wien arbeitsreich und ohne störgeräusche. deutschland wird sich ein bisschen mehr anstrengen müssen, sonst wird das nichts.
12.06.10 ein traumtag mit strahov und lobkowicz. william at his best – der haut sie alle um. exzellenter lunch trotz des von mir verhassten ich-kann-leider-nicht-lächeln-kellners. the glamorous part of the job starts: zu grosse fotos in langwieriger handarbeit in zu kleine amerikanische rahmen quetschen. am abend carmen im nationaltheater mit sehr guten mit-kaviar-gefüllten-kartoffeln in der privaten lounge. alles klappt. dann magic: die paxe aus dem häuschen wegen chocolate piano, chocolate room und vor allem den von mir organisierten stargästen escamilio und dirigent. sie lassen sich autogramme geben und sind ganz fertig. und das, obwohl sie vermutlich die weitestgereisten sind, die ich je hatte. allerdings macht das den expedia-gründer auch nicht mehr sympathisch. wow, simons geschenk ist weitaus üppiger als erwartet. füsse hoch.
11.06.10 was hätten sie gern? art nouveau, jewish oder mozart. lunch für alle auf der riverside terrace vom kampa. personal leider arrogant. das geht gar nicht. es ist der heisseste tag des jahrzehnts und im kaunitz steht die luft. gute jazzband aber früher schluss. golem ganz wunderbar.
10.06.10 es geht los. allein das frühstück im four sesaons (wenn auch nicht zum ersten mal) ein staff-erlebnis. es bedienen uns 6 verschiedene kellner. den mund muss ich mir aber selbst abwischen. arrivals. alles ruhig. doch interessant zu sehen, was das auftauchen eines vorgesetzten bei manchen menschen bewirkt; z.b. humorlosigkeit.
09.06.10 ich warne jeden davor, mit mir bahn zu fahren. in meiner nähe befinden sich immer entweder kinder, laut-telefonierer, streitende pärchen oder – wie heute – ein mensch mit sehr starkem tourette-syndrom. wenigstens spricht er tschechisch und der inhalt bleibt mir verborgen. mein mitleid hat er. aja und btw – aircon hat auch nicht funktioniert. simon entzückend wie immer. gemütliches meeting ohne challenges. die last-minute-stornierer sind natürlich eine geld-verbrennung.
08.06.10 netter innenhof im gasthaus sperl. schade, dass das akzent nur halb voll ist. die nits waren gut genug, um mehr leute zu beglücken. rausfinden: in welchem viertel möchten wir (nicht) leben.
07.06.10 frühmorgens am steg. ich will nicht zurück in die stadt! das nächste mal kommt ronke zum frühstück zu uns. sie hat ja jetzt ein auto.
06.06.10 der sommer ist da. aber sowas von. väterlicher besuch und hilfreiche erklärungen zu anlegerwohnung.
05.06.10 herr walter sehr gesprächig und der arlberg kommt auf die liste (das können wir ja auch machen, wenn wir älter sind). dr müller berichtet über lustige japanische englisch-lern-tools mit tanz. hs holt neue brille. manfred wird auch heuer keine sonnen- finden. wir kaufen farbtupfer im gartencenter, töten efeu und hs pflanzt salbei und lavendel. ach, ist das leben schön!
04.06.10 als letztes reingehuscht ins haus der musik zu sophie hunger. und sie hatte meine volle aufmerksamkeit. merke: keine hohen schuhe ohne nachdenken.
03.06.10 leider interessiert nur mich mein glücklichsein über den neuen scanner. waltz no 2 gefunden für hs.
02.06.10 ab jetzt nur noch potatoe veggies im strandbeisl.
01.06.10 sista und co am weg nach jesolo. zeppelin hat systemfehler und muss eingeschickt werden. claudia beehrt uns!

mai 2010
31.05.10 oje. der black napkin mann wird nun doch nicht dabeisein in prag.
29.05.10 matthias beehrt die café samedi runde im engländer. stadtfest mässig. depeche ambros im burggarten immerhin originell. songcontest: stephan verliebt sich spontan in lena, trotz claudias „keine chance“.
28.05.10 meine bilanz stimmt angeblich nicht. oje. manu im kiang recht jetlegged. mit hs spaziergang. keine crocs mit fell im frühling.
27.05.10 dear traffic: thank you for giving me time to call people on the phone. boris im engländer sieht gut aus. geschwisterabend mit vielen offenen fragen.
26.05.10 o-o-salat fantastisch wie immer. fielmann eigentlich nicht auszuhalten (ist es die luft?), altmann verschenkt pflaster.
23.05.10 ein hauch sommer zu pfingsten.
22.05.10 wohnung am hohen markt nicht wiederzuerkennen. obwohl das limes viel zeit hatte, sich zu verbessern, wurde diese chance nicht genutzt. katastrophaler gesamteindruck. nie wieder!
21.05.10 man möchte es allen e-mailern dieser welt zurufen: ,keep it brief and family-friendly and go easy on the caps-lock key.‘
20.05.10 boris ist erstaunt und wie immer in diesem speziellen zusammenhang bemüht, seinen wahren gedanken keinen ausdruck zu geben. spaziergang zum biomaran via esteplatz und blick nach oben. dachausbau marxergasse (300sqm à 6000,00) leider schon verkauft. hehe. meine kamuth-pasta ist grad aus.
19.05.10 margit möchte nicht in hamburg leben, weil bei ihr dann sozialneid aufkommen könnte.
18.05.10 das wort ,puschel‘ bereitet mir große freude.
17.05.10 von nix kommt nix. oft hast a pech. ich bin ein mieter wie jeder andere. vielleicht übersiedeln wir irgendwohin. vielleicht auch nicht.
16.05.10 nein jetzt (noch) nicht: wien umgebung, außerhalb des gürtels, menschen über uns, keine aussicht, aufs land, ganz woanders hin. fragen zum jetzt: dachausbau, miete oder eigentum? umziehen oder nicht? bleiben oder rauf? begünstigung oder keine? in 10 jahren: vielleicht aufs land, grösseres haus am see, blick auf berge, oder radikal downsizen und viel mehr reisen?
15.05.10 krankfred. sonst lustiges café samedi im engländer und morawa. wieso eigentlich keine eigentumswohnung? das ist doch mal was bleibendes. fax? why don’t you just send it over on a dinosaur? viennaestate.at – mal schauen.
14.05.10 where’s the pause button? just a brief chance to catch my breath and orient myself. heidi ist die letzten beiden juliwochen und die dritte augustwoche auf urlaub.
13.05.10 ich weiß nicht, wie leute es schaffen, in stressigen situationen ihre stimme superfreundlich und relaxed klingen zu lassen. ist wohl nicht meinte stärke. wer kann mir sagen, wo genau in wien es überall fotoautomaten gibt? und wieso spuckt google nichts ausgesprochen hilfreiches aus? wie im film: übernahme der passagiere aus weißem mercedes in signore p. rozzi. über rote ampeln in die sandgasse. südafrikanische botschaft um punkt zwölf erreicht. warten auf gute nachricht. weiter zum flughafen. feedback der fremdenführer, catering, restaurants: sicher eine der allernettesten gruppen, die sie je gehabt haben.
12.05.10 galaabend im pallavicini: künstler, die sich nicht zu benehmen wissen, werden von mir nicht mehr engagiert. arroganz ist bei solchen veranstaltungen vollkommen fehl am platz. keiner ist wegen eines turniertänzers gekommen.
11.05.10 scheschbesch ist ein lustiger name. was es wohl heißt? die besitzerin besticht durch einhalten aller ausgemachten komponenten … und hat ein einprägsames auftreten: louis vuitton tasche, stöckelschuhe, diva .. und immer in begleitung eines jüngeren mannes. jede menge freudentränen nach dem sängerknaben-konzert in der anna-kirche. merken: das machen wir wieder mal!
10.05.10 würde irgendjemanden auf dieser welt ein blog von mir interessieren?
