extras 2013

Einen Moment lang, für immer
Walter Grünzweig, Album, DER STANDARD, 7./8.12.2013

Geschichten werden nicht erfunden, sie werden erlebt: Erich Hackls episches Gedicht „Dieses Buch gehört meiner Mutter“
Beim Öffnen des Bands hält man inne. Statt auf die erwartete Hackl’sche Prosa fällt der Blick auf Gedichtzeilen, nicht gereimt zwar und nur selten regelmäßig gruppiert, aber doch klar „poetisch“ arrangiert. Über 116 Seiten hinweg, mit nur wenigen „Prosa“-Einschüben, ergibt das tatsächlich ein episches Gedicht. Beginnt man laut zu lesen, hört man eine Erzählerstimme, die in leicht rhythmisierter Sprache und mit einer Mischung aus Volkstümlichkeit und Archaik aus ihrem Leben erzählt. Man möchte sich jemanden vorstellen, der spätnachmittags in der Küche sitzt und laut nachdenkt. Die durch die Verszeilen produzierten Pausen deuten auf die Tätigkeit des Erinnerns, aber auch auf den Versuch hin, mental noch unverbundene Inhalte zusammenzufügen und zu einem Narrativ zu spinnen.
Der Titel dieses höchst ungewöhnlichen Buchs erinnert an eine Widmung, und darum handelt es sich natürlich auch. Nach dem Tod seiner Mutter, so Hackl im Nachwort, sei er nun darangegangen, sich „der früheren Welt zu versichern, sie mit ihrem Blick und in ihren Worten wahrzunehmen, und deshalb gehört dieses Buch meiner Mutter“. Der Titel verweist jedoch auch auf ein Werk Bettine von Arnims, Dieses Buch gehört dem König (1843), in dem die Verfasserin den König von Preußen über die Zustände in seinem Land aufklärt.
Die sozialkritische Perspektive ist Teil von Hackls Buch, allerdings mehr in dem Sinn, dass „es Menschen trotz Armut und Mühsal gelingt, sich über die fremdbestimmten wie selbstverschuldeten Verhältnisse zu erheben, einen Moment lang oder für immer“. Letztlich jedoch „gehört“ dieses Buch der Mutter, weil sie es ist, die der Autor erzählen lässt, und zwar Geschichten, die Teil der Geschichte dieses Landes sind und dennoch aus einer weit entfernt liegenden Zeit und Region, dem nördlichen Mühlviertel in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, zu stammen scheinen.
Hin und wieder bedient sich diese Erzählerstimme ganz deutlich einer prophetischen Sprache: „Seine [des Vaters] ältere Schwester, / die ihm die liebste war, wurde ledig schwanger. // So habe ich es gehört.“ Die Erzählung der Mutter umfasst nicht bloß unmittelbar Erfahrenes, sondern auch Dinge, die sie aus dem Leben ihrer Eltern lange vor ihrer Geburt weiß: „Das ist meine erste Erinnerung: / die an den Vater, als er sechs Jahre alt war / und einer Verwandten geschenkt wurde.“ Die Mutter erzählt generationenübergreifend, und erst aus diesen Zusammenhängen ergibt sich die Bedeutung der Familiengeschichte.
Der Band wird eingeleitet mit einem Zitat des argentinischen Autors und Regisseurs Edgardo Cozarinsky: „Geschichten werden nicht erfunden. Sie werden vererbt.“ Familien leben mit ihren Geschichten und lernen, damit umzugehen. Häufig handelt es sich um narrative Bewältigungsstrategien, durch die Defizite und Schuldkonten ausgeglichen werden und, wie Hackl betont, Menschen sich auch über ihr Leid erheben lernen können. Gleichzeitig erkennt man, wie sich Geschichte abseits der Historiografie innerfamiliär fortschreibt bzw. -erzählt und, das kann man aus der Lektüre leicht ableiten, in dieser Form für jeden von uns relevant ist.
Besonders interessant mussten für Hackl jene Teile sein, in denen sich die „politische“ Geschichte des Landes im persönlichen Erleben ausdrückt. Ganz zu Anfang etwa wird von denen erzählt, die jährlich zweimal ins Dorf kamen, deren Frauen „bunte Röcke und Kopftücher“ trugen, von denen man sagte, sie stählen Kinder und Hühner, obwohl die Erzählerin schlussendlich betont: „Uns ging nie was ab.“ Ob die letzten beiden Verse nun dem Autor von Sidonie oder seiner Mutter zuzuordnen sind, ist unklar, aber letztlich irrelevant – sie passen in der zart angedeuteten Frage nach Verantwortung zur schlichten Konkretheit, die diese Stimme auszeichnet: „Unsere Schuld war es nicht, daß sie mit einem Mal ausblieben. / Unsere Schuld war, dass wir nicht fragten, wo sie geblieben waren.“
Auch der „Anschluss“ kann aus solcher Perspektive verblüffend einfach erklärt werden: „‚Stell dir vor‘, sagte meine Mutter, / ‚jetzt gehören wir den Deutschen‘ und ‚Der Hitler hat uns ja direkt gestohlen. / Direkt gestohlen hat uns der Lump.'“ Hackl idealisiert jedoch das volkstümliche politische Gefühl im Dritten Reich keineswegs; schnell gibt im Wirtshaus „ein Wort das andere / und das letzte hatte die Gestapo“.
Diese historisch-politischen Aussagen in einer Welt „kleiner“, meist ärmlicher Menschen haben gerade deshalb größere Berechtigung und Authentizität. Es gibt eine Tradition deutscher „Arbeiterdichtung“, die ebenfalls versucht, die Erfahrung der Unterprivilegierten episch zu stilisieren.
In Heinrich Lerschs Mensch im Eisen (1925) etwa erzählt ein Arbeiter über seinen Vater und sich: „Vater verlor sein Auge mit sechzig Jahren, und seitdem ist er für die Werkstatt verloren. / Ich war zwanzig Jahre, da ich wie ein Blinder geführt wurde, / Mit verrußten Lungen, vermorschtem Leibe schlepp ich mich durch die Tage.“ Das klingt zunächst ganz ähnlich wie bei Hackl, aber in Lerschs Gesängen von Volk und Werk geht es letztendlich um die Aufhebung dieser Widersprüche in einem idealisierten, später nationalsozialistisch geprägten „Volkskörper“.
Hackls epische Erzählung wendet sich mit dem konkreten Erleben und der unbekümmerten Darstellung eigener und fremder menschlicher Schwächen gegen das falsche Pathos von Texten wie Lerschs. Fast scheint es, als habe das Epische in Hackls Text die Aufgabe, den nationalsozialistischen Stil gerade durch diese Differenz zu hinterfragen.
Das Erzählen seiner Mutter, so Hackl, „war unmittelbar, deutungslos, offen, nicht auf ein Ende oder eine Lehre hin gerichtet“. Auch wenn sich Hackl ab und zu die Freiheit nimmt, „ihr mein Gewissen anzudichten“, bleibt diese Offenheit wesentliches Merkmal dieses Buches. Gerade das macht es so lesbar. Man glaubt es kaum: Hier entstand, im 21. Jahrhundert, ein episches Gedicht, das unmittelbar zu uns spricht und uns in seiner Direktheit packt und festhält.
Erich Hackl, „Dieses Buch gehört meiner Mutter“. 112 Seiten. Diogenes, Zürich 2013

