quotes

es gibt keine seligkeit ohne bücher (arno schmidt)
was wärest du sonne ohne die, denen du leuchtest (friedrich wilhelm nietzsche)
wer kein vogel ist, soll sich nicht über abgründen lagern. (friedrich wilhelm nietzsche)

Lotte Tobisch: Ihr Tod ist ein Skandal (Guido Tartarotti)
Zum Abschied von einer ganz großen Dame.
Lotte Tobisch sagte so viele wunderbare Dinge. Etwa dieses: „Ich bin gerne alt. Weil ich gerne lebe. Aber jung, schön, reich und g’sund ist sicher am besten.“ Oder dieses: ‚„Wer denkt, ist nicht wütend“ (ein Zitat von ihrem Lebensfreund, dem Philosophen Theodor Adorno). Man kann den Satz übrigens auch umdrehen: Wer wütend ist, denkt nicht. Oder dieses: „Eine wirkliche Dame, die kann auch einmal ‚Scheiße‘ sagen. Eine Dame kann sich auch mit einem Neonazi prügeln.“ Oder (und das ist vielleicht ihr bester Satz): „Die Menschen gewöhnen sich an alles, sogar, wenn man ihnen die Wahrheit sagt.“ Menschen wie Lotte Tobisch werden heute nicht mehr hergestellt: Voller Mut, Ehrlichkeit, Haltung, Gelassenheit, Größe, Stil und Humor. Sie war eine wirkliche Dame. Lotte Tobisch ist im Alter von 93 Jahren gestorben, und man kann diese Tatsache nur als Skandal bezeichnen.

Einmal mehr hat sich gezeigt, dass der Durchschnittsösterreicher nicht klüger ist als ein beliebiger Bürger im übermächtigen Rest Europas, sonst wären die Wähler und Wählerinnen hierzulande nicht bereit gewesen, einen verkrachten Studenten von einiger Raffinesse, aber bescheidener Kompetenz in einer Art Fronleichnamsprozession und unter Jubelchören an die Spitze der Parteienlandschaft zu geleiten. Für dieses Land, in dem trotz vieler über den Globus verstreuten Bekannten und Freunden immer noch die meisten meiner Nächsten und Liebsten leben, scheint vor allem eine Empfehlung angebracht: Seid auf der Hut. Und glaubt den regierenden Schwaflern kein Wort. Denn auch dieses schöne, gelegentlich sogar blühende Österreich gedeiht nicht wegen, sondern trotz seiner Politiker. (Christoph Ransmayr, 18.10.2019)

Das mittelmäßigste selbst Gedachte und mit Überzeugung Gefühlte ist für uns mehr wert als das Vortrefflichste, das wir bloß nachlallen. (Adolph Freiherr von Knigge)

„Mir hem a bisl verruckt, sogn die Leut‘ an Tol. Des isch guat a so. Sogn miar. Mir hem wia ma hem.“ (Rudolf und Roswitha Schneeberger, Lichteben)

“Il mondo è malato, ma non un malato terminale. Può essere curato. Per cui non dobbiamo farci prendere dal panico, perché il panico genera solo divisioni, rabbia, risentimento. Ciò che, invece, non è dannoso è parlare di questi problemi, ascoltare persone esperte, capire come si ci può comportare. Spingere le aziende e la politica a fornire soluzioni, a partecipare a un progetto comune per rendere il nostro futuro più sostenibile. Il consumatore è quello che mette le aziende in condizione di comportarsi in un determinato modo, perché comprando un prodotto costringe l’industria a cambiare le proprie produzioni.” Jovanotti

Heimat
Üblicherweise denken wir an Heimat als einen Ort, an den wir zurückkehren, einen Kindheitsort. Aber ich meine, dass Heimat etwas ist, worauf wir zustreben. Heimat gleicht einer Erwartung, die wir auf dem Lebensweg, mit einem Blick zurück in unsere Vergangenheit, immer neu interpretieren. Die Antike bietet uns dafür den klassischen Text: In der Odyssee bedeutet der lange Weg des Heimkehrers Odysseus eine Rückkehr, und zugleich ist sie eine Reise, eine Suche ohne festes Ziel. Sie hat etwas Illusionäres. Jeder wird auf diesem Weg ein Leben lang geleitet von einer Vorstellung, die er von seiner Herkunft hat und die ihn berührt, die ihn anspricht. Aber sie lässt sich nicht einholen. Als Odysseus heimkam, war die Heimat zur Fremde geworden. (Michael Sandel in der Zeit, schon im Oktober 2018)

ich schulde dem leben das leuchten in meinen augen. wann strahlst du? (erobique & jacques palminger)

Eine großartige Wahl!
Die SPÖ-Wähler sind zufrieden, weil es eine Frau ist.
Die ÖVP-Wähler sind zufrieden, weil sie konservativ ist.
Die Grün- und Pilz-Wähler sind zufrieden, weil sie kompetent ist.
Die FPÖ-Wähler sind zufrieden, weil „Bier“ im Namen vorkommt.
Chapeau, Herr Präsident!
(„Nebochant“ im Standard Forum)

jetzt erst recht
–  In Hundescheiße treten, umdrehen und nochmals reinzutreten
–  Zähneputzen und danach Orangensaft trinken
– dem nigerianischen Prinzen von der netten Email Geld überweisen
– gegen den Wind pinkeln
– „Jetzt erst Recht“ FPÖ wählen.
@blauerelefant

Abortion
should only be permitted in cases of rape, incest, and when the woman chooses it. @TheTweetOfGod

#strachmatt #ibizagate etc
es ist zeit, sich zu erinnern, wer uns das einbrockte. wer uns glauben machen wollte, es führe kein weg an fp vorbei, ö brauche wechsel. wer zu allem schwieg. wer vom reformwerk schwärmte. von der neuen einigkeit! @sebastiankurz ist hauptverantwortlich. (doron rabinovici)
find es immer noch schlimm, dass nicht die zusammenarbeit mit rechtsextremisten an sich der skandal ist, sondern erst die zusammenarbeit mit korrupten rechtsextremisten. (@nicosemsrott)
das ist ein debakel des kanzlers, nicht der fpö. wenn jemand ein 20 jahre altes schrottauto mit drei reifen und ohne bremsen kauft und damit gegen einen baum fährt, wundert man sich ja auch nicht über das auto. (@OliverScheiber1)
am ende haben jene recht, die immer schon dachten, dass rechtsextreme nicht regierungstauglich sind. am ende haben sich die geirrt, die glaubten man müsse die „erst mal arbeiten lassen“. vielleicht können wir alle uns das merken: keine koalitionen mit rechtsextremen. @ellensohndavid
mag komisch klingen, gerade jetzt im #ibizagate zeigt sich, dass österreich eine funktionierende, offene, liberale demokratische republik ist: die verfassung ist stark, ihre institutionen funktionieren, die medien berichten frei, umfassend und schonungslos, ein partei ist kaputt. @tommayereuropa
wenn dir dein mann über eine pressekonferenz was ausrichten muss, weilst hoffentlich zuschaust, schauts ned gut aus. handy ausgschalten, schloss getauscht. (drowhunter)

identitätspolitik
„Was ist Identitätspolitik außer eine verklausulierte Entschuldigung dafür, rassistisch zu sein, mit akademischem Unterbau? Was ist die österreichische Identität? Gibt’s das überhaupt? Identität ist meiner Meinung nach eher etwas Regionales, Persönliches.
(Jan Böhmermann im ORF-Interview, Mai 2019)

Florian Klenk, Falter: Die ÖVP würde nun kontern, man solle nicht so hysterisch sein und die Nazikeule schwingen. Der Faschismus breche nicht über uns herein.
Jan Böhmermann: Nein, er bricht nicht herein. Er kommt von unten durch die Tür gekrochen, ganz langsam. Die Normalisierung fühlt sich eben normal an. Nehmen Sie aktuell den Fall Armin Wolf. Von außen betrachtet steht er in Österreich beinahe allein gut sichtbar ein und auf für die Selbstverständlichkeit Pressefreiheit – ein Grundpfeiler einer offenen und freien Gesellschaft. Etwas, das eigentlich von einer aufmerksamen Zivilgesellschaft breit und laut verteidigt werden sollte. Wie hat sich denn die Kurier-Chefredakteurin dazu eingelassen? Oder ist die gerade mit Satire beschäftigt? Es ist ein faschistischer Taschenspielertrick, Kritik auf eine Person zu konzentrieren. Und immer wieder drauf, und immer wieder drauf. Wenn es immer nur einen trifft, fühlen sich alle anderen nicht zuständig oder betroffen. Und am Ende ist es Feind und Freund ganz recht, wenn der Wolf weg ist und niemanden mehr nervt. Dann ist endlich Ruhe und dann war es das mit Pressefreiheit. So schnell geht das. In Deutschland wird der Fall Armin Wolf darum sehr breit diskutiert und aufmerksam verfolgt. Konservative Publizisten wie Ulf Poschardt (Welt) oder Paul Ronzheimer von der Bild äußern sich ebenso solidarisch wie liberale oder linke Kollegen. Es gibt einen Grundkonsens, der enorm wichtig ist. Gewisse Dinge gehen einfach nicht: die Angriffe der FPÖ auf Armin Wolf und, genau so schlimm, das überforderte Achselzucken des Bundeskanzlers.
(Falter 19/19, 07.05.2019)

Rund um die Schanzstraße ist unsere weltweit bewunderte Hauptstadt der Sicherheit noch am ehesten das, was man ein raues Pflaster nennen kann – jedenfalls ein farbenfrohes, vor Internationalität wurlendes Gewirr mit tollen Gemüsegeschäften, dem Underground-Viktualiencenter Meiselmarkt und einer atemberaubenden Lokalvielfalt von Böse-Döner bis Cevapi-Pizza, von somalischen Spezialitäten bis zu polnischen Teigtaschen. Das entdecken auch viele junge Wiener, die sich von Sexshops und Kellerpuffs, den (immer noch) grassierenden Lohnfriedhöfen von Admiral und schwindlig parfümierten Rauchschwaden diverser Shisha-Höhlen nicht abschrecken lassen und die Gegend zu ihrer eigenen machen.
(Severin Corti, im Standard, 03.05.19)

– Lei non ha mai scritto poesie?
– No, io non…
– Si scrivono quando non si sa dove mettere l’amore!
Dialogo tra Giorgio (Giuliano Montaldo) – Alessandro (Andrea Carpenzano)
dal film „Tutto quello che vuoi“

SPAR Österreich
(…) Wir sind sehr stolz darauf, dass wir in unserem Unternehmen Mitarbeiter aus 43 verschiedenen Nationen beschäftigen – da hat Rassismus keinen Platz! (…) @SPARoesterreich

Victor Hugo remercie tous les généreux donateurs prêts à sauver Notre-Dame de Paris et leur propose de faire la même chose avec Les Misérables.
@opourriol Ollivier Pourriol, 16.04.2019

Definition von Kunst
Kunst ist eine gestaltete Form, die Wahrnehmungsphänomene, persönliche oder gesellschaftliche Themen behandelt und sie so in eine ästhetische Verdichtung bringt, dass sie überindividuelle Bedeutung bekommen und damit im Grunde der Gesellschaft zur Selbstverständigung dient.
(Kunstprofessorin Charlotte Klonk)

„Wer nichts Kluges zu sagen hat, sollte das Maul halten. Tatsächlich ist es aber umgekehrt. Abgesehen davon, dass dieser Chor der Dummheit nervig ist, fallen Menschen, die ihre Widerstandskräfte und Sensoren noch nicht stark genug entwickelt haben, auf Lautstärke herein. Wer am lautesten schreit, wird wahrgenommen. … Ruhm ist nicht nur für mich ein ungelöstes Problem. Entweder bleibt man unbekannt und darf anonymer Beobachter sein, dafür gibt es dann keine größere Plattform, auf der man seine Erkenntnisse darstellen darf. Das ist ein beklagenswertes Paradoxon, da die Menschen, die Gelegenheit haben, in der Öffentlichkeit etwas zu bewegen, sich gleichzeitig mit wachsender Bekanntheit und wachsendem Einfluss von der Erfahrung des richtigen Lebens entfernen.“ (Christoph Waltz)

ganz meine Einstellung:
Ich bin nicht abergläubisch, aber ich bin ein Fan der Überzeugung: Der Glaube versetzt Berge. Einen Parkplatz zu bekommen klappt so ganz gut. (Andrea Karg)

„Es scheint, daß das Reisen für mich eigentlich die zuträglichste Lebensart ist.“ (August von Platen-Hallermünde, 1796-1835, deutscher Dramatiker, Theaterschriftsteller und Lyriker)

Lebensstil ist eine Abfolge von Gewohnheiten, die man sich irgendwie angeeignet hat: Sie sind einem passiert, sie entsprachen Leidenschaften, man legte sie sich wegen eines Love-Interests zu oder ab oder aus gesundheitlichen Gründen oder weil es einem an jemand anderem gefiel oder eben nicht. Jedenfalls hat man die Gewohnheiten irgendwann und merkt es mitunter gar nicht, und dann überleben sie Lebensveränderungen, Partner und Leidenschaften, und irgendwann stellt man fest: Die Gewohnheitsstruktur, die man sich über die Jahre aufgebaut hat, passt eigentlich gar nicht mehr zum aktuellen Leben, einzelne Gewohnheiten findet man zwischenzeitlich original ätzend, unerwachsen und unattraktiv; dafür hätte man gern ein paar neue. (Doris Knecht, Februar 2019)

„Ich mache allerdings keine Witze über Eigenschaften, die Leute sich nicht ausgesucht haben, etwa ihr Gewicht, ihr Alter, ihre Hautfarbe oder ihre sexuelle Orientierung. Das alles kann durchaus komische Aspekte besitzen, aber solche Witze können die Betroffenen selbst am allerbesten machen. Dann lache ich mit Ihnen.“ (Harald Martenstein)

„Die meisten Besucher betreten ein Museum, um etwas zu sehen, von dem sie glauben, es zu kennen. Sie schauen sich das Original eines berühmten Bildes nicht an, sondern prüfen lediglich, ob es auch wirklich vor ihnen an der Wand hängt. Dann halten sie ihren Selfie Stick in die Höhe und machen ein Foto, denn was sie nicht in der Cloud haben existiert für Sie nicht.“ (Julian Schnabel)

„Instagram is basically you creating an ad for yourself to make your life look better, and everyone assumes that no one else has any problems. That’s what advertising is.“ (Matthew Weiner, creator of ‚Mad Men‘)

„What you are is what you have been done; what you will be is what you do now.“ (probably not from Buddha)

Älterwerden ist im Grunde genommen nichts anderes als Leben für Fortgeschrittene (Sven Voelpel)

I optimize my productivity by considering how I want to spend my time in spans of years, quarters, months, and weeks. Then I work my way down to the daily routines. (mariekondo)

„La vita è un po’ come quando il parrucchiere ti parla mentre ti asciuga i capelli col phon: fingi di capire e sorridi ma in realtà non stai capendo un cazzo.“ (Andrea)

„ich habe sehr klare visionen und gesellschaftspolitische bilder einer zivilgesellschaft, die versucht einen ausgleich zwischen ungleichheiten zu schaffen. eine gesellschaft, die urban international orientiert und nicht xenophob ist. da unterscheide ich mich – glaube ich – sehr stark von der jetzigen bundesregierung. ich glaube daran, dass wien eine stadt ist, die eine alternative zu einer politik der angst leben kann und dass wir aussteigen können aus diesem permanenten ausnahmezustand, der uns suggeriert wird.“ (Veronica Kaup-Hasler, 22.12.2018)

Neither morality nor popular music support the idea that money can buy you love. (Kwame Anthony Appiah, NYT)

„Underwater“ by Joshua Radin

Everybody’s too loud, I can’t listen to myself. / I need somewhere I can go. / Underwater is where I’ll go. / Ooh, underwater.