08.05.10 ist es unhöflich, in (privater) gesellschaft am mobiltelefon rumzudrücken? wie groß muss die runde sein, dass es egal ist?
07.05.10 eigentlich haben wir gar keine kraft mehr, aber wir bleiben tapfer. schnell die zunge verbrennen mit dem capuccino aus dem coolen drugstore an der champs elysée. mit der metro zum palais royale und entdeckung einer weiteren schönen passage. hs sagt ,dann gehen wir nochmal in diese nette bäckerei. die waren so freundlich.‘ entdeckung im novotel les halles: ein damenpissoir. lunch wieder im comptoir des ateliers. wir sind froh, dass wir uns aus unserer sitzecke wieder ohne probleme rausquetschen können. durchs marais wieder die schleife retour. wenn wir dann in paris wohnen, sollte es in oder um die rue de montmartre sein. gedanke: menschen, die nicht so super-attraktiv sind, sind im alter glücklicher. zuerst sind sie jung und hässlich und dann sind sie alt und hässlich; da ist der unterschied nicht so groß. die anderen sind jung und schön und dann alt und hässlich .. das ist ja wohl ein quantensprung (und schwieriger zu verkraften).
06.05.10 linie 52 zum gare de l‘est. am canal st. martain richtung pere lachaise. das hätten wir verna nicht zugetraut. wieder in derselben pizzeria.
05.05.10 neben dem kleidungsmuji doch ein anderer mit stationary, möbeln und drückbaren polstern. wunderschönes geschirr. muss checken, ob es die teller auch groß gibt. ,new york, i love you‘ 9 von 10 punkten. szene mit chris cooper die beste.
04.05.10 yeah yeah paree paree. und eine verna, die seit tagen mit keinem menschen geredet hat.
03.05.10 beaune zeichnet sich mehr durch herzigkeit als duch internetcafés aus. wir sitzen im schanigarten des netten bistrots ,le carnot‘. die kellnerin meint auf die frage nach der location der toilette (wir sitzen auf der terrasse): ,à l‘interieur‘. achsoo! der nebentisch voller belgischer kinder ist eine olfaktorische belästigung und akustisches abenteuerland. herr specht sagt was soll‘s: es gibt ja auch in niederösterreich jede menge rapsfelder.
02.05.10 das meteo hat recht: wolken am vormittag, regen zu mittag und sonne am nachmittag. ein nostalgischer traumtag in l‘isle sure sorgues (autos von art in the city!), rote felsen in roussillon wieder ohne aussteigen absolviert. saignon: café im auberge du presbytère und aufstieg zum morris minor und weiter auf den felsen. lourmarin diesmal von burg aus ergangen. den hersteller der chemins au tables ist nicht mehr vor ort. sabine azema sitzt in unserem hotelgarten rum. leider etwas länger benötigt mit der idee, die punkte im radisson blue champs elyséés loszuwerden.
01.05.10 friedhofsmöwen sind hs‘ highlight des tages. entzückendes montpellier (hs zeigt mir unschärfe am beispiel von frauen mit koffern), parkplätze wie wir sie gerne haben. die cremerie hat heute nur für zwerge geöffnet. hauswände, die luxuriöse fassaden oder mehr vortäuschen. wir kaufen keine maiglöckchen. wunderbare reise weiter nach nimes mit den noch immer besten moules gleich neben der arena. (die tischnachabarn belästigen hs‘s nase mit 5 portionen .. zu zweit). um 1,50 kaufen wir uns ein gutes gefühl. uzes dann doch nicht. und es zieht uns immer wieder nach saint-remy-de-provence und berühmte schauspieler geben uns recht. jetzt beim dritten mal wohnen wir auch richtig: les ateliers de l‘image. menschen, die hunde besitzen, sind viel schlimmer als hunde. es erwarten uns ein markt, offene geschäfte, am (zuerst) ruhigsten platz der stadt vorführungen von historischen volkstanzgruppen (handtücher am kopf) und ein noch besseres diner in der bar des alpilles. leute, die die welt bereisen, sehen oft einheimischer aus als die einheimischen.

april 2010
30.04.10 weihnachtsgeschenke bei pylones gekauft. carcassonne. bezier (arabische hochzeit, mobiltelefon im auto vergessen, kirchendiener lässt uns noch schnell in die kathedrale). hs bereitet der stadt den zweitschrecklichsten tag ihrer geschichte. durch das einfügen eines r zwischen b und e muss die stadt vielleicht millionen investieren in neue beschilderung, landkarten-änderungen und umschreiben sämtlicher dokumente. kurzer strandspaziergang, muschel aufgehoben. strand wird renoviert. beeindruckende baufahrzeuge am werk. sete. das hotel orque bleu nicht gerade unser favorit, aber dafür mit kanalblick. gestunken hat es dann später auch.
29.04.10 wir sind am weg. flug nach barcelona dank mk sehr günstig. ob das mietauto wohl wartet und so günstig ist wie versprochen? obwohl hs und ich nur denselben tiernamen haben und nicht verheiratet sind, wurde uns die gebühr für den zweiten fahrer erlassen. omg, mundgeruch? hotel le grand balcon von hs sensationell ausgesucht. toulouse überraschend sehenswert, lebendig und sicher ein wiederkommen wert.
28.04.10 zuerst konnte ich es gar nicht glauben. das palais und zusperren? nur wegen des mühsamen, streitsüchtigen markgrafen? ist aber so. der direktor kann noch nicht über de möglichen neuen job sprechen, aber es wird was ähnliches, aber grösseres (four seasons?) der tag läuft ohne mein beisein wunderbar (schönbrunn, demel, elmayer, harry‘s). der abend ist ein gut eingespieltes ballett samt mozart-buben und glücklichen dauerfotografierenden mks. interessanter kultureller austauch mit claudia, hong fang, ok kim und gergy.
27.04.10 jennifer ist zu krank, um nach salzburg zu fahren. der rest macht sich sound-of-music-schauend auf den weg. ich muss nicht mit. yeah. dafür am abend kontrolle im goldene zeiten. noch zwei mal schlafen.
26.04.10 murphy‘s law. die chinesen haben den anschluss nach wien verpasst und unser frühes aufstehen war umsonst. nh canceln etc. claudia ist meine stütze am riesenrad und im eisvogel. ab 17 uhr läuft doch alles wie geplant: walking tour, historic tram, hats in the soft drink cellar.
25.04.10 segway-unfall inklusive rettung und zu nähenden lippen. ich probier es trotzdem mal 30 sekunden aus. demel-lunch ganz ausgezeichnet. aber meine singapurer jennifer wartet schon im imperital. bye bye ihr deutschen und auf zum nächsten projekt. noch weitere 4 kommen nicht wegen krankheit. auch die kundin hustet schon.
24.04.10 hs seminart. gertrude und ks bringen grüppchen zum plachutta hietzing. personal dort ganz alte schule. christian gansch beschwert sich über nicht-finden des apothekertrakts. die hp des tagungszentrums ist tatsächlich verbesserungswürdig. café residenz arbeitet gut. die morbid vor sich hin sterbenden blümchen sind klarerweise absicht.
23.04.10 eine schnelle site inspection mit dem österreicher-liechtensteiner. soweit alles gut.
22.04.10 omg – 16 bekommen kein visum wegen des einen deppen, der seine dokumente nicht beisammen hat. da kann auch der vizekonsul in shanghai nicht helfen. mit manne geht‘s immer razzfazz, daher müssen wir die abstände verringern. das strandbeisl tatsächlich immer voll. wo keine konkurrenz, da ist gut geschäfte-machen. heidi hat nun auch alina gepimpt. freut mich, wenn es allen gefällt im salon erich.
21.04.10 gsd ist sabrina so nett, sonst wäre diese ganze metcash-sache noch schwieriger. das engländer am abend bietet den halali-kellner, hervorragendes essen und viel zu schauen. claudia meint, die schokoseite bietet sich als frühstückslocationkritikplattform an.