subtraction (leo babauta, 22.11.2013)
the tendency of our lives, businesses, art, is to keep adding: more furniture, clothes, gadgets, tasks, appointments, features to websites and apps, words to our writing.
continual addition isn’t sustainable or desirable:
too many things to do means we’re always busy, with no time for rest, stillness, contemplation, creativity, time with loved ones.
overwhelming customers with choices means they’re less likely to make an actual choice. they’d prefer that we curate the best.
too many possessions is clutter, visual stress, cleaning, maintenance, debt, less happiness.
too many tasks makes it harder to focus on any one thing or get anything done.
too many things we want to learn means we never learn anything well.
subtraction is beautiful: it creates space, time, clarity.
subtraction is necessary: otherwise we are overburdened.
subtraction can be painful: it means letting go of a child.
subtraction is an art that improves with practice. subtraction can be practiced on your schedule, task list, commitments list, possessions, reading list, writing, product line, distractions.
what can you subtract right now?

ich hätte es nicht besser sagen können (gretchen rubin, 29.10.2013)
i have a terrible memory of my own past. i can barely remember my childhood. i have few memories from school and college though once i got together with my partner i got the advantage of being able to consult his memory. many of my resolutions – like keep a journal or keep photos or take tourist photos of my own life – are aimed at helping me remember my own past.

TAKE IT OR LEAVE IT by Zadie Smith (newyorker.com, 28.10.2013)
The first time I ordered takeout in New York, two things confounded me: the terrific speed with which the food arrived, and the fact that, after I’d paid for it, the man from the Chinese restaurant and I stood on either side of the threshold staring at each other, though only one of us understood why. After a minute of this, I closed the door. An American friend sat on the sofa, openmouthed: “Wait—did you just close the door?”
In London, you don’t tip for delivery. A man on a motorbike arrives and hands over an oil-soaked bag, or a box. You give him the exact amount of money it costs or wait and look at your shoes while he hunts for change. Then you close the door. Sometimes all this is achieved without even the removal of his motorcycle helmet. The dream (an especially British dream) is that the whole awkward exchange pass wordlessly.
Every New Yorker has heard a newly arrived British person grumble about tipping. The high-minded Brits add a lecture: food-industry workers shouldn’t need to scrabble for the scraps thrown from high table—they should be paid a decent wage (although the idea that the delivery boys of Britain are paid a decent wage is generally an untested assumption). Now when I’m in London I find myself tipping all kinds of people, most of whom express a sort of unfeigned amazement, even if the tip is tiny. What they never, ever do, however, is tell me to have a nice day. “Have a good one”—intoned with a slightly melancholy air, as if warding off the far greater likelihood of an evil “one”—is the most you tend to hear.
But I’m not going to complain about Britain’s “lack of a service culture”—it’s one of the things I cherish about the place. I don’t think any nation should elevate service to the status of culture. At best, it’s a practicality, to be enacted politely and decently by both parties, but no one should be asked to pretend that the intimate satisfaction of her existence is servicing you, the “guest,” with a shrimp sandwich wrapped in plastic. If the choice is between the antic all-singing, all-dancing employees in New York’s Astor Place Pret-A-Manger and the stony-faced contempt of just about everybody behind a food counter in London (including all the Prets), I wholeheartedly opt for the latter. We are subject to enough delusions in this life without adding to them the belief that the girl with the name tag is secretly in love with us.
In London, I know where I stand. The corner shop at the end of my road is about as likely to “bag up” a few samosas, some milk, a packet of fags, and a melon and bring them to my home or office as pop round and write my novel for me. (Its slogan, printed on the awning, is “Whatever, whenever.” Not in the perky American sense.)
In New York, a restaurant makes some “takeout” food, which it fully intends to take out and deliver to someone. In England, the term is “takeaway,” a subtle difference that places the onus on the eater. And it is surprisingly common for London restaurants to request that you come and take away your own bloody food, thank you very much. Or to inform you imperiously that they will deliver only if you spend twenty quid or more. In New York, a boy will bring a single burrito to your door. That must be why so many writers live here—the only other place you get food delivery like that is at MacDowell.
Another treasurable thing about London’s delivery service is its frankly metaphysical attitude toward time (minicabs are equally creative on this front). They say, “He’ll be with you in fifteen minutes.” Thirty minutes pass. You call. They say, “He’s turning onto the corner of your road, one minute, one minute!” Five minutes pass. You call. “He’s outside your door! Open your door!” You open your door. He is not outside your door. You call. He is now five minutes away. He “went to the wrong house.” You sit on the doorstep. Ten minutes later, your food arrives. My most extreme encounter with this uniquely British form of torture was when, a few years back, I ordered from an Indian restaurant four minutes from my house as the crow flies. I was still being told he was on the corner of my road when I walked through the restaurant’s door, cell phone in hand, to find the delivery boy sitting on a bench, texting. As was his God-given right. It’s not as if anyone were going to tip him.

Brot und Wein – Friedrich Hölderlin (11.10.2013)
rings um ruhet die stadt; still wird die erleuchtete gasse,
und, mit fackeln geschmückt, rauschen die wagen hinweg.
satt gehen heim von freuden des tages zu ruhen die menschen,
und gewinn und verlust wäget ein sinniges haupt
wohlzufrieden zu haus; leer steht von trauben und blumen,
und von werken der hand ruht der geschäftige markt.
aber das saitenspiel tönt fern aus gärten; vielleicht, dass
dort ein liebendes spielt oder ein einsamer mann
ferner freunde gedenkt und der jugendzeit; und die brunnen
immerquillend und frisch rauschen an duftendem beet.
still in dämmriger luft ertönen geläutete glocken,
und der stunden gedenk ruft ein wächter die zahl.
jetzt auch kommet ein wehen und regt die gipfel des hains auf,
sieh! und das schattenbild unserer erde, der mond
kommet geheim nun auch; die schwärmerische, die nacht kommt,
voll mit sternen und wohl wenig bekümmert um uns,
glänzt die erstaunende dort, die fremdlingin unter den menschen
über gebirgshöhn traurig und prächtig herauf.

oxytocin (11.10.2013)
auch ocytocin, von (altgriech.) ὠκύς, ōkys „schnell“ und τόκος tokos „geburt“ ist ein hormon und hat eine wichtige bedeutung beim geburtsprozess. gleichzeitig beeinflusst es nicht nur das verhalten zwischen mutter und kind sowie zwischen geschlechtspartnern, sondern auch ganz allgemein soziale interaktionen.