They keep talking at me. / I can’t hear what they’re saying / I need somewhere I can go. / Underwater is where I’ll go

“society grows great when older people plant trees under whose shade they shall never sit.” (Marc Freedman)

When I walk with friends, I feel a deeper connection with them than I would have if we were sitting in a coffee shop. There’s something special about movement that brings people closer together. (Dan Schawbel)

There is a crack in everything, that’s how the light gets in” (Leonard Cohen)

„Man ist jetzt gar nicht mehr sicher, die Kerle lauern einem überall auf mit ihren Knipsapparaten. Man weiß nie, ob man fotografiert oder erschossen wird.“ (Otto von Bismarck in den 1890er Jahren über die ersten Paparazzi, Kodaker genannt)

one day she finally grasped that unexpected things were always going to happen in life. And with that, she realized the only control she had was how she chose to handle them. so, she made the decision to survive using courage, humor and grace. (vielleicht von Kathy Kinney, danke Mary, 22.11.2018)

Well, I don’t care about being dead! Because I won’t know about it. That is the best thing about being dead. You don’t know about it. It’s like being stupid; it’s only painful for others. (Ricky Gervais, Nov 2018)

… eigentlich von Philippe Geluck 1995: „La mort, c’est un peu comme la connerie. Le mort, lui, il ne sait pas qu’il est mort. Ce sont les autres qui sont tristes. Le con, c’est pareil.“

nothing is permanent in this wicked world – not even our troubles. (Charlie Chaplin)

„Oh! Old rubbish! Old letters, old clothes, old objects that one does not want to throw away. How well nature has understood that, every year, she must change her leaves, her flowers, her fruit and her vegetables, and make manure out of the mementos of her year!“ – The Journal of Jules Renard

Die Seele ist nicht nur ein weites Land, dieses Land ist auch voller Widersprüche. Da hocken das Gute und das Böse in ein und derselben Brust erstaunlich nahe beieinander. Die entscheidende Frage, die ich Ihnen und mir selbst stelle, ist doch, auf welche Seite unseres vermischten Wesens wir uns stellen. Verbleiben wir in der Mieselsucht, in der Kleinkariertheit, in der Abschottung gegenüber dem Fremden, in der Ausgrenzung des Anderen, bei der Verhöhnung des Schwächeren, also in der Arschlochecke unseres Charakters, oder versuchen wir über uns selbst hinaus zu wachsen, indem wir anderen Menschen helfen? (Peter Turrini, 03.11.2018)

an effective act of self-care is also one of the cheapest: journaling (NY Times, 01.11.2018)

The greatest enemy of knowledge is not ignorance; it is the illusion of knowledge. (Stephen Hawking)

Again, you can’t connect the dots looking forward; you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something – your gut, destiny, life, karma, whatever. This approach has never let me down, and it has made all the difference in my life. (Steve Jobs)

“Es ist verblüffend, wie wenig wir über andere zu wissen brauchen, um vernichtend über sie urteilen zu können.” (Karl Kraus)

„Every day, my daddy told me the same thing. ‚Once a task is just begun, never leave it till it’s done. Be the labour great or small, do it well or not at all.’“ (Quincy Jones)

Das Popkultur-Magazin Spex erscheint im Dezember zum letzten Mal. Nach 38 Jahren und 384 Ausgaben werde sie eingestellt, teilte der Chefredakteur des Musikmagazins, Daniel Gerhardt, mit. Das ist ein paar Momente des Bedauerns wert, handelt es sich bei der Spex doch um die einzige deutsche Zeitschrift der vergangenen Jahrzehnte, die vorübergehend die Deutungshoheit über Popmusikphänomene beanspruchen durfte. (Klaus Raab, Oktober 2018)

„People’s perception of time is that it’s this ethereal, relative, slippery, conceptual thing. It’s not. It’s 24-hour cycles, seven days a week. You have 168 hours to work with every week. You have to carve out the time if you really want balance.” (Julie Morgenstern)

“There’s something permanently charming about getting an envelope in the mail. It’s as if somebody gift wrapped their words for you.” (Margaret Shepherd)

worrying about something you fear doesn’t prevent it, and it does keep you from enjoying whatever you’re doing right now. (KJ Dell‘Antonia)

‚Das kälteste Land der Welt‘ von Martin Mosebach

„Sprechen wir von dieser Gefühllosigkeit dem Lärm gegenüber, das ist für mich auch Kälte. Das Krachmachen ist eine Betätigung des menschlichen Egoismus und nicht weiter auffällig – aber das Nicht-unter-Krach-Leiden ist ein Phänomen, das mich immer neu erstaunen läßt. Noch mehr: den Krach gerade zu suchen! Die Angst vor der Stille! (der Komponist über die Italiener)

Entre l’envie et le regret, il y a un point qui s’appelle le présent. Il faudrait s’entraîner à y tenir en équilibre.

A metà stradatra il desiderio e il rimpianto, c’è un punto chiamato presente; bisognerebbe allenarsi a stare proprio lì, in equilibrio, come i giocolieri. (Sylvain Tesson)

Antonello Venditti, i 40 anni di „Sotto il segno dei pesci“

,E‘ il mio disco più importante, in cui c’erano tutti i miei temi: la politica e i suoi riflessi sulle persone di „Sotto il Segno dei Pesci“), la comunicazione de „Il Telegiornale“, il viaggio dentro e fuor di metafora di „Bomba O Non Bomba“, la droga di „Chen il Cinese“, la tenerezza per „Sara“, l’amicizia con De Gregori di „Scusa Francesco“. In fondo, sono temi ancora attuali. Suonare a 40 anni di distanza l’album per intero, cosa che non ho mai fatto, ha un significato speciale, per me. Per l’occasione ho chiamato anche i musicisti di allora.‘

Non aspettare che il vento gonfi la vela della tua fortuna: soffiaci dentro tu stesso. (Ugo Ojetti)

Gretchen: Is there a particular motto or saying that you’ve found very helpful?

Grace: “Whatever works, until it doesn’t.”I read this in an interview with the actress Michelle Williams years ago and it’s rung truer to me than anything else. Life is a constantly evolving and ongoing process–what works for us and feels good to us during one time may not work or feel good down the road. (…) as soon as I let myself understand that life and people are constantly changing and evolving, it allowed me to be happier in the now and more fully embrace things as they are and more freely let go and evolve when things need to. (Grace Bonney)

„on en rira un jour.“ (sara t. & sabrina)

‘Tutte le famiglie felici si somigliano; ogni famiglia infelice è invece disgraziata a modo suo.” (Lev Tolstoj, scrittore, filosofo, educatore e attivista sociale russo)

unglaublich, wie viele frauen in italien „cara“ heißen. ist dir das noch nicht aufgefallen? (hs, 10.06.2018)

Seeed (RIP Demba Nabé, 31.05.2018)

Baby wach auf, ich zähl‘ bis zehn

Das Leben will einen ausgeben und das will ich sehen

“People of all races, religions and nationalities work at Sanofi every day to improve the lives of people around the world. While all pharmaceutical treatments have side effects, racism is not a known side effect of any Sanofi medication.” (A tweet from Sanofi, the maker of Ambien, after Roseanne Barr said she was taking the drug when she wrote the racist post that caused ABC to cancel her “Roseanne” reboot. May 2018)

Busek: „Aufgabe der Politik ist es, Angst zu nehmen“ (29.05.2018)

Ex-ÖVP-Vizekanzler Erhard Busek meinte, ein Blick ins Wiener Telefonbuch genüge, um zu sehen, dass „eine urgermanische Bevölkerung“ hier nicht zu Hause sei. Dieser Durchmischung, die es schon zu Habsburger-Zeiten gegeben habe, „verdanken wir sehr viel“. Daher müsse der Begriff Migration sehr differenziert gesehen werden. „Aufgabe der Politik ist es, Angst zu nehmen und nicht Angst zu machen“, so Busek.

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stefan sagmeister beantwortet die Frage „Was für einen Rat würden Sie Menschen geben, die nach mehr Zufriedenheit in ihrem Alltag suchen?“ (mai 2018)

1. Beantworten Sie jeden Morgen eine E-Mail mit einem besonderen Dankeschön.

2. Treiben Sie Sport.

3. Haben Sie niedrige Erwartungen und erfreuen sich an unerwarteten Erfolgserlebnissen.

“Suddenly she realized that what she was regretting was not the lost past but the lost future, not what had not been but what would never be.” (F. Scott Fitzgerald)

olympiade (josef hader in der anstalt 2010)

frager: können sie mir erklären, warum österreicher bei dieser olympiade so gar nicht gewinnen?

hader: das kann ich ihnen sagen: weil man bei der olympiade nichts gewinnen kann. olympiade ist nämlich der zeitraum zwischen den olympischen spielen. da sind keine wettkämpfe.

frager: für mich sind das spitzfindigkeiten

hader: das sind keine spitzfindigkeiten, das ist humanismus. so was weiß man.

I’m exhausted by the daily scandals of the current administration, ground down by the school shootings, by the government’s inaction and by pictures of our empathy-free commander in chief grinning during his visits to the wounded, thumbs lifted, as if he had just cut the ribbon on a used-car sales lot. There have been so many shocks that it’s hard not to go numb. (Jennifer Weiner in the NYT, 03.03.2018)

“I Love Running More for the Mental Clarity It Provides Than Anything Else.” (Melissa Dahl)

„Now the years are rolling by me / They are rocking evenly / I am older than I once was / And younger than I’ll be / But that’s not unusual / No, it isn’t strange / After changes upon changes / We are more or less the same / After changes we are / More or less the same.”(The Boxer)

“Human beings are works in progress that mistakenly think they’re finished” (Daniel Gilbert)

„Türkis ist auch nur helles Blau“

“The choice of New York is always for a reason, because we are a beacon to the world, and we actually show that a society of many faiths and many backgrounds can work.” (Mayor Bill de Blasio after the attempted suicide bombing on December 11,2017)

„Solange Steuergeld in Sümpfen auf weit entfernten Inseln versickert, will ich nicht hören, dass wir uns den Sozialstaat nicht mehr leisten können.“ (Caritas-Präsident Michael Landau, Dezember 2017)

“During Trump’s rant about the media, he said, ‘What could be more fake than CBS and NBC and ABC and CNN?’ I mean, yeah, what could be more fake? I mean, just off the top of my head, Donald Trump’s approval rating, his inauguration size, his concern for Puerto Rico, his concern for immigrants, his concern for hurricane victims, his golf handicap, his high I.Q., his tan, his hair, his saying that no one respects women more than him, and Fox News.” — James Corden, 26.10.2017

Il est rare qu‘on ne soit pas joli – autrefois.

It‘s a rare thing not to have been bonny – once.

Man ist selten nicht hübsch gewesen früher.

(Beckett ,Endspiel‘)

E poi, lo sai, non c’è – Un senso a questo tempo che non dà – Il giusto peso a quello che viviamo – Ogni ricordo è più importante condividerlo – Che viverlo – Vorrei ma non posto (by J-AX – Alessandro Aleotti, Davide Petrella, Federico Leonardo Lucia)

„I know it feels like you have all the time in the world, but you don’t. So stop playing it so cool. Catch the moments of your life. Catch them while you’re young and quick because sooner than you know it, you’ll be old…and slow…and there’ll be no more of them to catch.“ (William aus „This is Us“)

„Der Gebildete ist übrigens kein wandelndes Lexikon, sondern es geht ihm um Grundlegendes, prinzipielles Wissen, um den Versuch, komplexe Zusammenhänge zu verstehen, und nicht zuletzt um das Wissen darum, was man nicht weiß. Bildung hat für mich – vielleicht bin ich da altmodisch – viel mit Mündigkeit, Freiheit, Urteilskraft, Belesenheit, Geschichtsbewusstsein, sprachlicher Sorgfalt und Genauigkeit, moralischer Sensibilität und ästhetischem Geschmack zu tun.“ (Konrad Paul Liessmann, 17.09.2017)

„1839 war es elegant, beim Promenieren eine Schildkröte mit sich zu führen. Das gibt einen Begriff des Flanierens in den Passagen“ (Walter Benjamin, Das Passagen-Werk)

‚victims of unsynchronized passion‘ (Ernest Hemingway über sich und Marlene Dietrich)

While after the honeymoon period of first moving to Vienna wears off, many expats are tempted to indulge in a bit of ‘verbal-Austrian-bashing’ for the rude service, their anal ways, their rigid mentality, their sleepy lock-down Sundays, amongst other things. We recommend refraining from such verbal farts. This will only take your eye off the place you’re living in – an eccentric, individual kind of city that has a bundle of charming characteristics. Spend your time getting to know Vienna’s wine and wandering culture on the fringe of the city, the ‘Schaumamal’ work-life balance, the pleasure of coffeehouse procrastination, the culture and classical music on tap, and the many grassroot creative stuff happening in the city. Vienna will not serve itself to you on a platter. It plays hard-to-get, hide and seek with you, and dares you to explore and live it independently. (ViennaWurstelstand.com)

»Mich fasziniert am Wasser, dass es so ambivalent ist. Zum einen macht es die Küste überhaupt erst zur Küste, andererseits ist es für den Seemann das verbindende Element zwischen ihnen. Das Meer schränkt nicht ein, es lässt einem die freie Wahl, welchen Kurs man einschlagen möchte. Es lässt den Seemann aber niemals im Unklaren darüber, wer der Stärkere ist, man kann immer nur mit dem Meer fahren, niemals dagegen. Selbst bei spiegelglatter See zeigt einem die schiere Größe des Ozeans die wahren Verhältnisse, man kann sich selbst nicht mehr so ernst nehmen, wenn man die ungeheuren Ausmaße des Ozeans vor Augen hat.«

Christian van Zwamen, 43, der seit zwanzig Jahren zur See fährt und Kapitän des Kreuzfahrtschiffes MS Europa 2 ist.

