extras 2001

meine page und ich wurden beurteilt und kommentiert

gerade ihre schokoladeseite betrachtet. sehr beachtlich, geradezu beeindruckend, um nicht zu sagen ueberwaeltigend! (stefan, 17.12.01)

gastronomische homepage 🙂 selten wo so lang ohne grund picknblieben (thomas, 13.11.01)

das ist eine, die sich ‚i am what i am‘ vom dj wuenscht, ‚we are the world‘ zum wichtigsten lied des 20. jahrhunderts waehlt und rem gut findet. (gundi, 05.10.01)

well I was about to write you how much your hp sucks but then I realized that at once it was made for other girls and that it could be also defined as some kind of art to be able to collect so much of whatever it is that noone could anyhow be interested in.
(eintrag ins guest book von einem, der nicht ordentlich englisch kann, keine eigene homepage hat und noch dazu anonym bleiben will – trotzdem lustig genug, um es hierher zu stellen, 30.08.01)

du bist ein boeses weib (lilli, 10.08.01)

faszinierend, dass eine frau, die so viel spricht, auch so viel schreiben kann 🙂 .. das tagebuch ist super! haette ich so eines, haette ich gestern geschrieben: als es morgens klingelte, standen die zeugen jehovas vor der tuer. ihre passende lektuere: erwachet. .. und beim twinni ess ich auch am liebsten das gruene (eigentlich am liebsten diesen schokoueberzug). und die maus am mars ist mein held. (petra, 25.07.01)

zu angeschlagen um eloquent zu formulieren, bin ich jedenfalls fit genug die erstaunliche schoenheit deiner sprache zu wuerdigen. ich habe deine homepage geliebt. dem volk, das im dunklen sass, ist ein helles licht erschienen! (alexander, 25.07.01)

deine kommunikationsformen wuerde ich mittlerweile als interessante version des cross media publishing bezeichnen. mailempfaenger in der warteschlange bekommen querreferenzen aus anderen thematischen threads zu lesen, eigener input („brain & penis“, fragebgen) taucht an verschiedenen stellen auf der hp und in birschits konversation wieder auf, jeder kennt jeden beinahe und doch nicht – und am ende wird’s fast zum kunstwerk. (herwig, 15.05.01)

sophie’s welt, weinkellerfuehrungen, sonnenblumen und tulpen, skala, gunkl, conrad shop, landungsklatscher, cafe latte.. wenn’s da also jemanden gibt, der fuer sich dieselben dinge entdeckt hat wie ich fuer mich, dann ist das zumindest interessant genug, um die pein icq auf sich zu nehmen. and if this is as good as it gets, it is still good enough. (piz, 26.04.01)

eine weniger schnelle auffassungsgabe wuerde dir viele probleme ersparen ;-)) (oliver, 21.04.01)

„vielleicht hab ich dich aus reizueberflutungspraeventionsgruenden verdraengt“ (stefan, den ich vor vielen jahren kannte, dem ich virtuell wieder begegnet bin und der sich nicht an mich erinnern kann, 15.04.01)

.. ein zaeher gegner .. das fraeulein birgit .. hat immer noch eine hintertuer offen .. (heino, 05.04.01)

ob ich birschit’s page oefter les? taeglich in der frueh. gleich nach standard.at und wissen.de (r., 04.04.01)

… zu uebertrieben schien sie mir, zu viel des guten, an manchen stellen, damals. jetzt, auf den zweiten blick aber eigentlich gar nicht mehr so. vielleicht war’s die morgenstund‘ (harald, 29.03.01)

ist uebrigens eine highly intelligent page, die deine, schlau, zurueckhaltend, offensiv, aber nicht angeberisch, forsch, aber nicht boesartig. bravo. (martin, 16.03.01)

du hast dich total lieb dargestellt, deine vorlieben, dein leben. so viele kleinigkeiten, die sonst niemand beachtet – du gibst ihnen bedeutung, sinn. ich hab sie als wunderschoen empfunden… schlicht und doch so voller geist. ich werde noch des oefteren vorbeikommen, ideen klauen .. (quirxt, 30.01.01)

hab grad gschaut ;-))) wow..!! hab schon lang nicht mehr so nette aneinandergereihte woerter gelesen ;-))) (matthias, 29.01.01)

dein eintrag vom 22.1. lehrt mich, dass es selbst ueber eine sehr gute freundin immer wieder was neues zu erfahren gibt … kann dir nur zustimmen … war sehr sehr fein und ist jederzeit eine wiederholung wert (egal ob zu zweit oder zu dritt)!!! (claudia, 29.01.01)

was ich immer sehr an dir geschaetzt habe: humor, schlagfertigkeit und offenheit (christian, 27.01.01)

„quirlig wie 19, frauig wie 28 und anmutig wie 45. ich glaub, du vereinst das alles in dir“ (fred)

„ich liebe birschits page … das bist eindeutig du!!! so hab ichs mir erwartet … genauso und nicht anders!!!“ (claudia)

„kompliment zur stilvollen abgrenzung von der deppen-homepagewelt … dass die reaktionen auf deine hp deinen erwartungen entsprechen, sollte nicht weiter verwunderlich sein. immerhin ist es dir offenbar gelungen, einige dinge, die birschit in real life ausmachen, in nullen und einser umzusetzen. uebrigens versetzt es mich immer wieder in kleine aufregung (jaaaa, jaaaa, das sind die kleinen freuden des lebens *ggg*), auf deiner seite „caro diario“ zu lesen.“ (herwig)

„mich hat es doch glatt aus den socken geworfen, da du eine hp hast. nett und fein is sie wie die erstellerin“ (hans)

FAMILIENAUFSTELLUNG (30.12.01)
die sogenannte familienaufstellung ist eine von bert hellinger stark beeinflusste methode, die es auf oft verblueffend einfache weise ermoeglicht, uralte, oft ueber generationen weitergegebene traumata (schuldgefuehle, aussenseitertum, anerkennungsverweigerung etc.) zu erkennen und aufzuloesen. diese verstrickungen koennen zu psychischen und somatischen stoerungen und erkrankungen fuehren (bulimie, angst vor naehe, maennern, frauen, erfolg .. helfersyndrom, selbstmordgefaehrdung, krebs, aggressivitaet, selbstaufopferung, alkoholismus uam.), wobei die betroffenen nicht im entferntesten ahnen, dass sie in vielen faellen eigentlich die geschichte eines verwandten wiederaufgenommen haben, um so im familiensystem einen ausgleich, eine balance, zu schaffen.

DER HERR DER RINGE (29.12.01)
j. r. r. tolkiens beruehmte fantasy-trilogie handelt von persoenlichem mut und dem kampf des guten gegen das boese. sauron, der „dunkle herrscher“ von mordor, will mit hilfe des ringes, der immense macht verheisst, mittelerde und damit auch das auenland, die heimat der hobbits, beherrschen. sie sind im besitz des ringes und fuer einige von ihnen beginnt eine reise voller herausforderungen und gefahren auf dem weg zum schicksalsberg, wo der ring zerstoert werden soll. in diesem spiel uebernehmen die spieler die aufgabe der gefaehrten. sie treten gegen sauron an und versuchen, mittelerde zu retten. sechs verschiedene, der tolkienschen dramaturgie folgenden spielplaene geben den spielern das gefuehl, immer wieder neuen abenteuern, gefahren und herausforderungen entgegenzugehen. der weg fuehrt vom auenland ueber die trollhoehen durchs nebelgebirge schliesslich ins land mordor. auch im spiel ist die beherrschende frage: siegt am ende die gemeinschaft oder etwa doch der dunkle herrscher?

CARCASSONNE (28.12.01)
c. ist ein legespiel, in dem es darum geht, staedte und strassen zu bauen. jeder spieler zieht karten, die jeweils eine baueinheit darstellen. diese kommen nach einer zufaelligen reihenfolge ins spiel. daher ist langfristige planung kaum moeglich und die chancen sind fuer jeden gleich. bei fertigstellung wird abgerechnet, wobei jeder abgeschlossene bau eine bestimmte zahl an punkten bringt. fuer 2 bis 5 spieler ab 10 jahren.

DAS UEBERFLUESSIGSTE WEIHNACHTSGESCHENK (25.12.01)
man hat mir ein lieb gemeintes geschenk gemacht, das aber ueberhaupt nicht meinem geschmack entspricht. man kann es sich nicht mal ansatzweise vorstellen. ein blumiges (!) ding, das zum reisen gedacht ist – aehnlich einem necessaire aber viel sinnloser, denn es passt kaum was rein und das was reingeht, muss flach sein. dreiteilig, mit zipferschluessen, zum zusammenfalten .. naja – kanadische 70er jahre glaube ich. die schenkerin hat es von ihrer schwester, die in toronto wohnt, es wurde nie verwendet und an mich weitergegeben „fuer meine vielen reisen“

PEZ (24.12.01)
1927 war die geburtsstunde von pez in traun. eduard haas positionierte das mit wertvollem pfefferminzaroma versehene candy als ‚das mint der vornehmen welt‘. erst als pez, dessen name uebrigens eine kombination aus dem ersten, mittleren und letzten buchstaben der urgeschmacksrichtung pfefferminz ist, 1949 in amerika fuss fasste, wurden kinder als zielgruppe entdeckt. 1950 folgte der erste dispenser. 1962 kaufte man die lizenzen fuer walt disney comicfiguren. die boxen wurden mit den koepfen von mickey mouse, donald und goofy geschmueckt. die marke pez entwickelt sich mit jeder serie immer mehr zum sammlerkult. seit 1965 wurden rund 35 lizenzvertraege mit den produzenten der beliebtesten comic-figuren weltweit abgeschlossen und sicherte pez die treue von generationen in ueber 80 laendern der erde.