mazzy star – seasons of your day (musikexpress, 27.09.2013)
ihr letztes album erschien 1996. trotzdem ist alles so wie immer. das wunderbare kalifornische duo lebt weiter in seiner eigenen traumwelt. hope sandoval singt, als schwebe sie gedankenverloren durch den raum. david roback begleitet sie mit gefühlvoll gesetzten akkorden. es steckt aber auch ein hauch von euphorie im opening-track namens „in the kingdom“, nicht zuletzt wegen einer sehr präsenten orgel, die ein gefühl wie bei einer kirchlichen trauung aufkommen lässt. der feierliche rahmen erscheint angemessen für den anlass. mazzy star sind zurück! das ist eine nachricht, über die es zu reden gilt. in den 90er-jahren, als alles wild drunter und drüber ging, verbreiteten sandoval und roback mit ihrer musik eine stimmung wie auf einer insel der ruhe. sie kam aus dem nichts und hauchte mys­teriös. er entstammte der kalifornischen neo-paisley-szene der 80er-jahre und kannte sich auch auf den gebieten von country und folk aus. drei alben haben mazzy star aufgenommen. alle hörten sich in etwa ähnlich an. das machte aber nichts, weil nur hope sandoval und david roback diese musik machen konnten. auch mit ihrem vierten album seasons of your day setzen sie voll auf kontinuität, 17 jahre pause hin oder her. „california“ erscheint wie ein zentrum psychedelischer träume, passend zum oberthema dieser ausgabe. hope sandoval singt von der natur, vom ozean und vom glasklaren himmel, von freunden und glocken. trotz ihrer bedächtigen art steckt viel überzeugung in den worten über den sehnsuchtsort. was sie dazu gebracht hat? wie immer bei mazzy star war auch nicht viel über die hintergründe dieser produktion zu erfahren. mehr als ein hinweis auf „musik für liebende, musik für gebrochene herzen“ ist nicht drin. als ob das nicht ohnehin offensichtlich wäre! melancholische momente gibt es selbstverständlich auf seasons of your day. „common burn“ ist wie eine wunde, auf die eine traurige träne kullert. „simple things like your overcoat and your beauty that are still burnin’ me, let me hang around, even if it’s just some way to have a common burn“, fleht sandoval. das geht unter die haut. das hört sich ehrlicher als vieles andere an, was in der musikwelt zuwege gebracht wird. auch deshalb, weil diese band nicht viel aufhebens macht. der minimalismus ist nach wie vor ein treuer wegbegleiter von mazzy star. meistens beschränkt sich das duo auf den klang von stimme, gitarre und vorsichtig rumpelndem schlagzeug. ausnahmen gibt es wenige. am ehesten dann, wenn david roback, der während der abstinenz der band wenig in erscheinung trat, gesteigerte lust zum ausdruck bringt. am schluss, in „flying low“, spielt er die blues-gitarre kraftvoll und emphatisch. sonst überlässt er der traumfrau hope sandoval den vortritt. so, wie es sich für einen gut erzogenen mann gehört.

things that travel has taught me (27.09.2013)
travel is about the journey, not the destination.
invest in a comfortable pair of shoes.
its simpler to pack some accessories than it is to pack lots of clothes.
bring snacks for airplane, bus, and train rides.
don’t just rely on gps for road trips. sometimes the old fashioned way is better.
guide books do not know everything.
walking or biking is the best way to explore a new city, and to burn off the calories from last night.
always have spare toilet paper with you.
there are some tourist destinations that are “musts” but they rarely really show you what a place is about.
your friends are as inspired by your travels as they are envious of them.
no matter how many you see, never stop appreciating sunsets.
at least attempt to learn the local language.  ‚hello!‘ and ‚thank you!‘ will get you farther than you think.
people watching is best.
postcards are a great gift.
the world is smaller than you think.
learn the tipping policies of whatever country you are in and adhere to them.
more smiling. less bitching.
not all who wander are lost.
stop and smell the flowers.
no matter what your beliefs are, respect the local culture. you are a guest.
chronicle your journey: years from now you will be so happy you journaled.
there are always more destinations to see, more lessons to learn, and more adventures to be had.
your whole life can change in a month, but your hometown will be just as you left it.

you know you are a traveller… (27.09.2013)
when you begin at least two sentences a day with “when i was in… “
when there are at least ten different songs that take you back to ten different places with a smile on your face.
when you don’t need a scale to measure your luggage… and you know when it’s too heavy.
when you find yourself thinking in a mishmash of foreign languages.
when navigating your way around a new country or city by public transport excites you.
when you feel a bit weird about lending someone else your suitcase… what if you need it again soon?
when you can say thank you in more than five different languages – go on try!
when your friends always ask you for holiday advice.
when you have bravely tried durian.
when you have friends from all over the world but you didn’t meet them in their (or your) country of origin.
when you hire a bike in paris, hop on the tube in london and jump in a yellow cab in new york… just like the locals do.
when you can tell the different between the sun in europe and australia.
when your toiletries bag isn’t the size of a suitcase; there are very few places you can’t buy shampoo these days.
when you can do currency exchanges in your head and it doesn’t hurt.
when your new years’ resolutions include city names.
when you keep airplane boarding pass stubs.
when you know the airport codes for at least ten airports.
when you get much less annoyed with tourists in your home city compared to everyone else; you get why they are here.
when you know that there are parts of the world where the ocean is so blue, a camera just can’t do it justice.
when you apply sunscreen before you step outside; you know how sneaky that sun is and how painful sunburn can be.
when you always know exactly where your passport is.
when you have playlists on your ipod that are just country names.
when you know that post-holiday blues is a very serious affliction.
when you have a stash of forgotten written postcards to send home.
when you have to factor in time zones to every skype call you plan.
when you keep plug adaptors organised by region, or you have a collection of “one converts all” adaptors.
when you have an unconditional love for airports. always have, always will.
when someone asks where you got your outfit from and you name about four different countries rather than shops.
when you have three or more trips already planned out, you’re just waiting to find the time and money.

restaurant la dame de pic (05.09.2013)
la cuisine est un concentré d’émotions qui convoque le souvenir, l’instant, l’amour, la beauté.  tout cela je le vis chaque jour, émerveillée, surprise, et je tente de le transmettre à mon tour aux clients, aux amateurs, aux lecteurs, à tous ceux que je rencontre. le parfum tient sur le même fil émotionnel, la même tension affective, la même fracture sensible, toutes choses que j’ai comprises dans le dialogue fructueux que j’entretiens avec philippe bousseton, parfumeur chez takasago.  ensemble, nous imaginons des parfums fondés sur les accords de mes menus qui se structurent toujours autour de trois plats et un dessert, quatre variations donc autour de la première note.  les produits sont simples, ancrés dans la cuisine française – l’huître, la carotte, le lapin, le saint-pierre, la betterave… – , parfois extraordinaires – le café bourbon pointu, la feuille de cannelle de la réunion, la vanille de tahiti… les accords sont complexes, les textures raffinées, le résultat se veut avant tout gourmand. et vous, ensuite, vous partagez cette élaboration autour d’une fragrance en respirant ces notes avant de choisir un menu, notes comme autant de mots échangés que vous emportez ensuite avec vous… un sillage, la trace d’un moment vécu. tous les sens sont donc sollicités chez la dame de pic. le parfum dessine une première dégustation, olfactive, la cuisine, la dégustation en soi. j’ai souhaité à travers cette alliance vous donner le temps d’éveiller vos sens, le temps de rêver, le temps de profiter de ce moment de création.