Ho passato la vita a guardare negli occhi della gente, è l’unico luogo del corpo dove forse esiste ancora un’anima. (José Saramago, scrittore portoghese (Azinhaga, Santarém, 1922 – Lanzarote 2010)

Optimismus ist eine Form des Mutes, die Vertrauen in andere gibt und zum Erfolg führt (Robert Baden-Powell, 1857-1941, britischer Offizier und Gründer der Pfadfinderbewegung)

Non è vero che abbiamo poco tempo: la verità è che ne perdiamo molto (Luco Anneo Seneca)

und ich glaube wir sind alle sehr sehr froh, dass unser präsident nicht (pause pause pause) donald trump heißt. (danke an die muppets beim opernball, feb 2017)

“It has been a busy day for presidential statements divorced from reality” (CBS News, 07.02.2017)

„Das Halbverstandene und Halberfahrene ist nicht die Vorstufe der Bildung, sondern ihr Todfeind.“ (Theodor W. Adorno)

Der einst geniale Sprachspieler und treffsichere Zeitgeist-Chronist, der vom frühen New Yorker Hip-Hop-Adel für seinen ersten großen Hit „Der Kommissar“ als „Erfinder des weißen Rap“ gefeiert wurde, war auch ein von Schreibblockaden und Selbstzweifeln Gebeutelter, seit Mitte der 1980er griff er beim Texten bisweilen auf externe Hilfe zurück. (Falter 012017)

„Mein Ruf in der Branche geht von sehr, sehr schwierig bis hin zu absolute definite asshole. Diesen Ruf gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen, denn ich bin ein Unangepasster in einem angepassten Geschäft.“ Falco 1992

„The only thing that is the end of the world is the end of the world.“ (Barack Obama)

Hard work is often the easy work you did not do at the proper time. (Bernard Meltzer)

Yesterday is a cancelled check; tomorrow is a promissory note; today is the only cash you have – so spend it wisely.

„An einem Familientreffen sind nicht nur die schuld, die es ausrichten, sondern auch die, die es nicht verhindern.“ (Karl Kraus)

‚Lowly, unpurposeful, and random as they appear, sidewalk contacts are the small change from which a city’s wealth of public life must grow.‘ (Jane Jacobs, 1916 – 2006)

„Give to a gracious message a host of tongues, But let ill tidings tell themselves when they be felt.” (Shakespeare)

„Be careful not to overcomplicate your systems to the point where you can only maintain them when you are
at your peak of mental clarity.“ (David Allen)

Keith Christensen (19.10.2016)

“The time has come the Walrus said” as Lewis Carroll wrote in his famous poem ‘The Walrus and the Carpenter’.

After 45 years in the business I am about to cut back into ‘semi-retirement’ and take it a bit easier. That does not mean that I will not be around to assist with any enquiries or advice. I will still be at 212F in a permanent position mentoring and working on special projects and will be in the office every Tuesday and linked up by computer from home. My email and mobile phone will remain the same and I will log on every day, usually in the morning, unless I have an early tee time. Please don’t hesitate to contact me at any time.

Bob Dylan (13.10.2016)

Come writers and critics, who prophesize with your pen/

And keep your eyes wide, the chance won’t come again/

And don’t speak too soon, for the wheel’s still in spin/

And there’s no tellin‘ who that it’s namin’/

For the loser now will be later to win.

„Es gibt Leute, die rechnen es sich als persönliches Verdienst an, in Österreich geboren zu sein, und gehen davon aus, ihre ererbte Heimat würde ihnen voll und ganz zur Verfügung stehen. Da vertraue ich lieber jemandem, der sich seine Heimat erst suchen hat müssen und weiß, was er ihr schuldet.“ (Barbara Frischmuth)

“Be yourself. Everyone else is already taken.” Oscar Wilde

David Allen (09.08.2016)

My organization system is set up to prevent ever having a thought twice! I capture thoughts when I have them, so I don’t have to have them again. I only put things on my calendar that have to get done that day, so I don’t have to keep rethinking what’s on the page when I look at it. I have an “at computer online” list of actions, separate from my “at computer” list, so when I’m working on my laptop on a plane or train that doesn’t have WiFi, I don’t have to keep rethinking which items on the list I can do, and which I can’t. I decide the next action step on my projects and keep those current, so I don’t have to keep thinking, “What should I be doing to make this happen?” I review the projects and areas of interest and focus of my life once a week, so that I don’t have to keep thinking that I should be thinking about them. I was not born very organized, and it’s not something I do for its own sake. I have just worked pretty hard at not having to work hard. There are better things to do.

,Man lebt in der naiven Vorstellung, dass später mehr Platz ist als in der ganzen Vergangenheit.‘ (Elias Canetti)

„Deutsche, und das Ausmaß überrascht mich immer wieder, sind sehr schlecht darin, andere Perspektiven einzunehmen; zu realisieren, dass es Befindlichkeiten fernab der eigenen gibt; dass es so etwas wie kulturelle Hegemonie gibt und legitime andere Sichtweisen auf die Welt. Das erfährt man nicht nur als Jude, das erfährt man auch als Moslem, als Nichtweißer, als Migrant – als Minderheit eben.“

Und genau das, also den anderen einfach mal anzuerkennen, könntet ihr von uns lernen, würdet ihr wollen. Pluralismus nämlich. Denn Juden haben als Gemeinsamkeit immer ihr Jüdischsein, leben aber überall auf der Welt, sprechen andere Muttersprachen und legen die Traditionen und Rituale individuell aus. Auch deshalb ist ihnen das Verständnis für die Andersartigkeit des Gegenübers eher gegeben. Die Gemeinsamkeit, Mensch zu sein und über die Unterschiede nicht hinwegzusehen, sondern sie als Bereicherung wahrzunehmen, ist das wahrscheinlich Jüdischste, was es gibt. Jüdischer als Nasen, Geld, Banken und Gold. (Fabian Wolff, 04.08.2016)

And I’m really looking forward to spending time with the Hollywood Foreign Press before Donald Trump has them all deported. (Jimmy Fallon, 02.08.2016)

John Coffey in „The Green Mile“ passend zu München am 22.07.2016

Mostly, I’m tired of people being ugly to each other. I’m tired of all the pain I feel and hear in the world every day. There’s too much of it. It’s like pieces of glass in my head, all the time. Can you understand?“

Jennifer Aniston, 12.07.2016

Here’s where I come out on this topic: we are complete with or without a mate, with or without a child. We get to decide for ourselves what is beautiful when it comes to our bodies. That decision is ours and ours alone. Let’s make that decision for ourselves and for the young women in this world who look to us as examples. Let’s make that decision consciously, outside of the tabloid noise. We don’t need to be married or mothers to be complete. We get to determine our own “happily ever after” for ourselves.

You Can Only Feel Good About What You Are Not Doing, When You Know What You Are Not Doing, David Allen, 06.04.2016

ibes 30.01.2016

Vielleicht ist dieser Fernsehgott doch ein gerechter. Ja, er nimmt, aber manchmal gibt er auch etwas zurück – im Fall von Menderes nichts weniger als dessen Würde. Und die ist allemal mehr wert als Buschkrone und Bambuszepter. (SZ)

Es ist der Sieg des sanften Monchichi-Wesens über die kraftmeierische Kasallahaftigkeit. DSDS-Punchingball Menderes Bagci gewinnt das Dschungelcamp, und wir sagen es mal in seinen Worten: danke! (Anja Rützel)

2015

#LemmyKilmister ist tot. Er hat immer genau das Gegenteil von dem gemacht, was die #ApothekenUmschau empfohlen hat. Dafür liebten wir ihn! (Apotheken Umschau auf Twitter)

Drake dances like he hasn’t been to a club since the Reagan administration. (Molly Beauchemin)

„Meine Frau, mein Mann, mein Kind…“ – das drückt ja im Normalfall kein Besitzverhältnis aus, sondern Zugehörigkeit: du gehörst zu mir, ich fühle mich dir verpflichtet…dieses Gefühl brauchen besonders Kinder, aber auch als Erwachsene bin ich lieber in einer tragfähigen Beziehung als in dem lockeren, unsicheren Geflecht, das die Autorin propagiert. Ich stelle es mir sehr anstrengend vor, in so unsicheren Verhältnissen zu leben – für mein Gefühl setzt es eher große Energien frei, wenn man sich in seiner Beziehung auf den anderen verlassen kann. Natürlich gibt es keine Garantien, dass eine gute Beziehung hält bis zum Tod – aber das anzustreben, ist für mich ein hoher Wert (und erfordert genau so viel Einsatz wie irgendein unkonventionelles Dreieck, schätze ich mal). (HonorisCausae, 08.12.2015)

Thomas Bernhards gesammelte Wienbeschimpfungen

Eine wie alte und leblose Stadt, ein wie großer, von ganz Europa und von der ganzen Welt allein- und liegengelassener Friedhof ist Wien, dachten wir, was für ein riesiger Friedhof zerbröckelnder und vermodernder Kuriositäten. Aus: »Verbrechen eines Innsbrucker Kaufmanns«, in: »Werke Bd. 14«, S. 72

Dieses Wien ist ja im wahrsten Sinne des Wortes eine Kunstmühle, tatsächlich ist es die größte Kunstmühle der Welt, in welcher jahraus, jahrein die Künste und die Künstler zermahlen und zermalmt werden. Aus: »Holzfällen«

Wien ist eine fürchterliche Genievernichtungsmaschine, dachte ich auf dem Ohrensessel, eine entsetzliche Talentezertrümmerungsanstalt. Aus: »Holzfällen«

Die Stadt Wien ist eine einzige stumpfsinnige Niederträchtigkeit. Aus: »Heldenplatz«

Seit dreißig Jahren dasselbe Bild, dieselben Menschen, dieselben Stumpfsinnigkeiten, dieselben Infamien, Niederträchtigkeiten, Verlogenheiten. Aus: »Beton«, in: »Werke Bd. 5«, S. 22

Lange Zeit hatte ich gedacht, Wien ist meine Stadt, sogar, daß es mir Heimat ist, aber jetzt muß ich doch sagen, ich bin doch nicht in einer von den Pseudosozialisten bis an den Rand mit ihrem Unrat angefüllten Kloake zuhause. Aus: »Beton«, in: »Werke Bd. 5«, S. 63 f.

Gegen den Terror Champagner trinken? Mandarinen essen? Beten? Das ist alles okay. Wenn wir uns gegenseitig vorschreiben, wie wir trauern sollen, hat die Angst schon gewonnen. (Margarete Stokowski, 19.11.2015)

Auf Twitter zur Besonnenheit aufzurufen, ist ein wenig so wie Abstinenz in der Kneipe zu predigen. (Nils Markwardt)

Die Strafe, die gute Menschen für die Gleichgültigkeit an öffentlichen Angelegenheiten bezahlen, ist, dass sie von bösen Menschen regiert werden. (Platon)

„I think it’s better to be happy than well-dressed.“ – Iris Apfel.

“behind every great man is a woman rolling her eyes” – Jim Carrey

you are never too old to reinvent yourself. (Steve Harvey)

it‘s not how old you are, it`s how you are old. (Jules Renard)

zur Wahl, 11.10.2015

„Wiens Bürgermeister ist der Coup seines Lebens gelungen“, leitet Rainer Nowak seinen Leitartikel in der „Presse“ ein. Häupl und die SPÖ seien von Wienern gewählt worden, die „mit der Sozialdemokratie und ihrer speziellen Wiener Variante so viel zu tun haben wie Heinz-Christian Strache mit der Caritas“ – sie wollten um jeden Preis verhindern, dass Strache auf Platz eins landet. Die Wahl sei auch „eine Wien-Abstimmung über den Umgang mit Flüchtlingen“ gewesen.

„Stützstimmen von bürgerlichen Wählern wie auch von Grün-Sympathisanten wattierten die Abstrafung der SPÖ“, kommentiert Hubert Patterer das Wahlergebnis in der „Kleinen Zeitung“. Die Wiener Boulevardmedien hätten ein Duell inszeniert, das es nie gegeben habe: „Es war eine konstruierte Kulisse, die wie schweres, düsteres Gewölk über der Stadt hing.“ Eine bizarre Pointe macht Patterer aus: „Ausgerechnet jene FPÖ, die mit moralischer Unbekümmertheit auf Ängste setzt, wurde diesmal selbst Opfer einer künstlichen Schreckvision.“

Glanzvoll zeitgemäß, frei von bemühten Rückblenden, in Ausstattung, Komfort und Gastlichkeit auf das schöne Leben anno jetzt zugeschnitten. (Grand Ferdinand, 05.10.2015)

When I concentrate on little things that annoy me, and they sprout resentments that grow bigger and bigger, I seem to forget how I could be “stretching” my world and broadening my perspective. That’s the way to shrink troubles down to their real size. Worrying about trifles saps my spiritual energy which I could certainly put to better use. Am I willing to waste my life in this way? When something or somebody is giving me trouble, let me see the incident in relation to the rest of my life, especially the part that is good, and for which I should be grateful. A wider view of my circumstances will make me. better able to deal with all difficulties, big and little.

Today’s Reminder: I refuse to let my serenity be drowned out by happenings that are in themselves unimportant. I will not be made uneasy by what others do, whether they intend to hurt me or not. I will not clutter up my thoughts with resentment; it would not profit me but, worse, it would hurt me.