GILBERT BECAUD (17.12.01)
der franzoesische chanson-star gilbert becaud ist im alter von 74 jahren gestorben. der komponist, texter und saenger starb auf seinem hausboot auf der seine am rande von paris. er hatte lungenkrebs. seine groessten erfolge feierte der 1927 in toulon geborene becaud in den 50er und 60er jahren. neben edith piaf, jacques brel und yves montand war er einer der ganz grossen des franzoesischen chansons – und einer der letzten noch lebenden dieser garde. zu den bekanntesten plattenveroeffentlichungen becauds zaehlen „nathalie „, „et maintenant“ und „l’important c’est la rose“. ueber jahre folgte ein musikalischer erfolg auf den anderen. parallel schrieb becaud filmmusiken und eine oper, die bald zum festen repertoire in paris zaehlte und trat in zahlreichen filmen auf. 1978 komponierte becaud ein musical fuer die us-saengerin und schauspielerin barbara streisand. insgesamt soll becaud im verlauf seiner ueber fuezigjaehrigen karriere mehr als 400 lieder geschrieben haben.

JEEPERS CREEPERS (11.12.01)
like the classic horror movies, jeepers creepers begins as a harmless sunday drive and quickly becomes a fight for survival, giving a refreshing resurrection to films about what happens when wandering too far out in the sticks. darry (justin long) and sister trish (gina phillips) head home for spring break after a semester at college on a deserted road to „see the country scenery“. unfortunately, the road soon becomes un-deserted by a menace driving an old, banged-up truck that goes pretty fast for its age. later, they see the same lunatic dumping, what appears to be, bodies down a pipe outside a church inhabited only by a few annoying birds. after investigating (does anyone in the world of scary movies actually have a brain?), darry and trish’s suspicions are confirmed after finding hundreds of bodies (some over 20 years old) that have been sliced and diced. and when the creeper comes after them, they realize one of them will be the next body added to the pile ..

AUTOCHTHON (xipolis, 10.12.01)
alteingesessen, bodenstaendig

ERIKA FUCHS IST 95 (APA, 07.12.01)
erika fuchs war entsetzt, als sie vor 50 jahren zum ersten mal ein comic-heft sah. aber dann hat die promovierte kunsthistorikerin die geschichten von micky maus und donald duck schlielich 44 jahre lang ins deutsche bertragen. sprueche wie „dem ingenioer ist nichts zu schwoer“ haben ihr nicht nur bei fans kultstatus verschafft, sondern ihr etliche literaturpreise eingebracht.
aufgewachsen in hinterpommern, studierte die tochter aus gutem hause in lausanne, muenchen und london. erst nach dem zweiten weltkrieg begann die ehefrau eines heizungsfabrikanten und zweifache mutter ihre taetigkeit als uebersetzerin und bekam irgendwann das erste amerikanische micky-maus-heft zur uebertragung in die hand. erst allmaehlich packte sie das vergnuegen an der sprachlichen tueftelei mit den kurzen blasentexten. „an sich ist der amerikanische text vollkommen unuebersetzbar“, sagt sie. wortwitz und anspielungen des originals mussten durch eigene kreationen ersetzt werden. fuchs, sprachbegeistert und belesen in deutscher und angelsaechsischer literatur, war schliesslich in ihrem element. „ich konnte aus dem vollen schoepfen und jeden sprechen lassen, wie es mir spass macht.“ zitate deutscher dichter und denker, flotte jugendsprache und geschwollene redensarten, wortspiele und rhetorische stilmittel – all das floss in die fuchs’schen sprechblasentexte ein. bei der lange verpoenten „peng-bumm“-sprache der comics zog fuchs ebenfalls alle register. sie schuf neue ausdruecke wie „gruebel, gruebel“ oder „seufz“, griff aber auch auf bewaehrtes zurueck. bis zu ihrem 89. lebensjahr war die ruestige alte dame disneys deutsche dichterin. dann liess ihr augenlicht zu sehr nach. erika fuchs lacht: „sonst wuerde ich es auch heute noch machen.“

FONDSWERBUNG DER ERSTEN BANK ERHAELT „BLECHERNEN STIEFEL 2001“ (diestandard, 06.12.01)
die katholische frauenbewegung der erzdioezese wien hat der erste bank den „blechernen stiefel 2001“ fuer die „frauenverachtendste werbung“ des jahres verliehen. grund der kirchenkritik ist die tv-werbung der bank fuer fonds, bei der ein mann ueber fonds spricht und eine junge frau aufgrund seiner worte stoehnend einem sexuellen hoehepunkt zustrebt. „die wahl fiel auf die erste bank, weil bei ihrer werbung fuer fonds kindische maennerphantasien um erotik und geld eine symbiose auf hohem frauenverachtenden niveau ergeben.“

ROBBIE WILLIAMS (amazon.de, 05.12.01)
rw koennte man als ersten boygroupsaenger bezeichnen, der den sprung ins erwachsenenlager geschafft hat. er hat superstarstatus, ist das liebste titelbild linientreuer musikpostillen und bleibt auch angehimmelter posterboy weiblicher teenager. er scheint der derzeit einzige junge rockstar, den jeder mag. nach dem epochalen werk ’sing when youre winning‘ hat er nun das genre gewechselt, sich einen alten traum erfuellt und brachte eine hommage an frank sinatra heraus: ’swing when you’re winning‘. mit herrlichen neuversionen von dem mackie-messer-song, ‚one for my baby‘ oder ‚mr. bojangles‘ wird rw ein junges publikum fuer frank sinatra und das restliche rat pack begeistern. grossartig auch die duette: ’somethin‘ stupid‘ mit nicole kidman und ‚it was a very good year‘, das dank moderner studiotechnik frank sinatra wieder auferstehen laesst. natuerlich koennte man auch zu den originalen greifen. aber rws album macht einfach mehr spass.

KAENGURUH (04.12.01)
als der englische entdecker james cook ende des 18. jahrhunderts nach australien kam, soll er die ureinwohnher beim anblick eines kaenguruhs gefragt haben: „wie nennt ihr dieses tier?“ worauf die aborigines mit „kangoro“ antworteten – das heisst „ich verstehe dich nicht“. haetten sie ihn verstanden, haette cook erfahren, dass das tier ‚arre‘ heisst.

BEZIEHUNGSFAEHIGKEIT (03.12.01)
ihre beziehungsfaehigkeit ist ueberdurchschnittlich (71 %)
sie haben folgende staerken, die sich positiv auf ihre beziehung auswirken:
sie respektieren ihren partner / sie sind offen und ehrlich zu ihrem partner / sie sind grosszuegig und schenken gerne / sie sind nicht nachtragend und vergessen negatives schnell / sie haben humor und verbreiten durch Ihre froehlichkeit gute laune / sie sind in ihrem wesen ruhig und gefestigt.
sie haben folgende schwaechen, die sich negativ auf ihre beziehung auswirken:
sie reagieren oft ueberempfindlich / sie koennen sehr nervoes und hektisch reagieren.

WER ERZAEHLT BLONDINENWITZE? (iqstyle, 02.12.01)
ein mensch, der entweder maennlich ist, aber aufgrund sozialer, koerperlicher oder geistiger nachteile keine chance bei den richtig coolen babes hat oder weiblich und aufgrund sozialer, koerperlicher und geistiger nachteile nicht zum club der richtig coolen babes gehoert.

GEORGE HARRISON (CNN, 30.11.01)
george harrison died in los angeles at 2130 gmt on thursday after a long fight against cancer. harrison was known as the quiet one of the fab four, which conquered the world with 27 number one hits in the united states and britain. his credits with the beatles include the songs, „taxman,“ „here comes the sun“ and „something,“ the latter described by frank sinatra as the greatest love song of all time. the youngest member of the world’s most famous pop group will always be remembered for his devotion to oriental mysticism. it was he who persuaded the other beatles to fly to india and sit at the feet of the maharishi mahesh yogi. after the beatles broke up in 1970 harrison produced a few solo albums, and was the first of the four to top the uk singles charts as a solo artist with „my sweet lord.“ later he helped form the group the travelling wilburys. with harrison’s death, there now remain two surviving beatles, paul mccartney and ringo starr. john lennon was shot to death by a deranged fan in 1980.