Pari-Roller (30.08.2013)
Première partie 22h : Rue du Départ – Boulevard Edgar Quinet – Boulevard Raspail – Rue du Bac – Pont Royal – Avenue du Général Lemonnier – Rue des Pyramides – Avenue de l’Opéra – Place de l’Opéra – Rue Halévy – Rue Gluck – Rue de Mogador – Rue de clichy – Place de Clichy – Boulevard des Batignolles – Rue de Rome – Rue de Saussure – Boulevard Berthier – Avenue Paul Adam – Avenue Stéphane Mallarmé – Boulevard Gouvion Saint Cyr – Place de la Porte Maillot – Avenue de Malakoff – Avenue Raymond Pointcaré – Pause : Place du Trocadéro
Seconde Partie: Avenue Georges Mandel – Avenue Henri Martin – Place de Colombie – Boulevard Suchet – Place de la Porte d’Auteuil – Boulevard Murat – Place de la Porte de Saint Cloud – Boulevard Murat – Rue Claude Terrasse – Avenue de Versailles – Pont de Grenelle – Rue Linois – Place Charles Michel – Rue des Entrepreneurs – Rue Violet – Boulevard de Grenelle – Place Cambronne – Rue Cambronne – Rue Paul Barruel – Rue Saint Armand – Rue de Vouillé – Rue d’Alésia – Place Victor et Hélène Basch – Avenue du Maine : 1h

restaurant les ombres (30.08.2013)
au cœur du luxuriant jardin du musée du quai branly, perché sur le toit-terrasse, le restaurant les ombres offre une vue panoramique unique sur paris, à l’ombre de sa voisine, la tour eiffel, qui projette le jour ses dentelles métalliques sur les nappes et le soir, enflamme la salle. un ensemble d’exception signé jean nouvel. table parisienne raffinée, le restaurant les ombres séduit par sa cuisine à la fois contemporaine, ouverte sur le monde et audacieuse pour sublimer les saveurs du produit. un inédit et moderne dialogue gastronomique avec les différentes cultures du musée.

hôtel de soubise (29.08.2013)
das hôtel de soubise ist ein hôtel particulier in paris in der rue des archives im 3. arrondissement (quartier marais), sein eingang liegt in der rue des francs bourgeois; in ihm befinden sich das centre historique des archives nationales, der historische teil der archives nationales frankreichs. in dieser funktion beherbergt es heute das musée de l’histoire de la france. auf das grundstück baute der konnetabel olivier de clisson (1336–1407) von 1371 bis 1375 das hôtel de clisson; von diesem bau blieb lediglich die befestigte, von zwei türmen flankierte toranlage erhalten. das gebäude befand sich ab 1553 im besitz der guisen, deren erben es 1700 an françois de rohan, fürst von soubise (1630–1712), verkauften. dieser ließ auf dem gelände ab 1705 das hôtel de soubise errichten. er beauftragte mit dem bau dieses stadtpalastes den architekten pierre alexis delamair, der wie er selbst aus straßburg stammte. dieser schuf den heute bekannten ehrenhof an stelle des ehemaligen reitplatzes und versah das neue corps de logis mit einer prunkfassade. damit wurde das portal des hôtel de clisson zum nebeneingang und der haupteingang (und die ausrichtung des hôtels) verlagerte sich um 90° an die rue des francs bourgeois. des fürsten sohn und nachfolger hercule-mériadec de rohan soubise (1669–1749), 2. fürst von soubise, ließ von 1735 bis 1739 das appartement du prince im erdgeschoss und das appartement de la princesse im ersten stock anlässlich seiner zweiten heirat mit marie-sophie de courcillon (1713–1756) von germain boffrand einrichten. sie gehören zu den schönsten in paris erhaltenen beispielen des rokokostils (louis-quinze) und sind in weiten teilen erhalten und restauriert. einen teil der figürlichen stuckdekoration der räume führten die bildhauerbrüder lambert-sigisbert adam und nicolas sébastien adam aus. françois boucher,carle van loo, pierre charles trémolières und vor allem charles-joseph natoire waren mit den in die wandtäfelung eingelassenen gemälden (dessus-de-porte) beauftragt. zuletzt nutzte charles de rohan-soubise, enkel hercule-mériadecs, das hôtel particulier als wohnsitz, bis mit dessen tod 1787 die linie der fürsten von rohan-soubise ausstarb. während der französischen revolution wurden die prunkräume leergeräumt und dienten verschiedensten zwecken, bis das hôtel durch ein dekret napoleons vom 6. märz 1808 in den besitz des staates überging. der kaiser bestimmte das gebäude zum nationalarchiv. von 1847 bis 1862 war die école nationale des chartes in den räumen des hôtel particulier untergebracht, die unter anderem den salon ovale im erdgeschoss als hörsaal nutzte. 1867 richtete schließlich napoléon iii. das musée de l’histoire de la france an diesem ort ein, das sich bis heute dort befindet.

Fabrice Moireau (28.08.2013)
Fabrice Moireau is a seasoned traveler who brings back from his journeys sketchbooks which are valuable cultural and ethnographic records in themselves. He is particularly interested in the world’s architectural heritage and in plants and gardens. In his work, which has illustrated several publications, he seeks particularly to convey in watercolor his fascination with the subtle play of light, or the atmosphere of a street or landscape. Moireau is a graduate of the Ecole Nationale Superieure des Arts Appliques et des Metiers d’Art, in Paris.

Le 23 Clauzel (28.08.2013)
Situé à deux pas des théâtres du 9ème arrondissement de Paris, le 23 Clauzel est une adresse où règne une ambiance baroque chic et feutrée. Les poutres et les pierres apparentes font tout le charme de ce lieu élégamment décoré. Deux caves voûtées vous permettront de prendre un repas en toute intimité. Côté cuisine, vous ne serez pas non plus déçus. Julie Rivière, reconnue par la presse et citée aux côtés des grands Chefs féminins de France, vous propose une cuisine gastronomique où se mêlent créativité et raffinement. Elle aime notamment travailler les produits nobles, les poissons, les produits de saison et attache une grande importance aux desserts qu’elle revisite à sa façon. Un décor très agréable, plaisant, une originalité de mets indéniable, n’hésitez plus à y aller! – pantalon obligatoire pour les messieurs.