20.04.10 qantas fliegt auch weiterhin nicht raus aus downunder. die bauma muss ohne westrac stattfinden. mit manuela gibt es immer noch was zu bereden. trotz lunch im kiang und spaziergang zur gärtnergasse noch immer nicht alles gesagt. wir tratschen also am gesteig und ich bemerke, der frühling ist da. würde ich in italien wohnen, hätte ich eine erdgeschosswohnung mit sesseln auf der strasse.
19.04.10 nach dem hektischen wochenende haben wir uns die lunch-auszeit im orient-occident verdient. nicht angeleinte hunde werden mir wohl nie sympathisch werden. obwohl, die vielleicht schon, aber die dazugehörigen herrln sicher nicht.
18.04.10 doch nicht zum see sondern lieber die stornogebühren in münchen rausfinden. australien lässt bis mittwoch keine flüge nach europa raus. claudia kommt nicht weg. boris sitzt in rom und geniesst die ungeplanten extra-stunden. ich möchte auch wieder ins quercia.
17.04.10 claudia trägt nun auch g-star; herr doktor, georg und ich irritieren hs mit iphone-talk. minivans nach paris und marseille werden gebucht. it is a natural issue. never complain. you can’t change this. ,ich bekomme ein weichei‘ sagt sylvie und mehrzad marashi gewinnt. wieso weder herr schreil noch die sz kapieren, dass das von „i become“ (also ,ich werde zum‘) aus dem englischen kommt, ist mir nicht klar.
16.04.10 es tut mir leid – ich habe den osterhasen gegessen. harry‘s time serviert sehr gutes. matthias ist verständnisvoll. valerie hat sorgen; die ärzte sind sauer. dass schering-plough keinen plan b haben möchte, ist unverständlich. so teuer ist mein angebot schliesslich nicht.
15.04.10 im radisson alles schön rosa. jagdservice im engländer funktioniert. emmanuelle eine gute wahl.
14.04.10 hs fährt nach minga und wird mir muji-alben mitbringen (danke!). viktoria kommt im mai oder juni schnuppern – events planen ist weniger aufregend als das die jungen menschen glauben. claudia hat nach der bgasse noch was vor. ich sag besser nichts mehr.
13.04.10 gabi und harri warten im una abraham. schon sehr gut das essen. 1979 findet den weg zu mir zurück.
12.04.10 eine lange fahrt aber hs macht das ganz hervorragend. trogir kommt das nächste mal dran. rosenberger kann wenig im vergleich zu landzeit. aber sehr bemüht auf der suche nach der steckdose.
11.04.10 auch katarina kann daniels drohung nicht fassen. maro erscheint; dafür lässt ile aus. später lunch samt gewitter im wanda. ab ins bett.
10.04.10 lj – dub 644 km. trsteno mit frano, fifi und maro. alles unter kontrolle soweit. radisson sehr hübsch geworden. wir dürfen abends gilles die hand schütteln. pfeffer und salz kommt auch bei gruppen nicht auf den tisch.
09.04.10 der kaffee im union wird nicht besser über die jahre. neue zimmer ok. meeting auf der burg wichtig und erfolgreich. wann wir wohl die zusage vom bürgermeister bekommen werden? lunch im gostilna as; dinner im julija. an kalorien mangelt es uns nicht. fragen, die man hs nicht stellen sollte: ist es weit? ist es kalt? ist es scharf?
08.04.10 wien – bled. 397 km. mateja erfreulich. mija versteht incentives nicht so gut, wie ich das gerne hätte. und matija heisst koren mit nachnamen. man erkennt sales-leute und outdoor-typen immer problemfrei schon aus der ferne. weiter nach lj. pri noni stellt sich leicht dumm an, aber ist sehr hübsch gemacht. vito von julija und valvas‘or könnte unsere rettung sein. petra serviert im spajza und das gratis.
07.04.10 heidi immer laut lachend. ohne sie würde ich mich in der griechengasse nicht so wohlfühlen. eigentlich würde ich lieber nicht schimpfen, aber man muss aufhören, wenn es genug ist. bis 1. august gebe ich noch zeit und ohren. dann wird auf den tisch gehaut.
06.04.10 im kiang läuft man immer jemandem über den weg. oder ich ihnen. bini ist heute betty boop. mit manchen menschen geht einem nie der gesprächsstoff aus. danke für mitbringsel aus dem uno-shop!
05.04.10 wahl bei mr lee diemal perfekt: ente mit gegrilltem reis. welcher ist der maertens? eigentlich waren alle vier auf godot wartenden sehr gut. die schief hängende und sich bewegende bühne ein ausgezeichneter einfall.
04.04.10 ,frau k., frau k.!‘ ich komm nicht mal drauf, dass ich gemeint bin. zahnärzte mögen es auch nicht, wenn sich in ihrer kargen freizeit menschen mit weit aufgerissenem mund nähern und um rat fragen.
03.04.10 it is easy to become a hero: http://en.tackfilm.se/?id=1270280058073RA96 .. wunderbar, das geräusch der in der mgasse vorbeifahrenden fiaker am samstagmorgen. es wird ein schöner tag. kantine sonnig genug für draussen. gerne gebe ich die zuständigkeit fürs café´geriatrie hin und wieder ab. scheorg und ich schwelgen im apple-beauty-talk.
02.04.10 mit hs im engländer. herr walter findet auch, dass freunde statt kritik lieber die organisation anbieten sollten. durch die sonnige aber windige innenstadt. swarovski bietet für unsere kunden nicht das erwartetet. ich werde nach ausbruch zum allein weiterrätseln geschickt.
01.04.10 die botschaft in china stellt sich nicht sehr helle an, aber wir bekommen das hoffentlich noch auf die reihe. die sonne scheint und claudia ist im anflug. khm-privatführung spannend und lustig. halle unfähig. glacis beisl eben kein restaurant.

märz 2010
31.03.10 sieben von zehn: ,nur nachts‘ von sibylle berg im akademietheater. vorher köstliche leber im gmoa-keller. hin und wieder wiener küche kann schon einiges.
30.03.10 wenn ich ein mann wäre, würde mein kleiderschrank wie der von seth brundle aussehen. wir inspizieren das noch nicht sehr gentrifizierte yppenplatzviertel. die medien übertreiben gern, stellt sich heraus. der tintenfisch im an-do aber überaus köstlich. poschbesuch für mich erfolglos. bitte sag nicht mutter zu mir. barcelona und paris – das ist doch mal eine super idee.
29.03.10 sommerzeit: das engländer wie ausgestorben. verwunderung über abweichende bestellung ohne frischgepresst. schwanger ist man heutzutage zu zweit. und ja, ich würde es wissen wollen, wenn mein partner nicht gemocht wird. herrlicher abend in der hinterbrühl mit draussen sitzen und vollmond ansehen.
28.03.10 ,the rich man isn’t the one who has the most, but rather the one who needs the least.‘ was für ein glück, dass ich das caro diario nur für mich schreibe, und nie von literaturkritikern zerrissen werden kann. werden wir irgendwann alle in einem haus im grünen leben? … apply the brakes from time to time, and be willing to say „no“ occasionally. just because emails and calls arrive instantaneously, doesn’t mean you need to answer them immediately. don’t be afraid to turn off the ringer on your phone, or the message alert on your email, and slow down to keep your life in order and calm.
27.03.10 engländer mit den themen tinitus, oben oder unten in e-mails antworten, häuschen am schellensee und helmut-rauswurf wegen koakin. cus geschafft mit minimalhilfe von hs. bin sehr stolz. ralph meint, das macht die übung. decluttern ist höchst befreiend. ical und entourage syncen endlich. ,fireflies in the garden‘ noch besser als angenommen. der checker ist raus. sein weg ist frei richtigung ballermann oder hochzeitssänger.