ALLES UEBER WERBUNG IN 2 MINUTEN (29.11.01)
du gehst auf eine party und siehst ein attraktives maedchen auf der anderen seite des raumes.
.. du gehst zu ihr und sagst: „hallo, ich bin grossartig im bett, wie waer’s mit uns?“ das nennt man direct marketing.
.. du gibst einer freundin einen hunderter. sie steht auf und sagt: „hallo, mein freund dort hinten ist grossartig im bett, wie waer’s?“ das ist werbung.
.. du gibst zwei freundinnen von dir einen hunderter, damit sie sich in hoerweite des maedchens stellen und darueber sprechen, wie grossartig du im bett und wie heiss du bist. das nennt man public-relations.
.. du erkennst sie wieder. du gehst zu ihr rueber, frischst ihre erinnerung auf und bringst sie zum lachen. und dann wirfst du ein: „ich bin grossartig im bett, wie waer’s mit uns?“ das ist customer relationship management (crm)
.. du ziehst tolle sachen an, laeufst herum und spielst mr. beschaeftigt. du setzt dein schoenstes laecheln auf, laeufst herum und spielst mr. sympathisch. du frischst deinen wortschatz auf und spielst mr. hoeflich. du unterhaeltst dich mit sanfter und weicher stimme, du oeffnest die tuer fuer alle frauen, du laechelst, du verbreitest eine aura um dich, du spielst gentleman und dann gehst du zu dem maedchen und sagst: „hallo, ich bin grossartig im bett, wie waer’s mit uns?“ das ist hard selling.
.. sie kommt herueber und sagt: „hallo, ich habe gehoert, dass du grossartig im bett bist, wie waer’s mit uns?“ das, das ist die kraft der marke.

GESCHMACK (geo, 25.11.01)
„das vokabular der sensoriker ist wenig prosaisch: suess und salzig, sauer, bitter und seit kurzem ‚umami‘ – ein noch umstrittener neuzugang aus dem japanischen, der den geschmack von glutamat beschreibt. huehnersuppe etwa ist umami.“ (gary beauchamp, direktor des monell chemical senses center in philadelphia, der weltweit groessten einrichtung zur erforschung des geschmacks- und des geruchssinns)

HERZINFARKT (bild der wissenschaft, 28.11.01)
forscher des johns-hopkins-zentrums fuer gesundheitsvorsorge haben in einer langzeitstudie mit rund 600 personen herausgefunden, dass neben den klassischen risikofaktoren fuer einen herzinfarkt vor allem auch die innere einstellung eine grosse rolle spielt. demnach erlitten personen, die von ihrer grundeinstellung optimistisch waren, weniger haeufig einen herzinfarkt als die pessimistischen.

MONSTERS, INC (20.11.01)
monsters, incorporated is the largest scare factory in the monster world and james p. sullivan (john goodman) is one of its top scarers. sullivan is a huge, intimidating monster with blue fur, large purple spots, and horns. his scare Assistant, best friend and roommate is mike wzowski (billy crystal), a green, opinionated, feisty little one-eyed monster. the cast of characters also includes the factory’s ceoO, a crablike monster named henry j. waternoose and the snake-headed, beguiling receptionist celia. one of the top scarers is a sarcastic chameleon monster named randall boggs (steve buscemi). visiting from the human world is boo, a tiny girl who goes where no human has ever gone before.

MAENNLICHE HOMOSEXUALITAET (brockhaus, 20.11.01)
.. war bis 1974 in deutschland grundsaetzlich strafbar, danach noch mit minderjaehrigen. erst seit mai 1994 ist paragraph 175 strafgesetzbuch aufgehoben und durch einen geschlechtsneutralen schutz ersetzt.

CARPE DIEM! (brockhaus, 19.11.01)
diese lebensregel findet sich in den ‚oden‘ des roemischen dichters horaz, wo es heisst: carpe diem quam minimum credula postero (greif diesen tag, nimmer traue dem naechsten‘). sie laesst sich auch mit ’nutze den tag!‘ oder ‚geniesse den augenblick!‘ wiedergeben und wird dementsprechend entweder als aufforderung zitiert, seine zeit nicht mit nutzlosen dingen zu vertun, oder als rechtfertigung fuer eine auf genuss und diesseitige lebensfreude ausgerichtete einstellung, die wenig sinn im aengstlich-vorsorgenden sparen und planen fuer die zukunft sieht.

CHARLOTTE COLEMAN (der standard, 17.11.01)
london – die britische schauspielerin charlotte coleman, bekannt aus „four weddings and a funeral“ ist im alter von 33 jahren nach einer massiven asthma-attacke verstorben. an der seite von hugh grant hat charlotte coleman die rolle von scarlett gespielt, mit der er seine wohnung und seine konfusion teilt. fuer die rolle war coleman fuer den hoechsten britischen filmpreis (bafta) nominiert worden.

MADONNA (cnn entertainment, 14.11.01)
madonna may be the bitchiest and bossiest woman in pop music or the most beloved. she may be an emotionally insecure manipulator — who (shock! horror!) uses men and throws them away. or she may be just an old-fashioned girl looking for the traditional twosome: love and marriage. but one thing she doesn’t do is kiss and tell — that’s left for the biographer. two unauthorized biographies published this month both tout supposed fresh new insights into the life and love life of the pop and cultural phenomenon who has reinvented herself with almost every one of her 14 hit albums and had more no. 1 singles than the beatles or elvis presley. yet madonna, 43, mother of two, twice married and the most successful female recording artist of the 20th century, is neither ready nor willing to set the record straight by writing her own autobiography.

BELOW THE LINE SERVICES (marion, 13.11.01)
sonderwerbeform , die den konsumenten ueberraschen soll .. marketingmassnahme, die nicht auf eine breite oeffentliche wahrnehmung zielt, sondern auf eng umrissene kundengruppen. diese versucht man direkt und ohne streuverluste zu erreichen zb. mit ‚direct mail‘. wenn es gelingt, die zielgruppe genau einzugrenzen (durch techniken wie data mining), kann diese marketingform deutlich wirksamer sein als herkoemmliche methoden ‚above the line‘. nicht zu verwechseln mit ‚unterschwelliger werbung‘, mit der in den 60er jahren erfolglos experimentiert wurde. dabei versuchte man, suggestive einzelbilder unterhalb der wahrnehmungsschwelle in filmbotschaften einzuschleusen, die direkt auf das unterbewusstsein wirken sollten.

WIE VIEL TRAUST DU DIR SELBST ZU? (12.11.01)
gehoerst du zu den menschen, die oft etwas sagen wie: ‚ach, ich kann ja gar nicht malen (oder schreiben, planen, kochen etc)‘, ‚ich bin einfach nur mittelmass‘, usw.? solche gedanken sind echte erfolgskiller, denn mit ihnen programmieren wir uns systematisch auf misserfolg! erfolg wird niemanden in die wiege gelegt und sitzt nicht in den genen. erfolg haengt nicht von den aeusseren umstaenden ab und hat in summe viel weniger damit zu tun, was wir koennen, als viel mehr damit, was wir aus uns machen. erfolg beginnt also im kopf. erfolg beginnt mit dem, was du denkst und mit dem, was du dir zutraust. zum stoppen der erfolgskiller hier ein sehr wirkungsvolles zauberwort .. es besteht aus nur 4 buchstaben, aber es kann dein leben veraendern: NOCH. .. probier es gleich aus, indem du nicht mehr sagst ‚ich kann etwas nicht‘ sondern: ‚ich kann es noch nicht‘ .. statt ‚ich habe es nicht geschafft‘ – ‚ich habe es noch nicht geschafft‘ .. etwas noch nicht zu koennen, oeffnet alle tueren, es zu lernen und ebnet damit den weg zum erfolg. und wenn du jetzt denkst ‚das glaub ich nicht‘, dann versuch es doch einmal mit dem satz ‚das glaub ich noch nicht ‚ ..

11. SEPTEMBER (11.11.01)
’11. september‘ ist das pons-wort des jahres 2001 nach knapp elfmonatiger frequenzanalyse und wortbeobachtungen. ’11. september‘ wurde in der berichterstattung zwar vom begriff ‚terror‘ noch uebertroffen, es spiegelt aber besonders deutlich die veraenderungen nach den anschlaegen in den usa wider: „der begriff ’11. september‘ sowie die in den medien erfolgende einteilung der welt in eine zeit ‚vor dem 11. september‘ und ’nach dem 11. september‘ stehen als symbol eines umbruchs, einer zeitenwende im kollektiven empfinden vieler menschen“, so die aussendung.