© Al-Anon Family Group Headquarters, Inc. 1968, 1972, 1973

‚The world is infinitely more interesting than any of my opinions about it‘ (photographer Nicholas Nixon)

„Das Alter klopft in der Gestalt von verweigerten Software-Updates an die Tür.“ (Jan Böhmermann im vice-Interview)

“Success isn’t owned, it’s rented. And the rent is due every day.” (Rory Vaden)

„Until proven wrong, assume you are the weak link in any system.“ Alton Brown

originally written by José Micard Teixeira / quoted by Meryl Streep

“I no longer have patience for certain things, not because I’ve become arrogant, but simply because I reached a point in my life where I do not want to waste more time with what displeases me or hurts me. I have no patience for cynicism, excessive criticism and demands of any nature. I lost the will to please those who do not like me, to love those who do not love me and to smile at those who do not want to smile at me. I no longer spend a single minute on those who lie or want to manipulate. I decided not to coexist anymore with pretense, hypocrisy, dishonesty and cheap praise. I do not tolerate selective erudition nor academic arrogance. I do not adjust either to popular gossiping. I hate conflict and comparisons. I believe in a world of opposites and that’s why I avoid people with rigid and inflexible personalities. In friendship I dislike the lack of loyalty and betrayal. I do not get along with those who do not know how to give a compliment or a word of encouragement. Exaggerations bore me and I have difficulty accepting those who do not like animals. And on top of everything I have no patience for anyone who does not deserve my patience.”

„Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden.“ (Nietzsche)

ma il mare non vale una cicca? (campagna nazionale di marevivo contro l‘abbandono dei mozziconi sulle spiagge)

Brigit has been a wonderful guest. She and her husband spent few days in my apartment and leaved in perfect condition. I hope to have them again as guest (stefano, 13.06.2015)

the idea behind organized crime is that it is organized. (justified)

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. (Kurt Tucholsky)

„Reisen ist das einzig Taugliche gegen die Beschleunigung der Zeit“ (Thomas Mann)

“Success is liking yourself, liking what you do, and liking how you do it.” Maya Angelou (17.05.2015)

„solange es leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch rassismus geben. denn auch diese leute wollen sich gut fühlen und auf irgendetwas stolz sein. also suchen sie sich jemanden aus, der anders ist als sie und halten sich für besser. (farin urlaub im magazin frizz, april 2015)

Arthur Schopenhauer – Von der Nichtigkeit und dem Leiden des Lebens (03.04.2015)

Aus der Nacht der Bewußtlosigkeit zum Leben erwacht findet der Wille sich als Individuum, in einer end- und gränzenlosen Welt, unter zahllosen Individuen, alle strebend, leidend, irrend; und wie durch einen bangen Traum eilt er zurück zur alten Bewußtlosigkeit. – Bis dahin jedoch sind seine Wünsche gränzenlos, seine Ansprüche unerschöpflich, und jeder befriedigte Wunsch gebiert einen neuen. Keine auf der Welt mögliche Befriedigung könnte hinreichen, sein Verlangen zu stillen, seinem Begehren ein endliches Ziel zu setzen und den bodenlosen Abgrund seines Herzens auszufüllen. Daneben nun betrachte man, was dem Menschen, an Befriedigungen jeder Art, in der Regel, wird: es ist meistens nicht mehr, als die, mit unablässiger Mühe und steter Sorge, im Kampf mit der Noth, täglich errungene, kärgliche Erhaltung dieses Daseyns selbst, den Tod im Prospekt. – Alles im Leben giebt kund, daß das irdische Glück bestimmt ist, vereitelt oder als eine Illusion erkannt zu werden. Hiezu liegen tief im Wesen der Dinge die Anlagen. Demgemäß fällt das Leben der meisten Menschen trübsälig und kurz aus. Die komparativ Glücklichen sind es meistens nur scheinbar, oder aber sie sind, wie die Langlebenden, seltene Ausnahmen, zu denen eine Möglichkeit übrig bleiben mußte, – als Lockvogel. Das Leben stellt sich dar als ein fortgesetzter Betrug, im Kleinen, wie im Großen. Hat es versprochen, so hält es nicht; es sei denn, um zu zeigen, wie wenig wünschenswerth das Gewünschte war: so täuscht uns also bald die Hoffnung, bald das Gehoffte. Hat es gegeben; so war es, um zu nehmen. Der Zauber der Entfernung zeigt uns Paradiese, welche wie optische Täuschungen verschwinden, wann wir uns haben hinäffen lassen. Das Glück liegt demgemäß stets in der Zukunft, oder auch in der Vergangenheit, und die Gegenwart ist einer kleinen dunkeln Wolke zu vergleichen, welche der Wind über die besonnte Fläche treibt: vor ihr und hinter ihr ist Alles hell, nur sie selbst wirft stets einen Schatten. Sie ist demnach allezeit ungenügend, die Zukunft aber ungewiß, die Vergangenheit unwiederbringlich. Das Leben, mit seinen stündlichen, täglichen, wöchentlichen und jährlichen, kleinen, größern und großen Widerwärtigkeiten, mit seinen getäuschten Hoffnungen und seinen alle Berechnung vereitelnden Unfällen, trägt so deutlich das Gepräge von etwas, das uns verleidet werden soll, daß es schwer zu begreifen ist, wie man dies hat verkennen können und sich überreden lassen, es sei da, um dankbar genossen zu werden, und der Mensch, um glücklich zu seyn. Stellt doch vielmehr jene fortwährende Täuschung und Enttäuschung, wie auch die durchgängige Beschaffenheit des Lebens, sich dar als darauf abgesehn und berechnet, die Ueberzeugung zu erwecken, daß gar nichts unsers Strebens, Treibens und Ringens werth sei, daß alle Güter nichtig seien, die Welt an allen Enden bankrott, und das Leben ein Geschäft, das nicht die Kosten deckt; – auf daß unser Wille sich davon abwende.

Die „EMMA“ fordert jetzt ja die Frauenquote für’s Cockpit. Ob dabei bedacht wurde, daß Frauen häufiger auf die Toilette gehen als Männer und das meistens auch zu zweit? (Dirk Niebel, 30.03.2015)

the best revenge is living well.

Mein Alter schreitet nicht voran. Was für eine irre Behauptung. Ich habe mich komplett gegen das Altern entschieden, und solche Späße wie Sterben werden bei mir nicht stattfinden. (Sibylle Berg, 7.3.2015)

,Die Erdgeschoßzone ist die Visitenkarte der Stadt‘ (Walter Ruck, 20.02.2015)

Was darf die Satire? (Iganz Wrobel alias Kurt Tucholsky, 1919)

{…] Die Satire beißt, lacht, pfeift und trommelt die große, bunte Landsknechttrommel gegen alles, was stockt und träge ist. […] Der Satiriker ist ein gekränkter Idealist: Er will die Welt gut haben, sie ist schlecht, und nun rennt er gegen das Schlechte an. Die Satire eines charaktervollen Künstlers, der um des Guten willen kämpft, verdient also nicht diese bürgerliche Nichtachtung und das empörte Fauchen, mit dem hierzulande diese Kunst abgetan wird. […] Übertreibt die Satire? Die Satire muss übertreiben und ist ihrem tiefsten Wesen nach ungerecht. Sie bläst die Wahrheit auf, damit sie deutlicher wird, und sie kann gar nicht anders arbeiten als nach dem Bibelwort: Es leiden die Gerechten mit den Ungerechten. […] Wir sollten nicht so kleinlich sein. Wir alle […] haben Fehler und komische Seiten und kleine und große Schwächen. Und wir müssen nun nicht immer gleich aufbegehren, wenn einer wirklich einmal einen guten Witz über uns reißt. Boshaft kann er sein, aber ehrlich soll er sein. Das ist kein rechter Mann und kein rechter Stand, der nicht einen ordentlichen Puff vertragen kann. Er mag sich mit denselben Mitteln dagegen wehren, er mag niederschlagen aber er wende nicht verletzt, empört, gekränkt das Haupt. Es wehte bei uns im öffentlichen Leben ein reinerer Wind, wenn nicht alle übel nähmen. […] Die echte Satire ist blutreinigend: Und wer gesundes Blut hat, der hat auch einen reinen Teint. Was darf die Satire? Alles.

“L’amour: Plus fort que la haine,” (Charlie Hebdo, 07.01.2015)

2014

Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit. “ (Thomas Mann, gehört 26.12.2014)

„I need the team from Inception to come remove it from my memory.“ (Will McAvoy, The Newsroom)

wenn man jung ist, wäre es nämlich eigentlich günstig, dass man es so einrichten kann, dass man zwischendurch auch einmal gut drauf ist. für schlechte laune und hängende mundwinkel bleibt später immer noch genügend zeit. (christian schachinger, 18.11.2014)

“Sexiness wears thin after awhile and beauty fades, but to be married to a man who makes you laugh every day, ah, now that is a treat.” (Joanne Woodward)

“The reward of a thing well done is to have done it.” (Ralph Waldo Emerson)

Beauty is a construct based entirely on childhood impressions, influences and role models. (Sherlock)

,wem das maul aufgeht, dem gehen die ohren zu‘ (robert seethaler)

“He looked up at the grey house; all the blinds were down, and he instantly despised his guests for being still asleep, in a rush of that superiority which afflicts all those who are astir earlier than other people.” (Vita Sackville-West, The Edwardians)

ich habe großen respekt vor deiner leistung. (rené, 23.07.2014)

nicht leben, nicht sterben, aber durchfahren ist ok (hs über die orte neben der tschechischen autobahn, 19.07.2014.)

“I’m giving a buck simply for the amusement and surrealism factor. And to give a big fuck off to the self-righteous pissants out there.” Kickstarter donor on Zack (Danger) Brown’s potato salad, July 2014

‚vom göd ausgebn is no kana reich wurn.‘ (werner brauner aber ohne copyright)

“schmerzfrei ist ein großes wort.” (thomas müller, juni 2014)

“ich verändere mich nicht, indem ich versuche, etwas anderes zu sein als ich bin. ich verändere mich, indem ich anerkenne, wer ich jetzt gerade bin.” zen-sprichwort (26.06.2014)

,… I began pacing the airport rather than doing what I normally do, which is sit in the waiting area, wondering which of the many people around me will die first, and of what…‘ (david sedaris im new yorker, june 2014)

„putting things in perspective“ simply means remembering that most of the things that upset us the most are not life-and-death emergencies. (richard carlson, posthum 20.06.2014)

,der Igel hat gelandet‘ (claus kleber via twitter, 14.06.2014)

„Two jackasses got married in Italy Saturday. Sex-tape star Kim Kardashian, 33, wed egotist Kanye West, 36, in a wedding opulent enough for Florence’s Medici dynasty and tacky enough for reality TV. They were betrothed at Florence’s 16th-century Fort di Belvedere castle. Olympic athlete Bruce Jenner walked Kim down the aisle.

The republic still stands.“ ( New York Post, Mai 2014)

So then they handcuffed me and said „Anything you say can and will be held against you.“ So I said „Mr Woodpecker!“

Songwriter-Rock: Conor Oberst macht wenig anders, aber alles richtig. (musikexpress, 15.05.2014)

wer soll das alles lesen, baby? (10 jahre später, helmut v., 06.05.2014)

Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere. (Japanisches Sprichwort)

,ich weiss nicht, was ich gesagt habe, bevor ich die Antwort meines Gegenübers gehört habe‘ (Paul Watzlawick)

„if you’re trying to blend in, realize that shorts are not common street wear in europe. they’re considered beachwear, to be worn in coastal or lakeside resort towns. no one will be offended if you wear shorts, but you might be on the receiving end of some second glances. shorts are especially uncommon on older women and in big cities, and the cutoff temperature for „hot enough for shorts“ is much higher than in the US.“ (rick steves)

Die Nase rümpft oft vor verblühten Rosen, wer vor der Knospe kniete. (William Shakespeare)

all parenting involves choosing between the day (why have another argument at dinner?) and the years (the child must learn to eat vegetables). (andrew solomon, the new yorker, 15.03.2014)

auf dem rammstein-konzert, da sind leute, die nicht mal wissen, wie man eine banane öffnet. (olli schulz)

Ein monströser, lückenloser Egoismus findet immer irgendeine zur Anbetung bereite Frau. (Guido Ceronetti)

tutto quello che non si mangia fa bene alla saluta (guido ceronetti)

It is not in the pursuit of happiness that we find fulfillment, it is in the happiness of pursuit. (denis waitley)

,Dear Philip, a beautiful beautiful soul. For the most sensitive among us the noise can be too much. Bless your heart.‘ Jim Carrey twittert zu Philip Seymour Hoffmans Tod.

„niveau-nirvana zwischen scheißhaus und grimme-preis“ (kalkofe über ibes, 02.02.2014)

,she was never more than a faint blip on my radar.‘ (francis underwood in ,house of cards‘, 31.01.2013)

If Facebook had been designed by English people, there’d be a ‚quite like‘ button. (@alaindebotton, 15.01.14)

– siri, do you know ,her‘?

– no. you know that it‘s just a movie, right?

2013

„Fox News says Santa is supposed to be white!“

„You don’t still believe in Fox News, do you?“

cueille le jour présent

lieben sie jemanden? und woraus schließen sie das? (max frisch)

dumm sein und arbeit haben, das ist das glück (gottfried benn)

…das unmögliche möglich machen, das mögliche leicht und das leichte elegant. (moshé feldenkrais)

success comes from getting up one more time than you fall down.

‚der ist kein freier mensch, der sich nicht auch einmal dem nichtstun hingeben kann.‘ (marcus tullius cicero)

‚gar nichts tun, das ist die allerschwierigste beschäftigung und zugleich diejenige, die am meisten geist voraussetzt.‘ (oscar wilde)

‚langeweile ist der vorraum zur muße.‘ (friedrich wilhelm nietzsche)

Der Preis – Einige Gedanken (John Ruskin, 1819-1900)

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, dass nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz des Handels verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.

,einen erwachsenen ändern zu wollen, macht nur sinn, wenn man selbst dieser erwachsene ist.‘

(doris knecht oder alain de botton?, 23.10.2013)

never check a phone if you don’t have the time or energy to deal with the bad news it might have harvested. (alain de botton, 20.10.2013)

dass einer dutzende millionen einsetzt, nur um sich sehr engagiert den eigenen ruf zu beschädigen, erscheint mir unter keinem gesichtspunkt ein besonders kluges investment. aber jeder hat ein recht auf seinen lernprozess.