Restaurant Goumard, Paris (26.08.2013)
A deux pas de la Madeleine, du Jardin des Tuileries et de la place Vendôme, le restaurant Goumard, un des meilleurs restaurants de produits de la mer de Paris, vous ouvre ses portes. Il vous laisse découvrir le charme subtil d’un établissement centenaire récemment rénové avec goût. De ce mariage entre des boiseries en chêne d’origine, une façade de verre gravée à l’acide et au sable de 1930, un mobilier moderne et confortable ou encore des lustres et rivières de lumière dessinés et taillés par Lalique, se dégage l’ambiance particulière et raffinée d’un paquebot transatlantique d’antan en plein coeur de Paris.

Männerbewuchs: Im Unterholz der Hipsters (Eine Kolumne von Silke Burmester, 18.08.2013)
Modebewusstsein und Arbeitslosigkeit machen haarig: Der moderne Mann rasiert sich nur noch höchst ungenügend – und gefährdet damit die Existenz eines Traditionsunternehmens. Nun sollen Aufklärungsfilme die Rettung bringen.
Der Hipster ist das Springkraut der Moderne. Das graue Eichhörnchen, die spanische Wegschnecke: Er verdrängt die angestammten Arten und breitet sich unaufhörlich aus. Wo er ist, bleibt das Alte fern. Egal ob in den Parks der Großstädte, den Cafés, den netten Bars – der Hipster kommt und andere bleiben weg.
Dem Hipster wohnt die subversive Kraft der Verdrängung inne, des Tötens durch Umarmung. Lange Zeit belächelt, als vorübergehende Modeerscheinung eingestuft, könnte das trendige Gewächs nun an einer Entwicklung Mitschuld tragen, die größer ist als ihre Strahlkraft: dem Niedergang der Firma Gillette.
Die Erfolgsgeschichte von Gillette, dem Rasiererhersteller, gegründet von King C. Gillette im Jahr 1901, könnte ausgerechnet an diesen oft etwas klebrig anmutenden Jungspunden zugrunde gehen. Denn diese Nachfolger Adams haben mit ihrem Zottel-Look eine Ausdrucksweise ihrer Persönlichkeit gefunden, die dem Ziel der Firma im Wege steht. Dem Ziel, Rasierer und das nötige Zubehör zu verkaufen.
„Männer, diese schrecklichen, haarigen Biester“, so Jack Lemmon in „Manche mögen’s heiß“, wollen wieder haarig sein. Zumindest, wenn sie Hipster sind. Entsprechend lassen sie es an allen möglichen Stellen wachsen, sogar Achselhaare gelten unter den Holzfällerhemdfreunden als willkommener Ausdruck ihrer dem Archaischen zugeneigten Lebensweise.
Eine solche Haltung kann, ja muss dem Gedeihen einer Firma wie dem Rasierklingenfabrikanten zuwider laufen. Und siehe da: Die Umsätze gehen deutlich zurück. Den Rest bewirkt die Wirtschaftskrise. Männer, die morgens nicht zur Arbeit gehen müssen, rasieren sich auch nicht jeden Morgen.
Was also tut der Fabrikant? Arbeitsplätze schaffen. Ja, das wäre schön, aber das ist nicht gemeint. Nein, er versucht es mit Motivation. Er veröffentlicht Studien, die besagen, dass Frauen auf Männer stehen, an denen unterhalb der Augenwimpern kein Haar mehr ist. Zumindest die Frauen, die im Auftrag von Gillette befragt wurden. Wichtig ist es für den Fabrikanten nun, die jungen Männer abzugreifen, bevor sie dem Hipster-Virus anheimfallen und für seine Message verloren sind. Also stellt er eine „Sammlung von leicht verständlichen und humorvollen Videos“ ins Netz, in denen Männer erfahren, warum man „überhaupt etwas anderes als seinen Bart rasieren sollte“.
Zum Beispiel die Brustpartie. „Eine rasierte Brustpartie“, so behauptet Gillette, „bringt die Muskeln besser zur Geltung.“ Was dem Hipster natürlich egal ist, denn er trägt nicht nur Jutebeutel und Schlumpfmütze, sein Körper ist dann okay, wenn er wie ein eingeknickter Laternenpfahl in der Gegend steht. Aber es gilt ja auch die anderen abzugreifen, diejenigen, die bereit sind, sich zeigen zu lassen, „wie du alle wirklich wichtigen, international bewährten Rasurtechniken erfolgreich anwenden kannst“.
Und während mit Unterstützung locker-flockiger Animationsfilmchen dem jungen Mann die international bewährten Rasurtechniken, nur die wirklich wichtigen natürlich, gezeigt werden – von oben nach unten rasieren, manchmal auch in Gegenrichtung und die Haut dabei straff ziehen – mutet das ambitionierte Unterfangen wahrlich aussichtslos an, im Angesicht dieser hippen Meute, die sich mit ihren Gesichtspullovern und Matten auf dem Kopf so gar nicht in das einfügt, was die alten Konsumgüterriesen für sie vorgesehen haben. Fast schon bekommt man Mitleid mit dem Klingengiganten, dem die Umsätze wegbrechen, nicht zuletzt wegen ein paar junger Männer, die es vorziehen, den Essensresten ein Heim zu bieten.
Aber dann gibt es noch dieses eine Feld, für dessen Versprechungen vielleicht sogar der Hipster empfänglich ist, denn es zielt auf einen Wunsch, der wohl den meisten Männern innewohnt, egal, wie lang ihr Barthaar ist. Die Intimzone. Sie zu rasieren, sei die Königsdisziplin, so der Klingenhersteller. Mit seinem tollen Apparat „und gesundem Menschenverstand“ lässt sich hier alles zum Besten richten. Denn, so die alle Moden und Stilrichtungen überspannende Erkenntnis Gillettes, dem sich auch kein noch so cooler Sonstwasverweigerer verschließen kann: „Ein Baum ohne Unterholz sieht einfach größer aus“.
Sollte Gillette es schaffen, diese Nachricht unter den Hipstern zu verbreiten, könnte der Absatzrückgang gestoppt werden.