UMGANG MIT DER ZEIT (quelle unbekannt, 05.11.01)
ein alter professor wurde gebeten, eine vorlesung ueber sinnvolle zeitplanung zu halten. er hatte nur eine stunde zeit sein wissen zu vermitteln. zuerst betrachtete der professor einen nach dem anderen. dann verkuendete er: „wir werden ein kleines experiment durchfuehren.“
er zog einen grossen glaskrug unter seinem pult hervor und stellte ihn vor sich hin. dann holte er etwa ein dutzend steine, so gross wie tennisbaelle, hervor und legte sie sorgfaeltig einen nach dem anderen in den krug. als der krug bis an den rand angefuellt war und kein weiterer stein mehr darin platz hatte, blickte er auf und fragte seine schueler: „ist der krug voll?“ – alle antworteten: „ja!“
er wartete kurz und fragte: „wirklich?“ dann verschwand er erneut unter dem tisch und holte einen mit kies gefuellten becher hervor. sorgfaeltig verteilte er ihn ueber die steine und ruehrte dann um. der kies bahnte sich seinen weg zwischen den steinen bis auf den boden des kruges. der professor blickte erneut auf und fragte sein publikum: „ist dieser krug voll?“
dieses mal begannen seine schueler seine darbietung zu verstehen. einer von ihnen antwortete: „wahrscheinlich nicht.“ „gut.“, antwortete der professor. er verschwand unter seinem pult und diesmal holte er einen eimer sand hervor. vorsichtig kippte er den sand in den krug. der sand fuellte die raeume zwischen den steinen und dem kies aus. wieder fragte er: „ist das gefaess jetzt voll?“
dieses mal antworteten seine schueler ohne zu zoegern: „nein!“ gut, sagte der professor. und er nahm die wasserkanne, die unter seinem pult stand, und fuellte den krug bis an den rand. dann blickte er auf und fragte: „was koennen wir wichtiges aus diesem experiment lernen?“
der mutigste unter seinen schuelern dachte an das thema der vorlesung und antwortete: „daraus lernen wir, dass selbst wenn wir denken, dass unser zeitplan schon bis zum rand voll ist, wenn wir es wirklich wollen, wir immer noch einen termin einschieben knnen.“
„nein.“, antwortete der professor, „darum geht es nicht. was wir wirklich aus diesem experiment lernen koennen ist folgendes: wenn man die grossen steine nicht als erstes in den krug legt, werden sie spaeter niemals alle hineinpassen.“
es folgte ein moment des schweigens. dann fragte er: „was sind im leben die grossen steine: gesundheit, familie, freunde, die realisierung von traeumen, das zu tun, was spass macht, dazulernen, eine sache verteidigen, entspannung, sich zeit nehmen …? wirklich wichtig ist, dass man die grossen steine in seinem leben an die erste stelle setzt. wenn nicht, laeuft man gefahr, es nicht zu meistern. wenn man zuallererst auf kleinigkeiten achtet, hat man nicht mehr genug zeit fr die wichtigen dinge. deshalb vergesst nicht, euch selbst zu fragen was sind die grossen steine in meinem Leben? legt diese zuerst in den krug.“
mit einem freundlichen wink verabschiedete sich der alte professor von seinem publikum und verliess den saal.

BLASEN (04.11.01)
bitte nicht blasen! auch wenn es im volksmund so heisst, ist das nicht woertlich zu nehmen. tatsaechliches blasen ist nicht nur fuer beide unangenehm, luft in der vagina kann sogar zu schmerzhaften infektionen fuehren. (max online)

TEST: BIN ICH EIN BIEST? (01.11.01)
was dir an biestigkeiten einfaellt, ist ziemlich stark. du hast einen messerscharfen verstand, blitzschnelle ideen und immer eine schlagfertige antwort parat. das ist fast schon genial, nur leider nutzt du das nicht nur im positiven sinn, sondern bohrst auch in den wunden deiner mitmenschen rum. es macht dir nichts aus, aerger zu bekommen. man bewundert dich, deine ideen und deine ehrlichkeit.

QUE SERA SERA (19.10.01)
jay livingson, dreifacher oscar-preistraeger und komponist von mehr als 75 filmmusiken, ist 86jaehrig in los angeles gestorben. zu seinen groessten hits zaehlten ‚que sera, sera‘, ‚mona lisa‘ und die musik fuer die tv-serie bonanza.

CAMDEN (13.10.01)
der camden market ist groesser, lauter und juenger als covent garden. hier finden sich neben den ueblichen flohmarkt-krimskrams-staenden zahlreiche modedesigner und kuenstler. illegale cd- und video-kopien werden hier ebenso wie wasserpfeifen und ‚extra long cigarette papers‘ verkauft. wer vom durchwuehlen der weit verzweigten – nur teilweise ueberdachten – staende eine kleine erholung braucht, der findet am angrenzenden kanalsystem sicher einen ruhigen platz.

SOLAS (04.10.01)
die einsamkeit beginnt, wo die kommunikation und das verstehen enden. benito zambranos melodram verdeutlicht diesen verhaengnisvollen zustand auf beeindruckende weise. anhand der beziehung oder besser nicht-beziehung zwischen seinen protagonisten – den mitgliedern einer patriarchalisch regierten familie – und den daraus resultierenden daseinsproblemen, liefert der regisseur pausenlos identifikationsflaechen, die dem zuschauer keinen fluchtweg offen lassen. ein faszinierender psychotrip.

GIDDYUP (roy, 27.09.01)
by the way „giddyup“ means four things….
1. excellent
2. i agree
3. lets get going
4. to have sex from behind.
who you are speaking to and in what situation depends on the meaning.

AUSZUG AUS DER STRAFANZEIGE WEGEN VERDACHT DER FUNDUNTERSCHLAGUNG (18.09.01)
in der tasche befanden sich folgende gegenstaende:
mobiltelefon NOKIA 7110, farbe dunkelgrau mit drei kleinen rosafarbenen aufklebern, motiv „hello kitty“; wert 5000 s, mit sim karte (vertragskarte)
graue grosse stoffbrieftasche, firma mandarina duck mit inhalt: 15.000 oes, ca. 400 australische dollar, ca. 50 dm in kleinen scheinen, visa card (bank austria), kontokarte der bank austria, garagenticket des hotel intercontinental, mitgliedskarte csa, mitgliedskarte der zusatzkrankenversicherung, verschiedene rechnungen und diverse mitglieds- und bonuskarten
– kleines schwarzes lederetui mit 30 persoenlichen, beruflichen visitenkarten
– autoschluessel fuer vw beetle mit hello kitty anhaenger
– lippenstift und kugelschreiber

INCENTIVES (danke waltraud, 31.08.01)
‚hh?‘ das kommt immer. ‚incentives…wie?‘ klingt nach parfuemkreation. einem brennstoff. oder so. ‚komplett falsch‘, grinst birgit: incentive heisst uebersetzt motivation. meine kunden sind riesige firmen – meist aus australien oder den usa. die wollen ihre mitarbeiter anspornen, indem sie gute leistungen mit einer fetten reise belohnen. tja, und genau die organisier ich.‘ und nein. sie ist nicht die tante mit dem regenschirm, die einen ganzen rattenschwanz an touris herumschleift. birgit plant trips, die sich ein einzelner gar nicht leisten knnte. und mietet schon mal das ganze riesenrad. oder schraege oldtimer zum rallye-fahren. fuer hundert, manchmal sogar tausend (!) teilnehmer. ’seitenblicke-gucken gehoert zum job‘ lacht sie. nicht wegen der schickis, sondern wegen der party-locations. ‚da hol ich mir oft ideen.‘ eineinhalb jahre dauerts, um ein grosses incentive von a bis z zu planen. birgit bucht hotels. kuenstler fuer performances. tourguides, die mit den gaesten sehenswuerdigkeiten abklappern. checkt menus mit chefkoechen ab. tausend details, die einen zur verzweiflung treiben koennen. wie die sache letztes jahr. 500 leute sollten in historischen kostuemen speisen. es war schwer genug, so viele kostueme ueberhaupt aufzutreiben. aber die teile vorher zur anprobe herzuschaffen und umaendern zu lassen, war echt ein hammer. nerven wie drahtseile koennen in diesem job nicht schaden. und: wer keinen schimmer von der tourismus-branche hat, ist verloren, weiss birgit. sie hat tourismusmanagement studiert und in hotels gejobbt. kennt also die ablaeufe dort genau. ‚das hilft echt. wenn ein hotelchef sagt, irgendwas klappt nicht, hab ich genug ahnung, um realistische loesungen vorzuschlagen.‘

AALIYAH (25.08.01)
12.10. 1997 – John Denver
27.08. 1990 – Stevie Ray Vaughan
31.12. 1985 – Rick Nelson
10.12. 1967 – Otis Redding
05.03. 1963 – Patsy Cline, Cowboy Copas, Hawkshaw Hawkins
03.02. 1959 – Buddy Holly, J.P. Richardson, Ritchie Valens
15.12. 1944 – Glenn Miller

GESCHLECHTERTEST (17.08.01)
bei der einrichtung des hormonhaushalts wurde ihnen ein ueberdurchschnittlich hoher testosteron-etat bewilligt. das ist aber nicht schlimm. freuen sie sich ueber ihren kraeftigen koerper und ausgezeichneten orientierungssinn, denn sie wissen immer, wo sie stehen. sie verfuegen ueber klaren verstand, haben alle sinne beisammen und ihr leben im griff. kollegen schaetzen ihren rat. stutenbissigkeit ist fuer sie ein fremdwort, popularitaet ihr zweiter vorname. sie koennen sich gezielt inszenieren, ohne als rampensau zu gelten. lebensqualitaet brauchen sie nicht abzukupfern. sie setzten die standards!