(andré heller über frank stronach, kurier interview, 20.10.2013)

,focus not on having less or having more, but on wanting what you have.‘ (gretchen rubin, 20.10.2013)

,mit der deutschen sprache ist es wie mit meiner frau: ich liebe sie sehr, aber ich beherrsche sie nicht‘ (martin roth)

it isn’t disrespectful to the complexity of existence to suggest that despair is, at times, just low blood sugar and exhaustion. (alain de botton, 16.10.2013)

‚zeit fokussierter unintelligent.‘ häupl 1995 über den österreichischen wahlkampf

great conversations are like beautiful squares in foreign cities one finds at night, then doesn’t know how to get back to in daytime. (Alain de Botton, 07.10.2013)

those are my principles, and if you don’t like them… well, i have others. (stefan zitiert groucho marx, 27.09.2013)

Quand je vois ce que je vois et que j’entends ce que j’entends, je suis bien content de penser ce que je pense.

(Fernand Raynaud, 27.09.2013)

der verwirrte milliardär dürfte der fpö einige stimmen einiger ebenso verwirrter protestwähler wegnehmen. (dirk stermann in der sz über stronach, 27. september 2013)

die flüge sind verspätet, in der wohnung liegen tote ratten, das dach des hotels ist eingestürzt. in solchen momenten hinterfrage ich unseren lebensstil. (frances m. thompson im spiegel, 26.09.2013)

brudl: und wie geht‘s?

freund von brudl: wie die anderen wollen. (26.09.2013)

,je pense que vous vous êtes trompée‘ (männlicher gast zu mir am damenklo im père et fils, 10.09.2013)

ich habe bestimmte sachen, die ich gerne anhabe (fs)

every time i make a mistake in real life, i immediately think „ctrl z“. (14.08.2013)

,Was ich mir wünsche: Einen internationalen Jeder-kümmert-sich-um-seinen-eigenen-Scheißdreck-Tag. Gerne ganzjährig.‘ (ute weber, 05.08.2013)

jedes nervige „mama“ der tochter mit ’nem „…just killed a man, put a gun against his head, pulled my trigger, now he’s dead“ beantworten. (@sechsdreinuller, 25.05.2013)

the single biggest problem in communication is the illusion that it has taken place. (George Bernard Shaw)

zwei menschen mit demselben gewicht fühlen sich komplett unterschiedlich je nachdem ob sie gerade 10 kilo zu oder abgenommen haben. (wilhelm, nie vergessen.)

between stimulus and response, there is a space.

in that space lies our freedom and power to choose our response.

in our response lies our growth and our happiness.

(zitiert von stephen r. covey, quelle unbekannt)

success is getting what you want. happiness is wanting what you get. (dale carnegie)

Intimacy means a capacity to be rather weird with someone – and finding out that’s ok with them.

(@alaindebotton, 11.05.2013)

Most people don’t listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply. – Covey

Fault finding without any interest in improvement: cynicism. (Alain de Botton, 16.02.2013)

Over-intellectual confused guys are always looking for practical smart women to help them get a grip.

(Alain de Botton, 28.01.2013)

“for every minute you are angry, you lose 60 seconds of happiness.” – ralph waldo emerson

2012

,die wirtschaft braucht ständig kunden für irgendwelche produkte. glückliche menschen aber brauchen keine schönheitsoperationen, keine teuren autos, keine südsee.‘ (gerald hüther, brandeins dezember 2012)

For paranoia about ‚what other people think‘ : remember that only some hate, a very few love – and almost all just don’t care. (Alain de Botton, 13.12.2012)

‚revenues and profits are not correlated. many large companies like general motors and several airlines go bankrupt. it is better to maintain a smaller slice of the business and remain profitable than chase volume and collapse into bankruptcy. focus on your unique niche and strengths.‘ (andreas hinterhuber, 28.10.2012)

enjoy the little things, for one day you may look back and realize they were the big things. – robert brault

still sein heißt nicht leer sein (serdar somuncu, 21.10.2012)

reality is that which, when you stop believing in it, doesn’t go away. (philip kindred dick)

one of my more poignant secrets of adulthood is: never forget how easy it is to forget.

i wish i could tell my younger self: make a photo diary before you leave this place! you think you won’t forget, but you will! instead of taking photos of unusual sights, take a photo of the most usual sights. in the future, you’ll be a lot more interested in seeing a photo of your dorm-room closet or your laundromat than seeing a photo of the louvre. (gretchen rubin, 16.10.2012)

Die Verachtung ist eine wertvolle und saubere Alternative zum Hass und zum Ekel (Max Goldt, gelesen 06.10.12)

complaining about what someone tweets about is like calling up the numbers in classified ads and shouting „but i don’t want piano lessons!“ @rickygervais, 05.10.2012

Es wird Archäologen geben, die eine Ausgrabungsstätte anhand der Riffelmuster in den IKEA-Gläsern der jeweiligen Pling-Dynastie zuordnen. Ute Weber (05.09.2012)

am liebsten, so sagt polt oft, wäre er bootsverleiher geworden. für ein video der münchner ausstellung hat er einen gespielt, mitten in eis und schnee am schliersee, wo er lebt: „diese ruhe! ich hab mir jetzt eine regensburger mitgebracht und eine essiggurken. ich könnt mir’s nicht schöner vorstellen. die gewissheit, dass heute keiner mehr kommt, der ein boot will: ich bin so erleichtert.“ (die zeit, 07.05.2012)

I’m pretty righteous when it comes to customer service—the cell phone rep, the waiter, the gum-poppin‘ cashier…I get inordinately peeved with lame service and get myself into a tizzy about how half the world needs to pull up their socks and be more polite. I could definitely lighten up and send some loving kindness instead of prickly posturing. (Danielle LaPorte, April 2012)

People are more comfortable being uncomfortable than being comfortable, if they have been uncomfortable for an extended period of time. (David Allen, 08.03.2012)

,if you want meaning I suggest you try a dictionary.‘

“Since you get more joy out of giving joy to others, you should put a good deal of thought into the happiness that you are able to give.” Eleanor Roosevelt

When I was 5 years old, my mom told me that happiness was the key to life.

When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down “happy”.

They told me I didn’t understand the assignment.

I told them they didn’t understand life.

– John Lennon

Grant me the serenity to accept the things I cannot change; courage to change the things I can; and wisdom to know the difference. (Reinhold Niebuhr)

2011

Medizinischer Fortschritt, gesunde Ernährung und wiederholte Eheschließung bedeuten heute erst Nachmittag, wo früher Lebensabend war…. (harald schmidt in focus, 16.11.11)

„I love deadlines. I like the whooshing sound they make as they fly by“ (Douglas Adams)

… zur verfügung gestellt von hs am 02.11.11

🙂 … na supa, könn ma ins programm aufnehmen (´s lokal!), denn … im sturz durch raum & zeit – richtung unendlichkeit – bin ich zum frühstücken bereit! (manfred über das décor, 23.10.2011)

pauseeeeeeee … ähhhhhh … wenn ich ihre vermögensverhältnisse kennen würde, hätte ich ihnen das vorschlagen können. (Sacha, 12.10.11)

During Jobs’s lifetime, shows like “Saturday Night Live” and “The Simpsons” felt free to satirize the darker side of Apple’s feel-good, idealistic entrepreneurialism: In a “Simpsons” episode, an indifferent “Steve Mobs” tells Lisa, “I know our posters say ‘Think Differently,’ but our real slogan is ‘No Refunds.’ (October 2011)

‚Dance like the photo’s not being tagged, Love like you’ve never been unfriended, Tweet like nobody’s following.‘ (bythebrooks, 08.09.11)

„Auch in Österreich sollen (nach etwas allzu forschen Hochrechnungen) bis zu 600.000 Menschen nicht lesen können. Das kann daran liegen, dass bei uns Kinder nur zur Schule und nicht wie in Deutschland in die Schule gehen. Sagen zumindest jene bösen Zungen, die den richtigen Gebrauch von Präpositionen nicht kennen.“

(Peter Iwaniewicz im Falter, 01.09.2011)

Der Mensch ist das einzige Wesen, das im Fliegen eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann. (Loriot, 1923 – 2011)

If You Don’t Have Time to Do It Right, When Will You Have Time to Do It Over? (basketball player/coach John Wooden)

la vie est la seule carrière qui m‘interesse. (érik orsenna)

just because someone doesn’t love you in the way you want them to doesn’t mean that they don’t love you with all they’ve got. (the notebook)

„La perfection est atteinte non quand il ne reste rien à ajouter, mais quand il ne reste rien à enlever.“

Antoine de Saint-Exupéry

„About 1 in 100 people are psychopaths, but there is a higher proportion in prisons and corporate boardrooms.“ –Jon Ronson, journalist

Rather than trying to adjust the wind, adjust your sails.

Birgit, I cannot thank you and your team enough for all of your work and dedication on our recent incentive program to Vienna/Prague. Your follow through, attention to detail and “can do” attitude was appreciated at every turn. As with any high-end program, the changes are never-ending, the attention to detail crucial for success, negotiating power critical and the continuous follow up vital for a superior outcome. you exceeded our expectations in planning support and on-site execution. Many thanks for being a key partner in our success. (Kathryn A. Bowling)

Früher, wir reden von den achtziger Jahren des letzten Jahrtausends, war es übrigens auch undenkbar, dass eine Dame, wenn sie nicht zufällig ein Bordell führte, Kleidung und Accessoires trug, auf denen das Logo des Herstellers goldfarben oder auffällig zu erkennen war. (Sibylle Berg im Spiegel, 31.05.2011)

The longer I live, the more beautiful life becomes. (Frank Lloyd Wright)

Ein langjähriger Beobachter erklärt, dass die Abneigung gegen ESC-Lieder während der zwei Vorbereitungswochen sehr oft einer gewissen Sympathie, manchmal sogar einer Euphorie weiche. Es sei halt wie beim Stockholm-Syndrom, wo nach einer gewissen Zeit Geiseln und Geiselnehmer auch Freunde werden. (Hans Hoff in der süddeutschen, 14.05.11)

Ich betrauere den Verlust tausender kostbarer Leben, aber ich werde den Tod keines einzigen bejubeln, nicht einmal den eines Feindes.“ (Jessica Dovey zum Tod Osama Bin Ladens)

„whatever the way, the master of strategy does not appear fast….of course, slowness is bad. really skillful people never get out of time, and are always deliberate, and never appear busy.“ (Miyamoto Musashi)

,where was i?‘ (billy crystal, oscars 2011)

„There’s no job quite like this in the world. You have to entertain this industry crowd, which is distinctly uncomfortable. You have to get dressed up nicer than you’ve ever been and do it early in the day. The lights are blazing down. It’s like 190 degrees. Everyone in the crowd has frayed nerves because their lives could change that night. And for every winner, there are 4 who don’t win. As the evening goes along, the audience fills with losers. Once that starts happening, they’re really not too happy to see the host/s come back out on stage. All you are is an obstacle between them and the rest of their lives.“ (Bruce Vilanch)

„Eines Tages kommt man so weit, zu sagen: „Du bist aus der katholischen Kirche ausgetreten. Warum trittst du nicht auch aus der Kunst aus, einem zumeist ebenso anmaßenden, strafsüchtigen Verein, der im Prinzip alle Strukturen einer Religion hat, mit Päpsten und Gegenpäpsten, Bischöfen und Pfarrern.“ Vor dem Zeitgeistgetue muss man sich klug schützen. Es darf einen nicht bekümmern, ob etwas gerade „in“ oder „out“ ist. Denn das kümmert eine Brennnessel oder eine Hummel auch nicht.“ (andré heller im standard, 27.01.2011)

2010

Ein Pessimist ist einer, der, wenn er die Wahl zwischen zwei Übeln hat, beide wählt.
Oscar Wilde (von mami, 16.12.2010)

,vielleicht haben die einen anderen schwerpunkt.‘

,ja, schwerpunkt uninteressantes.‘

(26.09.10)

It’s time to stop eating the hash cakes for breakfast when every single muscle in your face is straining upwards to keep your eyes open. (vice magazine)

„Dance like the photo’s not being tagged, Love like you’ve never been unfriended, Tweet like nobody’s following.“

“du bist ein logistik-fuchs“ (hs)

“es geht nichts über eine tödliche krankheit, wenn es gilt, das denken zu schärfen, wenn es gilt, bilanz zu ziehen und eine endabrechnung vorzulegen.” (paul auster in „unsichtbar“)

“Life’s short and we never have enough time for gladdening the hearts of those who travel the way with us. O, be swift to love! Make haste to be kind.” (Henri-Frédéric Amiel)

,keep your thoughts positive because your thoughts become your words. keep your words positive because your words become your behaviors. keep your behaviors positive because your behaviors become your habits. keep your habits positive because your habits become your values. keep your values positive because your values become your destiny.” (mohandas karamchand gandhi)

,everyone gets organized at some point, they just might not be around for it.‘(professional organizer Sue DeRoos)

birthdays are good for you. statistics show that the people who have the most live the longest. (larry lorenzoni)

,und das ist die mutter der frühstücksrunde‘ (manuela, 28.08.10)

,common sense is unfortunately not common‘ (sabrina, 22.08.10)

aus ,the difference‘ by jean chatzky (15.07.10)

The financially comfortable and the wealthy tend to be more passionate about what they do in life, they are more optimistic, and they are more resilient—able to overcome whatever obstacles life throws their way. They are more visionary—able to see things in a slightly different and improved way, if not a new way altogether. They are more connected to others in their professional and personal lives, and they have greater confidence in those relationships, as well as in their lives overall. And they are grateful—incredibly grateful—for the good for- tune life has thrown their way. They are also more likely to come at life with a different mind-set and a different set of skills. They tend to be goal setters who figure out what they want in life and then make a plan to go after it. They are dogged workers (and often need less sleep). The comfortable and wealthy take more risks than the average person, but they listen to their own voices and those of people they trust in order to be as certain as possible that those risks are appropriate for their stage in life or work.

14.07.10

guide: there is one thing that we have in marocco that you do not have in the states.

cathryn: what is that?

guide: time.

Be kind, for everyone you meet is fighting a great battle. (08.07.10)

man steht nicht im Stau, man IST der stau. (25.06.10)

”This is your moment. The right time is now.”