öffi-ausflug (06.07.2013)
E Radetzkyplatz – Hintere Zollamtsstraße Marxergasse – Landstraße-Wien Mitte U Sechskrügelgasse – Ungargasse/Neulinggasse Rennweg – Kölblgasse Fasangasse – Quartier Belvedere 18 Hauptbahnhof – Columbusplatz – Laxenburger Str./Gudrunstr. – Blechturmgasse – Kliebergasse – Matzleinsdorfer Platz – Eichenstraße – Arbeiterg./Margaretengürtel – Margaretengürtel – Gumpendorfer Straße Mariahilfer Gürtel – Westbahnhof 9 Urban-Loritz-Platz – Beingasse – Schweglerstraße – Guntherstraße – Camillo-Sitte-Gasse – Koppstr./Panikengasse – Thaliastraße/Feßtgasse – J.-Nepomuk-Berger-Platz – Teichgasse – Rosensteingasse – Elterleinplatz – Blumengasse – Vinzenzgasse – Sommarugagasse – Simonygasse – Gersthof 40 Simonygasse – Elterleinplatz – Rosensteingasse – Hernalser Hptstr./Wattgasse – Weinhauser Gasse – Aumannplatz – Martinstraße – Kutschkergasse – Währinger Straße-Volksoper – Sternwartestraße – Nußdorfer Straße – Liechtenwerder Platz D Augasse – Althanstraße – Franz-Josefs-Bahnhof – Seegasse – Bauernfeldplatz – Schlickgasse – Börsegasse/Wipplingerstr. – Schottentor – Rathausplatz/Burgtheater – Stadiongasse/Parlament – Dr.-Karl-Renner-Ring – Burgring – Kärntner Ring, Oper – Schwarzenbergplatz – Gußhausstraße – Plößlgasse – Schloß Belvedere – Quartier Belvedere E Fasangasse Kölblgasse – Rennweg Ungargasse/Neulinggasse – Sechskrügelgasse Landstraße-Wien Mitte U – Marxergasse – Hintere Zollamtsstraße – Radetzkyplatz

‚Erstaunliche‘ Eigenschaften von Triphala (06.07.2013)
Triphala ist eine der berühmtesten Kräuterkombinationen in der ayurvedischen Medizin. Die drei Früchte in Triphala sind Haritaki, Amalaki und Bibhitaki.Es wird im Ayurveda hoch geschätzt, denn die Kombination dieser drei Früchte ergibt ein sehr wirkungsvolles Rasayana. Rasayanas sind nach überlieferten Rezepten zubereitete, äußerst wirkungsvolle Kräuter- bzw. Fruchtmischungen, die laut Ayurveda dazu beitragen, Langlebigkeit zu fördern und den Körper zu verjüngen. Die Wirkung von Triphala ist mild abführend und entgiftend für das Verdauungssystem. Es bewirkt weit mehr als eine Darmreinigung, wenn es über einen genügend langen Zeitraum eingenommen wird. Es hat die Fähigkeit, Giftstoffe aus allen Körpergeweben zu lösen und den Cholesterinspiegel auszugleichen, ohne in Abhängigkeit zu geraten. Es steigert die Kraft von allen Agnis (Verdauungsfeuer), vor allem das des Hauptverdauungsfeuers – Jatharagni. Es gleicht die Feuerenergie Pitta und die Erdenergie Kapha aus und bei regelmäßiger Einnahme, ist es ein kraftvolles Anti – Ageing – Rasayana. Die Bestandteile in Triphala sind auch einzeln sehr wirkungsvolle Pflanzen. Es ist jedoch die Kombination, die die Heilwirkung verstärkt.
Die erste Zutat ist Haritaki (Terminalia chebula) oder Myrobalanenfrucht. Diese Frucht wird in vielen ayurvedischen Texten erwähnt und Caraka nennt sie „so nahrhaft und nützlich wie Muttermilch“. Haritaki unterstützt das Verdauungssystem und trägt dazu bei, die – Aufnahme von Nährstoffen aus der Nahrung zu verbessern. Laut Ayurveda schützt Haritaki die Gesundheit des Herzens und der Leber, fördert die geistige Klarheit und das Gedächtnis. Haritaki ist eine Medhya Frucht, das heisst, die Koordination unter den – geistigen Funktionen von Dhi (Aneignung von Wissen), Dhriti (Speicherung von Wissen) und Smriti (Wiederaufrufen von Wissen bzw. Gedächtnis) wird verbessert. Öffnet die Körperkanäle und erleichtert dadurch die Ausscheidung von Abfallprodukten Rasayana für das Fettgewebe vermehrt Ojas (feinstoffliches Substrat, feinste Essenz der Verdauung, jenseits der materiellen Nahrungsbausteine)
Ein weiterer Bestandteil von Triphala ist Amalaki (Emblica officinalis). Amalaki wird in der ayurvedischen Medizin wegen ihrer positiven Eigenschaften als göttliche Pflanze bezeichnet. Amalaki ist ebenfalls eine Medhya Pflanze, die den Intellekt schärft, den Geist stärkt und die Sinneswahrnehmung erhöht. Amalaki gilt im Ayurveda als ein sehr wirksames Verjüngungsmittel; sie stärkt die Qualität und Funktion aller Körpergewebe, verleiht Vitalität und stärkt das Immunsystem, bindet überschüssige Magensäure, entgiftet die Leber, wirkt blutreinigend, herzstärkend, cholesterin-, blutzuckersenkend, verbessert die Sehkraft und hilft bei Hautproblemen, hat einen ungewöhnlich hohen Vitamin C Gehalt, sehr wirkungsvolles Anti-Oxidant, sie hat fünf von sechs Geschmacksrichtungen, nur salzig fehlt, gleicht alle drei Doshas aus und unterstützt die Aufnahme von Eisen und anderen Mineralien.
Die dritte Zutat in Triphala ist Bibhitaki (Terminalia Belerica). Caraka- und Sushruta Samhita bezeichnen Bibhitaki als homöostatisch, das bedeutet, es hilft, das Gleichgewicht im Körper aufrechtzuerhalten und das Blut zu reinigen. Es gleicht Pitta und Kapha aus, wirkt „reinigend“ auf alle Körpergewebe und die „Shrotas“ (Körperkanäle), stärkt die Stimmbänder und die Augen, festigt die Haarwurzeln, beseitigt Stoffwechselschlacken (Ama) aus dem Fettgewebe, weist entzündungshemmende Wirkungen auf und beeinflusst optimal den Metabolismus der Fette und des Cholesterins.

Genitivbildung mit Apostroph (27.06.2013)
Bei Eigennamen, die auf einen s-Laut enden, wird die Genitivform durch Anfügen eines Apostrophs gebildet, wenn diese Wörter nicht einen Artikel, ein Possessivpronomen oder dergleichen bei sich haben. Dies gilt auch, wenn -s, -x, -z in der Grundform stumm sind und ebenso für aus anderen Sprachen stammende Eigennamen: Alternativ kann auf die veraltete Genitivbildung mit -ens zurückgegriffen werden: „Klausens Freund Thomas“. Möglich ist in diesem Fall auch die Umschreibung mit „von“ (analytische Formbildung):
Felix’ Sandburg oder Felixens Sandburg oder die Sandburg von Felix
Ringelnatz’ Gedichte oder Ringelnatzens Gedichte oder die Gedichte von Ringelnatz
Eine häufige Verwendung des Apostrophs ist die als Trennzeichen vor dem Genitiv-s wie bei John’s Warehouse. Nach den alten deutschen Rechtschreibregeln war diese Schreibweise im Deutschen generell falsch. Beispiele:
Petra’s Nagelstudio (falsch) – richtig dagegen: Petras Nagelstudio
Opa’s Lederhose (falsch) – richtig dagegen: Opas Lederhose
Nach der neuen deutschen Rechtschreibung darf der Apostroph beim Genitiv gelegentlich verwendet werden, um die Grundform eines Personennamens zu verdeutlichen. Beispiele:
Andrea’s Friseursalon
Mozart’s Sonaten