26.03.10 wenn ich öfter in die hinterbrühl frühstücken käme, würde die sonne mehr scheinen. anton ist dankbar für strafübungshilfe. geht ja auch wirklich besser, wenn man sich an momos step by step hält, statt die ganze aufgabe vor sich zu sehen. ausgezeichnetets essen im gmoa-keller. roland schimmelpfennigs ,der goldene drache‘ ganz nach meinem geschmack und zurecht zu den berliner theatertagen geladen.
25.03.10 die vienna experts müssen heute ohne mich auskommen. i am getting things done. brudl endlich wieder mal nach langem. er und hs finden hannah beide super. nun ja.
24.03.10 ausgezeichnete käseplatte im vino. man sollte den französichen essig einfach mal zu käse reichen. ,gott des gemetzels‘ sehr gut. dass die bühne schräg ist, war vom 3. rang nicht sofort klar (gedanke: wieso laufen die so komisch?)
23.03.10 das leben muss für manchen möglichst ungleichförmig und aufregend sein. andere mögen es konstant und vorhersehbar. die kombination von zwei menschen aus diesen gegensätzlichen lagern ist jedenfalls interessant zu nennen. falls es positives feedback gibt: ronkes h&m-aktion war meine idee.
22.03.10 ich bin immer froh, wenn ich helfen kann. danke, boris, für das tolle kompliment zum thema ,kurz, pregnant und richtig erklären‘. und ja: frauen glauben einfach, dass dunkelhaarig = besserer liebhaber. traurig aber wahr. nota bene: benoit (ducasse) in der 20, rue st martin, paris 4 probieren anfang mai.
21.03.10 alles wegschauen: lena & stefan, dieter und die 6 verbliebenen. heiratswillige und 40jährige jungfrauen.
20.03.10 sind georg und boris zweieiige, bei der geburt getrennte zwillinge? wozu twittern? aber egal: @bir_schit
19.03.10 sollte man eine frau vor der ersten gemeinsamen nacht zu einem trip nach paris einladen? und wenn ja: wie wird es? bitte alle details am montag früh brühwarm!
18.03.10 microsoft office ist das einzige, was auf meinem supertollen macbook nicht reibungslos funktioniert. wie amputiert fühlt man sich ohne.
17.03.10 diese kleine verschworene gemeinschaft im 8. stock ist schon eine gute sache. auch besorgt man mir extra orangenmarmelade. danke! und heute geht es endlich zurück nach wien und wie ich höre, kommt der frühling bald. das leben ist schön!
16.03.10 ich glaube es nicht: die 4 mafiamässigen bodyguards gehören tatsächlich zu den scorpions. die bike-tour kann nur für martin stattfinden – danke, jungs, fürs lange abwarten. gsd ist mein lieblings-kellner im bellevue zuständig und es läuft wie am schnürchen. wie soll ich house je wieder auf deutsch ansehen nach all den stunden auf hallmark? lisa liebt die nelahozeves spielkarten.
15.03.10 na super, wenn die anderen gäste beim frühstück schon lästig sind. woher kommt diese sofort-frage „and what do you do?“ im englischsprachigen raum. ich werde das ab jetzt mit dem flotten „ich bin privatier“ kontern. wie sagt man das auf englisch? rudolf schenker wohnt im interconti prag. wie ich. nur dass er die lounge nicht nützt. awards-night im palffy palace ein voller erfolg, auch wenn ich das essen besser in erinnerung hatte.
14.03.10 guten morgen executive lounge. petr kümmert sich; die minibar wird getauscht; der klavierspieler zum schweigen gebracht. vorfreude auf die massage steigt. achja – vorher kommt ja noch michelin an. das wird sicher fein mit lisa.
13.03.10 geld verbrennen auf ganz edel: seilbahn, gipfelalm, kaffee, kuchen und alphornbläser buchen und dann einfach nicht rauffahren. die schleifmühle gefällt immer. dafür kann ich früher nach prag und genieße die fahrt. hs nimmt drei pillen und ist nicht unglücklich, dass er den preis nicht bekommen hat. lee evans scheint das vorbild von mario barth zu sein!
12.03.10 im lenbach ist die schlange kaa der serviceleiter. personal, das coram publico streitet, geht gar nicht!
11.03.10 schneeflocken, soweit das auge reicht. nette menschen in mingas bahnhofsbäckerei. der concierge kommt aus ,frau k‘ gar nicht mehr raus. das hofbräuhaus verschweigt programmänderungen. hs kommt ins fernsehen.
10.03.10 blauer himmel über minga. sarah nimmt die änderung lockerst auf. wir rutschen zum lenbach und weiter zum halblitermass holen. ein ruhiger abend mit der fliege in criminal intent. lie to me könnte interessant bleiben.
09.03.10 heidi macht schnell. die mappe war gar nicht im taxi. karotti kümmert sich um die lieferung. danke! hs lässt mich grossartige szene in der parfümerie lesen. ortsüblich wurde eingebaut.
08.03.10 danke für diese tolle nacht, steve & alec! hat sich echt gelohnt das wachbleiben. und danke auch ben stiller 🙂 wir sind wieder oscar und der newsletter hat einen aufhänger. gottseidank kann ich in der meytensgasse schlafen.
07.03.10 dass wohnen so schön sein kann. hs verkraftet minimale um-stellungen locker.
06.03.10 yeah .. manfred verspürt gewaltige besserung.
05.03.10 mit eltern im molly darcys leicht deplaziert. burg: marecek ganz grossartig. hackl nicht sehr souverän.
04.03.10 also ich gehöre zu denen, die ihren freunden alles sagen, was sie denken. es gibt also kein hinterm rücken und vor die brust. in mödling kommt es zum jährlichen u-treffen. danke, vater.
03.03.10 und was ist das geheimnis? humor? respekt? in-ruhe-lassen, wenn notwendig?
02.03.10 das gusshaus serviert bemüht und wir besprechen tcs und alfreds schweiz-reise. tim findet meine sonnenbrille lecker, während heidi bini stylt. für 30 minuten bin ich kein schlechter sitter.
01.03.10 hader im burgtheater – wenn auch schon oft gehört – wieder grossartig.

februar 2010
28.02.10 manfred, wer sagt denn, dass wir freunde, dich nicht auch so wunderbar finden? und skypen ist eine sensationelle sache. omg, ich muss die schokoseite mal wieder extern speichern. so viele jahre – so viele schöne erinnerungen! demnächst wird sunscreen 50+ überreicht.
27.02.10 claudia berichtet von ihrer kakerlake. ist ein swingerclub in der secession kunst und was ist und will kunst überhaupt? dann doch themen gefunden, die hs nicht ganz uninteressant findet. das mq daily voll, als gäbe es was gratis. unclutter your life. plüschi muss gehen.
25.02.10 bei dem umsatz nimmt man auch ein telefonat um 7 uhr früh gerne entgegen. und ganz speziell für unsere freunde, die mehr wissen wollen: http://werner-braeunig-preis.de/
24.02.10 boris hat mir noch immer nicht von kuba erzählt. sista und ich genießen die sonne auf der hinterbrühler terasse. hochinteressante oman-fotos in der bg mit familiärem besuch.
23.02.10 es ist hin, aber wir können die hälfte sicher retten und auch wenn nicht: die erinnerung bleibt. dennoch ein grund mehr, dinge zu fotografieren und so zumindest digital ,für immer‘ zu haben. toll, wie viel man weiterbringt, wenn man 10 stunden am stück nicht unterbrochen wird. der prokrastinator bekommt trotzdem konkurrenz.
22.02.10 tatsächlich schaffen wir das get together in leonding nach mehrmonatiger (oder jahrelanger) planung und es ist höchst gemütlich und voll unterschiedlicher themen: elegante katzen, lesen am klo, wie oft sollte man ein sofa wechseln, unterschiedliche wahrnehmung, ob etwas angebrannt ist und stromgitarren für volksschüler. das bild kommt gsd gut an und passt optimal. hs lässt seine dokumente aus prinzip zu hause und der polizist uns trotzdem weiterfahren. das iphone ist auch ein navi.