„Your intention is only as strong as your ability to remember it in the moment“

15.06.10, klaus wagenbach, im interview mit der zeit

frauen lesen ja anders. da muss ich nur unser lektorat ansehen, das aus drei frauen und zwei männern besteht. die mischung ist mir wichtig, weil männer dazu neigen, auf die machart von texten zu achten, frauen sich eher auf die figuren konzentrieren.

31.05.10 (diezeit über stefan raab)

Mehr noch als seine finanziellen Erfolge und der Triumph über ARD, Ralph Siegel und den historischen Schlager dürfte Stefan Raab allerdings der Sieg über die Bild-Zeitung freuen. Seine Devise lautet: Sprich nicht mit Bild. Und sein großes Ziel war, in Deutschland einen Popstar aufzubauen, ohne dieses Prinzip zu verletzen. Er hat es geschafft. Gratulation!

30.05.10 (sz über den song contest)

durch den großen jubel gerät indes ein bisschen in vergessenheit, dass die angelegenheit, die nun wie von raab angestrebt zu einer angelegenheit nationalen interesses geworden ist, in wahrheit eine ziemlich gruselige veranstaltung ist. wer am samstag zwei stunden lang die esc-beiträge der ins finalegelangten länder anhören musste, staunte schnell über die erkenntnis, wie viele schlechte lieder sich in 120 minuten unterbringen lassen. es gab billigsten plastikpop, aufgedunsene bombastballaden und derart belanglose tonfolgen, dass sie wohl selbst einem dreijährigen zu dämlich sein dürften. da traten erstaunliche pummelfeen in einer art weightwatchers-ballett auf, wehte der wind durch als kleid getarnte zelte, schlug dauern irgendwer rad, und zwischendrin gab es sogar einen jungen mann aus serbien, der ein bisschen so aussah wie ein verlorener sohn von claudia roth.

30.05.10 (telegraph über den song contest)

our entry – the inappropriately titled That Sounds Good to Me, written by Pete Waterman and performed by Josh Dubovie – was a sonic atrocity composed of naff synths and simpering vocals. thankfully nobody invaded the stage during Britain’s performance – hearing it once was humiliation enough.

29.05.10 (guardian live über den song contest)

The guy singing the Norwegian entry is oming over a bit Il Divo. It sounds a bit like something off the Titanic soundtrack.

The Moldovan bunch will be very eye-catching when they end up busking outside Covent Garden tube station. The whole world’s supply of ceramic hair straighteners is currently in Oslo, blowing all the fuses. Greece appears to have entered a ringtone. Christ, I sound like Simon Cowell. Worse, I sound like a taxi driver who thinks he’s Simon Cowell. Oh super, Ukraine’s gone for the ‚Oh Humanity Why Are You All Such Scumbags‘. Genius move. An admission: I’ve heard Russia’s entry several times before tonight. And I still can’t understand this chorus. It’s that groan they do after the first line. It sounds like a cross between the noise that your gran makes when she sits down after a long day out and the disappointed sigh that comes out of bus drivers whenever you haven’t got the correct change. Actually, having said that, no wonder the singer’s so depressed. Judging by that photo he’s singing to, he’s been jilted by a child’s crayon drawing of a disgruntled nun. That’s got to hurt. The Most Spectacular Cleavage Of The Evening awards goes to this Armenian girl, obviously. Germany now – my one remaining favourite song left in the competition. Lena, her name is, and you’ll be hard pushed to find anybody more endearing on the face of the planet right now. Look at her, bobbing around and mispronouncing words like a pocket-sized Bjork. She’s adorable. This probably isn’t the place to admit it, but I think I might love Lena a little bit. Or, to put it in a way she’ll understand, I ‚lawfe‘ her. The final act now – Denmark. And this is a real show-stopper. Admittedly they could have just entered a toddler who can play Like A Virgin on a kazoo and it’d still be a show-stopper compared to Israel’s wet fart of an entry. I hope they don’t win, obviously, because if they do it’ll mean that next year’s competition will be full of songs that sound like the theme-tune to Baywatch with a Disneyland commercial slung in where the chorus should be, but I wish them well. I am being distracted and cheered up by the sheer amount of make-up being worn by the people announcing their country’s votes. This lady at the moment has hair that would probably set alight if it was put too near a stack of nylon clothes. We’re now halfway through the votes – is that all? Here’s the lovely Germany girl Lena: „I heart you and I never thought that something like that could happen to me“. Turkey should be answering questions, but are basically being transfixed by the lady presenters hair, which seems to be based on a croque-en-bouche. I wonder if people get peckish they will take a nibble. Miss Malta I do not want to be rude about, being a quite round person myself. But lady, a massive, horrible flowery kaftan was not the best costume choice. Right that’s it my lovelies: our Eurovision marathon is over for this evening, and the charming Bjorky 19-year-old Lena is about to sing again after winning the competition.

16.05.10 es gab mal einen new yorker-cartoon, in dem ein mann im büro telefoniert: »donnerstag geht nicht. wie wär’s mit nie? passt Ihnen nie?« – »passt mir gut. aber wir telefonieren besser vorher noch mal, ja?«

13.05.10 needed to find myself. used google. (jameshazelden)

07.05.10 fs: ,du schaust mich nie an.‘ hs: ,ich kenn dich ja schon‘

30.04.10 attention is the most basic form of love, baby!

29.04.2010 und …. ich hab gleich mal kurz die arme in die höhe gerissen …. es wirkt 😉 (claudia)

19.04.2010 it’s always ok to fix crookedly-hung frames, even in restaurants or courtrooms. you’re not crazy…you’re penelope. http://penelopeloveslists.com/

18.04.2010 „the tragedy of life is not that it ends so soon, but that we wait so long to begin it.“ (w. m. lewis)

12.04.2010 ,a minute is like a moment with handles on it. you know where it begins and ends, so it’s easier to grasp.‘ (martin boroson)

10.04.2010 „You can tell the health of a marriage by the number of teeth marks on your tongue.“ (philip roth)

24.03.2010 Irgendwann werden von Carla Bruni zwei Sätze übrig bleiben: »I want a man with atomic power.« »We could all be dead tomorrow.« Wenn man sie ein paar Mal hintereinander sagt, bekommt man Angst. (die zeit)

,what’s money? a man is a success if he gets up in the morning and goes to bed at night and in between does what he wants to do.‘ (bob dylan)

„wir werden nicht jeden tag älter, sondern jeden tag neu.“ (emily dickinson)

30.01.10 ‚backup your computer. there are two types of hard drives: those that have failed, and those that have yet to fail. if you’re not regularly backing up your hard drive, you’re tempting fate.‘ (unclutterer.com)

robyn waters: i’ve been thinking about how big our world is and how small-minded we’ve become; how quick we are to judge and how slow to understand. technology places the resources of the world at our fingertips, yet we have trouble seeing past the ends of our noses. for every trend there’s a countertrend worth considering. resolve to leave the screens of your virtual world momentarily behind, and indulge your senses with a real world adventure. st. augustine said: “the world is a book, and those who don’t travel read only one page.” my advice? adventure calls. blaze a new trail. cross a continent. dare to discover. escape the routine. find a fresh perspective. go slow; gaze absentmindedly and savor every moment. have some fun! invest now in future memories. journeys are the midwives of thought; keep a journal. leave prejudice and narrow mindedness behind. make for the horizon and meet new people. navigate the unknown. observe, and open your mind. pursue a road less traveled. quest for truth. rely on yourself. sail away from the safe harbor; take a risk. unleash your curiosity. venture further. why wait? expect the unexpected. say yes to adventure….journey with zeal!

robyn waters is an ambassador of trend, a champion of design, and a cheerleader of possibilities. she’s the author of the trendmaster’s guide.

howard mann: there are tens of thousands of businesses making many millions a year in profits that still haven’t ever heard of twitter, blogs or facebook. are they all wrong? have they missed out or is the joke really on us? they do business through personal relationships, by delivering great customer service and it’s working for them. they’re more successful than most of those businesses who spend hours pontificating about how others lose out by missing social media and the latest wave. and yet they’re doing business. great business. not writing about it. doing it. i’m continually amazed by the number of people on twitter and on blogs, and the growth of people (and brands) on facebook. but i’m also amazed by how so many of us are spending our time. the echo chamber we’re building is getting larger and louder. more megaphones don’t equal a better dialogue. we’ve become slaves to our mobile devices and the glow of our screens. it used to be much more simple and, somewhere, simple turned into slow. we walk the streets with our heads down staring into 3-inch screens while the world whisks by doing the same. and yet we’re convinced we are more connected to each other than ever before. multi-tasking has become a badge of honor. i want to know why. i don’t have all the answers to these questions but i find myself thinking about them more and more. in between tweets, blog posts and facebook updates. (howard mann is a speaker, entrepreneur and the author of your business brickyard.)

elizabeth gilbert: we are the strivingest people who have ever lived. we are ambitious, time-starved, competitive, distracted. we move at full velocity, yet constantly fear we are not doing enough. though we live longer than any humans before us, our lives feel shorter, restless, breathless… dear ones, EASE UP. pump the brakes. take a step back. seriously. take two steps back. turn off all your electronics and surrender over all your aspirations and do absolutely nothing for a spell. I know, I know – we all need to save the world. but trust me: the world will still need saving tomorrow. in the meantime, you’re going to have a stroke soon (or cause a stroke in somebody else) if you don’t calm the hell down. so go take a walk. or don’t. consider actually exhaling. find a body of water and float. hit a tennis ball against a wall. tell your colleagues that you’re off meditating (people take meditation seriously, so you’ll be absolved from guilt) and then actually, secretly, nap. my radical suggestion? cease participation, if only for one day this year – if only to make sure that we don’t lose forever the rare and vanishing human talent of appreciating ease. (elizabeth gilbert)

2009

28.12.09 what i’ve learned is that my weight issue isn’t about eating less or working out harder, or even about a malfunctioning thyroid. it’s about my life being out of balance, with too much work and not enough play, not enough time to calm down. i let the well run dry. here’s a thing this past year has been trying to teach me: i don’t have a weight problem—i have a self-care problem that manifests through weight. as my friend marianne williamson shared with me, „your overweight self doesn’t stand before you craving food. she’s craving love.“ falling off the wagon isn’t a weight issue; it’s a love issue. when i stop and ask myself, „what am i really hungry for?“ the answer is always „i’m hungry for balance, i’m hungry to do something other than work.“ if you look at your overscheduled routine and realize, like i did, that you’re just going and going and that your work and obligations have become a substitute for life, then you have no one else to blame. only you can take the reins back. that’s what i’m doing. these days i’ve put myself back on my own priority list; i try to do at least one hour of exercise five or six days a week. as i work out, eat healthfully, and reorder my life so there’s time to replenish my energy, i continue to do the spiritual and emotional work to conquer this battle once and for all. my goal isn’t to be thin. my goal is for my body to be the weight it can hold—to be strong and healthy and fit, to be itself. my goal is to learn to embrace this body and to be grateful every day for what it has given me. (oprah)

03.11.09 ‚luck is what happens when preparation meets opportunity‘ (seneca)

‚whether you think you can or can‘t, you‘re right‘

‚the fact that fashion goes out of fashioin and then comes back into fashioin based solely on what a few people somewhere think they can sell, well to me, that‘s insanity‘ (randy pausch)

02.11.09 ‚the single greatest thing you can do to change your life today would be to start being grateful for what you have right now. and the more grateful you are, the more you get.‘ (oprah)

23.10.09 all we’ve ever wanted is to look good naked (robbie williams in ‚bodies‘)

08.10.09 ‚if you believe in what you are doing, then let nothing hold you up in your work. much of the best work of the world has been done against seeming impossibilities. the thing is to get the work done.‘ – (dale carnegie)

28.09.09 ‚you should own nothing that is not useful, beautiful or loved.‘ (barry izsak, president of the national association of professional organizers)

26.09.09 the two biggest self-­deceptions of all are that life has a ‘meaning’ and that each of us is unique. (david byrne)

28.07.09 ‚a good traveler has no fixed plans, and is not intent on arriving.‘ – (lao tzu)

24.07.09 ‚also da gab es bereits mehrere berührungspunkte. der letzte dieser art war am naschmarkt und begonnen hat alles nicht weit weg von dort in den unsäglichen tiefen eines riesigen ozeandampfers.‘ (roman g.)

20.07.09 Be still. Just for a moment. Listen to the world around you. Feel your breath coming in and going out. Listen to your thoughts. See the details of your surroundings. Be at peace with being still. In this modern world, activity and movement are the default modes, if not with our bodies then at least with our minds, with our attention. We rush around all day, doing things, talking, emailing, sending and reading messages, clicking from browser tab to the next, one link to the next. We are always on, always connected, always thinking, always talking. There is no time for stillness — and sitting in front of a frenetic computer all day, and then in front of the hyperactive television, doesn’t count as stillness. This comes at a cost: we lose that time for contemplation, for observing and listening. We lose peace. And worse yet: all the rushing around is often counterproductive. I know, in our society action is all-important — inaction is seen as lazy and passive and unproductive. However, sometimes too much action is worse than no action at all. You can run around crazily, all sound and fury, but get nothing done. Or you can get a lot done — but nothing important. Or you can hurt things with your actions, make things worse than if you’d stayed still. And when we are forced to be still — because we’re in line for something, or waiting at a doctor’s appointment, or on a bus or train — we often get antsy, and need to find something to do. Some of us will have our mobile devices, others will have a notebook or folder with things to do or read, others will fidget. Being still isn’t something we’re used to. Take a moment to think about how you spend your days — at work, after work, getting ready for work, evenings and weekends. Are you constantly rushing around? Are you constantly reading and answering messages, checking on the news and the latest stream of information? Are you always trying to Get Lots of Things Done, ticking off tasks from your list like a machine, rushing through your schedule? Is this how you want to spend your life? If so, peace be with you. If not, take a moment to be still. Don’t think about what you have to do, or what you’ve done already. Just be in the moment. Then after a minute or two of doing that, contemplate your life, and how you’d like it to be. See your life with less movement, less doing, less rushing. See it with more stillness, more contemplation, more peace. Then be that vision. It’s pretty simple, actually: all you have to do is sit still for a little bit each day. Once you’ve gotten used to that, try doing lesseach day. Breathewhen you feel yourself moving too fast. Slow down. Be present. Find happiness now, in this moment, instead of waiting for it. Savor the stillness. It’s a treasure, and it’s available to us, always. (by leo babauta)