filmfest st. anton  (20.juni 2013, wuk wien)
„berge – menschen – abenteuer“ so lautet der untertitel des filmfests st. anton, das in der letzten augustwoche bereits zum 19. mal stattfindet. am 20. juni gastiert das bergfilmfest für einen abend ab 19 uhr im wiener wuk.
das filmfest st. anton bringt einen breiten querschnitt sowohl des internationalen berg- und abenteuerfilms als auch der vielen bemerkenswerten szene-filme, die in tirol und in österreich hergestellt werden, nach wien. das spektrum umfasst alpinismus, klettern und bouldern, mountainbiken und freeriden. geografisch führen die filme von den heimischen alpen bis hin zu den bergen der welt.
ines pappert, barbara zangerl und nina caprez zeigen zum teil ganz neue filme, in denen sie kletterrouten wie „silbergeier“ (caprez), „end of silence“ (zangerl) und „die schwarze madonna“ (pappert) frei kletternd bewältigen. die ersten beiden routen galten in den 1990er jahren als nonplusultra im alpinen sportklettern. die filmischen porträts über diese außergewöhnlichen frauen zeigen einerseits, dass frauen im klettern längst zu den männern aufgeschlossen haben, anderseits aber auch die außergewöhnliche leichtigkeit, die sie sich trotz ihrer enormen leistungen bewahrt haben. in wien werden ausschnitte aus  „die schwarze madonna“ zu sehen sein sowie der film „silbergeier“.
moderieren wird den abend in wien fm4-redakteur und -moderator heinz reich zusammen mit bernd zangerl, der im bouldern – dem klettern extrem schwieriger routen in absprunghöhe – zu den besten der welt zählt und auch einen film darüber, „beyond gravity“, mit nach wien mitbringt.
der kurze beitrag „flow“ handelt von den innsbrucker extremmountainbikern „vertriders“, die ebenfalls nach wien kommen werden. die vertriders verlagern das mountainbiken in den hochalpinen bereich. mit bezug auf den film „flow“ sagt biker axel kreuter, im zivilberuf physiker, worum es geht: „gerade in der kombination von hoher technischer herausforderung und alpiner exponiertheit liegt das flow-phänomen auf dem trail praktisch am vorderreifen. und hat man ihn einmal eingefangen, dann steht flow für zeit und raum, quelle von freude und glück, den heilige gral, nach dem wir alle streben.“

james gandolfini (20.06.2013)
james gandolfini was an american actor born on september 18, 1961, in westwood, new jersey. he discovered acting in the late 1980s and made his broadway debut in 1992. gandolfini’s breakthrough came in the role of a mobster on the hit 1999 hbo television series the sopranos. during the show’s six-year run, the actor won numerous accolades, including a golden globe, a screen actors guild award and an emmy. gandolfini died in italy after suffering a heart attack on june 19, 2013, at age 51.

Mam‘zelle Swing (01.06.2013)
35 rue du Roi de Sicile, 75004 Paris, ouvert du lundi au samedi de 14h à 19h
Ouverte depuis 1995, en plein cœur du Marais historique, cette petite boutique à la façade rose framboise est entièrement dédiée à la mode féminine des années 1920 jusqu’aux années 1960.
Sacs, chapeaux, robes, nuisettes, robe de chambre, manteaux, gants, fleurs, bijoux, articles pour cheveux, chaussures… sont sélectionnés, nettoyés et datés.
Que vous aimiez fouiller ou au contraire être conseillé, Bérénice, au look forties prononcé, saura vous aidez à choisir pour vos rendez-vous à thème (robe fifties, soirée Mad Men, soirée Charleston…) la tenue ou l’accessoire qui vous conviendra le mieux.

MARKET (30.05.2013)
15 Avenue Matignon, 750008 Paris, 01.56.43.40.90
Market is a fashionable restaurant offering eclectic, Asian-French cuisine. Located on avenue Matignon, near the Champs-Élysées, Market was decorated by Christian Liaigre with simple materials, including marble, wood, and leather. Chef Jean-Georges delivers inventive dishes using fresh market produce and original combinations of spices and seasonings.

Erster Holland-Rad-Shop in Wien (Mai 2013)
Mit dem Stadtradler hat der gebürtige Holländer Mikko Stout den ersten auf Hollandräder spezialisierten Radshop in ganz Österreich eröffnet. So wie die Räder verbindet auch der Shop schönes Design und Funktionalität. Es gibt eine große Auswahl an Farben und speziellem Zubehör für die Räder – so kann sich jeder Kunde sein individuelles Stadtrad zusammenstellen. Der Stadtradler hat zwei Marken im Programm: Azor und Gazelle, die für qualitativ hochwertige Hollandräder stehen. http://www.stadtradler.at

tallbikes (01.05.2013)
die ersten tallbikes wurden von den männern gefahren, die abends die gaslampen anzündeten.

shep naches (29.04.2013)
take pride. sometimes shortened to „shep“. („your son got into medical school? you must be shepping.“)

Dale Carnegie (schon immer bewundert, eingetragen 19.03.2013)
geboren 1888, ist der Inbegriff des erfolgreichen amerikanischen Selfmade-Mannes. Aufgewachsen in sehr bescheidenen Verhältnissen, erkämpfte er sich Schulunterricht und Pädagogikstudium. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges begann er in New York mit großem Erfolg Seminare durchzuführen. Ab den 1930er Jahren erschienen seine Bücher, die zu Bestsellern wurden, u.a. »Wie man Freunde gewinnt« und »Sorge dich nicht – lebe! « Weltweit wurden bisher über 50 Millionen Exemplare seiner Bücher in 38 Sprachen verkauft. Dale Carnegie starb 1955, sein Erbe aber lebt weiter.