11.08.01
die erste nacht er schnarcht, er stinkt. ich moechte gehen. scheisse, ich wohne hier (gundi)
.. weil maenner mit 50 alle glauben, sie sehen aus wie sean connery (gundi)

GETRÄUMT
26.07.01 .. von amacord, christoph, inzestuösen gedanken .. wieder mal sehr sehr strange. träumt man immer nur wirres zeug?
24.07.01 .. mit dominic wieder in einer mini-wg sehr eigenartig mit schaufenstern. wie sich dann später herausstellte, war ein teil der wohnung der öffentlichkeit zugänglich. und zwar ungewaschenen studenten im alternativlook, die die fenster mit plakaten zuklebten. die eltern waren in der nähe in einem sehr kleinen haus mit vollkommen überdimensionierten möbeln. ich wollte dann den teil der wohnung mit den schaufenstern dazumieten, aber aus mir unerfindlichen gründen war das exorbitant teuer.
23.07.01 .. autounfall gehabt (in der parkgarage den schranken durchfahren) .. mein lieber freund boris war ein kettenrauchender hooligan. in nur zwei stunden von den niederlanden, wo ich in einer suite im (nicht existenten) four seasons gewohnt habe, nach wien gefahren.

BEATE UHSE (19.07.01)
die nachfrage erkennend schrieb sie 1947 eine broschüre mit dem programmatisch anmutenden namen „schrift x“. binnen kurzer zeit waren 32.000 stück abgesetzt. 1949 folgte der erste achtseitige katalog für „ehehygiene-bedarf“. der grundstein für das „seximperium“ war gelegt: die börsenotierte beate uhse ag wird heuer 216,8 mio. euro umsetzen.
beate uhse ist für die deutschsprachigen der inbegriff des abgrunds namens sexualität, in den der bürgerlich vergesellschaftete mensch mit abscheu und begierde blickt. bigotterie war stets beates business. das zeigt sich auch an ihrem großen medienerfolg: denn während sie einerseits mit den subversiven sexträumen ganzer völker handelte, war sie andererseits in jeder talk show eine sichere nummer – stets freundlich, korrekt und aufgeräumt, eine braungebrannte geschäftsfrau, die obenhin über die verschiedenen neigungen ihrer kunden referierte und dabei so viel wollust verströmte wie ein öffentlicher nacktbadestrand. beate uhse hat wie kaum jemand sonst die mechanisierung des geschlechtsverkehrs vorangetrieben. sie hat länder und leute mit dildos, puppen und wäsche versorgt und bewirkt, dass auch frauen sich einen gerätepark anschaffen können, ohne unter dem gedankenbild der prothese zu leiden.

TOLERANZ (18.07.01)
(birschit) gundi hat gemeint, die toleranz für andere sinkt, sobald man jemanden hat, der genau so ein gesprächspartner und mensch ist, wie man ihn sich immer vorgestellt hat. und sie hat nicht ganz unrecht. bei manchen fallen mir jez fehler auf, die ich früher nie xehn hab. und ich denk mir .. wieso verbring ich zeit mit xy, wenn ich doch eigentlich mit z. zusammensein will?
(MrXXX30) was für menschen haben plötzlich was für fehler?
(birschit) naja – menschen allgemein. ich seh im moment, daß ich mir mit a. am meisten zu sagen hab. die zeit mit ihm ist die für mich qualitativ hochwertixte. ich möchte sie also mit ihm verbringen. nicht notwendigerweise mit ihm allein. aber ich will, daß er dabei ist.

FRED NEIL (12.07.01)
folk singer fred neil, who had such hits as „everybody’s talkin‘ “ and „candy man,“ was found dead saturday of natural causes in his home. he was 64.

GARTENZWERGE (11.07.01)
strasbourg, france – more than 100 garden gnomes and other statues have been found assembled on a roundabout in eastern france. some were set up to spell out „free the gnomes,“ leading police to believe that the prank culprits are members of a group known as the garden gnome liberation front. the group, which advocates „freeing“ gnomes and „returning them to the wild,“ gained public attention in the 1990s. but after a ringleader was fined and sent to prison in 1997 for his part in the disappearance of 150 gnomes, the group faded from the limelight. in 1998 it came back into the public eye after staging a mass „suicide“ with 11 gnomes dangling by their necks under a bridge at briey in eastern france. a letter found nearby said: „when you read these few words we will no longer be part of your selfish world, where we serve merely as pretty decoration.“

DER SPAZIERGANG (08.07.01)
zur kulturellen alltagspraxis wurde der spaziergang, als sich vor 200 jahren das moderne bürgertum formierte. spazieren gehen bedeutete damals flanieren in einer entsprechend gestalteten umgebung. in wien wurden die kaiserlichen gärten für den bürger geöffnet: der augarten 1775, der prater ein jahr später. der bürgerliche spaziergänger bewegte sich nicht in freier wildbahn, sondern in einer behutsam domestizierten natur. der spaziergang entwickelte sich zum geselligen zeitvertreib, von dem sich der bürger erholung, naturgenuss, politisches räsonnieren, sehen und gesehenwerden versprach. spaziergänger laufen leicht gefahr, mit bloßen müßiggängern und zeitvergeudern verwechselt zu werden.
seit 30 jahren beschäftigt sich lucius burckhardt mit der soziologie und ästhetik des spaziergangs. er erhebt den spaziergang zur kunstform, zum ästhetischen wahrnehmungslehrgang. sein credo lautet: die natur wird erst im kopf des betrachters zur landschaft. auch das bild einer stadt ist ein konstrukt der wahrnehmung, das räumlich erst durch den spaziergang entsteht.
die kulturwissenschafterin gudrun könig meint, dass die „ritualisierte form des zielgerichteten spaziergangs“ in der zukunft verschwinden wird. als kulturpraktik, die das leben entschleunigt, könnte der spaziergang allerdings erhalten bleiben. beim spazieren gehen wird die betriebstemperatur der maschine mensch heruntergefahren. der langsamere pulsschlag des spaziergängers könnte gleichzeitig seine wahrnehmungsfähigkeit erhöhen.

ABU (07.07.01)
„abu“ ist das erste europäische elefantenjunge, das durch künstliche besamung gezeugt wurde. der samen wurde dem elefantenbullen „tembo“ (17 Jahre alt) aus dem colchester zoo (uk) entnommen und mit austrian airlines eingeflogen. für die wissenschaftliche überwachung und die koordination der künstlichen besamung war ein team des berliner instituts für zoo- und wildtierkunde, dr. harald m. schwammer, der zuständige abteilungsleiter des tiergartens, und sein elefantenpflegerteam verantwortlich.

GOOGLE TRANSLATOR – AUSZÜGE (04.07.01)
‚everyone depp has today already homepage. and which others can do, I can also. only better (as one states).‘
‚I think – thus am I. think I positively – gain I.‘
‚I do not believe that cows lila are I white it‘
’selection to asshole daily has unique man won, who into krieau the armchair, which we for whom to others kept free, with which comment „where anybody does not draufsitzt, can not filled its “ removed and carried off.‘

DIENSTLEISTUNG (02.07.01)
wer mit gutem service wirbt, erzeugt eine entsprechend hohe erwartungshaltung und umso mehr enttäuschung, wenn sie nicht erfüllt wird. grundvoraussetzung für gutes service ist jedenfalls eine exzellente ausbildung der mitarbeiter.

PRESENT (13.06.01)
today is a gift.
yesterday is …. history.
tomorrow is …. mistery.
today… is a gift.
thats why they call it the present.
(dr. stephan kopp war so liebenswert, mir diesen teil des geschwister pfister programms wiederzugeben. ich habe es bedauerlicherweise nicht geschafft, selbst dort zu sein.)

TSCHURIFETZEN – georg danzer (11.06.01)
dies ist die geschichte vom tschurifetzen / die ihnen ich erzähln wü jetz’n / sie is a bisserl kompliziert / ich hoff‘, daß ihnen ned schwindlich wird / die sache, die is nämlich die / ich bin liiert mit der marie / sie wohnt scho seit an jahr bei mir / und ab und zu werd‘ ich intim mit ihr // sie wer’n jetzt frag’n: was is a tschurifetzen? / also, ohne ihr gefühl zu verletzen / des is a tüachl, bitte sehr / was ma nimmt nach dem geschlechtsverkehr / ma sollt‘ es also nicht benutzen / zum schuhe- oder fensterputzen / ma hat’s halt liegen griffbereit / unterm bett, ist’s wieder an der zeit // doch gestern war des fetzerl weg / nicht aufzufinden, in kan eck / ich greif, wie unter’m bett ich’s suach / nur eine in an murdstrum luach / bei uns wird nämlich nie gesaugt / weu der marie des ned so taugt / statt saugen tuat sie lieber wetzen / desweg’n brauch i den tschurifetzen! ..