21.02.10 man kann endlos zeit verbringen mit lesen und verwalten von rss feeds. dank an vienna. damit sollte ich gut aufpassen. less. less. less. skicross ist auch nicht ganz normal. höchst spannend zum anschauen jedenfalls sogar für mich olympia-muffel.
20.02.10 hs‘ wohnzimmer beherbergt heute grosse café samedi runde. diese frühstücke mögen nie aufhören.
19.02.10 ein römischer tag. phil-waitress enttäuscht, dass hs nun zu zweit. unfreundlichkeit pur. yes!, die geschenke kommen gut an. charles geschlossen. orient-occident. rote wachskugel. grosser südafrikanischer (nicht französischer) merino-filz-stein bei habari. (wie man dieses tolle geschäft bei 13 jahren vorbeigehen immer unterschätzen konnte?). besitzerin berichtet über afrikanische einkaufsreisen und tim und struppi erzeugnisse sowie über franz lehar und friseur olga. keine lust auf schuhe und brillen. der 13a ist da, wenn man ihn braucht. margareten-blumen-beleuchtung. netteste billa-kassiererin ever. filmcasino: ,a serious man‘. das topkino serviert antipasti für zwei. ,synecdoche‘. philipp seymore hoffman enttäuscht nicht.
18.02.10 simon zahlt nicht nur das four seasons zimmer. thank you! president ist beige-braun mit grossen zimmern, kings court gewöhnungsbedürftig. barcelo old town spart beim licht und lächeln. petr hat ein kuvert-system für sein geld (schön, dass nicht nur ich einen vogel hab diesbezüglich). olfaktorische belästigung im zug. zwischen den dörfern hört man nur rauschen .. außer der tschechische kegelverein schreit rum.
17.02.10 ,haben sie bitte eine dunkle serviette für mich?‘ sagt marc, und ich begreife erst sekunden später, dass das kein scherz war. sind aber alle drei sehr nett. frühstück im allegro, kaunitz, strahov, castle / national theatre, lobkowicz, palffy, lunch im kampa. toni, nicht nach nelahozevez, moser. mlynec und essen im übervollen bellevue. dort war das essen schon mal besser, finde ich.
16.02.10 da buch ich erste klasse der ruhe wegen und wer sitzt neben mir? eine mutter und ihr unerzogenes kind. stöseln rein und emma thompson mit dustin hofmann ansehen
15.02.10 ralph bleibt nun doch in weiter entfernung der bg. claudias wohnung ist eine gut durchdachte und stimmige oase in beruhigenden farben. der franzose passt perfekt. danke, dass ich besichtigen kommen durfte.
14.02.10 willkommen, ihr lieben … schön, dass ihr da seid und danke für die valentinstags-blumen! was für ein brunch! eigentlich ist es in der bg am gemütlichsten. nur fotos sollten wir öfter machen. bini, du bist immer willkommen.
13.02.10 billa-großeinkauf. frau s. wünscht beim anblick der 35 schnapsflaschen viel spass bei der party am abend. ich kläre sie über bmw auf. im engländer sitzt die frühstücksrunde gegenüber dem platz der sz-interviewten. der dürrsee liegt still, die enten machen einen ausflug übers eis zur insel. hausmeister und kasper sperren zu. römisches mitbringsel ist nicht zu bunt oder kindisch. die magnetische uhr kommt gut an. (,die hört so gut zu…‘) jetzt bitte mal wohnen. dsds bietet schlämpchen am motorrad und plüschi auf kuh. das publikum beweist geschmack und der neo-vater soll meinetwegen gewinnen.
12.02.10 amadeus benedict edley luis .. dann doch lieber theophil oder noch besser gottlieb. lustig, dass ronke plötzlich so busy ist. sehe ich da eine gegenläufige entwicklung? ,dann sind wir eh meiner meinung‘
11.02.10 mit margit bewundere ich veränderungen im engländer. küchengeräusche sind gewöhnungsbedürftig, durchbruch hinten hervorragend gelungen. dass caroline keinen partner hat, ist unverständlich. gsd ist der schranken an der alten donau im winter weg. tarotkarten mit bini nicht so schlüssig wie sonst. „die einsicht, dass wir ein produkt unserer konditionierung sind, ist der erste schritt zu unserer befreiung“. und außerdem: ,geh schon mal vor‘
10.02.10 hase. bunny. bun. jetzt beginnt das grosse aufholen, aber viel haben wir nicht versäumt. boris hat heimlich seinen körper gestählt (?) in kitz. manfred hofft auf besserung seiner ohren. danke an konrad für den günstigen wein!
09.02.10 frau doktor spritzt links und rechts, was das prosecco-trinken im salon erich erschwert. dafür bleib ich länger sitzen. kann ich das?: „Stop buying unnecessary things. Toss half your stuff, learn contentedness. Reduce half again. List 4 essential things in your life, stop doing non-essential things. Do these essentials first each day, clear distractions focus on each moment. Let go of attachment to doing, having more. Fall in love with less.“
08.02.10 wenn man auch auf reisen jeden tag arbeitet, staut sich gar nicht viel auf. daher kann ich es ruhig angehen. kopf hoch, sche org!
07.02.10 alle mal informieren, dass wir wieder da sind. top(f)model- und dsds-aufzeichnungen nachsehen. auspacken. wohnen. die hohen räume geniessen.
06.02.10 frühes erwachen. hs holt rozzi und alles klappt wunderbar. die brücke beim rausfahren bietet einen tollen wolken-blick. in der crete werden noch ein paar 1000 fotos geschossen. hs bringt uns durch schneestürme bis in die bgasse. wir wissen nun folgendes: es könnten auch nur zweieinhalb bis drei wochen sein, 80 qm sind nicht notwendig, die location ist superwichtig, weniger gepäck ginge auch, das nächste mal fragen wir nach der raumhöhe.
05.02.10 omg! letzter tag. wir spazieren, schauen, saugen auf, lunchen bei quercia, zahlen mehr bei canova als je zuvor. grazie, roma!
04.02.10 die hauptkirchen roms sind thema. maggiore mässig, monti gefällt, lunch im freien mit endlich normaler portion carbonara. lateran ist die kirche der päpstlichen gründonnerstags fusswaschung. der verkehr tobt bei der scala santa. müde noch ripetta – fausto nicht da. kein pesto lampo im kleinen di per di. wir begleiten unseren gast bis zum bahnsteig und landen mehrere tunnel später auf der veneto. gut, dass wir eine buskarte haben. rund ums pantheon alles voller touristen. wir entdecken kunstvoll gestalteten innenhof und sagen der fontana di trevi auf wiedersehen ohne münze. sistas bestellte muji-ballerinas werden geholt. der magnetverkäufer testet hs stehkraft. irene hat eine eher unsympathische hauptfigur. man gönnt ihr nicht unbedingt das happy end.
03.02.10 da hilft das ganze teure klumpert nichts: wer auf der strasse ausspuckt, bleibt ein prolet. die sonne wärmt uns beim lunch im gusto. am nach den überschwemmungen fast fertig gereinigten tiber-ufer entlang. die katholische kirche baut imho hauptsächlich auf machtdemonstration und angstmache. peterskirche trotzdem weiterhin schön und wir können bis ganz vor. immerhin wird die krippe innen abgebaut. der regen nimmt uns die entscheidung ab und wir den 116er nach hause. gut, wenn man weiß, wo der terminale giannicolo ist. herrliches antipasti-dinner in der enoteca antica.
02.02.10 wir sind drei touristen mit plan und to dos. und einem führer, aus dem vorgelesen werden soll. vittorio emmanuele ab 65 ermässigt. aussicht wieder genial. jüdisches ghetto, kirchen kirchen. artischocke, zucca, carbonara im quercia. 116er wird umgeleitet. iganzio ist die falsche kirche. die richtige hat zu. stadtrundfahrt ahoi. sonnenstand grossartig. an die fahrweise gewöhnt man sich auch.