16.07.09 ‚I’d like to take a moment to review the several ways in which you’re a douche bag.‘ und ‚as long as the press sees sex and drugs behind the left hand, you can park a battle carrier behind the right hand and no one’s gonna fucking notice.‘ (gust avrakotos in ‚charlie wilson‘s war)

25.06.09 ‘people write a lot of comments on my blog, and i actually read and manually approve every comment before it gets posted … i’ll happily approve a comment from someone who completely disagrees with everything i believe in, but if i get a positive comment with a curse word in it, i’ll edit it out. my blog is like my living room. if someone was acting out in my house, i’d ask that person to leave.’ (matt mullenweg, founder of word press and automattic)

22.06.09 ‚if you keep on saying things are going to be bad, you have a good chance of becoming a prophet.‘ (isaac bashevis singer)

05.05.09 ‚i’m not offended by all the dumb-blonde jokes because i know that i’m not dumb. i also know i’m not blonde.‘ (dolly parton)

03.04.09 ‚das vergleichen ist das ende des glücks und der anfang der unzufriedenheit‘ (kierkegaard)

29.03.09 ‚thank you for the music‘ (abba)

24.03.09 ‚all is well in candy land.‘ (j. hallman, owner of a candy store in san francisco on an increase in sales during the economic downturn – quote of the day, nytimes.com)

16.03.09 ‚my closet is like my itunes library — an eclectic mix of old favorites, hand-me-downs, and vintage stuff.‘ (diamondtear, nytimes blog)

14.03.09 ‚nie lagen sich pailletten strahlender in den armen. (sz über die effenbergs)

09.03.09 ‚to get a perfect answer from your e-mail partner, you have to write like your recipient has a severe attention-deficit disorder.‘ (joe on 43folders.com)

03.03.09 tips to help you sell more, more easily: think positive. there is no value in thinking or talking doom and gloom. if you think about bad stuff, you’re not only more likely to attract that, you leave no room for the good. the bad may come and it’s always smart to be prepared with a plan b. but focus on the good, the positive, the exciting and you’ll see ways to make it happen. sell trust. every communication you send must increase buyers‘ and prospects‘ comfort. from error-free emails that are truly focused on your customer to responding appropriately to on-line reviews, how you „look“ helps customers determine if they can trust you. paying attention to the details is the first step to gaining trust. (sue hershkowitz-coore)

02.03.09 „i’ve been on a diet for two weeks and all i’ve lost is two weeks“ (sunny auf flickr)

25.02.09 „it‘s not rocket science“ (passagierin am gate 21 at cairns airport, nachdem zwei damen hs befragt haben, wie man zum flieger kommt)

03.01.09 „um eine handbreit höher als eine saustalltür“ (monika gruber über andy borg)

2007

30.11.07 „man darf in der demokratie eine meinung haben, man muss aber nicht. wenn man keine ahnung hat: einfach mal die fresse halten. ist mir ganz wichtig, dass sich das mal rumspricht.“ (dieter nuhr)

09.03.07 „damit wir die zustande gekommene verspätung wieder einholen, haben wir uns entschlossen, bald mit dem rollen aufzuhören und den rest der strecke zu fliegen“ (air berlin pilot vor take off in frankfurt)

2006

29.06.06 „sharp comprehension of customer specific expectations, impressive reactivity, 100% can-do attitude, flexible and jovial management of event: b. is definitely the ideal partner for high-end groups travelling to vienna. she makes success look easy when everybody in this job knows it’s not.“ (thibaut)

15.05.06 sad hour: trink 1, zahl 2 (gesehen im falter)

01.02.06 – libby: ‚I have had the pleasure of working with you on a number of occasions and every time I am so impressed. Your response times in the lead up are unlike any other DMC I have worked with which takes so much stress out of the planning process. You understand our market so well which means I don’t have to explain the intricacies of the Australian tastes and preferences all the time. Onsite you are a delight, anticipating our every need, always being on hand to help and producing experiences for our guests that they will never forget. Thank you again!‘

2005

18.03.05 – fs: das werde ich dir zum jahrestag schenken / hs: na du bist ja optimistisch

12.03.05 – ‚von dem kenne ich nur den kleinen prinzen‘ (kandidatin bei assinger über jean-paul sartre)

31.01.05 – wenn die männer wüßten, worüber wir frauen reden, würden sie nicht mehr mit uns schlafen (sonja zietlow)

2004

22.10.04 – supply change manager klingt super…ist es auch :o)….heisst soviel, wie dass ich mich um den operativen teil des marketings kümmere und die richtigen marketers sich um den strategischen teil, sprich was will der konsument, kümmern….tolle erklärung. kurz gesagt…ich hackle und sie denken… (margit)

01.10.04 – thanks again loved vienna, plus nice to discuss the good, bad and ugly (sorry mr bold) industry issues with you. (gary)

24.09.04 sometimes it pays to listen to the experts and not necessarily the locals. they failed in their attempt to get everyone in to kinsky’s. despite phoning to make sure they were open, when we showed up, they were closed. they then demanded the buses to take everyone somewhere else. i simply told them they were walking, we have no buses. jim wanted to kill me but hey, he told me we didn’t need them! after all of that, we ended up at sky bar with just about everyone else that was attending the conference, but it didn’t seem to matter as long as the drinks were flowing. there were a few sore and sorry sights the next morning! (kirsty)

10.09.04 sie ist ja eigentlich sehr vielseitig: sie kann nicht singen, sie kann nicht tanzen und sie sieht auch nicht gut aus. (h.s. über blue lagoon)

18.08.04 and few things which i’ll never forget… don’t change your ringtones in public…don’t light the cigarette till the last person finishes his meal..don’t litter out of the car window…throw cigarette buds from the rear end of the window… have red bull when sleepy in the journey…. and never fall for someone whom you would probably never meet again…

13.07.04 „am bestens sieht es natürlich aus, wenn sie miniröcke tragen. oder gar nichts“ (niki lauda in der „weltwoche“ zur anmerkung des interviewers, die silbrigen überziehkleider der flugbegleiterinnen sähen nicht sehr vorteilhaft aus)

13.05.04 birgit k. – sie ist die wahre ERSTE BP; entscheidungskräftig, organisiert, auslandserfahrung,……..und einen namen, den sich das volk merken kann! (renate)

04.05.04 focus: was können sie besonders gut kochen?
fritz pleitgen: beuteltee

outside of a dog, a book is man’s best friend. inside of a dog, it’s too dark to read. (groucho marx)

es gibt viele, die sich gern im schatten großer geister sonnen (h.s.)

02.04.04 boris ist il commandante del tempo. (brudl)

01.04.04 das war klassisches ‚learning by verscheissing‘ (stefan + birschit coproduction)

05.03.04 ‚einsam bin ich glücklicherweise selten, zumal ich eh oft neben mir steh und dann nicht ganz allein bin‘ (song 04)

01.03.04 ‚Wenn die wenigen Passagen mit elbischen Dialogen genug gewesen wären, um ihn als besten fremdsprachigen Film zu qualifizieren, hätte er wahrscheinlich auch diesen Preis eingesackt‘ (Guardian über Herr der Ringe)

22.02.04 ‚it is great to see you so happy‘ (gaylene)

30.01.04 ‚du bist die mutter aller castingshows.‘ (ralph)

19.01.04 ‚wer frischluft will, muss aufs klo gehen‘ ‚beim scheissen brauch ich keine romantik‘ (beide hs)

12.01.04 ‚mehmet scholls bewegungen sind immer noch schnell und beiläufig, nicht langsam und aussageschwer, so wie bei anderen spitzensportlern, die oft das abstellen eines glases zelebrieren, als würden sie in der 93. minute zum entscheidenden elfmeter anlaufen.‘ (spiegel)

2003

12.12.03 „es ist eine grundlage, neue farbkombinationen auszuprobieren. viele menschen fürchten aber, zu viel zu wagen. nur mut! bunte accessoires wirken oft wahre wunder. zum beispiel rote rosen für ihre frau. (dr. andreas kienzl, lifestyle coach, humortherapeut, kommunikationswissenschaft(l)er)

08.12.03 „nie wieder seit dem tod von kim il sung hat ein ganzes volk so getrauert wie deutschland am montagmittag, als harald schmidt das ende seiner ‚harald schmidt show‘ bekannt gab. grimme trauert mit.“ (bernd gäbler, leiter des adolf-grimme-instituts)

28.11.03 würde die dummheit dem menschen flügel schenken, wäre die erde leer und ein drolliges geflatter in der luft. (sibylle berg)

10.10.03 unlängst war ich in london. damit es diesem blatt nicht zu teuer kommt, habe ich eins von diesen flugzeugen mit stehplätzen genommen (air stairway to heaven). leider bin ich dann in england mit der bahn gefahren, weswegen der verlag knapp vor dem konkurs steht und ich sie bitten muss, englische pfundnoten (am besten zu meinen händen) an die redaktionsadresse zu schicken. überhaupt ist armwerden in england ganz leicht: einfach mal in ein kleines, unprätentiöses restaurant essen gehen. (nüchtern betrachtet)

08.10.03 pat cannot stop raving about you and your professionalism, your know how, your energy and friendliness at all times. so millions of congratulations on this piece of business from australia. (leila)

29.07.03 and songs are never quite the answer / just a soundtrack to a life (badly drawn boy)

07.07.03 um die nebenkosten für das gebäude zu senken, wurde der wasserdruck in den wcs verringert (facility manager @ amazon.de) .. kauft mehr bücher, amazon geht es schlecht?

06.05.03 ‚ich fürchte, ich habe monogamie. ich muss mir den virus bei euch eingefangen haben.‘ (samantha zu ihren freundinnen)

lets have some_t@lk, play some wordg@mes, have some illusions, take our time .. owa bleib’ma locker dabei. (bezo)

das deutsche eignet sich nicht für eine unterhaltung, da man immer bis zum satzende auf das verb warten muss und darum niemandem ins wort fallen kann. (madame de staël)

DAS EWIGE LEBEN, 01.05.03 .. da sind ihm viele kindheitssachen eingefallen, wenn er so hinausgeschaut hat in das grazer winterwetter, wo schon seine großmutter im gesagt hat, kein richtiges wetter, sondern immer ein bisschen ding. .. sicher, als kripochef verdienst du nicht schlecht. kein schlechtes gehalt, da kannst du dir schon ein bisschen was leisten, aber damit kann man ein dickes auto erklären, damit kann man eine dünne frau erklären, damit kann man einen palmenurlaub erklären, aber damit kann man ganz bestimmt kein paradies erklären. (wolf haas)

ich sehe dein gesicht von hinten .. das reicht. (manne, 28.04.03)

any colour you like, so long as it is black (ford)

07.04.03 ms: isst sie alles? hs: nicht scharf. ms: auch keinen schafskäse?

23.03.03 „we live in the time where we have fictitious election results that elect a fictitious president. we live in a time where we have a man who’s sending us to war for fictitious reasons, whether it’s the fiction of duct tape or the fiction of orange alerts. we are against this war, mr. bush. shame on you, mr. bush. shame on you. any time you’ve got both the pope and the dixie chicks against you, you’re not long for the white house“ (michael moore)

14.03.03. die hat die ausstrahlung von einer wurstsemmel. obwohl blödsinn eigentlich .. eine wurstsemmel kann ganz schön viel ausstrahlen. (herr specht über die sängerin von eyeland)

es fällt auf, dass autos oft dieselben vorurteile transportieren, wie sie auch über die nationalität ihrer erbauer kursieren. so mag ein alfa romeo zwar spritzig sein, rassig, temperamentvoll, aber auch immer unzuverlässig. ein schwede wie der volvo ist zwar eine winterfestung, aber er säuft zu viel und hat den charme einer nach außen gestülpten sauna. (max küng)

11.03.03 ‚wieso hast du mir b. bis jetzt vorenthalten?‘ (andrea zu ihrem cousin dr. müller)

bist du lahme ente oder ratzfatz? (chello)

don’t it always seem to go that you don’t know what you’ve got till it’s gone (joni mitchell)

15.02.03 beauty is in the eye of the beer holder (gelesen auf einem gitarrenkoffer down under)

14.02.03 „ihre nachfrage und wird richtig sie ist kontakte das erste mögliche zu ihnen dank nachgeschickt“ (die automatische antwort des angesehenen hotels gabrielli sandwirth in venedig)

05.02.03 quirxt hat mir deine homepage als musterbeispiel genannt (n30)

04.02.03 moi: mir sind rachegefühle fremd. dr. müller: du bist ja auch mein vorbild.

mein intelligenzquotient ist mir nicht bekannt, aber a kompletter depp wer i scho nit sein. (armin assinger auf die frage, ob er klug sei)

28.01.03 ’seine frau ist eh tadellos – was will der überhaupt?‘ (dr. müller kommentiert den seitensprung des hauptdarstellers in ‚lantana‘)

17.01.03 hiermit lade ich sie wohlhochgeborener und ihre familie zu einer im automobil- und motorradmuseum austria, lörigasse 1, 2440 gramatneusiedl stattfindenden feier herzlich ein. ich freue mich auf ihren besuch und bitte sie, mir ihr kommen mittels antwortfax, e-mail oder fernmündlich zu bestätigen. (jackob barnea)

„schön sind gent, antwerpen, löwen und mecheln, aber gegen brügge sind sie nichts“ (adrianus barlandus, 1486-1538)

05.01.03 da gerät man fast zufällig in diese na-wie-nennt-man-die-shows, in denen absolut aus dem leim geratene gestalten ihr gesamtes grauenhaftes inneres erbrechen. und obwohl sie hier nur die vorgeführten sind, halten sie sich für die ganz großen selbstdarsteller. über das anschließende spießrutenlaufen der armen authentics in ihren wohnvierteln magst du dir schon gar keine gedanken mehr machen. (peter rühmkorf über 50 jahre fernsehen in der zeit)

filmemacher sollten bedenken, dass man ihnen am tag des jüngsten gerichts all ihre filme wieder vorspielen wird (charlie chaplin)

in dem traum war ich in einem flugzeug, einer alten englischen maschine mit großen fenstern. nach einer unsanften landung sah ich den hinterkopf eines mannes mit einer für den heiligen vater typischen kopfbedeckung. er drehte sich um – und es war der papst selbst. fast zaghaft beugte er sich zu mir und fragte sehr, sehr leise: „kann man aids bekommen, wenn man den flughafenboden küsst?“ (sir peter ustinov)