ABSEITS (03.06.01)
ein spieler steht im abseits, wenn er im moment der ballabgabe (aus dem laufenden spiel heraus) der gegnerischen torlinie näher ist als der letzte feldspieler der gegnerischen mannschaft UND ins spielgeschehen eingreift. ein spieler kann also 90 minuten auf der gegnerischen torlinie sitzen, sich sonnen und ein gutes buch lesen und ist trotzdem nicht abseits. dafür ist er vermutlich nach dem spiel sehr allein. (maxim)

KATEGORISCHER IMPERATIV (16.05.01)
melk an der donau / reith im winkel / grins bei landeck / laa an der thaya

FEED BACK ZUR UMFRAGE VON F. (15.05.01)
wie wärs denn mit folgenden 6 symbolen – damit auch männer wählen können:
liv tyler (klassisch, für jedermann), andy mcdowell (für den unverbesserlichen romantiker), dolly buster (für richi lugner), nadja auermann (diese beine..), die süße schwarzhaarige orf-prime-time-ansagerin (so süß..), und abschließend vielleicht – vicky aus txo2 (diese stiefel..)

DOUGLAS ADAMS (10.05.01)
popular culture author and long-time apple supporter douglas adams died friday morning, according to wire service reports, of a heart attack in santa barbara at the age of 49. douglas adams enjoyed a cult following from his library of science fiction / humor books. adams was also an apple enthusiast and recognized by apple through its applemasters program. adams was a regular guest and speaker at macworld expos and worldwide developer conferences. adam’s first book, „hitchhiker’s guide to the galaxy“ sold over 14 million copies and was followed by sequel titles „the restaurant at the end of the universe,“ „life, the universe and everything,“ „so long, and thanks for all the fish,“ and „mostly harmless.“ adams then published two novels about an unusual detective entitled, „dirk gently’s holistic detective agency“ and „the long dark tea-time of the soul.“ he also help authored the interactive computer game „starship titanic.“ for the past years adams been trying to bring hitchhiker’s guide to the galaxy to movie theaters.

YOU MIGHT BE IN THE TRAVEL INDUSTRY IF … (dank an vasek, 09.05.01)
– it’s dark on your drive to and from work
– ‚going for cocktails and dinner‘ is NOT your idea of a nice evening
– food left over from a banquet / meeting is your main staple
– you forget what you look like in anything but a suit
– all the work you were hired to do gets done before 9 and after 5
– you’re already late on the assignment you just received
– your boss‘ favorite lines are ‚when you get a minute..‘ and ‚i have an opportunity for you..‘
– 50% of the people in your company do not know what you do
– the other 50% of the people in your company do not care what you do
– vacation is something you rollover to next year or a check you get every january
– change is the norm
– nepotism is encouraged
– you are forced to clear vacation but all your dates are not possible
– if they are ok, you gonna be called to come back to work on your way to the airport
– you read this entire list and understand it

ICQ (08.05.01)
laprovocazione: was n das für n blinken – hast du mir was gschickt?
zelibor: wer blinkt?
laprovocazione: da hat was geblinkt neben deinem namen auf meiner icq liste. hast du mir was geschickt?
zelibor: von den haag nach wien kamma ja keinen jetlag haben und dinge sehen die’s nicht gibt???
laprovocazione: ähm. nö. kann man nich.
zelibor: ich hab jedenfalls nix gschickt.
laprovocazione: hm
zelibor: schicke nur gefällige wortbeiträge. und nur in diesem fenster.
laprovocazione: gut. sorry. falls es wieder kommt, geb ich bescheid und werde genauestens beschreiben.
zelibor: bitte darum.
laprovocazione: icq macht ja manchmal ganz lustige sachen.
zelibor: ja, ich glaub es gibt keinen menschen, der icq wirklich völlig durchschaut hat.
laprovocazione: keinen einzigen.
zelibor: würd mal gern denjenigen kennenlernen, ders programmiert hat. vermutlich ist der gleich nachher verstorben oder so, und konnte keinem mehr erklären, was da so läuft.
laprovocazione: hihi. so ähnlich muss es wohl gewesen sein.

TRIPOD (04.05.01)
bei suche nach nicht existierenden urls:
– apparently, this page is not compatible with any browsers.
– on the internet, no one can hear you scream.
– the page you requested is taking a coffee break.
– nothing to see here. move along, buddy.
– if you had a nickel for each time you hit an incorrect url, you’d be 5 cents richer right now.
– if at first you don’t succeed, type, type again.
– it only takes one wrong letter to hold back this page, not a nation of millions.
– the page you are looking for has spontaneously combusted.
– this page has been voted off the internet.
– aliens must have abducted this page!
– we sent this page to nasa for testing.
– this page is only viewable by jimmy hoffa, amelia earhart, jim morrison, elvis and howard hughes.
– ‚I remember when the internet only had a few pages, and they all worked‘ – ‚Sure, Grampa…‘
– it looks like the typing class your cat is taking is not 100% successful.
– if you’re reading this, it means this page is no more. it’s probably not your fault.
– the page you wanted is taking a long lunch.
– some folks can see dead people – can you see dead pages?
– sometimes we like to get a little crazy and type in totally random urls to see what happens. this is what happens.

NUR IN AMERIKA (03.05.01)
… ist der pizzadienst schneller als die rettung.
… gibt es behindertenparkplätze vor dem eislaufplatz.
… kauft man hotdogs (die würstel) in zehner- und die zugehoerigen brötchen in achterpackungen.
… bestellen die menschen einen doppelten cheeseburger, grosse pommes frites und dazu cola light.
… stellt man das teure auto in die einfahrt und lagert wertlose sachen in der garage.
… gibt es ‚drive-through‘ geldautomaten mit blindenschrift.
… muss man für medikamente in drogerien ganz nach hinten gehen, während es zigaretten vorne gibt.

PACKUNGSAUFSCHRIFTEN (02.05.01)
falls noch beweise benötigt werden, dass die menschliche rasse durch ihre dummheit zum scheitern verurteilt ist – hier packungsaufschriften von verschiedenen konsumartikeln:
auf einem fön von sears: „nicht während des schlafes benutzen“
auf tiefkühlkost von swansons: „serviervorschlag: auftauen“.
auf tiramisu von tesco’s (auf die unterseite aufgedruckt): „nicht umdrehen“
auf einem bread-pudding von marks & spencer: „das produkt ist nach dem kochen heiss“
auf der verpackung eines rowenta-bügeleisens: „die kleidung nicht während des tragens bügeln“
auf boot’s hustenmedizin für kinder: „nach der einnahme dieser medizin nicht autofahren“
auf nytol schlafmittel: „achtung: kann müdigkeit verursachen“
auf einer tüte fritos chips: „sie könnten schon gewonnen haben! kein kauf nötig! details innen“

DER LIEBHABER (29.04.01)
der mann – schweres erbe. vor allem, weil es für spitzenleistung gewisse vorgaben gibt: zärtlich soll er sein, aber hart im geben und kein kuschelsex-schmuser. lang durchhalten soll er können. und gut küssen. kann sein, dass einer stundenlang streichelt und ihr literweise champagner in den bauchnabel kippt und dann geht gar nichts mehr, weil er seine zunge wie einen feuchten waschlappen in ihren mund stopft. und vielleicht spielt er bravourös auf der klaviatur ihres körpers, hat aber haare am rücken und ist deswegen der falsche. vielleicht lässt dieser katalog weiblicher wünsche manchen sexmüde werden. tatsächlich aber erklärt er, warum fellatio seine absolute lieblingspraktik ist: wer nichts macht, macht auch keine fehler .. (birgit ehrenberg)

HARRY & SALLY ODER SO (27.04.01)
ich hab genug harry+sally-bevor-sie-miteinander-schliefen-beziehungen und weiß daher, daß woanders übernachten nicht unbedingt poppen bedeutet. und wenn schon – es is ein freies land. und natürlich ist mir das thema wichtig. weil es so viele deppen gibt, die mir seit jahrzehnten einzureden versuchen, dass freundschaft zwischen männern und frauen nicht möglich ist. und das ist kacke. ich zb. bin mit fast allen exfreunden sehr gut befreundet.
es wär auch sehr sehr blöd, jemanden als idioten zu bezeichnen, mit dem man einen teil seines lebens verbracht hat. wenn er nämlich einer ist, ist man selbst auch nicht sehr helle … denn man hat ja zeit mit ihm verbracht. und dass sich manche wege trennen ist auch klar. solang also nicht beschiss oder finanzielle ungereimtheiten, mord und totschlag oder ähnliches der grund für die trennung waren, finde ich es nur normal, mit diesem ehemaligen lebenspartner kontakt zu haben. wenn es eine beidseitige trennung war und keiner mehr emotional drinhängt natürlich.