01.02.10 pünktlich zur mütterlichen ankunft sonne pur. ich winke aus dem fenster. lunch im gusto, dann rundgang mit banausen. die fahrerin vom 116er knallt die autotüre zu. der römer gegenüber erklärt mir, dass ‚fare il portugese‘ schwarz fahren bedeutet. ruhe im karton. ohne notwendigkeit wein + aperitivo.

januar 2010
31.01.10 panik in der u-bahn. schlangen bei den vatikanischen museen. hs‘ bäckerei hat zu. schlange noch länger. nix los im petersdom. sugo lampo im di supermarkt gefunden. war dann doch ganz einfach. trotz rinnender nase arbeiten mein olfaktorischer sinn auf 100 prozent. wieder verkleidete kinder am giannicolo. als erste im quercia. ein rudel grauschläfen betritt das lokal. sonne. passantin schlägt mit schirm auf spritzendes polizeiauto ein. piazza borghese entdeckt. simplify statt saldi. „ghost world“ und „21“.
30.01.10 silvestro. regenguss. innenmarkt mit steinschalen und mohn-bildern. keine felltasche für mich. weitere pistazien-teilchen. ‚the alibi‘ besser als gedacht. ‚big fish‘ kommt mir bekannt vor.
29.01.10 ein supersonnentag geht entspannt los und bleibt auch so (yes, ausbildungsplanet!). silvestro, diesel bekommt von mir den award für dümmste und dümmst-machende werbe-kampagne. italiener wissen nicht, dass man in einem bus nicht bei der tür stehenbleiben muss, wenn mehr menschen rein wollen. 117er nach monti. shell-hocker für nichtig erklären. dem künstler preise der glasschalen (die eigentlich lampen sind) entlockt. sugo lampo weitergesucht. im book-shop wallpaper-tips abfotografiert. lunch im colonna. shopping-bus (fährt nur im advent und während saldi) entdeckt und verwendet. ganz ganz rauf auf die schreibmaschine und weggeblasen sein von der aussicht und der stärke des nikon-fernglases. verkehrstechnik am piazza venezia aus vogelperspektive noch beeindruckender. sperrflächen sind reine dekoration in weiß. steil bergab zur koscheren fast ausverkauften bäckerei. sistas stiefeletten gibt es nicht mehr in vernünftiger grösse. du hast schön warme hände.
28.01.10 silvestro. caelius hügel kleiner als gedacht. trotzdem sehr schön mit verschiedenn kirchen und einem kleinen sonnenbad. bus sollte uns nach monti bringen sollen, aber wie fast immer, ist alles anders. also wieder gnocchi mit gorconzola beim vatikan. ‚peindre ou faire l‘amour‘ schräger als erwartet. du riechst gut.
27.01.10 119 zum p venezia, durchs ghetto. herrlichste jüdische rosinenbrötchen, weiter über den fluss und trastevere mal wirklich in aller ruhe. der pizzaboy hat heute kein pesto. das ‚richtige‘ eustaccio ist weniger einladend als das aus den 50ern. steh-panino im silvestro. ‚sleugh‘ nicht so meins. claudia geht es gut und ist begeistert von den netten indern. also das ipad muss ich nicht sofort haben.
26.01.10 regen in rom und wolken im gemüt. ich sollte manch kritik weniger persönlich nehmen, auch wenn es um ‚mein baby‘ geht. fantastisch gutes mittagessen in der hostaria romana, wo wir schon vor jahren mit verna und jen hervorragend und lustig bedient wurden. mir ist nach wie vor schleierhaft, wieso die meisten römer so schlank sind. am abend im olimpia schauen wir george clooney ‚up in the air‘ zu. durchaus guter und etwas anderer film. aber diese vielen golden globe nominierungen sind nicht ganz verständlich.
25.01.10 was, wenn es nichts zu berichten gibt? dann bringt mir das schicksal den unfreundlichen systemadministrator des geschäfts unter uns. dieser glaubt wir sind dumm und haben nichts anderes zu tun, als das internet lahm zu legen. jaja. herrlich gemütlicher abend in der enoteca antica bei mehreren gläsern wein und durchaus dünnster pizza bis jetzt. geraucht wird, auch wenn es den husten nicht mildert. simplify your life!
24.01.10 die busfahrten sind erfolgreicher als erwartet, der blick vom gianicolo schön. verkleidete kinder tummeln sich beim kasperl und verunreinigen die stadt mit konfettimassen. durch trasteveres kleine gassen zum sinnlosesten zebrastreifen der welt. und ein mann aus glasgow verkauft einen knusprigen pizza-snack. weiter mit der strassenbahn zum markt. alles gibt es in diesem rom; nur obs scheinen vom papst verboten. das quercia ist nicht nur ein höchst freundlicher familienbetrieb und bummvoll sondern offeriert uns auch ein köstliches mittagsmahl. weil man nie genug essen kann, kauft hs in der bäckerei noch allerlei dolce. während unsere gäste die kalorien beim girare verbrennen, schlunzen wir. später auf der suche nach einem ort, wo man trinken kann, aber nicht essen muss: die enoteca antica ist voll; das moderne ding ecke frattina am sonntag geschlossen; anderes zu ungemütlich oder zu teuer. dann aber: hs führt uns in die number 28 ganz in weiß: schönes lokal, guter wein.
23.01.10 die fahrenden sockenverkäufer sind früh dran; die dame im tabacchi glitzert auf den lidern; die spieler sind schon am verlieren. der polizist kauft mit dem gewinn das nächste rubbellos. die atac-hp heute sehr unhilfreich. schwester, komm mit leeren koffern; du kannst sie dann hier füllen. regenschirm hätten wir hier, wird aber nutzlos bleiben. türen des 71er richtung aventin werden vom fahrer auf probleme geprüft. drei erwachsene fahren smart. der klostershop ‚zu kirchlich‘. brautpaar lässt sich im giardino degli aranci fotografieren. der blick ebendort enttäuscht. gnocci mit radicchio und gorconsola im englischen pub sehr gut; nudeln laut hs zu lau. via cola di rienzo hat dieselben marken wie die condotti. die apotheke zeigt 16 grad im schatten. mal was neues: geldbörse zur alten tasche statt neue kaufen. wie spät im jahr muss es sein, damit moleskine die kalender verbilligt? ‚friends with money‘ sehr gut. sista und gerold kommen an und wir lassen uns im gusto allerherrlichsten käse etc von einem für seine zunft ungeeigneten kellner servieren. dann noch ein bicchiere im tadolini. schön, dass ihr da seid! das husten und die party über uns hören wir nicht, weil wir wie immer ein buch in den ohren haben.
22.01.10 bevor ich es vergesse zur erwähnen: hier scheint die sonne. so auch auf die terasse des gusto, wo wir das sz-magazin lesen. online nachsehen unter http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/32370; allerdings gibt es das foto von herrn walter nur im print-format. meine pizza brie kommt schneller als sich manu und hs vom buffet bedienen können. das essen und der wein machen müde. wer nur kurz in der stadt ist, muss trotzdem shoppen gehen. hs vollendet sein foto-story (wird auf anfrage demjenigen zugeschickt, der sie nicht erhalten hat). ich hasse ubahnen und speziell menschen, die einen nicht aussteigen lassen. permesso permesso! celio beim kolosseum gibt nicht so viel her, dafür das monti-viertel nochmal und auch gerne wieder in zukunft. die chocolaterie freut sich über das arancia- und grapefruit-geschäft. heute helfen auch die pilze am pupolo nix, weil der wind die hitze vertreibt.