„Gscheithaferl“ (mittelbayerische.de, gefunden am 12.03.2013)
Ein Haferl ist ein Gefäß, ein Gegenstand, der etwas enthält. Mit dem Haferl ist es so eine Sache, es kann unter dem Bett stehen, man trinkt aber auch daraus. Früher war es in „normalbayerischen“, eher unterschichtigen Haushalten das Trinkgefäß für Kaffee und Milch schlechthin, eine Tass(e) war doch eine deutliche Spur zu vornehm. Heute, da bayerisch werbemedial angesagt ist, gibt es im Café kleine Tassen und große Haferl. Wahrscheinlich war das Volumen die Ausgangsbasis für die Übertragung auf den Menschen, und da das Volumen im Verhältnis zum Menschen klein ist, gebraucht man Haferl oft zur Benennung für Kinder. Das Gescheithaferl enthält Gescheitheit, vermeintliche Gescheitheit. Etwas altklug, vorlaut ist das Gscheithaferl, redet meist dann, wenn es nicht gefragt ist. Wenn man nicht aufpasst, kann das Haferl fallen und brechen. Von einer schönen Frau mit schönen Kindern sagt man: Schöne Haferl geben schöne Scherben. Kommt drauf an, wer es zammhaut (bricht), sagt der Neider dazu leicht anzüglich. Man könnte sich jetzt auch auf gscheit verlegen und noch den Gscheitmeier und den Gscheiterling anführen. Ein richtig beleidigendes Schimpfwort ist Gscheithaferl nicht, noch milder als die lästige Gwandlaus. Auch das wohlbekannte Gifthaferl, voll von Gift, das einen Menschen bezeichnet, der sich leicht ärgert, dem dann deswegen der Blutdruck durchgeht, sodass er einen roten Kopf bekommt und, wenn er Worte findet, diese auch gebraucht, ist nur begrenzt ein Schimpfwort. Meist ist das Gifthaferl klein von Wuchs, da man weiß, dass kleine Haferl gern übergehen (überlaufen).

OVERVIEW: CALL INCENTIVES DMS BOOMERANG BEACH WEEKEND
Friday 22 February
Am (around 9-9.30 am) pick up from hotel (Or a central location if at different hotels…)
About 3 and 1⁄2 to 4 hour drive up to the beautiful mid north coast and and area known as “The Palms” (Possible stop on the way …)
Stay at Boomerang Beach spread over three properties – Carole’s place and another in the same complex and Laura’s place. Two nights
Drinks, sunset and BBQ this evening
Saturday 23 February
Breakfast at Carole’s place and walk along Boomerang Beach.
Later in the morning travel to Elizabeth Beach – location for the Surf Clubs NSW “Festival of the Boats” Watch a bit of the action, swim, meet people at the Surf Club. Lunch at the beach. Then time to relax, change.
Dinner at Buddha at the Beach at Moby’s Resort, Boomerang Beach
Sunday 24 February
Breakfast at Carole’s place. Bring all bags here around 10 am. Dolphin viewing boat trip out of Forster and lunch
2 pm Depart from Boomerang Beach
4 pm Arrive Newcastle Airport for check-in
5.20 pm 6.55 pm Depart on JQ 479
Arrive Melbourne
It is a casual weekend, hopefully lovely weather. Shorts, tee shirts, thongs and cossie for the men during the day. Similar or sarongs, thongs and cossie for the girls. Evenings … casual wear, longer shorts or light trousers, collared polo for the men and resort skirt/dress/pants for the girls.
Must haves: Sunscreen, hat and sunglasses. Swimming costume, sense of humour!
CaLL: Carole Parsons, Tara Nurthen, Laura Parsons and Con Bastas (and will probably meet the other sister Anne, her husband and two children …)

The psychology of the to-do list (Tom Stafford, 29.01.2013)
David Allen’s book Getting Things Done is a phenomenon. An international best-seller and a personal productivity system known merely as GTD, it’s been hailed as being a “new cult for the info age”. The heart of the system is a way of organising the things you have to do, based on Allen’s experience of working with busy people and helping them to make time for the stuff they really want to do. Ten years after the book was first published in 2001, scientific research caught up with the productivity guru, and it revealed exactly why his system is so popular – and so effective. The key principle behind GTD is writing down everything that you need to remember, and filing it effectively. This seemingly simple point is based around far more than a simple filing cabinet and a to-do list. Allen’s system is like a to-do list in the same way a kitten is like a Bengal Tiger. “Filing effectively”, in Allen’s sense, means a system with three parts: an archive, where you store stuff you might need one day (and can forget until then), a current task list in which everything is stored as an action, and a “tickler file” of 43 folders in which you organise reminders of things to do (43 folders because that’s one for the next thirty-one days plus the next 12 months). The current task list is a special kind of to-do list because all the tasks are defined by the next action you need to take to progress them. This simple idea is remarkably effective in helping resolving the kind of inertia that stops us resolving items on our lists. As an example, try picking a stubborn item from your own to-do list and redefining it until it becomes something that actually involves moving one of your limbs. Something necessary but unexciting like „Organise a new fence for the garden“ becomes „ring Marcus and ask who fixed his fence“. Or, even better with further specifics on how to move your fingers, „dial 2 626 81 19 and ask Marcus who fixed his fence“. Breaking each task down into its individual actions allows you to convert your work into things you can either physically do, or forget about, happy in the knowledge that it is in the system. Each day you pick up the folder for that day and either action the item, or defer it to another folder for a future day or month. Allen is fanatical on this – he wants people to make a complete system for self-management, something that will do the remembering and monitoring for you, so your mind is freed up.

Kairos – griechisch Καιρός (28.01.2013)
ist ein religiös-philosophischer Begriff für den günstigen Zeitpunkt einer Entscheidung, dessen ungenütztes Verstreichen nachteilig sein kann. In der griechischen Mythologie wurde der günstige Zeitpunkt als Gottheit personifiziert.

30 best-selling albums worldwide (the new yorker, jänner 2013)
1. Michael Jackson, “Thriller”: 66,200,000
2. Soundtrack, “Grease”: 44,700,000
3. Pink Floyd, “The Dark Side of the Moon”: 44,200,000
4. Whitney Houston et al., “The Bodyguard”: 38,600,000
5. The Bee Gees at al., “Saturday Night Fever”: 37,200,000
6. The Eagles, “Their Greatest Hits 1971-1975”: 36,900,000
7. Bob Marley, “Legend”: 36,800,000
8. Led Zeppelin, “IV”: 35,700,000
9. AC/DC, “Back in Black”: 35,700,000
10. Shania Twain, “Come on Over”: 35,400,000
11. Michael Jackson, “Bad”: 34,700,000
12. Soundtrack, “Dirty Dancing”: 33,300,000
13. Dire Straits, “Brothers in Arms”: 33,200,000
14. Alanis Morissette, “Jagged Little Pill”: 33,200,000
15. Fleetwood Mac, “Rumours”: 33,000,000
16. The Beatles, “1”: 32,400,000
17. Pink Floyd, “The Wall”: 31,900,000
18. ABBA, “Gold”: 31,400,000
19. Guns N’ Roses, “Appetite for Destruction”: 30,800,000
20. Simon & Garfunkel, “Greatest Hits”: 30,700,000
21. Queen, “Greatest Hits”: 30,600,000
22. Celine Dion, “Let’s Talk About Love”: 30,300,000
23. Michael Jackson, “Dangerous”: 30,200,000
24. Celine Dion, “Falling into You”: 30,200,000
25. The Eagles, “Hotel California”: 30,000,000
26. Bruce Springsteen, “Born in the U.S.A.”: 29,100,000
27. Metallica, “Metallica”: 28,900,000
28. Meat Loaf, “Bat Out of Hell”: 28,700,000
29. Soundtrack, “Titanic”: 28,500,000
30. The Beatles, “Abbey Road”: 28,300,000