INCENTIVES (oder erläuterungen zu meinem job) FÜR ALLE UNWISSENDEN (26.04.01)
ich bin in einer incoming agentur. oder nenn es event agentur. as you wish. i do not care .. also – meine kunden sind große firmen, die ihren mitarbeitern aufgrund einer hervorragenden leistung eine reise schenken. aber nicht auf individueller basis, sondern alle guten auf einmal. die kommen dann für 3 oder 4 oder 5 oder 6 oder mehr (je nach budget) nächte nach österreich oder prag oder budapest oder wo auch immer hin. wir denken uns was tolles aus für die entsprechende gruppengröße. ein programm, das sie als individualtouristen eher nicht machen könnten. das alles fängt bei 20 leuten an; mein größtes projekt waren bis dato 1000 (auf einmal) .. die meisten sind aus australien .. wir hatten zb. mal den galaabend an einem donnerstag in der hofburg. und mußten 27 busse mit menschen in rokkoko ballkleidern an den demonstranten vorbeibringen. das war ein spaß. hat mich nerven gekostet. und ich mußte davor ins polizeipräsidium, und denen dort erklären, wie es funktionieren könnt .. solche und ähnliche situationen sind mein tägliches brot 🙂

JUST VISITING (24.04.01)
jean reno and christian clavier reprise their roles as 12th century french nobleman count thibault and his servant andré, transported to modern-day chicago when a wizard’s time-travel potion goes wrong. trying to return to their own time, they foil diabolical plots (and wreak comic havoc) in both centuries, including meeting the count’s own descendant (christina applegate) and her scheming fiancé (matthew ross), who will never exist if the count can’t get back to the 12th century.
a silly comedy, a simple – but highly predictable – plot, very good special effects, and some adequate performances make this a pleasant diversion.

FOUR WEDDINGS AND A FUNERAL (22.04.01)
.. stop all the clocks, cut off the telephone, / prevent the dog from barking with a juicy bone, / silence the pianos and with muffled drum / bring out the coffin, let the mourners come. .. let aeroplanes circle moaning overhead / scribbling on the sky the message he is dead, / put crepe bows round the white necks of the public doves, / let the traffic policemen wear black cotton gloves. .. he was my north, my south, my east and west, / my working week and my sunday rest, / my noon, my midnight, my talk, my song; / i thought that love would last for ever: i was wrong. .. the stars are not wanted now: put out every one; / pack up the moon and dismantle the sun; / pour away the ocean and sweep up the wood. / for nothing now can ever come to any good.
(‚funeral blues‘ by w.h. auden)

MARIANNE HOPPE (21.04.01)
„da beschleicht einen tatsächlich der verdacht, dass der innerste kern des genies das nichts sein könnte. kein allerwelt-nichts, wie jenes banale vakuum, das in zig millionen trottelköpfen und -herzen wabert. sondern das magische nichts, das wirkt wie eine baal-statue, der man mit allen privaten schwächen auch die menschlichkeit in den feurigen rachen werfen muss, damit ihre hitze umso mehr einzig und allein die kunst zum glühen bringt“ (matthias heine, die welt)

ONE NIGHT AT MCCOOL’S (10.04.01)
featuring liv tyler, matt dillon, michael douglas, john goodman, paul reiser
one night at mccool’s .. three unsuspecting men and one woman with a dream are brought together by lust, mayhem, bingo, dvds, and the finer points of home decorating.
one night at mccool’s is a sexy, rapid-fire black comedy; and the first project from actor/producer michael douglas production company, furthur films.

TENNISLEHRER UND FITNESSTRAINER FAHREN BEETLE
(beitrag von thomas s. über den 08.04.01)
do gegen zwei uhr steigen ein tennislehrer (t) und ein fitnesstrainer (g) in einen schwarzen vw beetle ein. t war schon vor ein paar monaten von dem raumgefühl in so einem beetle begeistert. g, auch kein unbekannter, trat in der nacht vor ein paar monaten als freundschaftliche begleitung t’s in erscheinung, stellte sogar den ersten kontakt her, letztendlich stieg aber nur t zu. in dieser do-nacht gelingt zunächst beiden der zustieg in das auto mit dem einzigartigen raumgefühl; wer sich allerdings durchsetzen würde, ist bis zum jetzigen zeitpunkt noch nicht abzusehen; wobei t aufgrund seiner vertrautheit mit den umständen aus der nacht vor ein paar monaten einen erotik-bonus vorausliegt, der allerdings den schönheitsfehler hat, auch an einen abbruch aufgrund technischer mängel seitens t erinnern zu müssen. kurze zeit später sind es auch tatsächlich wieder technische mängel, die g, der ursprünglich nur den bescheidenen anspruch hatte, das rennen solange wie möglich offen zu halten, alle möglichkeiten in die hand legen. g allerdings in seiner berufenen besorgnis um die fitness anderer zieht es vor t in seiner not, die ein arges fitnessdefizit an den tag legt, beizustehen – der leser ahnt mehr und mehr, daß t immer wieder an technischen mängeln körperlicher natur scheitert – auch von anderer seite verbringt man den rest der nacht damit, t eine fürsorgliche betreuung zukommen zu lassen. so hat die not t’s die konkurrenzsituation auf heilsame weise entschärft; und was am nächsten morgen übrig bleibt, ist eine amüsierte dreiecksbeziehung, in der sich gleichberechtigte und einander ebenbürtige partner gegenüberstehen, die hand in hand ihren beitrag zur gemeinsamen belustigung leisten, und deren lustgewinn, wie t und g in einer nachbesprechung später feststellen werden, sicher noch ausbaufähig ist.

MELLOW (08.04.01)
mel-low adj; reg. adv. 1. reif, weich (obst) 2. ausgereift, lieblich (wein) 3. sanft, mild (licht), zart (farbton) 4. fig. gereift, abgeklärt (person) 5. angeheitert, beschwipst 6. entspannt
.. und mellow ist auch der name meines autos.

THE WEDDING PLANER (03.04.01)
(with Jennifer Lopez , Matthew McConaughey)
No one understands love and romance like Mary, the most prestigious wedding planner in San Francisco. Specializing in making everyone else’s dreams of love come true, she’s too busy to have a love life of her own. While celebrating her newest and most lucrative account Mary is rescued from a near-fatal collision with a runaway dumpster by a handsome doctor. After spending the most enchanting evening of their lives together, Mary thinks she’s finally found a reason to believe in love. Think again ..

SNATCH (01.04.01)
A diamond heist gone helter-skelter, the rough and tumble world of bare knuckle boxing, a colorful Irish gypsy and .. a dog. Writer-director Guy Ritchie’s highly anticipated SNATCH is a rollicking ride through London’s gangster world, the bustling diamond district and a rowdy gypsy camp.

SOME HELPFUL ABBREVIATIONS WHILE BROWSING INTERNET POSTS 🙂
(dank geht an oliver 26.03.01) …

… „MEN SEEKING WOMEN“
40-ish: 52 and looking for 25-yr-old / artist: delicate ego badly in need of a massage / athletic: sits on the couch and watches football / average looking: unusual hair growth on ears, nose, and back / distinguished-looking: fat, gray, and bald / educated: will always treat you like an idiot / financially secure: I will spend some money on you, in return for which I will expect you to obey my every whim for the duration of your mortal life. / friendship first: as long as friendship involves nudity / fun: good with a remote and a six pack / good looking: arrogant bastard / light drinker: headed for aa / like to cuddle: insecure, overly dependent / open-minded: wants to sleep with your sister but she’s not interested / physically fit: I spend a lot of time in front of mirrors admiring myself / poet: once wrote on a bathroom stall while constipated / reliable: shows up on time – give or take 3 hours / self-employed: jobless and eats nachos all weekend / spiritual: once went to church with his grandmother on easter / thoughtful: says „please“ when demanding a beer / virile: can read 3 penthouse forums without passing out / young at heart: pedophile

… AND HERE’S THE FEMALE SIDE OF THAT LIST:
40-ish: 48 / adventure: has had more partners than you ever will / artist: unreliable / athletic: flat chested / average: looking ugly / beautiful: pathological liar / communication important: just try to get a word in edge-wise / educated: college dropout / emotionally secure: medicated / employed: has part-time job stuffing envelopes at home / enjoys art and opera: snob / exotic beauty: would frighten a martian / feminist: fat / free spirit: substance user / friendship first: trying to live down reputation as slut / in transition: needs new sugar-daddy to pay the bills / light drinker: lush / looks younger: if viewed from far away in bad light / loves travel: if you’re paying / new-age: all body hair, all the time / non-traditional: ex-husband lives in the basement / old-fashioned: lights out, missionary position only / poet: depressive schizophrenic / professional: bitch / rubenesque: grossly fat / romantic: looks better by candle light / stable: boring / tall, thin: anorexic / widow: nagged first husband to death