21.01.10 der 117er bringt uns richtung basilica di santa maria maggiore. wir steigen vorher aus, schlendern durch wirklich herzige gässchen mit gallerien und treffen um halb eins gianni und seinen ex-priester-freund am piazza esquilino. ab nun übernehmen wir keine verantwortung mehr, was die route angeht und laufen 5 (!) stunden hinter herrn veneri her: vielleicht waren es nicht alle, aber es hat sich wie mindestens 7 hügel angefühlt. begonnen wird mit der besichtigung seiner nackt-statuen-sammlung und der privaten baustelle samt hinweis, dass die entscheidung, ob eine terrasse entsteht, sehr kurzfristig gefällt werden wird. besuch einer mosaik-werkstatt. viele meiner fragen zum italienischen leben werden beantwortet. bei riesen-pizza diskutieren wir die katholischen skandale österreichs und ich erkenne, dass mein italienisch ganz schnell limits hat, wenn es um groer und konsorten geht. francesco verlässt uns nach der kapitol-besteigung. wir sehen das jüdische viertel, diverse innenhöfe, den schildkrötenbrunnen, das mosaik von napoleon, den besten eissalon, die antiquitätengasse und viele uns noch unbekannte ecken. mille grazie, gianni! der 62er bringt uns zu muji. trotz großer ermüdung zeigen wir manuela die enoteca antica, das canova tadolini (wer viel trinkgeld gibt und die stimme des paten hat, darf das buffet blockieren .. wir bekommen eine privatzange) und die canova bar am piazza di populo. gegessen hätten wir auch mal wieder genug.
20.01.10 claudias neue stiefel sehr heiss! skypen mit gaylene funktioniert wunderbar, bis hs anfängt staubzusaugen. australier bekommen kein kindergeld, wenn sie zu viel cash haben. es wird geputzt und aufgeräumt. wir warten auf manuela, der wir später erklären, dass auch die hausnummern in rom nicht so wohlgeordnet sind wie in wien. sonnenschein und alles schön warm hier. start natürlich bei silvestro. wir lassen uns treiben und landen spät wie die römer beim lunch im gusto. am nebentisch sitzt der beste amico vom d‘ambrosio. den salat hat man uns nicht gebracht; will ihn aber verrechnen – nicht mit uns. metro-sciopero, daher sind die busse voller. die stationen wie immer schwer oder gar nicht zu finden; die routen anders als gedacht. wir schaffen es zum traumblick auf den giannicolo und zu fuß retour durch trastevere. wein um 5 im obika, mit dem 116er sausen wir durch die gassen zum spar. manu besorgt melonen-wodka und mineralwasser, um über den abend zu kommen. leichte erschöpfung macht sich breit.
19.01.10 yes, sonne und superwarm! 116 ist mein lieblingsbus .. elektro und durch alle kleinsten gassen und meist weibliche fahrerinnen, die sich durch nix aus der ruhe bringen lassen. die stationen sind zwar schwer zu finden und er fährt auch nicht auf den gianicolo sondern in den terminal (also in die garage im berg) aber sonst ganz super. die schweizer garde gewährt uns zugang zum deutschen friedhof, der in natura viel kleiner ist als in sämtlichen tv-dokus. mein orientierungssinn gibt nur vor sich zu bessern. in wirklichkeit weiss ich noch immer nicht so recht, wo ich hin muss. frühstück am campo di fiori sehr touristisch, aber um in der sonne zu sitzen, nehmen wir das schon mal in kauf. hs erkundet mit kristina und kind den grössten park roms. ich lerne die via cappellari kennen. für die neidigen: den sonnigen nachmittag verbringe ich vor dem laptop in der wohnung. es muss ja weiter geld verdient werden. philip seymour hoffman und der restliche cast in capote sind göttlich. der erste film seit langem, der mich unglaublich fesselt.
18.01.10 eine woche hat es gedauert bis der erste angestellte des silvestro weiß, was hs und ich jeden morgen trinken. wir entdecken muji und nehmen gleich mal einen anderen bus als geplant. der cimitero al verano ist unser erstes ziel. wer lebendig einen palazzo bewohnte, liegt hier in einer stattlichen gruft. der rest hat weniger platz, braucht aber für das bisschen asche gar nicht viel. hs würde eine nepalesische geierbestattung bevorzugen (‚wo man sich auf einen felsen legt und dann weiden dich die geier aus und fressen dich bis zum letzten ding‘) .. wie ich seine leiche nach nepal bekomme, bleibt unklar. dauersirenen .. wenn die römische ambulanz weiter so langsam fährt, kann sie gleich zum cimitero abbiegen. es ist immer wieder schön, uninformierten zu sagen,wo man gerade ist und dass man sich einen wunsch jetzt erfüllt hat statt auf die pension zu warten. san lorenzo ist keineswegs der prenzlauer berg von rom, könnte es aber in einigen jahren werden. graffitis soweit die hände reichen. wieder der falsche bus, aber eigentlich lustiger so. ausblick von der villa borghese und die stiegen runter zum piazza populo. lunch mit wein beim buccone, wo die tische mittags einfach im verkaufsraum aufgestellt werden.
17.01.10 mir träumte von stefan, seinem immobilienimperiumbüro, sowie von hotels, die schräge geschäftsgebaren an den tag legen. zwei cornetti beim silvestro. früh nach trastevere. mehr markt als floh auf der via portuense. schade, dass hier 2007 so ‚aufgeräumt‘ wurde. die marktaufsicht ist überall, polizei ebenso. dem inder kauf ich filz-ketten ab, aber sonst etwas fade, die sache. kühler. grauer. dvd-tag: pranzo di ferragosto, il caimano (von nanni moretti), mein liebster feind (werner herzog über klaus kinski), le goût des autres.
16.01.10 mir träumte vom briefmarkenkauf. wenn man so früh schlafen geht, darf man sich nicht wundern, dass man um halb sieben putzmunter ist. sehr schön: boris‘ foto im lacoste-t-shirt auf kuba mit baby-krokodil in der hand. das busticket um eur 16,00 für eine woche garantiert keinewegs, dass die öffis auch regelmässig fahren. auf richtung via appia. der führer ist vage und wir steigen gleich mal falsch aus. der dornige weg führt zur via appia antica. ein herrlicher spaziergang auf uralten steinen, zwischen joggern und radfahrern und die sonne scheint auch schön warm. wenn 765 nicht kommt, nehmen wir eben den in die andere richtung zur metro. man warnt vor taschendieben bei der piramide. am markt im testaccio viertel kauft hs charmante kekse. felice ist sowas von ausgebucht; da ist nicht mal mehr platz für ein lächeln. spaghetti vongole etc im skurrilen bucatino. von den römern werden wir erst akzeptiert werden, wenn wir einmal nach 13:00 uhr lunchen. kristina sagt ab, weil das kind kränkelt. mit dem dann doch erschienen bus den tiber entlang. das vorhaben, nach kurzer erholung shoppen zu gehen, wird von einem langen nachmittagsschlaf durchkreuzt. kleine giro zum piazza di populo und wein mit häppchen beim netten oberkellner. (soll ich herrn walter eine ansichtskarte schreiben, damit er sich nicht sorgt? hehe). die taxifahrer haben am samstag höchst geringe stehzeiten. die ausgehenden machen sowas von einer bella figura. speziell die vier, die vor uns sitzen und das springsteen-gemälde ansehen.
15.01.10 harald kann sich nicht mit den glücklicheren freuen, die die sonne sehen. dank an fidji für hinweis auf strache beim kaiser: http://www.youtube.com/watch?v=-JUhh_ng07M wie kann man eine restaurant-homepage ohne öffnungszeiten lassen? wir gehen mal zum gusto lunchen. wer zu früh dran ist, darf als erster ans buffet. der junge aus ‚about a boy‘ ist richtig ansehnlich geworden. hs muss sich damit abfinden, dass restauranttester nicht der richtige beruf für ihn wäre (zu wenig wählerisch … wie bei den frauen). omg, die sonne scheint schon wieder. der taschenverkäufer von piquadro in der via frattina kann sich schon auf umsatz vorfreuen. wir spazieren also. stoplern in moderne kunstausstellung in der römischen wirtschaftskammer. danke an kristina für diesen tip: caffetteria bei der chiesa della santa maria della pace. vorgemerkt ist das ungemütliche restaurant, in dem es den besten gebackenen fisch der stadt gibt. sizilianierin im obika auf der campo de fiori bringt wein und substantial aperitivo. tulpenverkäuferin und polaroidmann stecken nicht unter einer decke. 20.30 in die megalaute scholars lounge zum bundesliga-schauen. parallel spielt sich die irische band ein und musik dröhnt aus den boxen. ein akkustischer wahnsinn, den wir nach der ersten halbzeit verlassen. auch hs kann mal vom rechten weg abkommen.