2002

29.11.02 
herwig: ist für mich übrigens witzig, die cafe samedi runden fotografisch nachzuvollziehen. ich ergehe mich sozusagen in freien interpretationen des tatsächlichen geschehens!
birschit: und was interpretierst du? das könnte interessant sein ..
herwig: … wie sich die frühstückenden verhalten: wer der/die ruhige ist, wer eher als stichwortgeber die morgendliche runde in schwung bringt. wer die trockenen schmähs hat …
birschit: und wen ordnest du welcher rolle zu?
herwig: manfred, der hier in vorarlberg übrigens ein lookalike in meinem bekanntenkreis hat, ist der ruhige (vielleicht schliesse ich fälschlicherweise aufgrund der optischen nähe auf die eigenschaften meines bekannten) .. claudia hingegen wird sich wohl am anderen ende der wortmeldungsskala bewegen …? von georg könnte ich mir vorstellen, dass er jurist ist und sich die dinge erst einmal in aller ruhe ansieht, ehe er eine meinung fasst. wenn er die dann aber erst einmal hat, wird er an ihr festhalten. schon arg, wie ich da einfach vor mich hinvermute … 😉 dann wären da noch lilli, die den eindruck macht als hätte sie einen schwerpunkt aus blei – ganz und gar nicht negativ! aber so leicht kippt man sie wohl nicht aus dem gleichgewicht („mir is‘ des wurscht“) und marion, aus der ich fotografisch nicht klug werde. hat sie schon einiges erlebt in ihrem leben?

ich bin gern in ungarn, auch wenn es sprachlich sicher hübscher wäre zu behaupten ich wäre ungern in ungarn (max goldt)

.. das gehört ebenso der vergangenheit an wie der gute alte pariser brauch des ‚cinq à sept‘: der mann verließ das büro um fünf uhr und hatte bis sieben uhr ein galantes rendezvous. dann fuhr monsieur heim zu frau und kindern, zu apéritif und abendessen. ein perfektes, typisch französisches arrangement, das inzwischen durch den grauenhaften pariser straßenverkehr um diese tageszeit unmöglich geworden ist. (helmut newton)

yeah, my boyfriend takes me home when i’m too drunk to walk and he doesn’t get all jealous when i hang out with the guys / he laughs at my dumb jokes when no one does just because / yeah just because. (kajo)

22.11.02 jeder tag ein auswärtsspiel (funny van dannen über die pubertät in ’11. september‘)

16.11.02 vor ein paar jahren hätte ich noch gesagt ‚heiraten, kinder? nie!‘ und jetzt sitz ich mit ehering und schwanger da und sammel treuebons. (sundee)

11.11.02 wieso stornoversicherung? du hast ja auch keine! (herr specht)

07.11.02 herwig: das kratzen an der fassade bringt den beeindruckenden bau also nicht zum einsturz
 birschit: bis jetzt nicht. meiner steht auch noch recht fest.

05.11.02 wir kennen das ja: wenn ein mann sagt ‚das ist um die ecke‘, heißt das nur, dass es in der gleichen stadt ist. (ronke)

oktober 02 jauch: ’sie haben jetzt eine frau, 16000 euro für die hochzeit und drei joker. sie könnten geschichte schreiben, das geld nehmen und die joker jemandem überlassen, der sie notwendiger hat.‘

kandidat: ‚aber nach der hochzeit hört das leben doch nicht auf.‘
jauch: ‚da gehen die meinungen auseinander.‘

24.10.02 ‚parken das auto zwischen weisse linie‘ (hotel stella d’italia)

19.10.02 und wer spielt da gegen wen? – der bürgermeister gegen den pfarrer. und nach fünf zügen ist es aus, weil’s der pfarrer nicht kann. (herr specht über marostica)

16.10.02 ‚und wenn der alarm losgeht? wer zahlt das dann?‘ (freundliche dame im buchheim museum)

04.10.02 dein g schaut aus wie ein a, das den arsch offen hat. (herr specht)

30.09.02 ‚dietrich schneuzt sich und starrt danach wie gebannt in das tempo. ich finde es unangenehm, wenn leute ihre eigenen ausscheidungen betrachten. zumal in gesellschaft. das versetzt mich in einen zustand des fremdschämens‘ (aus ‚ruf! jetzt! an!‘ von else buschheuer)

29.09.02 nächste woche ist feiertag – bei euch etwa nicht? (ein deutscher)

28.09.02 immer musst du verallgemeinern (herr specht)

18.09.02 ich glaube, die liebe wurde von der telekom erfunden (renate)

17.09.02 klar, baby! wenn’s mir schlecht geht, denk ich einfach an dich, und alles wird gut! (ralph)

16.09.02 don’t look for mr. right. look for mr. right now (the sweetest thing)

14.09.02 lilli: allerdings darf die la stone therapie nur eine frau bei mir machen. moi: warum? lilli: weil ich mit einem mann irrsinnig schmusen müßte, wenn er mir so gut tut.

11.09.02 ‚das geschenk von manfred ist übrigens so ziemlich das superste, was ich jemals gesehen habe!! lucky you, sieht so aus als ob es sich echt auszahlt, mit seinen ex-freunden befreundet zu bleiben – ich befürchte bloß, die meisten ex sind nicht so nett wie er.‘ (ronke)

‚haare, die aus nasen und ohr sprießen, müssen weg. keine diskussion.‘ (tommy rottenberg)

ich reise niemals ohne mein tagebuch. man sollte immer etwas aufregendes zu lesen bei sich haben. (oscar wilde)

i would never wanna belong to any club that would have someone like me for member. (woody allen in annie hall)

06.09.02 ich freu mich sehr für dich. (boris)

04.09.02 ‚als kind wollte ich tankwart werden, weil ich den geruch von sprit so mag, aber das hat sich dann leider zerschlagen.‘ (herr specht)

02.09.02 looks casual, sophisticated, quite brown, and we know that people with glasses (or need them) are always more beautiful (gaylene)

01.09.02 eigentlich finde ich mich immer sehr super – ausser wenn ich darüber nachdenke (ronke)

31.08.02 gute frau, du hast das glück von wien nach münchen gebracht. du bist eine bestellung (armando)

28.08.02 mit einem neuen land ist es wie zwischen zwei menschen. der geruch, die energie, das aussehen – irgendetwas oder alles zusammen entscheidet innerhalb von minuten darüber, wie die geschichte weitergehen wird. (sibylle berg)

24.08.02 bloß ob ich schlafen kann? .. da musst du mich wohl bewusstlos schlagen. (herr c. specht)

22.08.02 ‚ich mag auch diese rolle nicht, in die man als tourist gedrängt wird, und in der man von anfang an der gefickte ist. am flughafen bei der ankunft geht’s schon los. da verliert man bereits seine würde. es gibt menschen, die sind zuhause relativ normal, haben normale berufe und lebensläufe; dann kommen sie dort an, ziehen ein gwandl an, das sie daheim nie anziehen würden, schauen aus wie vollkoffer, setzen sich trottelhüte auf und benehmen sich seltsam. sie machen bei poolspielen mit, betrinken sich schon am vormittag und kaufen hässliche dinge, die angeblich der erinnerung dienen.‘ (roland düringer über urlauber)

21.08.02 der größte vorteil des lebens gegenüber der formel 1: es wird meistens nicht von heinz prüller kommentiert. (guido tartarotti)

20.08.02 
i really love america: i eat american food. i watch american movies. i stole an american show. (harald schmidt)

17.08.02 sing along, have a dance – it’s not our place (the cheatles)

16.08.02 urlaubig ist das gegenteil von schasig (georg)

08.08.02 sind schokoladeseiten-leser tatsächlich die gebildeteren menschen? ich meine JA! wer sonst kann von sich behaupten zu wissen, dass hugh grant mit bürgerlichem namen eigentlich mungo heißt. tja, eltern können so grausam sein 🙂 (helmut)

03.08.02 friends don’t let friends drink and take home ugly men. (su)

26.07.02 manfred: ich denke, es gibt wenige menschen die derartig große fähigkeit im „lebensgenuß“ haben wie du!

birschit: werde, wie du schon angedeutet hast, das leben einer göttin in frankreich genießen und freu mich darauf schon wie eine schneekönigin 🙂

24.07.02 ’sie ist noch in dem alter, wo man sich zuerst verliebt und dann vögelt. bei uns ist das ja umgekehrt. wir machen es und letzlich entscheidet die performance mit, ob wir uns überhaupt verlieben und wie sehr. er scheidet aus, wenn er es nicht bringt.‘ (wilhelm)

18.07.02 moi: ‚und wie würdest du heiraten, wenn du heiraten würdest?‘ / stefan: ganz in weiß mit einem blumenstrauß. .. moi: ‚was trägst du dazu bei, dass sich die frau beim sex entspannen kann?‘ / stefan: ‚ich putz die küche vorher.‘

11.07.02 die fotos sind ja super! wir sehen aus wie eine links-extreme deutsch-pop formation aus den späten 70ern. (georg)

07.07.02 sammeln sie genug meilen durch reisen an langweilige orte, um die wirklich aufregenden zu entdecken. (star alliance)

05.07.02 zehn liter wasser kann mehr als den haag (oliver)

04.07.02 one groove fits all (manfred über die zustände im titanic)

03.07.02 ich hoffe, dass die nächsten wochen nicht so werden wie die letzten .. ansonsten besorg dir halt nen baseballschläger .. wenn jemand so lerngehemmt ist, was soll man sonst machen? (oliver)

11.06.02 ‚wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.‘ (kurt marti)

09.06.02 ich klatsche niemals im takt, denn das ist verdammt spießig. (lilli)

26.05.02 ‚remember when you was a kid and you would spend the whole year waiting for summer vacation and when it finally came it would fly by just like that? it’s funny, jimmy, life has a way of flying by faster than any old summer vacation really fucking does.‘ (easy wind in ‚things to do in denver when you’re dead‘, 1995)

’sinnloser als fußball ist nur das nachdenken über den fußball.‘ (martin walser, 1993)

‚wie alles, was rund ist, ist auch der fußball ein sinnbild für das ungewisse, für das glück und die zukunft.‘ (peter handke)

25.05.02 moi: wie muß die frau sein, die eine potentielle partnerin für dich sein könnte? matthias: sie muß mich bedingungslos lieben.

‚all i’m saying is that somewhere out there is the man you are supposed to marry. and if you don’t get him first, somebody else will, and you’ll have to spend the rest of your life knowing that somebody else is married to your husband.‘ (marie in ‚harry and sally‘, 1989)

24.05.02 ’stell dir vor, du bist dann 27 stunden daher geflogen und kommst in eine holzvertäfelte wohnung .. kann dir ja alles passieren .. nicht, dass das das schlimmste ist .. aber das ist definitiv ein teil seiner persönlichkeit, den man im urlaub nicht kennen lernen kann.‘ (gundi über georgs gattin aus bali)

irgendwann 02 ‚mobilfunk ist sexy und schön. es gibt immer etwas neues, woran vor einem jahr noch niemand gedacht hat‘ (boris nemsic)

„niemand kann einem garantieren, dass man ein ziel in einer bestimmen zeit erreicht, aber man wird garantiert nie ein ziel erreichen, das man sich nie gesetzt hat.“ (david mcnally)

02.03.02 moi: ‚und wie sieht es mit deinem liebes- und sexleben aus?‘ – erich: ‚liebesleben? ich habe mein geschäft, mein auto, meine gitarre und mein boot. sexleben? bestens, danke.‘

22.02.02 kellner in der r.bar nach 2stündiger wartezeit: ‚food is coming!‘ – harry: ’so is christmas‘

20.02.02 ‚I am shallow but sensitive.‘ .. ‚on one hand i am married, on the other hand i am not‘ .. ‚I do not mean to be difficult, it comes naturally.‘ (alle von terry, usa hosts)

2001

31.12.01 s: ich hab mir vorgenommen, 02 der g. das hirn rauszuvoegeln. b.: mir waer lieber, ihr bleibt noch etwas hirn uebrig. g.: ich brauch’s nicht.

06.12.01 es ist ein deprimierendes gefuehl einen kapuzenpulli falsch rum anzuziehn. (zoid)

04.12.01 sie: fluester mir was dreckiges ins ohr. er: kueche (danke ralph)

28.11.01 anwesenheit ist nicht gleich verfuegbarkeit (kristian d.)
.. und es ist so wahr und so wichtig und es gefaellt mir sehr gut.

23.11.01 ‚du versaeumst einiges an quasimodi‘ (zu ronke waehrend der millionenshow bei der vorstellung der zehn neuen kandidaten)

‚bei der langweiligen mode und der furchtbaren musik muss man ja drogen nehmen‘ (feststellung nach dem besuch des apolo clubs)

21.11.01 du glaubst in deiner traditionellen naivitaet, dass paare, die sich gerne moegen, verlobung und hochzeit feiern muessen. (zu toni)

14.11.01 ‚wieschaun ist die muttertagsmaessige und daher voellig legitime kurzform von wiederschaun‘ (wilhelm)

06.11.01 weil’s ja schon irgendwie dreist ist, wenn so ein kerl die perlen unter den saeuen nicht erkennt (marion)

05.11.01 birschit: sei froh, dass du nicht schirch bist. sundee: stell dir vor – schirch UND keine haare.

02.11.01
gundi: was immer man tut, eine pause tut gut, pocket coffee … das denk ich mir oft.
ich: das denkst du dir oft? das macht mir angst.
gundi: mich schreckt eher, dass du das nie tust.

19.10.01 ‚die sehen dich als potentiellen arbeitsverursacher‘ (ingrid ueber bulgarisches hotelpersonal)

15.10.01 „wie ist das eigentlich? kennst du dich aus bei dir oder improvisierst du nur geschickt?“ (piz)

„ich erkläre dir im namen der frauen: unter uns gibt es keine, die nicht ein wenig ungestüm zu großer bedächtigkeit vorzieht. männer verlieren durch stümperei mehr herzen, als sie durch ritterlichkeit gewinnen. je mehr zögerlichkeit der liebhaber uns gegenüber an den tag legt, um so mehr sieht sich unser stolz veranlasst, ihn anzustacheln; je mehr respekt er vor unserem widerstand hat, um so mehr respekt verlangen wir von ihm. nur zu gern würden wir den maennern sagen: ‚unterstellt uns doch um himmels willen nicht so viel tugendhaftigkeit; ihr zwingt uns ja, zuviel davon zu haben‘ …“ (ninon de lenclos, 1620-1705)