WAS SOLL SICH IN WIEN VERÄNDERN? (falter, 25.03.01)
„wien soll wieder zu einer liberalen weltoffenen stadt werden, in der sich alle wohl fühlen können außer rückwärtsgewandten, provinziellen und pseudonationalistischen troglodyten“ (milo dor, schriftsteller)
„partik-pablé soll nicht regieren, sondern haider erklären, dass er nicht helene heißt“ (christian rainer, herausgeber)
„ottakring darf auf keinen fall klagenfurt werden. wer nur ein dekagramm urbanen instinkt hat, möchte leben, wo was los ist. unsereins braucht einfach dieses minimum an abwechslung, abweichung und menschen, die unterschiedlich sprechen, verschieden aussehen, anders denken. wenn sie aber hier leben, müssen sie – das ist wohl sonnenklar – auch mitbestimmen und wählen dürfen, ganz gleich woher oder warum sie gekommen, egal, ob sie aus kärnten oder kasachstan geflüchtet sind.“ (wolfgang zinggl, kunstkritiker)
„erstens mehr sex, weniger fpö. motorisierte erste-klasse-leichenwagen. alle parks tag und nacht für das publikum geöffnet. weltverbrüderung dank esperanto“ (kurt palm, regisseur)

ICH DENKE, ALSO BIN ICH DENK ICH POSITIV, GEWINN ICH (21.03.01)
wenn ich in der früh aufwach, sag ich mir: „du hast zwei möglichkeiten. du kannst wählen, ob du guter oder schlechter laune sein willst. und ich will eben guter laune sein. jedes mal, wenn etwas passiert, kann ich selbst wählen, ob ich die leidtragende einer situation sein oder ob ich etwas daraus lernen will. jedes mal, wenn jemand zu mir kommt, um sich zu beklagen, kann ich entweder sein klagen akzeptieren oder ich kann auf die positive seite des lebens hinweisen. ich habe die positive seite gewählt.“

ROBBIE WILLIAMS (13.03.01)
konzert war großartig, irre stimmung, noch nie so erlebt in der stadthalle. aber dafür, daß er sich in der begeisterung gesuhlt und 3 x behauptet hat, wir wären das beste publikum ever, hat er viel zu kurz gespielt. er hat mindestens eine nummer, die er in london xungen hat, bei uns ausgelassen. nämlich ein frank sinatra cover. u2 mit ‚beautiful day‘ und oasis mit ‚wonderwall‘ hat er in wien gebracht.

GESTOHLEN VON EQUINOX (wo er es gelesen hat, hat er vergessen, 05.03.01)
„work like you don’t need the money. share like there’s no tomorrow. love like you’ve never been hurt. dance like nobody’s watching. life is 10% what happens to you and 90% how you react to it.“

SCHREIBEN (03.03.01)
‚Everyone’s a writer, a book is like an arsehole. Everyone’s got one in them. And most of what comes out is, of course, usually … But the point is, it’s better out than in. Most people feel a lot better afterwards, anyway. It helps them work out their frustrations. I’m a great believer in the therapeutic value of writing things down. If everyone did it, the world would be a better, calmer, less hysterical place. And if that means, there are a few more bad novels about, so what?‘
(aus „Bad Heir Day“ by Wendy Holden)

TRAUMFRAUEN (02.02.01)
(miststück30) und jetzt hamma nur von mir geredet!
(miststück30) mist
(laProvocazione) bei mir is eh nix ausgegorenes
(laProvocazione) alte gschichten aufgwärmt
(laProvocazione) trottln ohne ende
(miststück30) *lach*
(miststück30) ist schon ein pech mit uns traumfrauen *lach*
(miststück30) da kommt halt keiner mit *ggg*
(laProvocazione) lol. du saxt es …
(laProvocazione) darf ich das auf meiner hp zitieren?
(miststück30) aber klaro!

MAN LIEST SICH (30.01.01)
is übrigenz ganz schlimm. das bedeutet – wenn ich es schreiben würde – „meld dich nie wieder. ich hab die schnauze voll“ oder wenn ich zu jemandem sag „man hört sich“, ruf ich den sicha nie an. aba es kann auch sein, daß unsere auffassungen hier ein bissl auseinandagehn.

SUPERTAUGE (28.01.01)
… die ableitung: eine sache taugt. etwas taugt. etwas ist tauglich. etwas ist tauge. steigerung: etwas ist supertauge. (vornehmlich im sprachgebrauch der jugendlichen in den 80er jahren zu finden. wieder ausgegraben von ein paar freunden und mir. wir verwenden es gern. weil es jünger macht, so zu sprechen .. und weil es uns zum lächeln bringt)

STREICHELZOO
(zum eintrag von „ihm“ am 26.01.01)
ratten sind attraktive und charmante zeitgenossen. deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn sie von freunden und bewunderern umschwärmt werden … ratten können dazu neigen, jähzornig und nörglerisch zu sein, was ihren mitmenschen den umgang mit ihnen nicht gerade erleichtert … gebieterisch und redegewandt stehen ratten, die im zeichen des wassers geboren wurden, immer im zentrum der aufmerksamkeit, sie haben jedoch auch eine weiche seite, die sie beliebt macht … wasserratten helfen, wo sie gebraucht werden. mit einem starken hang zur menschlichkeit versuchen sie, andere mit ihrer zuversicht und wärme zu trösten … man kann sich also keinen besseren freund als die loyale und aufrichtige wasserratte wünschen.

SMS & CO
man sollte sms innerhalb von 12 (zwölf!) und mehls innerhalb von 48 stunden beantworten, wenn eine frage drin steht.

DAS CAFÉ EINSTEIN IN BERLIN
„der typische kaffeehausgast ist ein bisschen ein müßiggänger auch in seinem beruf. der anwalt, der alles nicht so streng sieht und ein bissl genießt, der geht ins kaffeehaus. der künstler geht logischerweise ins Kaffeehaus. aber es kommen durchaus auch leute zu uns, die wenig zeit haben, die das kaffeehaus nutzen, um wirklich abzuschalten, die einen raum suchen, der kein büro ist, einen raum, der nicht behaftet ist mit privatem, einen öffentlichen raum, in dem sie 15 minuten oder auch eine stunde wirklich zur ruhe kommen“ (wilhelm andraschko, chef des café einstein)

FOTOS (13.1.01)
(jeanluc33) wieso keine fotos?
(laProvocazione) weil nich jeder wissn muß, wie ich ausseh
(jeanluc33) internet is ein spanner-medium
(laProvocazione) mir doch egal. außadem mag ich die hps nich, wo die leut auf peinlichen amateurfotos zu sehen sind. mit katze, eltern und am küchentisch.

TANZCAFÉ JENSEITS
alte schräge plüschbar, ehemaliges animierlokal, manchmal legen noch djs mit jahrgang 33 oder so ihre musikkassetten auf, ganz wien schwört aufs jenseits, wunderwunderwunderschön!

BLUE BOX
„müllers büro“ von niki list wurde hier gedreht, wer den film gesehen hat, der kennt auch die blue box. jeder liebt sie, täglich dj-line. montags „blue cooking“: beste musik serviert zu nicht alltäglichen gerichten. watch out for swing lounge, dominator und tanzboden.

FIRST FLOOR
feinste neue wiener innenarchitektur von eichinger oder knechtl, viel holz, riesenaquarium hinter der bar, zahllose cocktails, sehr schön.

WEINKELLERFHRUNGEN (10.1.01)
„mach ich gern. am liebsten im loire tal. ich hab nich xagt, dass ich sommelire bin. ich hab nur xagt, ich mag weinkellerfuehrungen. ich lass mir gern erklaeren. ich freu mich, wenn mir jemand sagt, warum mir der oder der wein gut schmeckt. ich hab keine ahnung von sorten, jahrgaengen, etc. ich finde es nur schoen, wenn ich mit jemandem herumgeh, der mir ein bissl was zu erzaehlen hat.“

FM4
ein radiosender auf der frequenz 103,8 (in wien). also ehemaliges „blue danube radio“. gehoert zum orf. die ehemaligen blue danube moderatoren haben noch ihre vertraege und moderieren z.b. die morning show. das ist das einzige, was man in der frueh hoeren kann ohne kotzen zu muessen. ausserdem bringen sie so gut wie keine werbung. stermann / grissemann sind auch teil des programms. der beste moderator ist christian davidek, in der frueh stewart freeman und duncan larkin.

wenn ich einmal groß bin, möchte ich nichts davon sein:
postler in riomaggiore, grüssie- und mahlzeitsager, diddlmausfan, goldketterlträger, autogrammsammler, wunschkennzeichenfahrer, virtueller kuschler, neujahrsnichtraucher, comicsockenträger, pauschalurlauber, landungsklatscher, allediemichkennengrüsser, duftbaumfahrer, handyamgürtelträger.