14.01.10 vor lacoste wird brav staubgesaugt, woraus sich auch erklärt, wieso die innenstadt soviel sauberer ist als der rest. es gibt viel mehr portiere und hausmeister in rom als in wien. der aufenthalt der gäste in den italienischen bars hat sich stark verkürzt (aber nicht dezimiert), seit rauchen in lokalen verboten wurde. wenn die römer solche autos hätten wie die deutschen, gäbe es nur halb so viele parkplätze. in der überfüllten san marco bar bestellen wir zwei cappuccini und dolce. die anderen gäste verlassen fluchtartig das lokal (wollen sie nicht mit touristen im selben raum gesehen werden?). wir können nicht erkennen, wieso das porta-pia als ausgeh-viertel bezeichnet wird. das klopapier im boscolo am piazza della republica ist nicht weich genug, um gestohlen zu werden. evangelische beten weicher auf lederschemeln. celio: schickes weiches warmes oberteil für hs. lunch im open von collonna im palazzo delle esposizioni. gottseidank haben wir ja unsere imaginäre liste immer dabei. ich lerne von terrorismusopfern in den 80ern; rai parkt die synagoge zu (siehe extras). wir schaffen es noch auf die tiberinsel; hs bezwingt den gianicolo. die tram nimmt mich mit zum largo argentino. wir haben beide muskelkater. ‚caro diario‘ von und mit nanni moretti auch 16 jahre später noch ausgezeichnet.
13.01.10 peter fox würde sagen „alles neu“ und deshalb kommt es auch zum beinahen kontaktlinsentod im miniwaschbecken. aber die rettungsaktion ist erfolgreich und der tag kann beginnen. hs haut gleich mal ab zum fotografieren solange es trocken ist. die stadtreinigung fischt münzen aus dem trevi-brunnen. um halb acht wird die strassenbeleuchtung abgedreht. vor öffnung der post hat sich schon eine kleine menge gebildet, die auf die erste nummer hofft. hs hat schon vormittags muskelkater, was nicht verwundert bei 6 kg fotoequipment und mehreren stunden spazierengehen. die spülmaschine ist angekommen und funktioniert. und jetzt ist bitte ruhe im karton. mittags dann zum besten römischen japaner hamasei. interessant, wenn das personal (wir zählen 15 kellner) mit japanischem akzent italienisch spricht. ausgezeichnet, aber ab jetzt lieber nur noch lokale küche. café im silvestro und hs verbietet mir, den stadtplan aus der tasche zu ziehen „lass das drin .. sonst sind wir gleich unten durch hier.“ das eis bei giolitti ist überbewertet und schmeckt mir genauso wenig wie das zitronentörtchen (da lob ich mir die vom venezianischen bäcker). hs genießt es trotzdem. interessant, wie alle italiener zur selben zeit zu mittag unbedingt und in größter bedrängnis etwas warmes in sich stopfen müssen. gerne auch in zweiter reihe und stehend. den regnerischen nachmittag arbeiten wir in unserem zwergenapartment. 18:00 uhr – zeit für eine passegiata. wir enden in der großartigen canova-tadolini-bar mit skulpturen in allen grössen. abendessen braucht man nicht, weil zum aperitif gratis-happen gereicht werden.
12.01.10 auf unsere postkasteln schaut die muttergottes herab. blauer himmel, 20 grad, herrlich. heute cappuccino im san silvestro. ich höre fontana di trevi zuerst. spaziergang samt aufstieg zum vittorio emmanuele. am weg ein stylishes dachrestaurant von herrn collonna im palazzo delle esposizioni. ebendort schöner book- und museumsstore. shell-hocker bei nora p nicht so teuer wie vermutet (via panisperna 220/221). der mia-markt anders als gedacht dafür mit göttlichen cantuccini. die polizisten auf den pferden lächeln fotogen. mini-lunch in der sonne der bar brasile auf der piazza venezia. zwei postkarten auf der piazza navona eingeworfen (altre direzione). kaum bin ich ohne hs unterwegs, verlaufe ich mich schon. pantheon ist ja schön, aber da wollte ich nicht hin. hetze in die fiori und wer kommt später? nicola! das hochwasser im stiegenhaus wurde entfernt. per skype gratuliere ich georg zum neuen seriösen bmw-kombi. das rollo wird 1,5 stunden lang montiert und quietscht. ‚caos calmo‘ von antonello grimaldi mit nanni moretti ausgezeichnet. hs liest mich in den schlaf.
11.01.10 auf zum milch-, wasserkocher- und postkartenkauf. vorher latte macchiato bei den stewardessen am san silvestro. italienische lebensart: auf der post zieht man eine nummer (auch wenn man nur eine briefmarke benötigt) und sitzt dann wie im arzt-wartezimmer, bis man drankommt. da kann schon mal ein vormittag draufgehen. deshalb gibt es hier auch professionelle amtsgänger, die solche dinge erledigen für ein wenig geld. wir kaufen die briefmarken im tabcchio. tolle gallerien und ein vegetarischer brunch in der via margutta. nicola kommt mit kleinem italiener zum glühbirnen-tausch. wir haben einen neuen bekannten: fausto delle chiaie, ein begnadeter künstler, der seit 1989 jeden nachmittag ein kleines privates “open air museum” beim augustus denkmal betreibt. irre ideen, guter typ, kompletter idealist. mehr unter http://www.wantedinrome.com/articles/complete_articles.php?id_art=744 .. das gusto ist platzhirsch beim augustus und in der wine bar gibt es eine menge auswahl zu dem christus-tränen-wein. abends „happy endings“ mit italienischen nebentiteln.
10.01.10 weiter weiter. durch die baumlosen hügeln und dann mit kleinen umwegen rein in die stadt, in der linien auf der strasse reine deko sind. nicola übergibt. antonio hat das beste weitwinkel der welt. hs kann in der dusche nicht stehen dafür das wasser im hauseingang. die spülmaschine ist 20 jahre alt und defekt. die fenster gehen in ein geschäft. sonst alles proper. wer die wohnung noch nicht gesehen hat, kann hier mal einen blick riskieren:
http://www.easydomus.com/apartments_rome_fiori.en.aspx?apt=193&gst=2&arr=160110&dep=130210
09.01.10 winterlandschaft in der steiermark und kärnten. es fährt nur, wer muss .. und wir. hs hat tolles b4 by boscolo in firenze gebucht und wir bekommen ein schönes king size. in der locanda toscana schenkt man uns den salat und hs trinkt mir alles weg. gute nacht, bald sind wir da.
06.01.10 feiertags-arbeit mit blick auf schneebedecktes hausdach. xavier klingt sich selbst sehr ähnlich.
05.01.10 ildiko freut sich überraschend schnell und sehr. claudia, wie ein alkoholiker: babysteps. und dann auf 21 kommen. und das interview mit elizabeth gilbert erst nach eat pray love lesen. 05.01.10 mac-zeitschriften lesen und tipps anwenden.
04.01.10 ich hab ihn ich hab ihn! kann es kaum glauben, aber der bescheid ist meiner. der see mit wenig eis. wir packen schon mal decke, dvds und tabs in p. rozzi.
03.01.10 ganztagsbrunch bei georg und alex samt gefühlsausbruch. nicht erschrecken! 🙂
02.01.10 café samedi im engländer darf auch mal ‚boring‘ sein. warum auch immer lustig / intellektuell/ etc.? zwei iphones sind besser als eins. schön, dass brudl und eva das geschenk soo viel freude macht.
01.01.10 party hard till the morning. ein hoch dem brautpaar. der walzerpartner kommt beim neujahrskonzert zum einsatz. besser spät als nie.